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News aus Baden Freitag, 4. September 2009

Weinfest fast mit Rekord-Ergebnis

Breisach (mr) Das Weinfest in Breisach war erneut ein Erfolg. Die Redaktion sprach deshalb mit den beiden Geschäftsführern der Kaiserstühler Wein Marketing GmbH, Waldemar Isele (rechts) und Florian Herth über den Verlauf des Festes und die entsprechenden Besucherzahlen sowie Umsätze. Frage: Wie waren Sie mit der Organisation zufrieden?

Herth: Sehr gut. Alles hat geklappt wie am Schnürchen. Es hat keinerlei Probleme gegeben. Großes Kompliment an die Disziplin und das Durchhaltevermögen der Gäste.

Frage: Wie war die Resonanz auf den Bus-Fahrdienst?

Herth: Im vergangenen Jahr haben wir 17678 Fahrgäste befördert, was ein neuer Rekord war. Dieses Jahr sind wir mit 240 Fahrgästen darunter geblieben, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Frage: Können Sie schon etwas zum Wein-Absatz und den Wein-Favoriten mitteilen?

Isele: Mit dem Weinabsatz sind die beteiligten Winzergenossenschaftenvom Kaiserstuhl und Tuniberg sowie der Bad. Winzerkeller Breisach sehr zufrieden. Mit ca. 32.000 verkauften Flaschen wurde fast das Ergebnis des vergangenen Rekordjahres erreicht.

Frage: Haben Sie noch Zehntele-Gläser oder sind Sie ausverkauft?

Isele: Trozt des guten Verkaufsergebnis beim Weinabsatz lag der Verkauf der Gläser mit 24.400 Stück rund 2.000 Gläser untzer dem Vorjahr. Den Rückgang gab es allerdings nur bei den Motivgläser. Der Verkauf der DOC-Gläser erreichte das Niveau des Vorjahres.

Frage: Was war Ihr persönlich bestes Erlebnis 2009 auf dem Fest?

Herth: Das schöne Wetter, die gute Resonanz der neu eingeführten Sürpfelkarte mit insgesamt über 1100 Weinproben, die zufriedene Resonanz des Publikums auf das Rahmenprogramm mit Musik, Kinderbetreuung, günstige Preise und vielfältiges Weinangebot. Persönliches Highlight war für mich, einen alten Bekannten seit 30 Jahren wieder einmal getroffen zu haben.

Frage: Wo gibt es noch Verbesserungen für 2010?

Herth: Wünschenswert wäre, die Nachmittagsstunden noch besser zu belegen, damit sich das Geschehen am Abend etwas entzerrt. In dieser Zeitspanne könnte noch etwas mehr Werbung für den Tourismus und die Region eingebracht werden. Aber das Gedränge stört unser Publikum wohl nicht.

Frage: Ist die Verlängerung des Festes noch ein Thema?

Isele/Herth: Wird derzeit nicht erwogen.

Frage: Welchen Termin kann man sich für das nächste Fest vormerken?

Isele/Herth: Am 27. - 30.08.2010 ist das Weindorf wieder für unsere Gäste vorbereitet

Wir danken für das Gespräch.


Badische Zeitung Freitag, 4. September 2009

Weniger Gäste, aber gleicher Umsatz

Umsatz beim Weinfest erreicht Vorjahresrekord

Rundum zufrieden sind die Veranstalter mit dem 53. Bereichsweinfest in Breisach. Zwar kamen diesmal, trotz des guten Wetters, wohl etwas weniger Besucher als im Vorjahr, doch Absatz und Umsatz entsprechen dem Rekord-Weinfest 2008.

Insgesamt 23 Tonnen Altglas holte die Firma Südglas vom Weinfestgelände ab. | Foto: Benjamin Bohn.BREISACH. "Das ist sehr gut", sind sich Florian Herth und Waldemar Isele, die Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, einig.

Über 30 000 Flaschen Wein wurden in den Lauben verkauft, schätzt Isele. Der Weinabsatz beim diesjährigen Fest sei mit 2008 durchaus vergleichbar. Zwar ist davon auszugehen, dass auch diesmal über 100 000 Besucher im Weindorf waren, doch schätzen die Veranstalter, dass es etwas weniger Gäste als 2008 gewesen sind. Ein Anhaltspunkt ist der Gläserverkauf. Rund 16 500 Motivgläser wechselten den Besitzer, zirka 2000 weniger als im Vorjahr. Allerdings wurden 8000 DOC-Stilgläser verkauft, 300 mehr als 2008 – und das trotz Preisanhebung. Der Rückgang beim Gläserverkauf legt auch den Schluss nahe, dass mehr Besucher ihr Glas schon zum Fest mitbringen, statt sich mit Erwerb sozusagen die Eintrittskarte zum Fest zu verschaffen.

Gefragt waren erneut vor allem die Bukettsorten – Muskateller, Scheurebe und Gewürztraminer. "Die jüngeren Besucher bevorzugen als Einsteigerweine halbtrockene und liebliche Tropfen", erklärt Isele. Die erfahrenen Weinliebhaber würden sich hingegen für die Klassiker, Weiß- und Grauburgunder, entscheiden. Diesem Trend entsprach auch das Angebot beim Fest: Die halbtrockenen und lieblichen Weine überwogen.

Gut angekommen ist die "Sürpfel-Karte", die zum ersten Mal angeboten wurde. "2000 Karten waren gedruckt worden, 1160 wurden ausgegeben", berichtet Herth. "Das ist ein guter Einstieg", findet Isele. Wer seine "Sürpfel-Karte" nicht eingelöst hat, hat dazu noch beim Weinfest 2010 Gelegenheit. Auch im nächsten Jahr soll es wieder "Sürpfel-Karten" geben. Möglicherweise könnten zu bestimmten Zeiten die Kellermeister in den Lauben Informationen zu den einzelnen Weinen geben, man denke auch darüber nach, wie man die Besucher besser auf die Karte hinweisen könnte, so Isele.

Mit dem Rahmenprogramm habe man offenbar den Geschmack des Publikums getroffen, angefangen von der Musik bis zum Kinderprogramm, das noch verbessert worden war, wie Herth betont. Als entwicklungsfähig wertet der Geschäftsführer den Genusslauf, bei dem 36 Teilnehmer gezählt wurden. Die Aussteller seien mit der Resonanz der Kunden sehr zufrieden gewesen. Und auch der Vergnügungspark habe mit seinen interessanten Fahrgeschäften zum Erfolg beigetragen.

An allen Tagen sei das Besucheraufkommen sehr gut gewesen, wobei sich der Montag erneut als "EinheimischenTag" herauskristallisiert habe, an dem bevorzugt die Kaiserstühler und Tuniberger das Weindorf besuchen und gerne auch mal die edlen Tropfen des Nachbarn testen. Um das Wohlergehen der Besucher kümmerten sich insgesamt 1300 Personen.

Auch die Gastronomen sind zufrieden. "Es war ein tolles Weinfest", fasst Reiner Gehr für den Gastronomischen Zirkel Kaiserstuhl zusammen. Die Kaiserstühler Köche sind seit 20 Jahren beim Weinfest dabei. Das Jubiläumsmenü sei sehr gut angekommen. Die meisten Gäste hätten das Menü zum Vorzugspreis vorbestellt. "Unser Ziel ist es, unser Angebot im oberen Segment anzusiedeln, das haben wir erreicht", sagt Gehr. Das Weinfest 2009 habe dem Rekord-Fest von 2008 in nichts nachgestanden.

"Der Umsatz war etwa gleich wie im Vorjahr, das Musikprogramm war rund und die Gäste waren zufrieden", zieht Wilhelm Kläsle für den "Gastronomischen Marktplatz" Bilanz. 25 Mitarbeiter des Restaurants Fallerhof hätten für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. "Ich überlege, künftig einen Teilbereich des Marktplatzes mit Tischen und Stühlen auszustatten, wo die Gäste auch bedient werden", erläuterte der Gastronom.

Montag ist der " Einheimischen-Tag"

Von der Firma Südglas wurden 23,1 Tonnen Glas abgeholt (2008: 25 Tonnen). Allerdings seien auch viele Wodka- und Schnapsflaschen in den Abfuhrkörben gewesen, wie Herth berichtet. Wie in den Vorjahren seien viele junge Leute mit hochprozentigen Alkoholika aufs Fest gekommen. Unangenehme Zwischenfälle habe es aber glücklicherweise aber wenige gegeben.

In zwei Abfuhren wurden laut Herth insgesamt 11,5 Tonnen Müll abtransportiert (2008: 15 Tonnen). "Die Mülltrennung hat offenbar besser geklappt", freut sich der Geschäftsführer.

Lange Schlangen vor den Toiletten gab es diesmal nicht, in der Schwanenstraße hatte man einen zweiten Container mit Damentoiletten aufgestellt.

Insgesamt 17 438 Fahrgäste wurden in den Zügen und Sonderbuslinien gezählt, 240 weniger als im Vorjahr. "Sehr positiv hat sich der Einsatz des Sicherheitspersonals ausgewirkt", hebt Herth hervor. Zurückgegangen ist vor allem die Auslastung der Buslinie 10, die die Besucher aus dem Elsass nach Breisach bringt. 150 Gäste nutzten das Angebot, 2008 waren es 228.


Rebland Kurier Mittwoch, 2. September 2009

Auch der Wettergott spielte mit

Publikumsmagnet Weinfest Kaiserstuhl-Tuniberg lockte einmal mehr über 100.000 Besucher an

Breisach. Schon längst zählen Weinfreunde und Festgänger das Weinfest in der Europastadt zu den Höhepunkten der regionalen Festsaison. Und wie in jedem Jahr, so fanden sich viele Besucher am Abend des 28. August bereits vor der Eröffnung im schmucken Weindorf ein.

Begleitet vom Fanfarenzug der Kaiserstühler Herolde aus Ihringen fuhren Breisachs Bürgermeister Oliver Rein und der Vorstand des Badischen Winzerkellers, Günter Hilmert, mit der Badischen Weinkönigin Katja Bohnert und den Prinzessinnen Michaela Baldinger und Sabrina Seitz in Kutschen auf dem Festgelände vor. Die Begrüßung des Publikums sowie der zahlreich erschienenen Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft, Weinwirtschaft und Kultur übernahmen Hilmert und Rein. Ein ebenso herzliches Willkommen entbot die amtierende Weinkönigin allen Gästen. Traditionell erfolgte anschließend nach der Verabschiedung ihrer Vorgängerin die Krönung der neuen Bereichsweinprinzessin.

