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Badische Zeitung Freitag, 3. September 2010

Breisacher Weinfest trotzt dem Regen – doch weniger Besucher

Für viele Menschen ist das Weinfest in Breisach eine lieb gewonnene feste Größe im Jahreskalender. Dass 2010 eine etwas verhaltene Festfreude herrschte, ist nach Ansicht der Veranstalter ausschließlich aufs Wetter zurückzuführen.

BREISACH. "Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen", fassen die Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, Florian Herth und Waldemar Isele, den diesjährigen Verlauf zusammen.

Vor allem am Samstag und Sonntag sei das 54. Bereichsweinfest zufriedenstellend und auf Vorjahresniveau verlaufen. Der Eröffnungs- und der Schlusstag litten dagegen spürbar unter der unerfreulichen Witterung. Nach zwei Rekordjahren habe die Veranstaltung insgesamt eher an die Ergebnisse aus den Jahren 2006 und 2007 angeknüpft.

Burgunder überzeugt den klassischen Weinliebhaber

"Die Disziplin der Besucher angesichts der Bedingungen war erstaunlich", lobt Herth, "wir haben ein aufgeschlossenes, freudiges Publikum erlebt." Einen wesentlichen Beitrag zum guten Gelingen hätten die Mitarbeiter des Bauhofes geleistet, die 30 Tonnen zusätzlichen Splitt einbrachten, um die Wege zu befestigen. Außerdem stellten sie rund 200 Schilder und 90 Absperrgitter auf, dazu kamen 70 schmückende Fahnen und Wimpelketten.

Auf dem Weinfestgelände wurden knapp 28.000 Flaschen Wein und damit zirka 15 Prozent weniger als im Vorjahr verkauft. Erneut erwiesen sich die Bukettsorten Muskateller, Scheurebe und Gewürztraminer als beliebte Festweine, gerade auch beim jüngeren Publikum. Die klassischen Weinliebhaber ließen sich eher die Burgundersorten schmecken.

Sürpfel-Karte kam gut an

Beim Gläserverkauf gab es ebenfalls einen Rückgang zu verzeichnen. Insgesamt wurden 21 000 Gläser verkauft, im Jahr 2009 waren es 3000 mehr gewesen. "Interessanterweise entstand dieses Minus fast ausschließlich bei den Motivgläsern, von denen 13.300 nachgefragt wurden", erläutert Isele. Allerdings behalten die Käufer diese Gläser auch in den meisten Fällen. Am Ende des Festbesuches würden eher die DOC-Gläser gegen Pfandauszahlung zurückgegeben. Da der Verkauf der Gläser eine wichtige Einnahmequelle darstelle, sei ihre Form und Gestaltung für den Veranstalter eine Fragestellung für die Zukunft.

Die zum zweiten Mal angebotene Sürpfel-Karte wurde wiederum sehr gut angenommen. "Für uns hat sie einen besonderen Stellenwert, weil wir auch die Weinunkundigen willkommen heißen und damit ein wenig an die Hand nehmen können", betont Herth.

Beliebter Vergnügungspark

Da diesmal auch die Bukettsorten auf der Karte vertreten waren, habe sie eine weitere Aufwertung erfahren. Ohnehin zeichne sie sich durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus.

"Wir streben nicht nach immer neuen Besucherrekorden, sondern wollen ein Ambiente schaffen, in dem sich die Festgäste wohl fühlen", erklärt der Geschäftsführer. In den Rekordjahren sei das Weinfest zeitweilig an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen. Wünschenswert wäre es aus Sicht der Veranstalter, die Nachmittagsstunden noch besser zu füllen. "Wichtig ist uns, das Fest durch ein unterhaltsames Rahmenprogramm gerade auch für Familien attraktiv zu gestalten", so Herth.

Starke Bedeutung komme hierbei dem beliebten Vergnügungspark zu. Der Genusslauf konnte in diesem Jahr seine Teilnehmerzahl auf 50 steigern. Diese Zahl sei sicherlich noch entwicklungsfähig, dann brauche der Organisator allerdings weitere Unterstützung.

Rekordmäßig schlechtes Wetter

Der Gastronomische Zirkel Kaiserstuhl war mit dem Weinfest 2010 ebenfalls zufrieden, wie Jürgen Schüßler zusammenfasst. Bis Sonntagabend sei viel zu tun und die Resonanz der Gäste äußerst erfreulich gewesen. "Lediglich der verregnete Montag hat unser Ergebnis etwas verhagelt", berichtet Schüßler, "so etwas habe ich in den 21 Jahren, die wir Kaiserstühler Köche auf dem Weinfest dabei sind, noch nicht erlebt."

Doch insgesamt falle die Bilanz positiv aus. Ähnlich äußert sich Wilhelm Kläsle für den Gastronomischen Marktplatz: "Wir hatten durch das rekordmäßig schlechte Wetter zwar einen deutlichen Umsatzrückgang, aber das Fest ist gut gelaufen und das musikalische Programm prima angekommen."

Sürpfelkarte stieß auf viel Resonanz

Um das Wohlergehen der geschätzt 70 000 Besucher kümmerten sich insgesamt 1300 Personen. 12 895 Fahrgäste nutzten die Sonderbuslinien, im Vorjahr waren es über 17 400 gewesen. Die Firma Südglas transportierte rund 24 Tonnen Glas ab. Der Sicherheitsdienst habe ausgezeichnet funktioniert, bilanziert Herth.

Erstmals waren auch einige französische Gendarmeriekräfte auf dem Weinfest vertreten. "Wir bedanken uns nicht nur bei den aufmerksamen Ordnungskräften, sondern können auch die Mehrzahl der Besucher für ihre Disziplin loben." Ein besonderer Dank gelte den Anwohnern, die alljährlich in den Tagen vor, während und nach dem Fest einiges an Lärm und Beeinträchtigungen in Kauf nehmen müssten.


Badische Zeitung Montag, 30. August 2010

WEINFEST-AUSLESE

Von unserem Redakteur Gerold Zink

Nicht von der Sonne verwöhnt

Von der Sonne verwöhnt ist meist nicht nur der badische Wein, sondern auch das Breisacher Weinfest. Kaum einer der Organisatoren oder langjährigen Besucher konnte sich daran erinnern, dass es am letzten Augustwochenende, an dem das Weinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg immer stattfindet, jemals so nass und so kühl war. Dass es einen Tag mal regnet, das ist immer drin. Dass die Regenwahrscheinlichkeit aber an allen 4 Festtagen relativ hoch ist, das hat es zumindest in den vergangenen zwei Jahrzehnten wohl nicht gegeben. Aber was soll’s? Schließlich kann auch ein Bummel unter dem Regenschirm über das Weinfestgelände seine besonderen Reize haben. "Immerhin kommt man ohne Gedränge von Weinstand zu Weinstand", sagte am Freitagabend ein langjähriger Gast.

Stilvollere Schwaben

Das Verhältnis zwischen Badenern und Schwaben ist bekanntlich ein ganz besonderes. Die Schwaben neiden den Badenern unter anderem, dass sie Deutschlands Genussweltmeister sind. Umgekehrt ruft in Baden die Schläue und Schlitzohrigkeit unserer Landesnachbarn oft Erstaunen hervor. Auch bei der Vermarktung ihrer Weine sind die Schwaben bekanntlich erfolgreicher, vor allem weil sie Gemein- und Geschäftssinn vor Eigeninteressen stellen. Nun haben die Schwaben auch in Punkto Weingläser die Vorreiterrolle übernommen. Auf dem Stuttgarter Weinfest, das in der vergangenen Woche eröffnet wurde, haben sie die für den Weingenuss eher abschreckenden kleinen Zehntelegläser für alle Zeit verbannt und bieten stattdessen nur die deutlich geeigneteren DOC-Stielgläser an. Soweit sind die Organisatoren des Breisacher Weinfestes leider noch lange nicht. Hier werden immer noch Jahr für Jahr 5 Zehntele-Motivgläser und ein DOC-Stielglas angeboten. Ein Argument für diese Entscheidung ist, dass es noch immer viele Sammler gibt, die ein Herz für diese Motivgläser haben. Selbst wenn dies so sein sollte, was der Autor dieser Zeilen jedoch in Frage stellt, müssen die Badener zugeben – selbst wenn es schwer fällt -, dass die Schwaben hier die richtige Wahl getroffen haben. Es wird höchste Zeit, dass auch in Breisach diese Motivgläser zumindest nach und nach verschwinden. Im DOC-Stielglas munden die Weine deutlich besser! Und dies muss doch das erste Anliegen der zahlreich auf dem Weinfest vertretenen Winzergenossenschaften sein. Für die Sammler könnte man ja die DOC-Stielgläser mit verschiedenen Motiven bedrucken.

Tony Marshall singt im Keller

Wilfried Dörr, Vorstandsmitglied des Badischen Winzerkellers, kennt Schlagerstar Tony Marshall über Freunde. So hat es sich ergeben, dass Marshall der Eröffnung des Breisacher Weinfestes als Überraschungsgast beiwohnte. Standesgemäß durfte er auch in der Kutsche neben Weinprinzessin Sarah Kappeler ins Weindorf fahren. Zuvor, so war zu erfahren, hatte Marshall etwa 3 Stunden bei einer Führung die Weine des Badischen Winzerkellers verkostet. Diese müssen ihm so gemundet haben, dass er im Keller gleich mehrere seiner Schlager sowie Werke aus Operette und Oper zum Besten gab – sehr zur Freude der anderen Teilnehmer. Bei der Eröffnung des Weinfestes im Weindorf wurde der Sänger von den zahlreichen Zaungästen mit herzlichem Beifall begrüßt. Zu späterer Stunde griff er auch dort zum Mikrofon und sang einige Lieder.