Neue Weinprinzessin

Sarah Kappeler aus Opfingen wird 2009/2010 die Anbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg hoheitlich vertreten; zur Wahrnehmung der Termine stattete das Autohaus Ernst & König sie mit einem Ford aus. Glückwünsche zur Wahl überbrachten die Vertreter aus Sarahs Heimatort. Opfingens WG-Vorstand Günter Linser, dessen Stellvertreter Dieter Dürrmeier und der stellvertretende Ortsvorsteher Hans-Jürgen Stadelhofer gratulierten herzlich. Die erste Amtshandlung der neuen Weinprinzessin bestand in der offiziellen Eröffnung des 53.Weinfestes.

Umsatzniveau

Schon auf der traditionellen Pressekonferenz zur Weinfest-Halbzeit am Sonntagvormittag konnten Florian Herth und Waldemar Isele (Kaiserstühler Weinmarketing, verantwortlich für Weinfest-Organisation) die Vertreter vom Badischen Winzerkeller, der Tuniberger Winzergenossenschaften sowie der Winzergenossenschaften vom Kaiserstuhl, die Mitglieder des Gastronomischen Zirkels (sie verwöhnen die Festbesucher seit 20 Jahren auf hohem Niveau) sowie des Gastronomischen Marktplatzes übereinstimmend berichten, dass man sich auf dem Umsatzniveau des Rekordjahres 2008 bewege. Wieder waren vor allem Bukett- und Sommerweine, aber auch wiederholt „die Renner“ Scheurebe und Muskateller und zunehmend Seccos gefragt. Mehrere zehntausend Festgläser wurden verkauft. Die erstmals angebotene Sürpfelkarte wurde sehr gut angenommen. Mit Genugtuung wurde der große Anteil junger Festbesucher registriert. Die erweiterte Kinderbetreuung fand eine sehr gute Resonanz. Ebenso zufrieden zeigten sich die Busunternehmen; die Sonderlinien, auch die aus dem Elsass, waren stark frequentiert. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Roten Kreuz, von Sicherheitsdienst und Polizei lobten trotz einiger kleiner Zwischenfälle die Fröhlichkeit und Disziplin der Besucher. Gedankt wurde den Breisacher Bauhofmitarbeitern sowie den unzähligen Helfern auf dem Weinfestgelände, die nicht unwesentlich zum Erfolg des Festes beitragen.

Monika Mylius


Rebland Kurier Mittwoch, 2. September 2009

Sarahs Mut wurde belohnt

Wahl der Bereichsweinprinzessin Kaiserstuhl-Tuniberg / Sarah Kappeler setzte sich durch

Breisach. Die neue Weinprinzessin für die Anbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg heißt Sarah Kappeler und kommt aus Opfingen. Am Donnerstag, 27. August, fand im Badischen Winzerkeller die Wahl statt; vier Kandidatinnen hatten sich beworben.

Sarah Kappeler ist 21 Jahre alt, machte 2007 in Freiburg Abitur und studiert seitdem Deutsch und Geschichte für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen an der Freiburger Pädagogischen Hochschule. In Opfingen ist sie in ihrer Freizeit sowohl Jugendleiterin im Turnverein und spielt Volleyball als auch erste Vorsitzende der Jugendkapelle und aktive Klarinettistin. Vor einem Jahr stellte sich Sarah schon einmal den Prüfungen zur Wahl der Bereichsweinprinzessin. Damals reichte es nicht ganz. Doch Familie und Freunde hätten anfeuernd an ihrer Seite gestanden, als es um die Frage ging, ob sie sich 2009 erneut bewerben solle. Da habe sie allen Mut zusammen genommen und „dann habe ich richtig gebüffelt und dankbar die Hilfe von Martin und Günter Linser in Anspruch genommen“, verrät sie.

Die nun in diesem Jahr Erfolgreiche bevorzugt liebliche Weine; begeistert sich für Weißburgunder Spätlese und Weißherbst. Ihre Amtszeit möchte sie nutzen, um Weinkonsumenten einerseits die Arbeit des Winzers näher zu bringen und sie anderseits davon zu überzeugen, dass es nicht nur rote und weiße Weine gibt, sondern ein großes Spektrum verschiedener Sorten und Geschmackserlebnisse zu entdecken ist. Sie selbst ist von kleinauf mit der Arbeit im Weinberg vertraut. So erzählt sie, dass vor allem die Großeltern – Nebenerwerbswinzer und Mitglieder der WG Opfingen – sie „mit den Reben aufwachsen ließen“. Sarah Kappeler wurde im Rahmen der Eröffnung des Breisacher Weinfestes gekrönt und in ihre Amtszeit 2009/2010 eingeführt.

Monika Mylius


Rebland Kurier Mittwoch, 2. September 2009

Kinder-Weinfest

Clowns, Basteln und ein Schatz am Kinder-Pavillon

Breisach. Am Samstag, 29. August, und Sonntag, 30. August, kamen auch die Kinder auf dem Weinfest in Breisach auf ihre Kosten: ein buntes Kinderprogramm bot ihnen Ruhe und Konzentration im Festtrubel und förderte somit Kreativität, Geschicklichkeit und viel Freude zutage.

In den Gesichtern der Erwachsenen und Kinder auf dem Weinfest konnte man es sehen: Entspannung pur an einem schönen Familienwochenende. Das diesjährige Kinderprogramm stand wettermäßig unter einem besonders guten Stern, denn trotz stetigem Sonnenschein war es frischer als in den vergangenen Wochen und die Kinder dementsprechend offen für Abenteuer. Aktionen speziell für Kinder, die ihre Kreativität und Konzentration fördern sollen, müssen schon besonders ausgewählt sein, denn sie stehen in direkter Konkurrenz zu den Schießbuden, Karussells und vielen kulinarischen Angeboten, auch Süßigkeiten aller Art.

Um es mit dieser Konkurrenz aufzunehmen, war das Programm schon im Vorfeld erweitert worden. Die Kinder konnten an fünf Stationen Stempel sammeln und sich dafür, nach Schatzsuche, Buttonmaschine, Korbflechten, Geschicklichkeitsparcour und Tast-Station mit einem Clowns, Basteln und ein Schatz am Kinder-Pavillon kleinen Präsent „belohnen“ lassen. Veranstalter und Sponsoren hatten hier mit Sachspenden zum Kinderprogramm beigetragen. Als besondere Attraktion gab es sowohl am Samstag als auch am Sonntag Clowntheater.

Am Samstag zog Clown Jojo „Alles aus einer Kiste“, vor allem Artistik und Musik. Sein Alter Ego, Bruno Zülke, ist Träger des Baden-Württembergischen Kleinkunstpreises und unterhielt die Kinder mit entsprechender Qualität. Das ist einmal ganz etwas anderes, als das Flimmern auf den Bildschirmen, das die heutige Kindergeneration gewöhnt ist.

Am Sonntag wollte sich eigentlich ein Zauberer die Ehre geben, aber Clown Zappo musste einspringen, und so kamen die Kinder in den Genuss seiner lustigen Zirkusshow. Den größten stetigen Zulauf hatte wieder einmal das Kinderschminken, dass unter Eltern und Kindern daher schon lange kein Geheimtipp mehr ist. Kinder verkleiden sich gerne, schlüpfen in verschiedene Rollen und gehen darin ganz und gar auf. Dieses Sich-Hineinversetzen ist wichtig für die kindliche Entwicklung und macht nebenbei großen Spaß. Zwar brauchen die Kleinen etwas Geduld, bis ihre Maske perfekt ist, das Ergebnis konnte sich allerdings sehen lassen, zum Beispiel bei Jessica, die am Sonntag auf dem Weinfest war. (kew)


Badische Zeitung Mittwoch, 2. September 2009

Fantasievolle Kunstwerke aus Flaschenkorken

BREISACH/KAISERSTUHL (gz). Seit 20 Jahren gibt es die Aktion "Offene Winzerkeller" am Kaiserstuhl. Aus diesem Anlass hatten die Kaiserstühler Winzergenossenschaften einen Wettbewerb ausgeschrieben. Bis zum 16. August konnten selbst gebastelte, kleine Kunstwerke aus Korken in den Winzergenossenschaften abgegeben werden. Am Weinfestsonntag wurden die Gewinner bekanntgegeben.

Insgesamt wurden 48 Bastelarbeiten eingereicht, davon viele von Kindern und Schulklassen. Deshalb wurden nun Preise in den beiden Kategorien Kinder und Erwachsene vergeben. Der erste Preis bei den Kindern geht an den Kindergarten "Wirbelwind" aus Sasbach für einen Flaschengeist. Einen Bienenstock hatten die 13 Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Kunst der Grundschule Sasbach aus Korken gebastelt und damit Platz 2 erreicht. Den 3. Platz belegt Regina Fichter aus Achkarren, die sich entschieden hatte, einen Traktor zu bauen.

Bei den Erwachsenen kürte die Jury Manfred Gora aus Lindlar zum Sieger. Er hatte eine kunstvoll gestaltete Krippe eingereicht. Nicht weniger schön ist ein großes Wappen, das die 84-jährige Thekla Bury aus Königschaffhausen aus Korken hergestellt hat. Alle Teilnehmer des Wettbewerbs erhalten einen Preis.


Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH Mittwoch, 2. September 2009

Pressemitteilung

Tolles Fest für Veranstalter und Gäste

Rund hunderttausend Besucher in bester Feierlaune sorgten beim Bereichsweinfest 2009 für Stimmung und gute Umsätze

Rundum zufriedene Gesichter bestätigen: Das Bereichsweinfest Kaiserstuhl und Tuniberg in Breisach war ein voller Erfolg. Herrliches Festwetter, tolle Weine, ein abwechslungsreiches Speisenangebot und viel Unterhaltung lockten am letzten Augustwochenende rund hunderttausend Besucher nach Breisach, wo im idyllischen Weindorf am Rhein 4 Tage lang gefeiert wurde. Als Bereicherung erwies sich dabei die neue "Sürpfel-Karte", mit der man eine individuelle Weinprobe unternehmen konnte.

Nun glauben wir es doch: Petrus muss ein Liebhaber der Weine vom Kaiserstuhl und Tuniberg sein, denn erneut schickte er rechtzeitig zum Beginn des Bereichsweinfestes in Breisach viel Sonne und spätsommerliche Temperaturen. Dies sorgte nicht zuletzt für ausgelassene Feierlaune bei den Besuchern, was sich wiederum in erfreulich guten Verkaufszahlen widerspiegelte. Eindrucksvoll lässt sich der Erfolg auch in geschätzten 25 Tonnen Glas, die als Leergut in den Gitterboxen landeten, 24100 verkauften Festgläsern sowie rege genutzten Sonderbussen darstellen.

"Alle Zahlen sind gegenüber dem Vorjahr, welches absolute Rekorde erzielte, stabil oder nur wenig geringer ", so die Feststellung der Geschäftsführer aller Winzergenossenschaften, die beim Weinfest vor allem frisch-fruchtige Weißweine vom Jahrgang 2008 im Ausschank hatten. "Ein Renner war unser Muskateller", berichtete Roland Leininger vom Winzerverein Oberrotweil. Hans-Peter Johner von der WG Bötzingen und Günter Zimmermann, WG Königschaffhausen, verwiesen derweil auf den Weißherbst als diesjähriges Highlight. Es seien vor allem Bukettsorten und leichtere Burgunderweine nachgefragt worden, stellte der Vorsitzende der Tuniberg Wein e.V., Karl-Heinrich Maier fest. In der Tuniberger Laube und am Stand des Badischen Winzerkellers wurden darüber hinaus auch bis zu 40 Jahre alte Raritäten ausgeschenkt. Das habe das Interesse vieler Weinliebhaber geweckt, betonte Maier. Dass immer mehr junge Leute Spaß am bewussten Verkosten haben, wurde von allen Mitwirkenden bestätigt. Dazu trug auch die "Sürpfel-Karte" bei, die als individuelle Weinprobe zum "Sürpfeln" verschiedener Spezialitäten anregte.

Auch die Gastronomen zeigten sich sehr zufrieden. Ob am Gastronomischen Marktplatz, wo das Restaurant Fallerhof eine reichhaltige Auswahl an Speisen zum Getränkeangebot des "Restaurant am Rhein" bereit hielt, oder im stilvollen Zelt des Gastronomischen Zirkels, der diesmal zu seinem 20-jährigen Mitwirken am Weinfest ein besonderes Jubiläumsmenü mit korrespondierenden Weinen kredenzte - die Auswahl bot neben zahlreichen Imbissspezialitäten für jeden Geschmack das Richtige.

Zur Feststimmung beigetragen hat auch das abwechslungsreiche Unterhaltungsprogramm: Wer rasante Fahrgeschäfte und Kirmesromantik liebt, kam im Vergnügungspark auf seine Kosten. Neues aus Handwerk und Gewerbe konnte darüber hinaus im Ausstellungspark bestaunt werden, während am Gastronomischen Marktplatz und im Weindorf ein buntes Musikprogramm geboten wurde. Für die kleinen Festbesucher gab es zudem ein tolles Kinderprogramm und an jedem Abend konnte man das Tanzbein schwingen.

Ein weniger erfreuliches Bild vom Weinfestverlauf zeichneten Polizei, Sicherheitsdienst und Rotes Kreuz. Demnach seien stark alkoholisierte Jugendliche im Alter zwischen 18 und 25 Jahren aufgefallen, die vor allem nach 3 Uhr zunehmend aggressiv reagierten und Streitigkeiten provozierten. Man habe die Situationen jedoch stets im Griff gehabt, was nicht zuletzt der hervorragenden Zusammenarbeit zu verdanken sei, so Berthold Bock, Leiter des Polizeireviers Breisach.

Der insgesamt positive Verlauf ist für die beiden Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing, Waldemar Isele und Florian Herth, Ansporn zu einer Neuauflage des Bereichsweinfestes im Jahr 2010, das von Freitag bis Montag, 29. August bis 1. September, stattfinden wird.

Ansprechpartner der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH:

Für die Gesamtorganisation:
Florian Herth,
Münsterplatz 1, 79206 Breisach, Tel.: 07667/ 832-52
E-Mail: herth@breisach.de

Rund um den Wein:
Waldemar Isele,
Schlossbergstraße 2, 79235 Vogtsburg-Achkarren, Tel.: 07662/ 9304-0
E-Mail: info@winzergenossenschaft-achkarren.de

Pressekontakt:
Petra Littner
Medienservice Breisach
Lindenweg 1, Tel.: 07664/59666
E-Mail: littner@medienservice-breisach.de


Badische Zeitung Montag, 31. August 2009

Weinfest ist ein Renner

Das Breisacher Weinfest bleibt ein Publikumsmagnet. Bis weit nach Mitternacht bevölkerten die Besucher am Wochenende das Weindorf am Rhein und ließen sich eine Vielzahl von edlen Tropfen und kulinarischen Leckerbissen schmecken. Von Jahr zu Jahr wächst auch die junge Fangemeinde des Festes. Spektakulärer Höhepunkt am Eröffnungsabend war wieder das große Feuerwerk über dem Rhein. Kaiserwetter und ein buntes Unterhaltungsprogramm für Alt und Jung sorgten zudem für gute Stimmung. Auch beim Kinderprogramm war der Zuspruch wieder groß. Die Organisatoren und Winzer von Kaiserstuhl und Tuniberg können sich freuen, denn auch in diesem Jahr werden wohl über 100 000 Gäste das Weinfest besuchen


Badische Zeitung Montag, 31. August 2009

WEINFEST-AUSLESE

Von unserem Redakteur Gerold Zink

Moderate Weinpreise

"Unsere Freunde aus Heidelberg kommen jedes Jahr nach Breisach aufs Weinfest. Neben der Qualität der Weine schätzen sie vor allem die günstigen Preise und dass die Gläser meist gut gefüllt werden. In Heidelberg ist dies ganz anders." Diese Sätze einer Frau aus Endingen unterstreichen, dass die Winzergenossenschaften ihre Tropfen auf dem Weinfest wirklich zu moderaten Preisen anbieten. Und das ist auch gut so. Dass das günstigste Zehntele schon für einen Euro zu haben ist, ermuntert vielleicht doch so manchen jungen Erwachsenen, statt Bier oder Wodka mal einen Wein zu verkosten. Das Breisacher Weinfest ist gerade bei 18- bis 25-Jährigen Kult. Dass auf deren meist leere Geldbeutel Rücksicht genommen wird, ist erfreulich. Und wer es sich leisten kann, der darf gerne hochpreisige Tropfen probieren. Auch davon gibt es in Breisach jede Menge. Interessant ist übrigens, dass auch viele Elsässer von den günstigen Preisen angenehm überrascht sind, gerade beim Gewürztraminer. Und sich darüber hinaus freuen, dass beim Weinfest kein Eintritt verlangt wird. Bei unseren französischen Nachbarn ist dies nämlich bereits an der Tagesordnung.

Interessante Raritäten

Zugegeben: Sie sind etwas für Liebhaber und Weinkenner und nicht ganz einfach zu verkosten. Und dennoch können sie zu einem betörenden und besonderen Erlebnis werden. Die Rede ist von älteren Weinen, die teilweise Jahrzehnte lang in Archiven schlummern. In den Weinlauben des Badischen Winzerkellers und der Tuniberger Winzergenossenschaften gab es nun insgesamt 6 Tropfen zu probieren, die bis zu 40 Jahre alt sind. Eine kleine Verkostung führte dabei zu einem interessanten Ergebnis. Am schönsten präsentierten sich die ältesten Weine, die immerhin schon 40 Jahre auf dem Buckel haben: eine 1969er Breisacher Eckartsberg Gewürztraminer Spätlese und eine 1969er Niederrimsinger Gewürztraminer Spätlese. Bei beiden bildeten die Aromen des Gewürztraminers, seine Restsüße und die Altersfirne eine interessante Kombination. Noch trinkbar war auch der 1979er Bahlinger Ruländer Kabinett, während die beiden Rotweine, ein 1989er Breisacher Augustinerberg Spätburgunder Qualitätswein und ein 1989er Merdinger Bühl Spätburgunder Qualitätswein ihren Höhepunkt schon sehr lange hinter sich haben. Insgesamt aber zweifellos eine Bereicherung des Weinangebots!

Sürpfeln mit der Karte

Erstmals gibt es auf dem Weinfest eine "Sürpfel-Karte"und das ist sehr erfreulich. Für 8 Euro ist sie zu haben und ermöglicht eine kleine Weinprobe mit Weiß-, Grau- und Spätburgundern sowie Weißherbst (Rosé) und Rivaner (Müller-Thurgau) nebst einer Flasche Wasser und Hinweisen zu den einzelnen Rebsorten. Auch wenn sich die Organisatoren der Veranstaltung mit der Einführung der "Sürpfel-Karte" lange schwer getan haben, ist sie zweifelsohne ein Gewinn. Denn sie hilft, den Weingenuss wieder etwas mehr in den Vordergrund zu rücken. Schade ist allerdings, dass im Weindorf selbst kaum Werbung für die "Sürpfel-Karte" gemacht wurde. Lediglich am Infostand sowie in den Weinlauben des Badischen Winzerkellers und der WG Achkarren wurde speziell auf die Neuheit hingewiesen. Aber vielleicht ändert sich das ja im kommenden Jahr. Und vielleicht werden dann weitere Ideen umgesetzt. Wie wäre es zum Beispiel mit einem hübschen Motiv auf den DOC-Stilgläsern? Oder einem Festwein? Beides könnte dazu beitragen, dass die Weine von Kaiserstuhl und Tuniberg vor allem den Touristen über das Fest hinaus immer wieder in Erinnerung kommen. Und etwas Besseres könnte den Winzern der Region nicht passieren.

Volksabstimmung

"Volksabstimmungen" sind auf einem Weinfest eher selten. Eine Premiere gab es diesbezüglich bei der Eröffnung am Freitagabend. "Ist es in Ihrem Sinne, wenn wir etwas weniger reden und die Eröffnung damit verkürzen?", fragte Breisachs Bürgermeister Oliver Rein die Besucher. Ein deutliches und klares Ja kam postwendend aus vielen Kehlen. Rein und die Organisatoren der Veranstaltung müssen diese Reaktion vorhergesehen haben. Denn sie hatten bereits intern beschlossen, eine Rede zu streichen. Insgesamt wurde die Zeremonie dadurch etwas kürzer und schwungvoller.