Oberrimsingen am Kaiserstuhl?

Manche Oberrimsinger dürften sich verwundert die Augen gerieben haben. Denn auf einem der 5 Motivgläser, die in diesem Jahr neu angeboten werden, steht unter dem Wort Oberrimsingen als Zusatz "am Kaiserstuhl". Bislang liegt Oberrimsingen allerdings immer noch am Tuniberg und dies dürfte sich bis zur nächsten Eiszeit wohl auch nicht ändern. Bekanntlich sind Briefmarken mit kleinen Fehlern besonders viel wert. Vielleicht ist dies ja mit diesem Glas einmal genauso.

Moderne Lauben kommen gut an

Was das Ambiente und Aussehen der Weinlauben auf dem Breisacher Weinfest angeht, hat sich nicht viel getan. Auffallend war allerdings, dass die eher moderneren Lauben der WGs aus Oberbergen und Bötzingen immer mehr Besucher anziehen, vor allem jüngere. Auch das Konzept der Winzer vom Silberberg aus Bahlingen mit Korbsesseln und Bedienungen kommt nach wie vor gut an. Wie Blumenschmuck eine Laube verschönern kann, war bei der WG Oberbergen zu sehen. Die Laube der WG Kiechlinsbergen ist dagegen nicht gerade der Reißer. Dafür haben die Kiechlinsbergener ein schönes Foto ihrer hübschen Badischen Weinkönigin Marion Meyer werbewirksam an der Laube befestigt. Ein echter Hingucker! Wenn an der Laube nur alles so ansprechend wie auf dem Foto wäre…


Badische Zeitung Samstag, 28. August 2010

Das 54. Weinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg ist eröffnet

Echte Weinfreunde brauchen kein Bilderbuchwetter, um auf dem Breisacher Weinfest ihren Spaß zu haben. Und so hat die 54. Auflage des großen Weinfestes für Kaiserstuhl und Tuniberg trotz schwarzer Wolken und einigen Regenschauern durchaus unterhaltsam begonnen.

BREISACH / KAISERSTUHL / TUNIBERG. Der neuen Weinprinzessin Natalie Henninger aus Königschaffhausen war es vorbehalten, die Veranstaltung gegen 18.45 Uhr offiziell zu eröffnen. Kurzfristig hatte sich auch Schlagerstar Tony Marshall nach einer Weinprobe im Badischen Winzerkeller unter die Gäste gemischt.

Traditionell versammelten sich gegen 17.30 Uhr die Ehrengäste auf dem Breisacher Marktplatz, um sich auf das Fest einzustimmen. Für musikalische Unterhaltung sorgte dort wie auch später bei der Eröffnung die Bötzinger Brass Band. Während sich das gemeine Volk zu Fuß auf den Weg ins Weindorf aufmachte, standen für die Badische Weinkönigin Marion Meyer aus Kiechlinsbergen und ihre Prinzessinnen Rebecca Gut aus Oberbergen und Sarah Kappeler aus Opfingen standesgemäß zwei Pferdekutschen bereit.

Auftakt zu vier genussreichen Tagen

Breisachs Bürgermeister Oliver Rein, Axel Hahn, der neue Aufsichtsratsvorsitzende der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, sowie Tony Marshall durften den Weinhoheiten Gesellschaft leisten. Unter dem Zeltdach inmitten des Weindorfs hießen Hahn und Rein die zahlreichen Vertreter aus der Weinbranche und der Politik willkommen. Hahn wies auf das große Angebot der Winzergenossenschaften hin, die in diesem Jahr in Breisach fast 400 verschiedene Weine, Sekte und Seccos präsentieren. Er wünschte den Besuchern vier schöne und genussreiche Tage sowie viele nette Begegnungen mit Freunden und Bekannten.

Dass das Breisacher Weinfest auch bei Politikern sehr beliebt ist, verdeutlichte die große Zahl der Kollegen, die Oliver Rein begrüßen konnte. Wie jedes Jahr waren zahlreiche Vertreter aus dem nahen Elsass darunter. Trotz des heranziehenden Regens, der gegen 18.30 Uhr einsetzte, blieb Rein bei seiner im vergangenen Jahr aufgestellten Behauptung: "Petrus ist ein Breisacher."

Die Amtszeit der Kaiserstühler und Tuniberger Weinprinzessin dauert ein Jahr. So musste sich Sarah Kappeler gestern von der ihr sehr ans Herz gewachsenen Aufgabe nebst Krönchen verabschieden. Unter Tränen erzählte sie von zahlreichen interessanten Begegnungen und wunderbaren, feucht-fröhlichen Abenden. Sie versicherte: "Ich habe jede Sekunde des Jahres genossen. Ich bin stolz, Ihre Repräsentantin gewesen zu sein."

Da sie im Juli in Freiburg zur Badischen Weinprinzessin gewählt wurde und damit die Karriereleiter quasi eine Sprosse höher geklettert ist, wird sie allerdings ein weiteres Jahr für den badischen Wein werben. Als kleines Dankeschön erhielt sie von Rebecca Gut die silberne Brosche des Badischen Weinbauverbandes überreicht.

Ein Ford Fiesta für die neue Hoheit

Dann wurde das Geheimnis gelüftet, wer Sarah Kappeler im Amt der Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg folgt: Es ist Natalie Henninger aus Königschaffhausen. Die 19-Jährige hatte sich bei der Wahl gegen zwei Konkurrentinnen durchgesetzt und die Mitglieder der Jury mit ihrem Fachwissen und ihrer charmanten Art überzeugt (siehe Interview). Außerdem ist sie familiär vorbelastet. Ihr Vater arbeitet als Verkaufsleiter in der Winzergenossenschaft Königschaffhausen. Als Zeichen ihrer Regentschaft bekam sie die Krone aufs Haupt gesetzt.

Ähnlich gefreut haben dürfte sie sich über ein weiteres Geschenk. Ein Jahr lang darf sie kostenlos einen neuen Ford Fiesta fahren, dessen Schlüssel sie von Martin Ernst, Mitglied der Geschäftsführung des Autohauses Ernst und König, symbolisch überreicht bekam. Auch Versicherung, Steuern und Winterräder beinhaltet dieses großzügige Weinprinzessinnen-Geschenk-Paket.

Natalie Henninger durfte als erste Amtshandlung das Weinfest offiziell eröffnen. Sie versprach, engagiert für die Weine von Kaiserstuhl und Tuniberg zu werben.

Nach der Eröffnung eilten die Gäste in die Weinlauben, um die vielen Spezialitäten der Kaiserstühler und Tuniberger Winzer zu verkosten. Noch bis einschließlich Montag haben sie Gelegenheit dazu. Am Samstag öffnet das Weindorf um 12 Uhr, am Sonntag um 11 Uhr und am Montag um 14 Uhr seine Pforten.


Badische Zeitung Samstag, 28. August 2010

Natalie Henninger: Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg

Die neue Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg heißt Natalie Henninger und kommt aus Königschaffhausen. Im BZ-Interview schildert sie ihre Gefühle nach der Wahl.

BREISACH/KAISERSTUHL. Die 19-Jährige hat im Sommer ihr Abitur am Gymnasium in Kenzingen bestanden und absolviert derzeit ein sechsmonatiges Praktikum in der Winzergenossenschaft ihres Heimatortes. Anschließend will sie Lehrerin werden oder internationale Weinwirtschaft studieren. Mit der neuen Weinhoheit sprach BZ-Redakteur Gerold Zink.

BZ: Waren Sie sehr aufgeregt vor der Wahl?
Henninger: Kurz davor überraschend wenig. Die letzten Tage war es schlimmer.

BZ: Waren die Fragen der Jury schwer?
Henninger: Nicht gerade schwer, aber es wurde viel Fachwissen abgefragt. Ich musste zum Beispiel Auskunft geben über die Besonderheiten des Kaiserstuhls und des Tunibergs sowie einiges zur Weinvermarktung wissen.

BZ: Wie sind Sie zum Wein gekommen?
Henninger: Meine Oma und mein Opa hatten Reben, in denen ich mich von klein auf wohlgefühlt habe. Mein Vater arbeitet außerdem als Verkaufsleiter in der WG Königschaffhausen.

BZ: Was fasziniert Sie am Wein besonders?
Henninger: Die Arbeit, die hinter dem Produkt steckt. Jeder Wein erzählt eine eigene Geschichte. Außerdem fasziniert mich, wie facettenreich ein guter Wein sein kann.

BZ: Was hat Sie zur Kandidatur bewogen?
Henninger: Einmal war es ein Kindheitstraum von mir. Außerdem habe ich in der Familie und in der Winzergenossenschaft viel Rückhalt gespürt. Ich will mehr über Wein erfahren und mein Wissen an andere weitergeben.

BZ: Haben Sie schon Erfahrung mit öffentlichen Auftritten?
Henninger: Da ich in der Endinger Stadtmusik Querflöte spiele, habe ich schon an vielen Konzerten und Wettbewerben teilgenommen.

BZ: Was unternimmt die neue Weinprinzessin in ihrer Freizeit?
Henninger: Ich spiele Klavier, das ist für mich sehr entspannend. Außerdem gehe ich gerne mit Freunden aus, helfe in Königschaffhausen im Kindergottesdienst, male und lese.

BZ: Nennen Sie uns drei Stärken und eine Schwäche von Ihnen?
Henninger: Ich bin zielstrebig, freundlich und hilfsbereit, aber leider manchmal zu ehrgeizig.