Jubiläum mit Menü

Seit 20 Jahren sind die Köche des Gastronomischen Zirkels auf dem Breisacher Weinfest vertreten und von dort auch nicht mehr wegzudenken. Es ist einfach angenehm, inmitten des Trubels im Weindorf einen Platz zu finden, an dem es etwas geruhsamer zugeht und man gut – wenn auch nicht gerade günstig – speisen kann. Es ist für die Köche nicht einfach, fern vom eigenen Herd frische, regionale Gerichte auf gehobenem Niveau anzubieten. Deshalb verdient diese Leistung Respekt. Dass Gäste zu Stoßzeiten manchmal etwas warten müssen, versteht sich von selbst. Das ist in Gasthäusern auch nicht anders.


Badische Zeitung Sonntag, 30. August 2009

Am Wein wird nicht gespart

Veranstalter des Breisacher Weinfestes ziehen positive Zwischenbilanz

Von unserem Redakteur Gerold Zink

Das größte Weinfest Badens hat nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Da die Meteorologen auch für Montag schönes Wetter vorhersagen, dürften bis zum Ende der Festes erneut über 100.000 Gäste das Weindorf in Breisach besucht haben.

BREISACH. Der Umsatz in den Weinlauben lag in den ersten 2 Tagen etwa auf dem Niveau des Vorjahres, in dem ein neuer Rekord erzielt wurde. Gefragt waren vor allem wieder Bukettweine wie Muskateller, Gewürztraminer und Scheurebe sowie der Weißherbst. Die erstmals angebotene "Sürpfel-Karte" wurde gut angenommen.

In einer Pressekonferenz am Sonntagmorgen zogen die Veranstalter Halbzeitbilanz. Florian Herth und Waldemar Isele, Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die das Weinfest organisieren, zeigten sich mit dem Besuch und dem Verhalten der Gäste sehr zufrieden. Am Freitag seien vor allem sehr viele junge Menschen zum 53. Weinfest für die beiden Weinbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg gekommen.

17.000 Motivgläser wechseln den Besitzer

Von einem neuen Rekord nach 2 Tagen beim Verkauf der Weinfestgläser berichtete Isele, der auch Geschäftsführer der Winzergenossenschaft Achkarren ist. So fanden 17.000 Motivgläser, die einen Euro kosten, und 6000 DOC-Stilgläser, für die 2 Euro verlangt werden, Abnehmer. Dies sind 3000 Motivgläser mehr als im Vorjahr, was einer Steigerung von 15 Prozent entspricht.

Auch die meisten Geschäftsführer der fast 30 Winzergenossenschaften zeigten sich mit den Umsätzen sehr zufrieden. Teilweise bis zu 10 Prozent mehr in der Kasse als 2008 hatten die Genossenschaften aus Ihringen, Bötzingen, Königschaffhausen und Bickensohl, der Badische Winzerkeller hatte am Samstagabend sogar bereits so viel eingenommen wie sonst nach 3 Tagen. Andere konnten das Resultat des Vorjahres halten oder lagen etwas darunter. "Wir dürfen nicht vergessen, dass wir 2008 eine Umsatzsteigerung von rund 15 Prozent hatten. Das letztjährige Ergebnis wieder zu erreichen, ist deshalb ein schöner Erfolg", betonte Isele im Namen seiner Kollegen.

Da das Breisacher Weinfest gerade bei sehr vielen jungen Menschen Kult ist, waren auch in diesem Jahr vor allem fruchtige Weine mit Restsüße wie Muskateller, Gewürztraminer und Scheurebe gefragt. Die etwas älteren Weinfreunde bestellten dagegen eher Weine der Burgunderfamilie und auch der Weißherbst war in einigen Lauben ein Renner.

Sehr zufrieden zeigte sich Jürgen Schüßler im Namen des Gastronomischen Zirkels Kaiserstuhl. "Wir haben tolles Wetter, viele Gäste und eine große Nachfrage nach unserem Jubiläumsmenü", berichtete er. Auch Wilhelm Kläsle, der für den "Gastronomischen Marktplatz" verantwortlich ist, war mit der Resonanz bislang sehr zufrieden.

Weniger Besucher kommen mit dem Bus

Einen Rückgang bei der Zahl der Busfahrgäste registrierte Mirco Helbig von der SWEG auf den Linien 1 bis 4 sowie 7. Er sprach von bislang 10 000 verkauften Tickets, 4,4 Prozent weniger als 2008. Jochen Maier von der Firma Tuniberg Express hatte dagegen mit 2725 Tickets ähnlich viele Fahrscheine wie im vergangenen Jahr gezählt.

Helbig bedankte sich vor allem beim Sicherheitsdienst, mit dem die Zusammenarbeit in diesem Jahr sehr gut funktioniert habe. So seien die bislang teilweise unzumutbaren Verhältnisse an den Bushaltestellen und bei der Heimfahrt deutlich verbessert worden. "Wenn es nötig war, sind Mitarbeiter von uns sogar mit den Bussen mitgefahren", sagte Werkschutzmeister Marko Dahms. Probleme gebe es vor allem gegen und nach 3 Uhr morgens. Einige betrunkene Fahrgäste habe man auch in ein Taxi gesetzt.

Bertold Bock, Leiter des Breisacher Polizeireviers, sprach von einem insgesamt ruhigen Weinfest, "auch wenn es nach 3.30 Uhr manchmal recht aggressiv zugeht". Am Freitag- und Samstagabend habe es jeweils 2 Schlägereien mit Körperverletzungen sowie einige Streitereien gegeben. 3 Personen seien festgenommen worden, einige mussten die Nacht in einer Zelle verbringen. Führerscheine wurden keine eingezogen, dafür hochprozentiger Alkohol wie Wodka bei einigen Jugendlichen. Erstmals seien am Weinfestgelände 3 Autos aufgebrochen und daraus die Radios gestohlen worden.

37 Einsätze hatte das DRK, erzählte Bereitschaftsleiter Joachim Krause, unter anderem wegen Platzwunden und Insektenstichen. 6 Bewusstlose galt es zu versorgen, 3 davon wurden der Polizei übergeben.

"Ähnlich viel Müll wie im Vorjahr, aber keine geklauten Fahnenstangen und keine umgeworfenen Blumenkübel" – so lautete die Bilanz von Breisachs Bauhofleiter Karlheinz Brückner.

Am Montag klingt das 53. Bereichsweinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg aus: Von 14 Uhr an ist das Weindorf geöffnet.


Badische Zeitung Samstag, 29. August 2009

Edle Weine und charmante Hoheiten

Gestern Abend wurde das 53. Weinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg schwungvoll eröffnet / Auch das Wetter spielte mit

Von unserem Redakteur Gerold Zink

Badens größtes Weinfest hat am Freitagabend schwungvoll begonnen.Tausende strömten in das idyllisch am Rhein gelegene Weindorf. Auch das Wetter zeigte sich von seiner angenehmen Seite. Noch bis am Montag können über 350 Weine und Sekte verkostet werden.

Mit einem Trinkspruch eröffnete die neue Weinprinzessin Sarah Kappeler aus Opfingen das 53. Weinfest für die beiden Weinbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg.

Bereits um 17.30 Uhr hatten sich vor der offiziellen Eröffnung zahlreiche Ehrengäste und Weinhoheiten auf dem Breisacher Marktplatz versammelt. Mit einem ersten Gläschen Wein stimmten sie sich dort auf die Veranstaltung ein. Für Musik sorgten die Mitglieder des Ihringer Fanfarenzuges. Für die Badische Weinkönigin Katja Bohnert aus Achern-Fautenbach und ihre Prinzessinnen Michaela Baldinger aus Gottenheim und Sabrina Seitz aus Lauda-Königshofen standen standesgemäß zwei Pferdekutschen bereit.

Auch Breisachs Bürgermeister Oliver Rein und Günter Hilmert, der Aufsichtsratsvorsitzende der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, durften darin zwischen den charmanten Weinhoheiten Platz nehmen. Als die Ehrengäste im Weindorf eintrafen, wurden sie bereits von zahlreichen Besuchern erwartet, die die Zeremonie verfolgen wollten.

Nachdem die Kaiserstühler Herolde aus Ihringen noch einmal in ihre Fanfaren geblasen hatten, begrüßten Hilmert und Rein zahlreiche Vertreter aus Weinwirtschaft und Politik. Hilmert erläuterte den Gästen das Programm des viertägigen Weinfestes und lud sie dazu ein, die edlen Tropfen von Kaiserstuhl und Tuniberg zu verkosten. "Hier finden Sie Spezialitäten, die man nicht überall bekommt", betonte er. Auch auf die bevorstehende Weinlese ging er ein: "Wir erwarten einen guten Jahrgang."

Breisachs Bürgermeister freute sich, erneut so viele namhafte Gäste in der Münsterstadt begrüßen zu können. Auch die elsässischen Gemeinden Colmar, Biesheim und Neuf-Brisach hatten Vertreter geschickt. Der Rathauschef dankte allen, die mit dazu beitragen, diese Großveranstaltung auf die Beine zu stellen. Den Besuchern wünschte er frohe und unvergessliche Stunden.

Dann wurde die bis gestern amtierende Kaiserstühler und Tuniberger Weinprinzessin Michaela Baldinger aus Gottenheim verabschiedet. Sie berichtete von einem sehr interessanten Amtsjahr und zählte einige Höhepunkte auf.

Kaiserstühler Herolde spielten zum Auftakt

Besonders gut werden ihr der Empfang in ihrer Heimatgemeinde Gottenheim, die vielen Weinfeste der Region und die unzähligen Begegnungen mit interessanten Menschen im Gedächtnis bleiben. "Diese Zeit werde ich nie vergessen, dieses Jahr kann mir keiner mehr nehmen", betonte sie.

Das Amt der Kaiserstühler und Tuniberger Weinprinzessin musste Michaela Baldinger zwar abgeben, dennoch darf sie sich weiter Weinprinzessin nennen. Denn erst vor wenigen Wochen ist sie in Freiburg zur Badischen Weinprinzessin gewählt worden und kann deshalb eine weitere Amtszeit als Weinhoheit genießen. Als Dank für ihr Engagement erhielt Michaela Baldinger die silberne Brosche des Badischen Weinbauverbandes.

Dann war es soweit: Die Badische Weinkönigin lüftete das Geheimnis und stellte die neue Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg vor. Sie kommt erneut vom Tuniberg und heißt Sarah Kappeler. Die 21-Jährige stammt aus Opfingen und hat die Liebe zum Wein bei der Arbeit mit dem Opa in den Reben entdeckt (siehe Interview). Als Zeichen ihrer Regentschaft bekam sie die Krone aufs Haupt gesetzt.

Ein neues Auto für die Weinprinzessin

Äußerst lebendig begann Sarah Kappeler ihre Amtszeit. Ohne mit der Wimper zu zucken erklärte sie: "Ich werde jede Sekunde dieses Jahres genießen". Sie verglich sich mit einem kleinen Rebstock, der in einem Jahr sicherlich wachsen und reifen werde. Mit einem Trinkspruch erklärte sie das Weinfest offiziell für eröffnet.

Damit die neue Weinprinzessin in ihrem Amtsjahr jederzeit mobil ist, bekam sie von Martin Ernst, Mitglied der Geschäftsführung des Autohauses Ernst und König, den Schlüssel für einen neuen Ford Focus überreicht. Die nächsten 12 Monate darf sie diesen Wagen kostenlos fahren – inklusive Versicherung, Steuern und Winterrädern. Das Autohaus Ernst und König stattet bereits seit über zehn Jahren die Weinprinzessinnen von Kaiserstuhl und Tuniberg mit einem fahrbaren Untersatz aus, "denn ihre Arbeit ist wichtig für die Winzer der Region", wie Ernst erklärte.

Glückwünsche überbrachten der neuen Weinprinzessin auch Günter Linser und Dieter Dürrmeier von der WG Opfingen sowie Hans-Jürgen Stadelhofer, stellvertretender Ortsvorsteher von Opfingen. Nach der Eröffnung füllten sich die Lauben im Weindorf sehr schnell. Mehrere Tausend Weinfreunde nutzten bereits am ersten Abend die Gelegenheit, die edlen Tropfen von Kaiserstuhl und Tuniberg zu probieren. Noch bis einschließlich Montag stehen dazu über 350 Weine und Sekte zur Verfügung.


Badische Zeitung Samstag, 29. August 2009

Sarah Kappeler aus Opfingen neue Weinprinzessin

Die neue Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg heißt Sarah Kappeler und kommt aus Opfingen. Mit der neuen Weinhoheit sprach BZ-Redakteur Gerold Zink

Die neue Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg heißt Sarah Kappeler und kommt aus Opfingen. Mit der neuen Weinhoheit sprach BZ-Redakteur Gerold Zink.

Sie ist 21 Jahre jung und studiert an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg Deutsch, Geschichte und Politik im 5. Semester. Später will sie Lehrerin an einer Grund- oder Hauptschule werden.

BZ: Im vergangenen Jahr haben Sie sich schon einmal beworben und sind knapp in der Stichwahl unterlegen. Hat es viel Mut gekostet, erneut anzutreten?
Kappeler: Es hat viele Menschen gegeben, die zu mir gesagt haben, dieses Mal klappt es bestimmt. Das hat mir geholfen und Mut gemacht.
BZ: Aber Sie mussten sich in diesem Jahr gleich gegen drei Mitbewerberinnen durchsetzen.
Kappeler: Das war nicht einfach. Aber die Fragen waren fair und ich hatte mich gut vorbereitet.
BZ: Wer hat Sie dabei unterstützt?
Kappeler: Vor allem Günter und Martin Linser, der Vorsitzende der Opfinger Winzergenossenschaft, und sein Sohn. Sie konnte ich alles fragen.
BZ: Wie sind Sie zum Wein gekommen?
Kappeler: Früher bin ich immer mit meinem Opa in die Reben gegangen. Ich habe dadurch am eigenen Leib erfahren, wie schön, aber manchmal auch schwer, die Arbeit eines Winzers ist.
BZ: Haben Sie sich bereits überlegt, welche Schwerpunkte Sie als Weinprinzessin setzen wollen?
Kappeler: Ich will die Arbeit der Winzer in den Mittelpunkt stellen und vielen Leuten davon erzählen. Außerdem will ich junge Menschen für den Wein begeistern. Viele wissen nur, dass es Rot- und Weißweine gibt. Das will ich ändern.
BZ: Welches ist Ihr Lieblingswein?
Kappeler: Weißburgunder Spätlese und Spätburgunder Weißherbst.
BZ: Trocken, halbtrocken oder lieblich?
Kappeler: Lieblich, ich bin schließlich auch ein lieblicher Mensch.
BZ: Was unternimmt die neue Weinprinzessin in ihrer Freizeit?
Kappeler: Ich spiele in Opfingen Volleyball und Klarinette. Außerdem koordiniere ich im Turn- und Musikverein die Jugendarbeit.
BZ: Was fasziniert Sie am Wein besonders?
Kappeler: Es gibt so viele tolle, individuelle Weine und in jedem steckt ein Geheimnis, das gelüftet werden will.


Badische Zeitung Donnerstag, 27. August 2009

Die neue Weinprinzessin eröffnet das Fest

Am Freitag beginnt Badens größtes Weinfest

Am Freitagabend um 18 Uhr ist es nun soweit. Das 53. Weinfest für die beiden Weinbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg wird von der neuen Weinprinzessin offiziell eröffnet. Ein weiterer Höhepunkt wird um 22 Uhr das Feuerwerk über dem Rhein sein.

BREISACH. Petrus meint es wohl auch in diesem Jahr gut mit den Organisatoren des Breisacher Weinfestes. Denn die Meteorologen haben für die Dauer der viertägigen Veranstaltung schönes Wetter vorhergesagt.

Wie in jedem Jahr werden sich am Freitag um 17.30 Uhr die Ehrengäste auf dem Breisacher Marktplatz versammeln, um von dort aus zum Weindorf zu ziehen. Musikalisch begleitet werden sie dabei vom Fanfarenzug aus Ihringen. Nach der Verabschiedung der bisherigen Weinprinzessin Michaela Baldinger wird ihre Nachfolgerin vorgestellt. Ihr ist es vorbehalten, mit einem Trinkspruch das Weinfest zu eröffnen.

Danach können sich die Gäste auf eine Entdeckungsreise durch das Weindorf und das Festgelände begeben. In insgesamt 18 Lauben kredenzen in diesem Jahr erneut 28 Winzergenossenschaften von Kaiserstuhl und Tuniberg, der Badische Winzerkeller sowie die Sektkellereien Gräflich von Kageneck und Geldermann ihre Spezialitäten. Angeboten werden über 350 Weine und Sekte. Die Preise bleiben stabil, das günstigste Zehntele ist bereits für einen Euro zu haben. Erstmals gibt es eine sogenannte "Sürpfel-Karte". Mit ihr sollen die Besucher die Weine bewusster genießen.

Die meisten der angebotenen Tropfen stammen aus dem guten Jahrgang 2008. Die Tuniberger Winzer bieten darüber hinaus bis zu 40 Jahre alte Raritäten aus ihrem Weinarchiv an. Natürlich wird auch für das leibliche Wohl und für musikalische Unterhaltung gesorgt sein, unter anderem im großen Bistrozelt des "Gastronomischen Zirkel", auf dem "Gastronomischen Marktplatz", an zahlreichen Imbissständen sowie in verschiedenen Pavillons. Um 22 Uhr wird über dem Rhein ein großes Feuerwerk gezündet.

Für die Besucher ist außerdem ein großer Vergnügungspark aufgebaut worden. Seit rund 50 Jahren wird er von dem Offenburger Schausteller Jürgen Hahn zusammengestellt.

Premiere in Breisach feiert nach seinen Angaben das in Österreich gebaute Fahrgeschäft "Adrenalin". Dabei werden die Besucher in Gondeln bis in 32 Meter Höhe gehievt, bevor sie sich in freiem Fall wieder dem Erdboden nähern. Kurz zuvor werden sie durch eine Magnetbremse gestoppt.

Tanzmusik mit mehreren Kapellen

Für Nervenkitzel sorgen werden auch der "Joker", der seine Gondeln wild kreisen lässt, sowie der "Tropical-Trip", der durch seine schnellen Bewegungen laut Hahn "vor allem bei Frauen ein Kribbeln im Bauch hervor ruft". Außerdem stehen den Gästen der Nostalgiewellenflieger, die Geisterbahn, ein Glückscenter, Auto-Skooter, Karussell sowie verschiedene Geschicklichkeitsspiele zur Verfügung. Am Montagnachmittag von 14 bis 18 Uhr werden die Preise im Vergnügungspark nach Angaben des Veranstalters um 30 bis 50 Prozent gesenkt.

Damit niemand mit dem eigenen Auto zum Weinfest kommen muss, werden wieder zahlreiche Sonderbusse rund um Kaiserstuhl und Tuniberg, ins Markgräflerland, nach Freiburg und ins Elsass fahren. Auskünfte zu den genauen Fahrzeiten gibt es bei der RVF-Fahrplanauskunft unter Tel. 01805/779966, bei der Breisach-Touristik unter Tel. 07667/940155 oder während des Weinfestes am Infostand unter 0172/7213138. Auch die Breisgau-S-Bahn verkehrt auf den Strecken Freiburg-Breisach und Endingen-Breisach regelmäßig. Außerdem fährt der Rebenbummler am Sonntag auf der Strecke Freiburg-Breisach.


Badische Zeitung Donnerstag, 27. August 2009

Bürgermeister treffen sich am Rhein

Umtrunk auf dem Weinfest

BREISACH. Am kommenden Montag, 31. August, findet wieder das traditionelle deutsch-französische Bürgermeistertreffen in Breisach statt. Um 16 Uhr treffen sich zahlreiche Bürgervertreter von Städten und Gemeinden aus Deutschland und dem Elsass im Hotel am Münster.

Zu Beginn des Beisammenseins werden die Gäste von der Landrätin des Kreises Breisgau-Hochschwarzwald, Dorothea Störr-Ritter, begrüßt. Anschließend wird Breisachs Bürgermeister Oliver Rein einige Worte an die Vertreter der verschiedenen Gemeinden richten.