BZ: Haben Sie sich für Ihr Amtsjahr ein besonderes Ziel gesetzt?
Henninger: Ich will viele tolle Erfahrungen sammeln und den Wein vor allem jungen Menschen näher bringen.

BZ: Welches ist Ihr Lieblingswein?
Henninger: Im Sommer ganz klar der Flaneur Rosé der WG Königschaffhausen, weil er so schön leicht und fruchtig ist.


Badische Zeitung Freitag, 27. August 2010

Am Freitag beginnt Badens größtes Weinfest

400 Weine und Sekte sind vorgekühlt, die Lauben aufgebaut, das Personal eingeteilt und die Pferde für die Festkutsche geputzt und gestriegelt. Damit kann das 54. Weinfest für die beiden Weinbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg am Freitagabend um 18 Uhr beginnen.

BREISACH / KAISERSTUHL / TUNIBERG. Offiziell eröffnet wird die viertägige Veranstaltung von der neuen Weinprinzessin im Weindorf. Ein weiterer Höhepunkt wird am Freitagabend um 22 Uhr das Feuerwerk über dem Rhein sein. Fraglich ist jedoch, ob es Petrus in diesem Jahr gut mit den Breisachern meint. Denn die Meteorologen sagen für heute und die nächsten Tage eher wechselhaftes Wetter voraus.

Doch ein kurzer Regenschauer kann einen richtigen Weinfreund nicht vom Besuch der traditionsreichen Veranstaltung abhalten, die von heute, Freitag, bis einschließlich kommenden Montag dauert – zumal die Weine bei eher kühleren Temperaturen ohnehin besser munden.

Den ersten Schluck erhalten die Ehrengäste, die sich heute um 17.30 Uhr auf dem Breisacher Marktplatz versammeln, um von dort aus zum Weindorf zu ziehen. Die bisherige Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg, Sarah Kappeler, wird es sicherlich verschmerzen können, dass sie dort ihre Krone abgeben muss, ist sie doch erst vor wenigen Wochen zur Badischen Weinprinzessin gewählt worden. Insofern hat sie fast noch ein ganzes Amtsjahr vor sich. Ihre Nachfolgerin wird das Weinfest mit einem Trinkspruch offiziell eröffnen.

Die Sürpfelkarte wird wieder angeboten

Danach können sich die Gäste auf eine spannende sensorische und kulinarische Reise durch das Weindorf begeben und in den 16 Lauben der rund 30 Winzergenossenschaften an die 400 verschiedene Weine, Sekte und Seccos sürpfeln. Apropos sürpfeln: Angeboten wird heuer zum zweiten Mal eine Sürpfelkarte, mit der die Besucher für 8 Euro 5 verschiedene Weine unterschiedlicher Sorten und Qualitätsstufen genießen können. Sie soll die Gäste von Badens größtem Weinfest zum bewussten Genuss animieren. Das Gros der Tropfen stammt aus den guten Jahrgängen 2008 und 2009. Alleine schon deshalb lohnt es sich, nicht den ganzen Abend bei demselben Wein zu verweilen.

Die Preise bleiben stabil, haben die Veranstalter versprochen. Das günstigste Zehntele kostet einen und das teuerste 6 Euro. Als Neuheit serviert Alixe Winter von der "Alten Wache" in Freiburg die geeiste Wein-Kreation "Kalte Sophie" sowie Cocktails. Verschiedene Schaumweine bieten die Sektkellereien Gräflich von Kageneck und Geldermann an.

Auch das gastronomische Angebot ist sehr umfangreich. Inmitten des Weindorfs lädt das große Bistrozelt des Gastronomischen Zirkels Kaiserstuhl seit mehr als 20 Jahren zu regionalen Gaumenfreuden ein. Auf dem gastronomischen Marktplatz sind vor allem gut bürgerliche Gerichte zu erhalten. Außerdem gibt es rund 20 Imbissstände, darunter erstmals ein Fischer vom Bodensee.

Wer die Verbindung Wein und Musik mag, kommt in Breisach auf seine Kosten. An allen vier Tagen sorgen zahlreiche Tanz- und Musikkapellen unterschiedlicher Stilrichtungen sowie einige Chöre für Unterhaltung. Das Rahmenprogramm bietet in diesem Jahr unter anderem Angebote für Kinder, Sondervorstellungen der Breisacher Festspiele, eine landwirtschaftliche Ausstellung, Rundflüge mit dem Hubschrauber sowie einen großen Vergnügungspark. Neu auf Letzterem sind nach Angaben von Schausteller Jürgen Hahn unter anderem eine Achterbahn mit Looping aus der Schweiz und das 40 Meter hohe Riesenrad.

Hahn hofft auf Sonnenschein und gute Einnahmen, weil die Schausteller in diesem Sommer unter der Fußballweltmeisterschaft zu leiden hatten. Am Montag gibt es beim Kinder- und Familiennachmittag zwischen 14 und 18 Uhr Preisnachlässe zwischen 30 und 50 Prozent, bei einigen Fahrgeschäften sogar bis in den späten Abend.

Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Breisach reisen will, hat eine große Auswahl. Rund um Kaiserstuhl und Tuniberg sowie nach Freiburg, Staufen und ins Elsass gibt es insgesamt zehn Sonderbuslinien. Der Preis für eine einfache Fahrt beträgt 3 Euro. Daneben bietet der Museumszug Rebenbummler am Sonntag, 29. August, ein nostalgisches Fahrvergnügen von Freiburg nach Breisach. Er fährt von Freiburg um 10.54, 13.07, 16.07 und 18.07 Uhr los und hält jeweils in Hugstetten, Gottenheim und Ihringen. Zurück geht es von Breisach um 11.52, 15.06, 17.06 und 19.06 Uhr (weitere Informationen und Fahrpreise unter http://www.rebenbummler.de

Der Rebenbummler verkehrt zwischen Freiburg und Breisach

In Breisach selbst fährt das "Badenova-Bähnle" etwa alle 20 Minuten vom Bahnhof zum Weinfestgelände und zurück. Für Gäste, die mit dem eigenen Auto kommen, stehen beim Badischen Winzerkeller Parkplätze gratis zur Verfügung. Von dort verkehrt ein kostenloser Pendelbus zum Weinfestgelände (Freitag 17 bis 3 Uhr, Samstag 15 bis 3 Uhr, Sonntag 11 bis 24 Uhr).

Weitere Informationen zu den Fahrzeiten der Sonderbusse sind bei der RVF-Fahrplanauskunft unter Tel. 01805/ 779966, bei der Breisach-Touristik unter Tel. 07667/940155 oder während des Weinfestes am Infostand unter 0160/6615301 erhältlich. Auch die Breisgau-S-Bahn verkehrt auf den Strecken Freiburg-Breisach und Endingen-Breisach regelmäßig.

Das Weinfest öffnet am Freitag um 18 Uhr, am Samstag um 12 Uhr, am Sonntag um 11 Uhr und am Montag um 14 Uhr seine Tore.


Badische Zeitung Freitag, 27. August 2010

Die Polizei kündigt Kontrollen an

Während des Weinfestes.

BREISACH/KAISERSTUHL (gz). Weil sich Alkohol und Autofahren nicht gut miteinander vereinbaren lassen, appelliert die Polizeidirektion Freiburg auch in diesem Jahr, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum großen Weinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg zu kommen und das Auto in der Garage stehen zu lassen. Gleichzeitig kündigt die Behörde für die Zeit des Weinfestes von Freitag bis Montag, 27. bis 30. August, vermehrt Alkoholkontrollen an.

Werden Fahrgemeinschaften gebildet, so rät die Polizei dazu, bereits vor Beginn der Fahrt zu klären, wer an diesem Abend auf den Alkohol verzichten wird. Wer unvernünftig sei, müsse mit Kontrollen rechnen.

Polizeibeamte würden auf dem Weinfestgelände und in der Umgebung während der Großveranstaltung verstärkt Präsenz zeigen. Sowohl uniformierte als auch zivile Polizeistreifen würden für Sicherheit und Ordnung sorgen. Auch Vertreter der französischen Gendarmerie hätten ihr Kommen zugesagt.

Wichtig ist der Polizei und den Veranstaltern des Weinfestes auch, dass die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes eingehalten werden. Dass an Minderjährige kein Alkohol ausgeschenkt wird, sei selbstverständlich. In diesem Zusammenhang setzt sich der Casino Jugendclub Breisach gemeinsam mit dem Stadtjugendring, Sozialarbeitern der Stadt, Streetworker Willi Ingenhoven und Jugendsachbearbeitern der Polizei Breisach wieder für den verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol ein. Die Kampagne "Kein Alkohol für unsere Kinder" soll die Mitarbeiter des Weinfestes, Kunden und junge Konsumenten für die Problematik des Alkoholmissbrauchs sensibilisieren.

Appell an die Eltern, auf ihre Kinder zu achten

Florian Herth, Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die das Weinfest organisiert, erinnert alle Eltern an ihre Verantwortung. Oft würden Jugendliche harte Alkoholika auf das Weinfest mitbringen oder bereits angetrunken nach Breisach kommen. Beides wolle man möglichst verhindern. Das Breisacher Polizeirevier bittet schließlich alle darum, nur dort zu parken, wo es auch erlaubt ist. Chaotische Verkehrsverhältnisse oder zugeparkte Rettungswege würden niemandem nutzen.


Badische Zeitung Dienstag, 24. August 2010

Mit Bus oder Zug sicher zum Weinfest und zurück

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (IV):
Auf insgesamt zehn Linien fahren am Wochenende zahlreiche Sonderbusse in die Münsterstadt.