Ehrengast in diesem Jahr ist Louis Becker, Präsident der Eurodistrict Regio Pamina (Palatinat/Pfalz-Mittlerer Oberrhein/Nord-Alsace), Vizepräsident des Generalrates Unterelsass und Bürgermeister der Gemeinde Herrlisheim. Sein Festvortrag heißt: "Modellfall Pamina – Beispiel für eine grenzüberschreitende Gouvernance".

Im Anschluss an den Vortrag folgt eine Aussprache. Zum Abschluss besuchen die Politiker dann gemeinsam das Breisacher Weinfest.


Bitte klicken sie auf das Titelblatt, um die Sonderbeilage anzusehen!
Das Sonderheft des Reblandkuriers/Breisachkuriers zum Weinfest 2009

Badische Zeitung Montag, 24. August 2009

Mit dem Bus bequem zum Weindorf und nach Hause

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (IV):
Auf insgesamt 10 Linien werden am Wochenende zahlreiche Sonderbusse eingesetzt

BREISACH/KAISERSTUHL/TUNI BERG (gz). Nachdem sich nicht wenige Besucher des Breisacher Weinfestes in den vergangenen Jahren über zu volle Busse und teilweise untragbare Zustände bei der Heimfahrt beklagt hatten, reagierten die Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH und die SWEG im vergangenen Jahr. Auf den besonders stark frequentierten Linien 1 bis 4 rund um den Kaiserstuhl wurde am frühen Samstag- und am Sonntagmorgen zwischen 24 und 2.30 Uhr alle 30 Minuten ein Bus eingesetzt. Dies entspannte die Lage etwas.

Gleichzeitig sorgten Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma dafür, dass es beim Einstieg in die Fahrzeuge nur noch selten zu tumultartigen Szenen kam. Da sich die Änderungen nach Angaben von Florian Herth, Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, und Mirco Helbig von der SWEG bewährt haben, werden sie in diesem Jahr beibehalten. Neu ist lediglich, dass auf der Linie 2 auch die Gemeinde Weisweil angesteuert wird.

Insgesamt fahren in diesem Jahr von Freitag bis Montag, 28. bis 31. August, auf 10 Linien zahlreiche Sonderbusse, damit Besucher vom Kaiserstuhl, vom Tuniberg, aus dem Markgräflerland, dem Elsass sowie aus Freiburg bequem nach Breisach und zurück gelangen können. 2008 nutzten laut Herth rund 17 000 Fahrgäste diesen Service und das, obwohl der Preis für eine einfache Fahrt von 2,50 auf 3 Euro angehoben worden war.

Die Busse verkehren auf den 10 Linien von Endingen, Riegel, Bahlingen, Schelingen, Freiburg, St. Nikolaus, Münstertal, Feldkirch und dem elsässischen Baltzenheim bis zum Weinfestgelände und zurück. Der gesamte Fahrplan wird in der Breisacher Weinfestbeilage der Badischen Zeitung abgedruckt.

Wer mit dem eigenen Auto anreist, sollte den Badischen Winzerkeller ansteuern, weil dort genügend Parkplätze vorhanden sind. Vom Winzerkeller zum Festgelände und zurück verkehrt ein kostenloser Bus und zwar am Freitag von 17 bis 3, am Samstag von 15 bis 3 und am Sonntag von 11 bis 24 Uhr.

In Breisach selbst fährt das "Badenova-Bähnle" etwa alle 20 Minuten vom Bahnhof über die Schiffsanlegestelle und den Marktplatz zum Weinfestgelände und zwar jeden Tag bis um 22 Uhr. Der Fahrpreis von 1,50 Euro für Erwachsene und ein Euro für Kinder kommt einem sozialen Zweck zugute.

Weitere Informationen sind bei der RVF-Fahrplanauskunft unter Tel. 01805/ 779966, bei der Breisach-Touristik unter Tel. 07667/940155 oder während des Weinfestes am Infostand unter 0172/7213138 erhältlich. Auch die Breisgau-S-Bahn verkehrt auf den Strecken Freiburg-Breisach und Endingen-Breisach regelmäßig. Außerdem fährt der Rebenbummler am Sonntag auf der Strecke Freiburg-Breisach.


Badische Zeitung Samstag, 22. August 2009

Lyrik, Rettungshunde und ein großes Feuerwerk

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (III):
Die Besucher erwartet wieder ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Höhepunkten

BREISACH (gz). Auch wenn in diesem Jahr bekannte Stars wie Tony Marshall und Reiner Kirsten auf dem Breisacher Weinfest fehlen, kann sich das Unterhaltungsprogramm sehen lassen. Ein Höhepunkt wird wieder das große Feuerwerk über dem Rhein sein, das am ersten Tag der Veranstaltung, am Freitag, 28. August, um 22 Uhr gezündet wird.

Zuvor ziehen jedoch gegen 18 Uhr die badischen Weinhoheiten ins Weindorf, um die neue Weinprinzessin für die Weinbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg zu krönen. Musikalisch umrahmt wird die Zeremonie vom Fanfarenzug Ihringen. Anschließend feiert die Zimmererinnung gegen 19 Uhr im Weindorf das Richtfest am neuen Pavillon, das am Samstag um 13 Uhr wiederholt wird.

Zum ersten Mal werden in diesem Jahr am Samstag eine Stadtführung für Kinder und eine Führung über den Lyrikweg am Eckartsberg (mit Weinverkostung) angeboten (Anmeldungen unter Telefon 07667/940155). Neu ist am Sonntag die kulinarische Weinprobe in der Vinothek am Breisacher Marktplatz (Anmeldungen unter Telefon 07667/904952 ). Wer es lieber etwas sportlich mag, kann am Sonntagmorgen am sogenannten "Genusslauf" teilnehmen, der als Halbmarathon oder über 10 Kilometer für Läufer oder Nordic Walker von Bad Krozingen oder Hartheim nach Breisach führt (nähere Informationen unter http://www.move2-online.de). Interessant werden daneben die Vorführungen der DRK-Rettungshundestaffel am Samstag um 14 und 16 Uhr auf der Wiese beim Kaffee-und-Kuchen-Zelt des DRK sein.

Sonderausstellung "Lebendiger Weinberg"

Wer es etwas beschaulicher mag, dem sei ein Besuch im Breisacher Stadtmuseum direkt am Weinfestgelände empfohlen. Hier ist die Sonderausstellung "Lebendiger Weinberg" zu sehen. Daneben können Bastelarbeiten bestaunt werden, die im Rahmen des Jubiläums "20 Jahre Offene Winzerkeller am Kaiserstuhl" aus Korken gefertigt wurden.

Nachdem das Kinderprogramm bei der Premiere im vergangenen Jahr gut angenommen wurde, können sich die kleinen Besucher am Samstag von 14 bis 19 Uhr und am Sonntag von 12 bis 19 Uhr auf dem Weinfestgelände im Pavillon II erneut unterhalten lassen, diesmal mit Unterstützung des Breisacher Tagesmüttervereins. Auf dem Programm stehen unter anderem eine Schatzsuche und der Auftritt von Clown Zappo am Sonntag um 15 und um 18 Uhr.

Eher die größeren Besucher wird die Ausstellung landwirtschaftlicher und gewerblicher Maschinen und Geräte interessieren. Im Weindorf zeigt der Steinmetz Andreas Klein außerdem Skulpturen, Brunnen und Dekoratives für Haus und Garten. Am Freitagabend laden die Festspiele Breisach zu einer Sondervorstellung ihres Jugendstücks "Die Chinesische Nachtigall" ein. Sie findet um 19 Uhr auf der Freilichtbühne am Münsterberg statt. Am Samstag und Sonntag wird jeweils um 20 Uhr das Abendstück "Anatevka" gespielt. Eine weitere Attraktion ist der große Vergnügungspark am Rheinufer. Beim Kindernachmittag am letzten Tag des Weinfestes, am Montag, 31. August, gelten vergünstigte Preise.

Schließlich bietet am Sonntag der beliebte Museumszug Rebenbummler Fahrten von Freiburg nach Breisach mit einer Dampflok an und auch die Breisacher Fahrgastschifffahrt lädt zu zahlreichen Sonderfahrten auf dem Rhein ein. Wer das Festgelände und die Umgebung Breisachs aus der Luft betrachten möchte, kann einen Hubschrauberrundflug buchen. Der Helikopter startet auf der Wiese beim Rheinhafen. Zu einer beschaulichen Stadtrundfahrt steht das Badenova-Bähnle an allen 4 Festtagen bereit. Die etwa 20-minütigen Rundfahrten durch Breisach führen vom Weinfestgelände zum Bahnhof und zurück.


Badische Zeitung Donnerstag, 20. August 2009

Erstmals gibt es beim Weinfest eine "Sürpfel-Karte"

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (II):
Der Weingenuss soll stärker in den Vordergrund rücken / Über 350 Weine und Sekte im Angebot

Von unserem Redakteur Gerold Zink

BREISACH/KAISERSTUHL/TUNIBERG. Eine gute Nachricht vorneweg: Die Weinpreise bleiben auch in diesem Jahr beim 53. Bereichsweinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg vom 28. bis 31. August stabil. Lediglich für das sogenante DOC-Stielglas werden heuer stat zwei bislang 1,50 Euro verlangt. Die Motivgläser kosten allerdings weiterhin einen Euro. Neu ist die "Sürpfel-Karte", die die Besucher zu einem bewussten Weingenuss animieren soll.

Erstmals wird den Gästen des Weinfestes nach Angaben von Waldemar Isele, Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, eine Karte angeboten, mit der eine individuelle Weinprobe erlebt werden kann. Der Käufer erwirbt für insgesamt 5 Weine Gutscheine, die in jeder Weinlaube im Weindorf eingelöst werden können. Auf der Rückseite des Gutscheines findet der Gast Hinweise und Beschreibungen zu der jeweils vorgeschlagenen Weinsorte.

Die Karte ist in allen Weinlauben, an den Gläserständen und am Informationsstand im Weindorf erhältlich. Auch im Vorverkauf kann die "Sürpfel-Karte" für 8 Euro bei der Breisach-Touristik erworben und zum Beispiel als Geschenk an Freunde weitergegeben werden. Zusätzlich ist auch ein Gutschein für eine Flasche Mineralwasser in der "Sürpfel-Karte" enthalten.

"Wir wollen die Besucher ganz bewusst an die Kaiserstühler und Tuniberger Burgunderweine heranführen", erläutert Isele. So können mit der "Sürpfel-Karte" je ein Zehntele Spät-, Grau- und Weißburgunder, Weißherbst (Rosé) und Rivaner (Müller-Thurgau) der Stufen Qualitäts- wein oder Kabinett erworben werden. Der Gast legt in den Weinlauben den betreffenden Abriss-Coupon aus der "Sürpfel-Karte" vor und erhält den Wein seiner Wahl.

"Der Weingenuss soll zusammen mit den Speisen im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen", betont Waldemar Isele. Die "Sürpfel-Karte" solle einen Beitrag dazu leisten. Durch sie spare der Gast bei den 5 Weinen zudem etwa einen Euro.

Auch in diesem Jahr sind im Weindorf insgesamt 28 Winzergenossenschaften der Weinbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg – mit dem Badischen Winzerkeller und den Sektkellereien Gräflich von Kageneck und Geldermann – zu finden. In 16 Weinlauben und an 2 Sektständen bieten sie ihre Spezialitäten an. Insgesamt kann der Gast unter 328 Weinen wählen, von denen mit 48 Prozent knapp die Hälfte trocken ausgebaut sind. Jeweils gut ein Drittel der Tropfen sind Qualitäts- und Kabinettweine, außerdem sind auf den Getränkekarten 54 Spätlesen, 12 Auslesen, 5 Beerenauslesen und 6 Eisweine zu finden. Wer den Barriqueton im Wein liebt, kann 13 Rot- und 3 Weißweine probieren. Das günstigste Zehntele kostet auf dem Weinfest einen Euro, der überwiegende Teil zwischen 1,50 und 2,50 Euro. Perlweine werden ab 1,50 Euro offeriert, der teuerste Tropfen kostet 6 Euro.

An den Wein- und Sektständen sind zudem 31 Sekte zwischen 1,70 und 2,70 Euro zu haben. Die 18 Seccos kosten zwischen 1,20 und 1,80 Euro. Im Bistro-Zelt werden 5 Weine und ein Sekt angeboten, außerdem gibt es dort vom Runden Tisch für Mitmenschlichkeit Kaffee und Kuchen. Der Erwerb eines Weinfestglases gilt symbolisch als Eintritt zu der Veranstaltung. Es besteht die Auswahl zwischen einem DOC-Stilglas für 2 Euro und einem Motivglas für einen Euro. In diesem Jahr zieren Motive aus Burkheim, Wasenweiler, Eichstetten, Waltershofen und Breisach die Festgläser. Den Verkauf der Gläser übernimmt erneut die Trachtengruppe "Lustige Tuniberger" aus Niederrimsingen an 2 Ständen.

Der "Gastronomische Zirkel" feiert Jubiläum

Auch das gastronomische Angebot kann sich auf dem Breisacher Weinfest sehen lassen. Dabei gibt es in diesem Jahr ein Jubiläum zu feiern. Im großen Bistrozelt des "Gastronomischen Zirkels" servieren seit nunmehr 20 Jahren die Köche der Kaiserstühler Gasthäuser "Krone" (Achkarren), "Kreuz-Post" (Burkheim), "Sonne" (Schelingen) und "Lamm" (Bahlingen) regionale Köstlichkeiten. Aus diesem Anlass gibt es zusätzlich ein sommerliches Jubiläumsmenü inklusive korrespondierender Weine. Wer das Menü mit einem Gruß aus der Küche, lauwarmen Lachs mit Wildkräutersalat sowie einem geschmorten Ochsenbäckle mit Nüdeli bis zum 27. August unter http://www.gastronomischer-zirkel-kaiserstuhl.de vorbestellt, bezahlt statt 27 nur 20 Euro.

Doch auch auf dem "Gastronomischen Marktplatz" zwischen Weindorf und Vergnügungspark, für den erneut Wilhelm Kläsle vom Breisacher "Restaurant am Rhein" verantwortlich zeichnet, wird für das leibliche Wohl mit herzhaften Speisen vom "Fallerhof" in Bad Krozingen-Hausen sowie mit Flammenkuchen aus dem Holzbackofen und Crêpes gesorgt. Hier gibt es wieder am Weinfestmontag ab 11 Uhr das beliebte Bürger- und Handwerkermittagessen.

Die Breisacher Hofnarren laden am Schwanenweiher ebenfalls zu leckeren Gerichten ein und im Zelt des DRK-Kreisverbandes serviert die DRK-Jugendgruppe aus Gündlingen selbst gebackene Kuchen und frisch gebrühten Kaffee, während zahlreiche Imbissstände im Weindorf und entlang der Rheinstraße mit regionalen und internationalen Speisen aufwarten.


Badische Zeitung Dienstag, 18. August 2009

Blasmusik und flotte Töne

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (I):
Großes Musikprogramm beim Weinfest

BREISACH (gz). Das Breisacher Weinfest hat sich längst zu einem Volksfest entwickelt. Und zu einer so großen Veranstaltung gehört einfach gute Musik dazu. Jedes Jahr versuchen die Organisatoren, eine bunte Mischung zusammenzustellen, die jeder Altersgruppe gerecht wird.

Auch beim 53. Bereichsweinfest der Regionen Kaiserstuhl und Tuniberg vom 28. bis 31. August gibt es wieder ein abwechslungsreiches musikalisches Programm, auch wenn heuer keine Stars im Weindorf auftreten.

Dafür sorgen in den beiden Pavillons auf dem Festgelände zahlreiche Musik- und Tanzkapellen für gute Stimmung. Wer gerne das Tanzbein schwingt, ist herzlich dazu eingeladen – und das bei freiem Eintritt. Ein interessantes musikalisches Programm gibt es auch auf dem "Gastronomischen Marktplatz" und bei den Breisacher Hofnarren.

Das Programm im Einzelnen:

Freitag: Pavillon I: 18 bis 19 Uhr: Krönung der neu gewählten Weinprinzessin für die Bereiche Kaiserstuhl und Tuniberg, musikalisch begleitet durch den Fanfarenzug "Kaiserstühler Herolde" aus Ihringen; 20 bis 24 Uhr Revivalband "Big Daddies"; Pavillon II: 19.30 bis 22 Uhr Platzkonzert des Musikvereins Gündlingen; Gastronomischer Marktplatz: 20 Uhr Tanz- und Unterhaltungsmusik mit dem Duo "Eddie & Dietmar"; Brysacher Hofnarre: 20 Uhr Tanzkapelle "Cocktail".

Musiker aus dem Montafon sind zu Gast

Samstag: Pavillon I: 13 bis 15 Uhr: Unterhaltung mit dem Senioren-Akkordeon Orchester Heitersheim, 15 bis 17 Uhr: Trachtengruppe Ihringen, 17 bis 19 Uhr "Fidele Forchheimer" (Musikverein Forchheim), 19.30 Uhr Auftritt der Gruppe "Tanz und Bewegung" des Breisacher Schwimmsportvereins, 20 bis 24 Uhr "A pair of Blues"; Pavillon II: 20 bis 22 Uhr Bürgermusik Silbertal (Montafon); Gastronomischer Marktplatz: 20 Uhr "Hot & Sweet"; Brysacher Hofnarre: 20 Uhr Tanzkapelle "Cocktail".

Sonntag: Pavillon I: 11 bis 13 Uhr Musikverein Kiechlinsbergen, 13 bis 15 Uhr Trachtenkapelle Achkarren, 15 bis 17 Uhr Chorsingen mit der Chorgemeinschaft MGV Breisach und dem Gastchor "The Cook Singers", 17 bis 19 Uhr Kapelle des bürgerlichen Krankenvereins Breisach, 20 bis 24 Uhr "Infinity"; Pavillon II: 20 bis 22 Uhr Musikverein Merdingen; Gastronomischer Marktplatz: 15 bis 18 Uhr Karaoke-Show mit Achim Baumer, von 21 Uhr an Party mit DJ Steffen; Brysacher Hofnarre: mittags Kapelle Krach & Streit.

Montag: Pavillon I: 15 bis 19 Uhr Tanz mit der Band "Surprise", 20 bis 24 Uhr Tanzband "Shadoogies" vom Bodensee; Pavillon II: 16 bis 19.30 Uhr Rathausmusik Freiburg, 20 bis 22 Uhr Musikverein Oberrimsingen; Gastronomischer Marktplatz: 20 Uhr Breisacher Oldie-Band "getting late"; Brysacher Hofnarre: 20 Uhr Tanzkapelle "Cocktail".


Badische Zeitung Samstag, 15. August 2009

53. Bezirksweinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg

Sürpfeln im größten Weindorf Badens

Von unserem Redakteur Gerold Zink

Der Countdown läuft: In knapp 14 Tagen wird in Breisach das 53. Weinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg gefeiert. Von Freitag bis Montag, 28. bis 31. August, werden den Gästen über 350 Weine und Sekte angeboten – übrigens zu Preisen wie im Vorjahr.

BREISACH/KAISERSTUHL. Ein Höhepunkt wird erneut das große Feuerwerk über dem Rhein sein. Außerdem wird erstmals eine "Sürpfel-Karte" angeboten.

In einer Pressekonferenz erläuterten Waldemar Isele und Florian Herth, Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, sowie der Aufsichtsratsvorsitzende Günter Hilmert das Programm. Beginnen wird die traditionsreiche Veranstaltung am Freitagabend, 28. August, um 18 Uhr. Die badischen Weinhoheiten sowie zahlreiche Ehrengäste ziehen vom Breisacher Marktplatz ins Weindorf, wo die neue Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg das Weinfest mit einem Trinkspruch offiziell eröffnen wird. Den Freitagabend schätzen viele Besucher auch wegen des großen Feuerwerks, das um 22 Uhr von einem Schiff aus auf dem Rhein gezündet wird.

28 Winzergenossenschaften von Kaiserstuhl und Tuniberg sowie die beiden Breisacher Sektkellereien Graf von Kageneck und Geldermann bieten in insgesamt 18 Lauben über 300 verschiedene Weine und rund 30 Sekte an. Erstmals können Weinfreunde zum Preis von 8 Euro eine "Sürpfel-Karte" erwerben, mit der 5 unterschiedliche Weine probiert werden können. Die meisten der angebotenen Tropfen stammen aus dem guten Jahrgang 2008. Laut Isele ist vom einfacheren Qualitätswein für ein Euro das Zehntele bis zum Eiswein für 6 Euro alles zu haben. "Die Preise werden nicht erhöht", verspricht er.