BREISACH/KAISERSTUHL/TUNIBERG (gz). Wer auf ein Weinfest geht, der probiert gerne das eine oder andere Zehntele. Weil sich Alkohol und Autofahren aber nicht sonderlich gut miteinander vereinbaren lassen, nutzen jedes Jahr mehrere tausend Besucher des Breisacher Weinfestes die Möglichkeit, mit einem der vielen Sonderbusse in die Münsterstadt und vor allem wieder zurück zu gelangen.

"Im vergangenen Jahr haben wir insgesamt 17 602 Fahrgäste gezählt", sagt Florian Herth, Geschäftsführer der Kaiserstuhl Wein-Marketing GmbH, die das Weinfest organisiert. Sehr positiv komme an, dass seit 2 Jahren auf den besonders stark frequentierten Linien 1 bis 4 rund um den Kaiserstuhl am frühen Samstag- und Sonntagmorgen zwischen 24 und 2.30 Uhr alle 30 Minuten ein Bus eingesetzt wird. Dies habe die Lage doch etwas entspannt.

Gleichzeitig sorgten Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma dafür, dass es beim Einstieg in die Fahrzeuge nur noch selten zu tumultartigen Szenen kam. Auch das hat sich laut Herth bewährt, weshalb 2010 erneut Security-Leute am kleinen Busbahnhof am Weinfestgelände zu finden sein werden. "Wir versuchen, alle Busgäste gut und sicher nach Hause zu bekommen", betont der Geschäftsführer.

Neu sei, dass erstmals auch der kleine Vogtsburger Stadtteil Altvogtsburg angefahren werde. Herth dankte bereits im Vorfeld Mirco Helbig von der SWEG, der sich um die Gesamtorganisation des Fahrplans kümmert.

Insgesamt fahren in diesem Jahr von Freitag bis Montag, 27. bis 30. August, auf 10 Linien zahlreiche Sonderbusse, damit Besucher vom Kaiserstuhl, vom Tuniberg, aus dem Markgräflerland, dem Elsass sowie aus Freiburg bequem nach Breisach und zurück gelangen können. Der Preis für eine einfache Fahrt beträgt 3 Euro.

Die Busse verkehren auf den 10 Linien von Endingen, Riegel, Bahlingen, Altvogtsburg, Freiburg, St. Nikolaus, Münstertal, Feldkirch und dem elsässischen Baltzenheim bis zum Weinfestgelände und zurück. Der gesamte Fahrplan wird in der Breisacher Weinfestbeilage der Badischen Zeitung abgedruckt.

Für Gäste, die mit dem eigenen Auto nach Breisach kommen, stehen beim Badischen Winzerkeller Parkplätze gratis zur Verfügung. Von dort verkehrt ein kostenloser Pendelbus zum Weinfestgelände (Freitag 17 bis 3 Uhr, Samstag 15 bis 3 Uhr, Sonntag 11 bis 24 Uhr).

Der Rebenbummler verkehrt zwischen Freiburg und Breisach

Daneben bietet der Museumszug Rebenbummler mit der Dampflok 64 419 am Sonntag, 29. August, ein nostalgisches Fahrvergnügen von Freiburg nach Breisach. Er fährt von Freiburg um 10.54, 13.07, 16.07 und 18.07 Uhr los und hält jeweils in Hugstetten, Gottenheim und Ihringen. Zurück geht es von Breisach um 11.52, 15.06, 17.06 und 19.06 Uhr (weitere Informationen und Fahrpreise unter http://www.rebenbummler.de

In Breisach selbst fährt das "Badenova-Bähnle" etwa alle 20 Minuten vom Bahnhof über die Richard-Müller-Straße sowie die Kupfertorstraße zum Weinfestgelände. Zurück geht es über den Marktplatz und die Rheinuferstraße zum Bahnhof. Das Bähnle ist am Freitag von 17, am Samstag von 14, am Sonntag von 12 und am Montag von 15 Uhr bis jeweils um 22 Uhr unterwegs. Der Fahrpreis beträgt 1,50 Euro für Erwachsene und ein Euro für Kinder.

Weitere Informationen zu den Fahrzeiten der Sonderbusse sind bei der RVF-Fahrplanauskunft unter Tel. 01805/ 779966, bei der Breisach-Touristik unter Tel. 07667/940155 oder während des Weinfestes am Infostand unter 0160/6615301 erhältlich. Auch die Breisgau-S-Bahn verkehrt auf den Strecken Freiburg-Breisach und Endingen-Breisach regelmäßig.

Das Weinfest öffnet am Freitag um 18 Uhr, am Samstag um 12 Uhr, am Sonntag um 11 Uhr und am Montag um 14 Uhr seine Tore.


Badische Zeitung Samstag, 21. August 2010

Vom bunten Feuerwerk bis zum Halbmarathon

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (III):
Die Organisatoren haben auch in diesem Jahr ein unterhaltsames Programm zusammengestellt.

BREISACH (bbon). Für das 54. Weinfest der Bereiche Kaiserstuhl und Tuniberg – es findet vom 27. bis 30. August statt – setzen die Veranstalter vor allem auf traditionelle Programmpunkte. Trotzdem wird bei den abwechslungsreichen Attraktionen keine Langeweile aufkommen. Ein Höhepunkt ist wieder das große Feuerwerk über dem Rhein. Um 22 Uhr wird es am Eröffnungsabend, am Freitag, 27. August, bunt und laut werden.

Davor gibt sich jedoch gegen 18 Uhr Badens Weinadel die Ehre. Angeführt von der Bötzinger Brass-Band ziehen die Weinhoheiten gemeinsam mit den Ehrengästen ins Weindorf, um die neue Weinprinzessin für die Weinbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg zu krönen. Nach der Zeremonie findet das traditionelle Richtfest der Zimmererinnung gegen 19 Uhr im Weindorf statt, das am Samstag um 13 Uhr wiederholt wird.

Sportbegeisterte werden beim 2. Genießerlauf am Sonntagmorgen auf ihre Kosten kommen. Der Halbmarathon beginnt in Bad Krotzingen um 8.30 Uhr, der 10-Kilometer-Lauf um 9.15 Uhr in Hartheim und Nordic Walker starten bereits um 9 Uhr von Hartheim aus. Ziel aller Sportler ist das Breisacher Weinfest. (nähere Informationen unter http://www.move2-online.de). Außerdem wird am Montagabend, 30. August, von 19.30 bis 21 Uhr, von der Karateabteilung des Breisacher Turnvereins ein Regio-Training in der Breisgauhalle veranstaltet.

Für die kleinen Festbesucher wird es auch dieses Jahr wieder ein buntes Kinderprogramm geben. Am Samstag von 14 bis 19 Uhr und am Sonntag von 12 bis 19 Uhr können sich Kinder ab 3 Jahren auf dem Weinfestgelände im Pavillon II an fünf verschiedenen Stationen vergnügen. Außerdem gibt es ein Kinderschminken und besonders dürfen sich die Kleinen auf das Zirkustheater Magic freuen. Das Theater zeigt seine Aufführung am Samstag um 15.30 und 18 Uhr sowie am Sonntag um 15 und 18 Uhr.

Sondervorstellungen der Festspiele

Achterbahn, Autoscooter und Riesenrad sind Attraktionen beim großen Vergnügungspark am Rhein. Beim Kindernachmittag am Montag, 30. August, gelten ermäßigte Preise.

Interessant sind auch landwirtschaftliche und gewerbliche Maschinen und Geräte, die ausgestellt werden. Außerdem können sich die Besucher über regenerative Energien informieren und Steinmetz Andreas Klein zeigt im Weindorf Skulpturen, Brunnen und Dekoratives für Haus und Garten.

Am Freitagabend laden die Festspiele Breisach zu einer Sondervorstellung ihres Jugendstücks "Die kleine Meerjungfrau" ein. Sie beginnt um 19 Uhr auf der Freilichtbühne am Münsterberg. Am Samstag und Sonntag wird jeweils um 20 Uhr das Abendstück "Mord im Pfarrhaus" aufgeführt. (weitere Informationen unter http://www.festspiele-breisach.de)

Der Badische Winzerkeller öffnet seine Pforten am Samstag von 9 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr zu Kellerbesichtigungen und Weinproben. Wer Nostalgie mag, der sollte sich am Sonntag eine Fahrt mit dem beliebten Rebenbummler nicht entgehen lassen. Der Museumszug mit einer Dampflok verkehrt zwischen Freiburg und Breisach.

Zu einem Ausflug auf den Rhein lädt die Breisacher Fahrgastschifffahrt ein. Um das Festgelände und die Umgebung Breisachs aus der Vogelperspektive zu sehen, können die Besucher einen Hubschrauberrundflug buchen. Der Helikopter startet auf der Wiese beim Rheinhafen. Außerdem ist das Badenova-Bähnle an allen 4 Festtagen unterwegs. Es lädt zu etwa 20-minütigen Rundfahrten durch die Münsterstadt ein.

Das Weinfest öffnet am Freitag um 18 Uhr, am Samstag um 12 Uhr, am Sonntag um 11 Uhr und am Montag um 14 Uhr seine Tore.


Badische Zeitung Freitag, 20. August 2010

Die Weinpreise bleiben stabil

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (II):
Die Besucher können fast 400 Weine und Sekte verkosten / Großes kulinarisches Angebot

BREISACH/KAISERSTUHL. Wer in diesem Jahr das große Weinfest für die Bereiche Kaiserstuhl und Tuniberg in Breisach besucht, der muss zumindest für die Weine nicht tiefer als bislang in die Tasche greifen. Denn die Winzergenossenschaften und Sektkellereien haben ihre Preise nicht erhöht, sagt Waldemar Isele, Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die das Weinfest organisiert. Dagegen müssen die Gäste bei einigen Speisen wohl mit Aufschlägen rechnen.

Das Breisacher Weinfest, das in diesem Jahr von Freitag bis Montag, 27. bis 30. August, stattfindet, ist das größte seiner Art in Baden. Deshalb kann der Weinfreund unter einer unglaublichen Vielzahl von Weinen und Sekten wählen. Insgesamt sind 329 Weine im Angebot, von denen die Hälfte trocken ausgebaut ist. Dazu kommen 31 Sekte und 17 Perlweine. Diese werden von rund 30 Winzergenossenschaften und 2 Sektkellereien in 16 Lauben sowie im Bistrozelt des Gastronomischen Zirkels ausgeschenkt.

Das Angebot reicht vom einfacheren Qualitätswein für 1 Euro das Zehntele bis zu edelsüßen Spezialitäten unterschiedlicher Jahrgänge, die dann auch mal 6 Euro je Glas kosten können. Der überwiegende Teil der Tropfen ist allerdings erschwinglich und liegt zwischen 1,50 und 2,50 Euro.

Weil sich die im vergangenen Jahr eingeführte "Sürpfelkarte" bewährt hat, wird sie laut Isele erneut angeboten. Für 8 Euro kann der Gast 5 verschiedene Weine unterschiedlicher Sorten als Qualitäts- oder Kabinettweine genießen: Spätburgunder Rotwein, Weißherbst oder Rosé, Weiß- oder Grauburgunder, Gewürztraminer, Muskateller oder Scheurebe sowie Müller-Thurgau oder Rivaner.

Neu auf der "Sürpfelkarte" sind laut Isele die Bukettsorten Gewürztraminer, Muskateller und Scheurebe, entfallen ist dafür das Mineralwasser – der echte Weinfreund wird dies verschmerzen können. In den Weinlauben legt der Besucher den jeweiligen Abriss-Coupon der "Sürpfelkarte" vor und erhält dafür den Wein seiner Wahl im Rahmen der vorgegebenen Qualitätsstufen

Die "Sürpfelkarte" wird wieder angeboten

Die Karte ist in allen Weinlauben, an den Gläserständen sowie am Informationsstand im Weindorf erhältlich. Auch im Vorverkauf wird sie angeboten und zwar bei der Breisach-Touristik. "Mit der ’Sürpfelkarte’ wollen wir unsere Gäste an den bewussten Weingenuss heranführen, außerdem können sie mit der Karte etwas Geld sparen", betont Isele.

Als Neuheit serviert in diesem Jahr Alixe Winter von der "Freiburger Alten Wache" neben dem Zirkelzelt in der Mitte des Weindorfes die geeisten Wein-Kreationen "Kalte Sophie".

Solch eine große Veranstaltung wie das Breisacher Weinfest kostet viel Geld, mehr als 150 000 Euro. Deshalb appellieren die Veranstalter an die Besucher, quasi als Eintritt ein Weinglas zu erwerben. Die mit wechselnden Motiven gestalteten Weinfestgläser kosten 1 Euro. In diesem Jahr zieren Darstellungen der Winzergenossenschaften Bischoffingen, Sasbach, Leiselheim und Oberrimsingen sowie der Stadt Breisach die Sonderedition. Dem Festbesucher wird daneben ein so genanntes DOC-Stilglas zum Preis von 2 Euro angeboten. Den Verkauf der Gläser übernimmt erneut die Trachtengruppe "Lustige Tuniberger" aus Niederrimsingen an 2 Ständen. Zu einem guten Weinfest gehört leckeres Essen einfach dazu. Inmitten des Weindorfs lädt das große Bistrozelt des Gastronomischen Zirkels Kaiserstuhl seit mehr als 20 Jahren zu regionalen Gaumenfreuden ein. Auf der Karte stehen auch dieses Mal eine Auswahl regionaler Spezialitäten sowie dazu passende Weine.

Erstmals ist ein Fischer vom Bodensee dabei

So bieten die Gasthäuser Krone aus Achkarren, Kreuz-Post (Burkheim) und Lamm (Bahlingen) beispielsweise ein Schneckensüppchen, Rücken vom jungen Schwein, Fischteller, Wildragout, Käseteller, Rheinfischer-Salat und einen Weinfestsalat mit Fenchelschinken und Ziegenkäse als Alternative zu den Speisen der rund 20 Imbissstände an. "Wir orientieren uns bewusst an der traditionellen badischen Genussküche", sagt Christoph Layer vom Lamm in Bahlingen. Bei den Imbissständen feiern ein Fischer vom Bodensee und ein indisches Restaurant Premiere.

Auf dem "Gastronomischen Marktplatz" sorgen das Restaurant am Rhein aus Breisach, der "Fallerhof" (Hausen), Franz Reuter, Nicole Supplie und Heidi Riedel für das leibliche Wohl. Zubereitet werden gut bürgerliche Gerichte wie Grillbraten, Hirschgulasch, Zigeunerschnitzel, Flammenkuchen aus dem Holzofen, Crêpes und Striebele. Im Zelt des DRK-Kreisverbandes serviert die DRK-Jugendgruppe aus Gündlingen selbst gebackene Kuchen und Kaffee. Auf dem Platz beim Schwanenweiher kochen die "Brysacher Hofnarre" unter anderem ihr beliebtes Kesselfleisch.

Das Weinfest öffnet am Freitag um 18 Uhr, am Samstag um 12 Uhr, am Sonntag um 11 Uhr und am Montag um 14 Uhr seine Tore.


Badische Zeitung Mittwoch, 18. August 2010

Für jeden Geschmack ist etwas dabei

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (I):
Großes Musikprogramm an vier Tagen.

Das abwechslungsreiche Musikprogramm beim Breisacher Weinfest garantiert wieder viel gute Laune. Die Organisatoren haben für die 54. Auflage des Bereichsweinfestes für Kaiserstuhl und Tuniberg – es findet vom 27. bis 30. August statt – eine bunte Mischung zusammengestellt, bei der für Jung und Alt das Passende dabei sein sollte.

Für Unterhaltung sorgen viele Bands, Musik- und Tanzkapellen in den beiden Pavillons auf dem Festgelände. Außerdem wird mit einem musikalischen Programm auf dem "Gastronomischen Marktplatz" und bei den Breisacher Hofnarren für Stimmung gesorgt. Wer gerne tanzt oder einfach nur bei einem Gläschen Wein musikalischen Klängen lauschen will, kommt dieses Jahr beim größten Fest der Region also wieder einmal auf seine Kosten – und das bei freiem Eintritt.

Das Programm im Einzelnen:

Freitag: Pavillon I: 18 bis 19 Uhr: Krönung der neuen Weinprinzessin, musikalisch begleitet durch die Brass-Band Bötzingen, 20 bis 24 Uhr "Big Daddies"; Pavillon II: 19.30 bis 22 Uhr Musikverein Gündlingen; Gastronomischer Marktplatz: 20 Uhr Steigerburschen; Hofnarre: 20 Uhr "Cocktail"

Samstag: 11 bis 13 Uhr Platzkonzert auf dem Marktplatz mit der Seniorenmusik Dornbirn (Österreich); Pavillon I: 13 bis 15 Uhr Bielergruess Blasmusikanten (Schweiz), 15 bis 17 Uhr Burda-Kapelle Offenburg, 17 bis 19 Uhr "Fidele Forchheimer" (Musikverein Forchheim), 20 bis 24 Uhr "A pair of Blues"; Pavillon II: 20 bis 22 Uhr Musikverein Freistett; Gastronomischer Marktplatz: 20 Uhr "Cappuccino"; Hofnarre: 20 Uhr Tanzkapelle "Cocktail".

Sonntag: 11 bis 13 Uhr Musikkapelle Amoltern und Trachtenkapelle Achkarren, 13 bis 15 Uhr Stadtkapelle Burkheim, 15 bis 17 Uhr Chorsingen mit der Chorgemeinschaft MGV Breisach und dem Gastchor "The Cook Singers", 17 bis 19 Uhr Kapelle des bürgerlichen Krankenvereins Breisach, 20 bis 24 Uhr "Infinity"; Pavillon II: 20 bis 22 Uhr Musikverein Merdingen; Gastronomischer Marktplatz: Frühschoppenkonzert mit Trio Music-Live, 21 Uhr Party mit DJ Steffen; Hofnarre: mittags Kapelle Krach & Streit.

Montag: Pavillon I: 17 bis 19 Uhr Eberhard Henninger, 20 bis 24 Uhr "Shadoogies" vom Bodensee; Pavillon II: 16 bis 19.30 Uhr Rathausmusik Freiburg, 20 bis 22 Uhr Musikverein Oberrimsingen; Gastronomischer Marktplatz: 20 Uhr "Cappuccino"; Hofnarre: 20 Uhr Tanzkapelle "Cocktail".


Badische Zeitung Samstag, 14. August 2010

Weinfest als Ideenbörse

Erneut treffen sich deutsche und französische Bürgermeister.

BREISACH (gz). Am Montag, 30. August, organisiert der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald gemeinsam mit der Europa-Union des Landkreises erneut das deutsch-französische Bürgermeistertreffen in Breisach – traditionell am letzten Tag des Weinfestes. Dieses Jahr wird Rainer Wieland, der Vize-Präsident des Europäischen Parlaments, als Ehrengast den Festvortrag halten.