Der "Gastronomische Zirkel" feiert Jubiläum

Etwas teurer wird dagegen in diesem Jahr das DOC-Stilglas, das jetzt 2 statt 1,50 Euro kostet. Die kleineren sogenannten Motivgläser werden weiterhin für ein Euro das Stück verkauft. Motive aus Burkheim, Wasenweiler, Eichstetten, Waltershofen und Breisach zieren in diesem Jahr die Festgläser. Ihr Erwerb gilt quasi als Eintritt zu der Veranstaltung. Der Erlös aus dem Gläserverkauf ist laut Isele eine wichtige Einnahmequelle, um das Budget des Weinfestes von rund 200 000 Euro zum Teil gegenfinanzieren zu können .

Stärken können sich die Gäste unter anderem im Bistrozelt des "Gastronomischen Zirkels", der seit 20 Jahren regionale Spezialitäten präsentiert und aus diesem Anlass ein Jubiläumsmenü anbietet. Weitere Speisen sind auf dem "Gastronomischen Marktplatz" zwischen Weindorf und Vergnügungspark, bei den Breisacher Hofnarren, an zahlreichen Imbissständen sowie bei der DRK-Jugendgruppe aus Gündlingen zu bekommen.

Die Veranstaltung in Breisach ist schon lange kein reines Weinfest mehr, sondern hat eher den Charakter eines Volksfestes. "Die Besucherzahlen zeigen uns jedes Jahr, dass wir damit richtig liegen. Es ist wichtig, dass wir neue Leute an den Wein heranführen", betont Günter Hilmert.

Deshalb spielt jedes Jahr das Rahmenprogramm des Bezirksweinfestes eine wichtige Rolle. Neben dem Feuerwerk (Freitag, 22 Uhr), dem Richtfest der Zimmererinnung (Freitag, 19 Uhr), dem traditionellen Chorsingen (Sonntag, 15 Uhr) und der Sondervorstellung des "Jungen Theaters" der Breisacher Festspiele ("Die Chinesische Nachtigall", Freitag, 19 Uhr) gibt es erneut viel Musik von Blasmusikvereinen und Tanzkapellen. Zum ersten Mal besteht darüber hinaus die Möglichkeit, bei verschiedenen Führungen Breisach kennen zu lernen. Sportinteressierte können am ebenfalls erstmals organisierten "Genusslauf" (Halbmarathon, 10-Kilometer-Lauf oder 10-Kilometer-Nordic-Walking) von Bad Krozingen oder Hartheim nach Breisach am Sonntagmorgen teilnehmen, während auf der Wiese beim Rot-Kreuz-Zelt Vorführungen der DRK-Rettungshundestaffel am Samstag um 14 und 16 Uhr stattfinden.

Spezielles Programm für die Kinder

Für die kleinen Besucher wird es am Samstag von 14 bis 19 Uhr und am Sonntag von 12 bis 19 Uhr wieder ein Kinderprogramm geben und auch der große Vergnügungspark lädt zum Verweilen ein. Im Breisacher Stadtmuseum ist über das Weinfest-Wochenende die Sonderausstellung "Lebendiger Weinberg" zu sehen. Originelle Kork-Basteleien werden im Badischen Winzerkeller präsentiert. Eine Ausstellung landwirtschaftlicher und gewerblicher Maschinen und Geräte sowie die Werke von Steinmetz Andreas Klein runden das Rahmenprogramm ab.

Wer ausgiebig Weine und Sekte verkosten will, sollte das eigene Auto zu Hause lassen. Zahlreiche Sonderbusse verkehren rund um Kaiserstuhl und Tuniberg sowie nach Freiburg, Staufen und ins Elsass. Für Gäste, die mit dem Pkw anreisen, stehen beim Badischen Winzerkeller Parkplätze gratis zur Verfügung.

Von dort aus gibt es einen kostenlosen Pendelbus zum Weinfestgelände. Aus Freiburg kann man auch mit der Breisgau-S-Bahn und dem historischen Museumszug "Rebenbummler" nach Breisach gelangen. Auskünfte zu den genauen Fahrzeiten von Bus und Bahn werden unter Telefon 01805/779966 rund um die Uhr erteilt.

Am Weinfestsamstag öffnen die Weinlauben um 12 Uhr, am Sonntag um 11 Uhr und am Montag um 14 Uhr.


Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH Dienstag, 11. August 2009

Pressemitteilung

Rundgang durch die regionalen Köstlichkeiten

Von Freitag bis Montag, 28. bis 31. August, wird in Breisach das Bereichsweinfest Kaiserstuhl-Tuniberg gefeiert

Wenngleich das große Weinfest der Anbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg bereits zum 53. Mal stattfindet, so hat es doch nichts an Attraktivität verloren. Vielmehr sorgt rund um die heimischen Wein- und Sektspezialitäten ein vielfältiges Angebot an Musik, Tanz und Unterhaltung auf dem idyllischen Platz am Rheinufer für Kurzweil. Gefeiert wird von Freitag bis Montag, 28. bis 31. August.

Was für die 28 Winzergenossenschaften vom Kaiserstuhl und Tuniberg sowie die beiden Breisacher Sektkellereien Graf von Kageneck und Geldermann eine gute Möglichkeit zur Präsentation ihrer Genüsse ist, stellt für die Festbesucher die einzigartige Gelegenheit dar, über 300 verschiedene Weine und rund 30 Sekte verkosten zu können. Erstmals können Weinfestbesucher zum Preis von 8 Euro eine „Sürpfel-Karte“ erwerben, mit der man 5 unterschiedliche Weine in beliebigen Lauben probieren kann. Die Karte ist erhältlich am Info- und am Gläserstand, bei allen Weinlauben sowie vorab bei der Breisach Touristik.

Stärken kann man sich an zahlreichen Essensständen. Im Bistrozelt hingegen sorgen wieder die Köche des Gastronomischen Zirkels, die seit nunmehr 20 Jahren mit ihren regionalen Spezialitäten dabei sind, für das leibliche Wohl. Diesmal bieten sie zusätzlich ein sommerliches Jubiläums-Menü mit korrespondierenden Weinen an. Weitere Speisen erhält man beim Gastronomischen Marktplatz zwischen Weindorf und Vergnügungspark sowie Kaffee und selbst gebackene Kuchen im Zelt der DRK-Jugendgruppe aus Gündlingen.

Der traditionellen Eröffnung am Freitagabend um 18 Uhr folgt nach der Krönung der neuen Weinprinzessin für die Bereiche Kaiserstuhl und Tuniberg ein buntes Festprogramm mit Feuerwerk (Freitag, 22 Uhr), traditionellem Chorsingen (Sonntag, 15 Uhr), Sondervorstellung des Jugendstücks der Breisacher Festspiele („Die Chinesische Nachtigall“, Freitag, 19 Uhr) und viel Musik durch Blasmusikvereine und Tanzkapellen. Zum ersten Mal besteht die Möglichkeit, bei einer Führung Breisach kennen zu lernen (Samstag, 15 Uhr: Stadtführung für Kinder; Samstag, 17 Uhr: Führung mit Weinverkostung über den Lyrikweg am Eckartsberg; Sonntag, 16.30 Uhr: kulinarische Weinprobe mit Kellereiführung im Badischen Winzerkeller und Edel-Tapas in der Vinothek.) Die Teilnehmerzahlen sind begrenzt, Info und Anmeldung bei der Breisach-Touristik (Kinder, Lyrikweg) und der Vinothek (kulinarische Weinprobe). Sportinteressierte können am Genusslauf (Halbmarathon / 10 Kilometer Lauf / 10 Kilometer Nordic-Walking) von Bad Krozingen oder Hartheim nach Breisach am Sonntagmorgen teilnehmen, während auf der Wiese beim Rot-Kreuz-Zelt Vorführungen der DRK-Rettungshundestaffel am Samstag um 14 und 16 Uhr stattfinden.

Für die kleinen Besucher wird es am Samstag von 14 bis 19 Uhr und am Sonntag von 12 bis 19 Uhr erneut ein Kinderprogramm geben und auch der große Vergnügungspark lädt zum Verweilen ein. Beim Kindernachmittag am Montag gelten bei den Fahrgeschäften übrigens vergünstigte Preise. Nicht zuletzt lohnt ein Besuch im Stadtmuseum. Hier ist die Sonderausstellung „Lebendiger Weinberg“ sowie originelle Korkenbasteleien, die im Rahmen der diesjährigen Aktion „20 Jahre Offene Winzerkeller“ hergestellt wurden, zu sehen. Ebenso sehenswert ist der von der Zimmererinnung errichtete Holz-Pavillon, die Ausstellung landwirtschaftlicher und gewerblicher Maschinen und Geräte sowie die Werke von Steinmetz Andreas Klein.

Damit man ausgiebig Weine und Sekte verkosten kann, werden wieder Sonderbusse verkehren, mit denen man von allen Kaiserstuhl- und Tuniberggemeinden, von Freiburg und Staufen sowie aus dem Elsass bequem zum Festgelände gelangt. Für Gäste, die mit dem PKW anreisen, stehen beim Badischen Winzerkeller Parkplätze gratis zur Verfügung. Ab hier verkehrt ein kostenloser Pendelbus. Aus Freiburg kann man außer mit der S-Bahn auch mit dem historischen Museumszug „Rebenbummler“ nach Breisach gelangen. Zum Weinfestgelände besteht ein Transfer und auch das Badenova-Bähnle dreht wieder seine Runden. Wer Breisach aus der Luft betrachten möchte, kann an Helikopter-Rundflügen teilnehmen und auf dem Rhein bietet das Breisacher Fahrgastschiff verschiedene Touren an.

Ansprechpartner der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH:

Für die Gesamtorganisation:
Florian Herth,
Münsterplatz 1, 79206 Breisach, Tel.: 07667/ 832-52
E-Mail: herth@breisach.de

Rund um den Wein:
Waldemar Isele,
Schlossbergstraße 2, 79235 Vogtsburg-Achkarren, Tel.: 07662/ 9304-0
E-Mail: info@winzergenossenschaft-achkarren.de

Pressekontakt:
Petra Littner
Medienservice Breisach
Lindenweg 1, Tel.: 07664/59666
E-Mail: littner@medienservice-breisach.de


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