Die Zusammenkunft der Bürgermeister geht auf das Jahr 1956 zurück. Einige der Hauptanliegen waren damals die Wiederherstellung der Bahnverbindung zwischen Freiburg und Colmar, der Informationsaustausch sowie die Festlegung gemeinsamer wirtschaftlicher Ziele zwischen dem mittleren Elsass und der Region Freiburg. Initiiert wurde diese erste Zusammenkunft maßgeblich vom damaligen Colmarer Bürgermeister Joseph Rey und dem Freiburger Landrat Alfons Oßwald, wie die grenzüberschreitende Informations- und Beratungsstelle Infobest berichtet. Mehrere Treffen folgten und am 16. November 1964 wurde der Verein Cimab (Communauté d’Intérêts Moyenne Alsace-Brisgau – Interessensgemeinschaft Mittleres Elsass-Breisgau) gegründet, um den gemeinsamen Anliegen einen offiziellen Rahmen zu geben.

Von 1970 an fanden die Bürgermeistertreffen jährlich statt, jeweils zum Breisacher Weinfest. Meist konnten prominente Gastredner gewonnen werden. Bei diesen Zusammenkünften wurden einige wegweisende Interreg-Projekte initiiert, beispielsweise die Gründung der Infobeststelle Vogelgrun/Breisach oder der Bau der Rheinbrücke zwischen Hartheim und Fessenheim. Das deutsch-französische Bürgermeistertreffen in Breisach ist heute ein wichtiger Bestandteil der grenzüberschreitenden Kooperation.


Badische Zeitung Mittwoch, 11. August 2010

Von unserem Redakteur Gerold Zink

Das große Weinfest für Kaiserstuhl
und Tuniberg rückt näher

Beim 54. Weinfest für die Bereiche Kaiserstuhl und Tuniberg,
das vom 27. bis zum 30. August in Breisach stattfindet,
soll der Wein wieder stärker in den Mittelpunkt rücken.

BREISACH / KAISERSTUHL / TUNIBERG. Dies erklärten Waldemar Isele und Florian Herth, Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, gestern in einer Pressekonferenz im Badischen Winzerkeller. Deshalb wurde darauf verzichtet, das bislang schon umfangreiche Rahmenprogramm noch einmal zu erweitern. Auch spektakuläre Neuheiten wird es nicht geben. Während die Weinpreise weitgehend stabil bleiben, werden einige Speisen teurer.

Beginnen wird die traditionsreiche Veranstaltung am Freitag, 27. August, um 18 Uhr mit dem Einzug der Weinhoheiten und Ehrengäste auf dem Festgelände. Nach der Krönung der neuen Weinprinzessin wird diese gegen 19 Uhr das Weinfest mit einem Trinkspruch offiziell eröffnen und die Besucher dazu einladen, sich auf eine spannende sensorische und kulinarische Reise durch das Weindorf zu begeben. Danach werden die Mitglieder der Zimmererinnung am neu errichteten Pavillon Richtfest feiern. Ein Höhepunkt des ersten Tages wird um 22 Uhr wieder das große Feuerwerk über dem Rhein sein.

"Wir haben in diesem Jahr keine schlagkräftigen Neuheiten, aber das Breisacher Weinfest ist auch ohne diese eine bekannte Traditionsveranstaltung mit einem großen Programm", erläuterte Herth. Wieder mehr in den Blickpunkt der Gäste kommen sollen die Weine und Sekte der rund 30 Winzergenossenschaften und Sektkellereien, die in insgesamt 16 Lauben, im Bistrozelt des Gastronomischen Zirkels sowie auf dem gastronomischen Marktplatz angeboten werden.

Dabei haben die Besucher die Qual der Wahl unter 329 Weinen, von denen etwa die Hälfte trocken ausgebaut ist. Außerdem gibt es 31 Sekte und 17 Perlweine. Auf keinem Weinfest in Baden ist die Auswahl größer. "Unsere Veranstaltung ist ein Weinfest, deshalb sollen sich alle anderen Angebote um den Wein herum gruppieren", betonte Isele. Das Gros der Tropfen stamme aus dem guten Jahrgang 2009. Vom einfachen Qualitätswein für ein Euro das Zehntele bis zum Eiswein für 6 Euro reiche das Angebot. Der überwiegende Teil der Weine koste jedoch zwischen 1,50 und 2,50 Euro.

"Alte Wache" präsentiert erstmals die "Kalte Sophie"

Eine besondere Möglichkeit, verschiedene Weine kennen zu lernen, bietet die im vergangenen Jahr erstmals eingeführte "Sürpfelkarte", mit der ein Gast für 8 Euro 5 verschiedene Weine unterschiedlicher Sorten und Qualitätsstufen genießen kann. "Die ’Sürpfelkarte’ hat sich 2009 bewährt. Auch sie ist ein Mittel, um die Gäste zum bewussten Weingenuss zu animieren", sagte Isele weiter.

Als Neuheit serviert Alixe Winter von der "Alten Wache" in Freiburg die geeiste Wein-Kreation "Kalte Sophie" sowie Cocktails. Verschiedene Schaumweine bieten die Sektkellereien Gräflich von Kageneck und Geldermann an.

Rund 1000 Helfer sind auf dem Breisacher Weinfest beschäftigt. Sie und viele andere Dinge müssen bezahlt werden. Deshalb appellieren Herth und Isele an die Besucher, quasi als Eintritt für das Fest dort ein Weinglas zu kaufen. Zur Auswahl stehen sogenannte Motivgläser für ein Euro und das DOC-Stilglas für zwei Euro. Die Motivgläser zieren Darstellungen der Winzergenossenschaften Bischoffingen, Sasbach, Leiselheim und Oberrimsingen sowie der Stadt Breisach.

Das gastronomische Angebot ist wie immer sehr umfangreich. Inmitten des Weindorfs lädt das große Bistrozelt des Gastronomischen Zirkels seit mehr als 20 Jahren zu regionalen Gaumenfreuden ein. Hier sorgen die Kaiserstühler Gasthäuser Krone aus Achkarren, Kreuz-Post (Burkheim) und Lamm (Bahlingen) für das leibliche Wohl. Beim gastronomischen Marktplatz, der zwischen Weindorf und Vergnügungspark angesiedelt ist, bieten das Restaurant am Rhein aus Breisach, der "Fallerhof" (Bad Krozingen-Hausen), Franz Reuter, Nicole Supplie und Heidi Riedel gut bürgerliche Gerichte, Flammenkuchen, Crêpes und Striebele an. Unter den rund 20 Imbissständen sind ein Bodenseefischer sowie ein indisches Restaurant in diesem Jahr erstmals mit dabei. Des Weiteren bewirten die "Brysacher Hofnarre" und das DRK die Gäste.

Wieder zahlreiche Sonderbusse im Einsatz

Musik unterschiedlicher Stilrichtungen darf auf dem Weinfest in Breisach nicht fehlen. Zur Eröffnung spielt die Bötzinger Brass Band. Abends sorgen unter anderem die "Big Daddies" sowie die "Steigerburschen" für Tanzmusik. Rund 20 Blasmusikkapellen, Spielmannszüge und Chöre werden die Freunde der volkstümlichen Unterhaltung erfreuen.

Im Rahmenprogramm sind unter anderem Angebote für Kinder, Sondervorstellungen der Breisacher Festspiele, eine landwirtschaftliche Ausstellung, Rundflüge mit dem Hubschrauber sowie der große Vergnügungspark mit einer Achterbahn und einem Riesenrad zu finden.

Auch die Sonderbuslinien rund um Kaiserstuhl und Tuniberg sowie nach Freiburg, Staufen und ins Elsass wird es wieder geben. Wer mit dem eigenen Auto anreist, für den stehen beim Badischen Winzerkeller Parkplätze gratis zur Verfügung.

Herth ist es ein besonderes Anliegen, dass Jugendliche nicht zu viel Alkohol trinken. Oft würden diese jedoch harte Alkoholika von zu Hause mitbringen. Deshalb appelliert er an die Eltern, ihrer Aufsichtspflicht nachzukommen.


Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH Dienstag, 10. August 2010

Pressemitteilung

54. Bereichsweinfest Kaiserstuhl+Tuniberg
in Breisach am Rhein

Freitag bis Montag, 27. bis 30. August 2010

Von Freitag bis Montag, 27. bis 30. August, steht in der Europastadt Breisach beim größten Weinfest der Region Kaiserstuhl-Tuniberg erneut der edle Rebensaft im Mittelpunkt. Bereits zum 54. Mal werden die Winzergenossenschaften, der Badische Winzerkeller, Breisacher Sektkellereien und gastronomische Betriebe unter Federführung der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH in dem gemütlichen Weindorf am Ufer des Rheins für kurzweilige Stunden bei Musik, Tanz und vielfältiger Unterhaltung sorgen. Den geschäftsführenden Organisatoren Florian Herth und Waldemar Isele ist es dabei wieder gelungen, herausragende Programmhöhepunkte einzubinden.

Eröffnung

Dass das Bereichsweinfest Kaiserstuhl + Tuniberg am Freitagabend um 18 Uhr mit dem Einzug der Weinhoheiten und Ehrengäste auf dem Festgelände eröffnet wird, ist Tradition. Zum Auftakt werden Verantwortliche aus der Weinwirtschaft, darunter der neue Aufsichtsratsvorsitzende der Kaiserstühler Wein-Marketing, Axel Hahn, und Oliver Rein, Bürgermeister der Stadt Breisach, die Festbesucher begrüßen. Für die amtierende Bereichsweinprinzessin Sarah Kappeler heißt es hingegen von ihrem Amt Abschied nehmen. Sarah Kappeler wurde Anfang Juli im Rahmen des Freiburger Weinfests neben Rebecca Gut zur Badischen Weinprinzessin gekürt und wird gemeinsam mit ihrer Amtskollegin und der Badischen Weinkönigin Marion Meyer die Krönung der neu gewählten Bereichshoheit vollziehen. Weitere Höhepunkte der Festeröffnung sind das Richtfest der Zimmerinnung am neu errichteten Pavillon im Weindorf um 19 Uhr und das große Feuerwerk über dem Rhein um 22 Uhr.

Weindorf

Mit einem Angebot von 329 Weinen - die Hälfte davon ist trocken ausgebaut - 31 Sekten und 17 Perlweinen bietet das Weinfest Kaiserstuhl und Tuniberg die regional umfangreichste Gelegenheit zur Verkostung der erlesenen Tropfen aus den beiden badischen Anbaubereiche. So können die Gäste in 16 Lauben der Winzergenossenschaften und des Badischen Winzerkellers sowie im Bistrozelt des Gastronomischen Zirkels Köstlichkeiten vom Qualitätswein über Bukettweine bis hin zu edelsüßen Spezialitäten unterschiedlicher Jahrgänge genießen. Bereits ab 1 Euro ist ein Zehntele zu haben, der überwiegende Teil der Weine kostet zwischen 1,50 und 2,50 Euro. Für eine Beerenauslese oder einen Eiswein - diese sind die teuersten Tropfen auf der Weinkarte - bezahlt man 6 Euro. Eine besondere Möglichkeit, verschiedene Weine kennen zu lernen, bietet die "Sürpfelkarte", mit der man für 8 Euro 5 verschiedene Spezialitäten unterschiedlicher Sorten als Qualitäts- oder Kabinettweine genießen kann. Als Neuheit serviert außerdem Alixe Winter von der "Freiburger Alten Wache" die geeisten Wein-Kreationen "Kalte Sophie" neben dem Zirkelzelt. Prickelnde Spezialitäten erhält man darüber hinaus an den 2 Sektständen der Sektkellereien Gräflich von Kageneck und Geldermann.

Motivglas

Die mit wechselnden Motiven gestalteten Weinfestgläser kosten 1 Euro. In diesem Jahr zieren Darstellungen der Winzergenossenschaften Bischoffingen, Sasbach, Leiselheim und Oberrimsingen sowie der Stadt Breisach die Sonderedition. Der Erwerb eines Weinfestglases gilt gleichermaßen symbolisch als Eintritt zum Weinfest. Dem Festbesucher steht neben dem Motivglas auch ein so genanntes DOC-Stilglas zum Preis von 2 Euro zur Auswahl. Den Verkauf der Gläser übernimmt erneut die Trachtengruppe "Lustige Tuniberger" aus Niederrimsingen an 2 Ständen.

Gastronomisches Angebot

Inmitten des Weindorfs lädt das große Bistrozelt des Gastronomischen Zirkels seit mehr als 20 Jahren zu regionalen Gaumenfreuden ein. Auf der Karte steht auch diesmal eine Auswahl feiner Spezialitäten und korrespondierender Weine. So bieten die Kaiserstühler Gasthäuser Krone aus Achkarren, Kreuz-Post (Burkheim) und Lamm (Bahlingen) beispielsweise mit Schneckensüppchen, Jungschweinerücken, Wildragout, Käseteller und Rheinfischer-Salat sowie einem kompletten Menü eine Alternative zur kleinen Festküche an etwa 20 Imbissständen.
Beim gastronomischen Marktplatz, der zwischen Weindorf und Vergnügungspark angesiedelt ist, sorgen täglich zwischen 11 und 2 Uhr das Restaurant am Rhein aus Breisach, der "Fallerhof" (Bad Krozingen-Hausen), Franz Reuter, Nicole Supplie und Heidi Riedel für das leibliche Wohl. Zubereitet werden gut bürgerliche Gerichte, Flammenkuchen aus dem Holzbackofen, feine Crêpes und Striebele, Mixgetränke, Wein, Schorle, alkoholfreie Getränke und frisch gezapftes Bier. Beim gastronomischen Marktplatz findet auch in diesem Jahr wieder am Montag ab 11 Uhr das beliebte Bürger- und Handwerkermittagessen statt. Im benachbarten Zelt des DRK-Kreisverbandes serviert die DRK-Jugendgruppe aus Gündlingen selbst gebackene Kuchen und frisch gebrühten Kaffee, während zahlreiche Imbissstände im Weindorf und entlang der Rheinstraße mit regionalen und internationalen Leckereien aufwarten. Neu im Imbissangebot sind ein Stand mit fangfrischem Bodenseefisch von Andreas Geiger aus Unteruhldingen sowie indische Gerichte des Spezialitätenrestaurants "Shalimar" aus dem Freiburger Stadtteil Rieselfeld. Des Weiteren bewirten auf dem Platz beim Schwanenweiher die "Brysacher Hofnarre" mit Kesselfleisch, panierten Schnitzeln und Schaschlikspießen.

Musik - Tanz - Volkstümliches

Zum Einzug der Festgäste und zur Eröffnung des diesjährigen Bereichsweinfests spielt die Bötzinger Brass Band. Abends sorgen die "Big Daddies" im Pavillon sowie die "Steigerburschen" am Gastronomischen Marktplatz für Tanzmusik. Die folgenden Festtage werden ebenfalls ein buntes Programm aus Musik und Tanz bieten. So treten die Kapellen "A Pair of Blues", "Cappuccino", "Infinity" und "Shadoogies" auf. Außerdem sorgt ein DJ für Partylaune und rund 20 Blasmusikkapellen, Spielmannszüge und Chöre werden Freunde der volkstümlichen Unterhaltung erfreuen. Auch das traditionelle Chorsingen am Sonntag um 15 Uhr findet wieder statt.

Rahmenprogramm

Das Rahmenprogramm ist erneut vielfältig. Dabei wurde auch an die kleinen Besucher gedacht, die am Samstag von 14 bis 19 Uhr und Sonntag ab 12 bis 19 Uhr ein tolles Kinderprogramm im Pavillon II erleben können. Hier wird unter Betreuung gespielt, gebastelt und hübsche Motive auf Gesichter geschminkt. Daneben zeigt ein zaubernder Clown verblüffende Tricks.
Am Freitagabend laden die Festspiele Breisach zu einer Sondervorstellung ihres Jugendstücks "Die kleine Meerjungfrau" ein. Die Vorstellung findet um 19 Uhr auf der Freilichtbühne am Münsterberg statt. Am Samstag und Sonntag wird jeweils um 20 Uhr das Abendstück "Mord im Pfarrhaus" gespielt. Weitere Info unter www.festspiele-breisach.de.
Daneben werden wieder einige Aussteller landwirtschaftliche und gewerbliche Maschinen und Geräte zeigen und über regenerative Energien informieren. Im Weindorf zeigt außerdem der Steinmetz Andreas Klein Skulpturen, Brunnen und Dekoratives für Haus und Garten. Auch die Zimmererinnung wird wieder ihr Handwerk vorstellen und einen Holz-Pavillon errichten. Das Richtfest wird am Freitag um 19 Uhr und Samstag um 13 Uhr gefeiert. Das Bauwerk wird der Tradition entsprechend einer sozialen Einrichtung gespendet.

Vergnügungspark

Die Xenon-Achterbahn, ein Riesenrad, "Hollywood-Dreamland" und "Flipper" stellen die diesjährigen Attraktionen unter den zahlreichen Fahrgeschäften im Vergnügungspark am Rheinufer dar. Der Schaustellerbetrieb Jürgen Hahn wird zudem Kinderkarussells, Autoskooter und Schießbuden aufbauen. Gebrannte Mandeln, Zuckerwatte und kandierte Äpfel werden darüber hinaus für Kirmesromantik sorgen. Beim Kindernachmittag am Montag gelten vergünstigte Preise.

Sonstiges:

Während der Weinfesttage hat der Badische Winzerkeller in Breisach am Samstag von 9 bis 18 Uhr und Sonntag von 11 bis 18 Uhr für Kellereibesichtigungen und Weinproben geöffnet.
Außerdem sind die Schifffahrten auf dem Rhein stets ein beliebtes Vergnügen. Die Breisacher Fahrgastschiffe laden dabei unter anderem zur Feuerwerksfahrt am Freitagabend ein. Info unter Telefon 07667/942010 oder im Internet unter www.bfs-info.de.
Wer das Festgelände und die Umgebung Breisachs aus der Luft betrachten möchte, kann am Samstag- und Sonntagnachmittag einen Hubschrauber-Rundflug mitmachen. Der Helikopter startet beim Rheinhafen im Bereich der Bushaltestellen.
Zu einer beschaulichen Stadtrundfahrt steht das "Badenova-Bähnle" bereit. Die etwa 20-minütigen Rundfahrten führen vom Weinfestgelände über Marktplatz, Schiffsanlegestelle, Sportgelände und Bahnhof. Die Bimmelbahn fährt am Freitag zwischen 17 und 22 Uhr, am Samstag zwischen 14 und 22 Uhr, am Sonntag zwischen 12 und 22 Uhr und am Montag zwischen 15 und 22 Uhr. Der Fahrpreis für die Einzelfahrt beträgt 1,50 Euro für Erwachsene und 1 Euro für Kinder.
Für Sportbegeisterte hat darüber hinaus die Running- und Walking-Schule "Move2" den 2. Genießerlauf von Bad Krozingen nach Breisach organisiert. Start hierfür ist in 3 Gruppen (Halbmarathon 21 km, Läufer 10 km , Nordic Walker 10 km) am Sonntag, 29. August ab 8.30 Uhr in Bad Krozingen, beziehungsweise in Hartheim. Weitere Infos unter www.move2-online.de.

Weinfestbus / Parkmöglichkeiten

Zum ungetrübten Weinfestgenuss tragen die bewährten Sonderbuslinien bei, mit denen man von allen Kaiserstuhl- und Tuniberggemeinden, von Freiburg und Staufen sowie aus dem Elsass bequem zum Festgelände gelangt. Insgesamt 10 Linien stehen zur Verfügung, die gegen 18 Uhr ihre Touren beginnen und ihre letzte Rückfahrt am Freitag und Samstag zwischen 2.30 und 3.00 Uhr, am Sonntag um 24 Uhr und am Montag um 1.30 Uhr anbieten. Auskünfte zu genauen Fahrzeiten werden unter Telefon 01805/779966 rund um die Uhr erteilt. Zu den bekannten Haltestellen im zentralen Kaiserstuhl konnte in Alt-Vogtsburg ein neuer Stopp beim Gasthaus Rössle eingerichtet werden.
Für Gäste, die mit dem PKW nach Breisach kommen, stehen beim Badischen Winzerkeller Parkplätze gratis zur Verfügung. Ab hier verkehrt ein kostenloser Pendelbus (Freitag 17.00-3.00 Uhr; Samstag 15.00-3.00 Uhr; Sonntag 11.00-24.00; Montag kein Pendelbus!).
Daneben bietet der Museumszug Rebenbummler am Sonntag, 29. August, ein nostalgisches Fahrvergnügen von Freiburg nach Breisach an. Der Bummerlzug fährt mit der Gast-Dampflok 64 419 des Dampfbahn Kochertal e.V. ab Freiburg über Hugstetten, Gottenheim und Ihringen um 10.45, 13:07, 16:07 und 18:07 Uhr. Rückfahrten ab Breisach sind um 11:52, 15:06, 17:06 und 18:06 Uhr. Fahrgäste mit einer Regiokarte erhalten dabei zudem ein Gratisgetränk. Weitere Infos und Fahrpreise unter www.rebenbummler.de

Sicherheitshinweise

Das Bezirksweinfest Kaiserstuhl-Tuniberg wird stets von mehreren zehntausend Menschen besucht. Die Polizeidirektion Freiburg weist darauf hin, dass sie auch bei dieser Großveranstaltung verstärkt Alkoholkontrollen durchführen wird. Zur Vermeidung unliebsamer Zwischenfälle wird an die Nullpromillegrenze für Autofahrer erinnert. Dass an Minderjährige kein Alkohol ausgeschenkt wird, ist selbstverständlich. In diesem Zusammenhang setzt sich der Casino Jugendclub Breisach gemeinsam mit dem Stadtjugendring, Sozialarbeitern der Stadt Breisach, dem Streetworker Willi Ingenhoven und Jugendsachbearbeitern der Polizei Breisach für den verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol ein. Die Kampagne "Kein Alkohol für unsere Kinder" soll die Mitarbeiter des Weinfestes, Kunden und junge Konsumenten für die Problematik des Alkoholmissbrauchs sensibilisieren. Zivilstreifen, die sich in den letzten Jahren bewährt haben, werden wieder Kontrollgänge absolvieren. Außerdem wird eindringlich gebeten, die Verkehrs- und Parkregelung zu beachten und insbesondere die Rettungswege frei zu halten.

Ansprechpartner der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH:

Für die Gesamtorganisation:
Florian Herth,
Münsterplatz 1, 79206 Breisach, Tel.: 07667/ 832-52
E-Mail: herth@breisach.de

Rund um den Wein:
Waldemar Isele,
Schlossbergstraße 2, 79235 Vogtsburg-Achkarren, Tel.: 07662/ 9304-0
E-Mail: info@winzergenossenschaft-achkarren.de

Pressekontakt:
Petra Littner
Medienservice Breisach
Rosmannstraße 17, 79206 Breisach
Tel.: 0 76 67 / 37 97 50 - mobil: 01 74 / 9 99 10 38
E-Mail: littner@medienservice-breisach.de


News aus Baden Donnerstag, 5. August 2010

Weinfest-Interview mit Geschäftsführer Florian Herth

Breisach (mr) Schon seit einigen Wochen wird das 54. Weinfest für den Kaiserstuhl und Tuniberg in Breisach vorbereitet. Über aktuelle Neuerungen und vieles mehr hat die Redaktion mit Florian Herth, Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, gesprochen. Das Weinfest findet vom 27. bis 30.August statt.

Frage: Wie ist der Stand der Vorbereitungen fürs Weinfest 2010?

Herth: Die Abstimmungen laufen noch auf Hochtouren und wir sind auf dem besten Weg, alle organisatorischen Aufgaben termingerecht zu lösen.

Frage: Welche Neuheiten gibt es 2010 am Programm?

Herth: Eine solche Großveranstaltung lebt von der Kontinuität und verträgt keine gravierenden Neuerungen. Mit den Weinlauben der Winzergenossenschaften des Kaiserstuhles und des Tuniberges, 20 Musikkapellen, 20 Gastrobereichen, dem großen Vergnügungspark, Ausstellern und Verkaufsständen ist eine solche Fülle von Programmpunkten gegeben, dass der Gast seine Interessen breit streuen kann. Neu sind in diesem Jahr in der Tat zwei Imbissbetriebe: ein original Bodenseefischstand mit fangfrischen Bodenseefischen des Berufsfischers Andreas Geiger aus Unteruhldingen und ein indisches Spezialitätenrestaurant "Shalimar" aus dem Stadtteil Rieselfeld in Freiburg.

Frage: Welche Neuheiten gibt es bei den Teilnehmern/Fahrgeschäfte?

Herth: - Riesenrad - Xenox Achterbahn - Flipper - Hollywood Dreamland (nach Angaben von Herrn Hahn, Schaustellerbetrieb)

Frage: Wird das Marketing in Frankreich und/oder der Schweiz erweitert?

Herth: Wir haben Radiospots geschaltet und die Verteilung von Handzetteln in den Briefkästen der Orte im Elsaß, die von unserer Buslinie angefahren werden organisiert, um noch mehr Gäste auf die Buslinien zu animieren.

Frage: Haben Sie noch Besucher-Kapazitäten für neue Zielgruppen?

Herth: Wünschenswert wäre die Aufstockung der Besucherkapazität in den Nachmittagszeiten der Veranstaltung. Hier unternehmen wir große Anstrengungen mit dem Kinderprogramm am Samstag und Sonntag im Weindorf und dem Kindernachmittag zu vergünstigten Preisen im Vergnügungspark am Montag. Wir versuchen, mit unseren Programmen ein familienausgewogenes Angebot zu unterbreiten, dürfen darüber aber nicht den Charakter des Weinfestes als Weinmesse für den unbeschwerten Genuss der badischen Köstlichkeiten aus dem Auge verlieren. Hier sehen wir eine starke Zielgruppe und versuchen mit der Neuauflage der "Sürpfelkarte" den interessierten Gast an ein selektiertes Probieren der badischen Weine heranzuführen. Diesen "Weinfestbummelpaß zum Probieren von 5 Weinen" gibt es für 8 EUR an den Gläserständen und in den Weinlauben sowie im Vorverkauf auch bei Breisach-Touristik@breisach.de unter Telefon 07667-940155. Er eignet sich auch besonders als Geschenk unter Freunden, um einen gemeinsamen gemütlichen Abend mit dem genussreichen Probieren von Weinen zu verbringen.

Frage: Wie ist die Anzahl der Weine und Sekte 2010?

Herth: Die Anzahl der Weine beträgt insgesamt 329, davon 17 Perlweine, das Sektangebot umfasst 31 Sekte. (Info von Waldemer Isele, Geschäftsführer Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH)

Frage: Wie hoch ist die Anzahl ausländischer Gäste?

Herth: Da wir keine "Kontrollen" unserer Gäste vornehmen ist die Herkunft für uns nur schwer abschätzbar. Aber allein aus den Sprachmustern des Stimmengewirres während der Veranstaltung wird einem schnell klar, dass die Gäste von weit her kommen um das Weindorf als "internationale Begegnungsstätte" zu nutzen.

Frage: Wie oft haben Sie bereits das Weinfest vorbereitet?

Herth: Für mich persönlich ist es das 31. Weinfest.

Frage: Gibt es eine Konzeption zum Thema Jugend-Alkohol?

Herth: Dieses Thema bereitet uns große Sorgen. Schon vor Jahren haben wir die "Alkopops" des Feldes verwiesen. Das Problem ist allerdings, und das wird von allen Standbetreibern und Sicherheitskräften bestätigt, dass insbesondere die Jugendlichen sich außerhalb den harten Alkohol beschaffen, mit Süßgetränken mischen und schon "vorgeglüht" zum Weinfest kommen. Hier erlebt man als Veranstalter schlimme Dinge, denen man tatenlos zusehen muß und man stellt sich die Frage, wer da versagt: Sind es die Jugendlichen, die sich oder der Gruppe etwas beweisen müssen; sind es die Eltern, die ihre Aufsichtspflicht nicht wahrnehmen (können); sind es die falschen Freunde, die sich am hemmungslosen Rausch der Jugendlichen amüsieren?

Frage: Wird der Fahrdienst mit den Omnibussen weiter ausgebaut?

Herth: Seit der Einführung des Buszubringerdienstes im Jahre 1990 mit damals 3 Linien sind wir nun seit 2001 mit 10 Buslinien unterwegs und fahren jährlich neue Rekorde herein. Im vergangenen Jahr sind 17.602 Fahrgäste befördert worden. Neu im Fahrplan ist im inneren Kaiserstuhl die Station von "Altvogtsburg Rössle" dazu gekommen.

Vielen Dank für das Interview!


Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH Mittwoch, 22. Juli 2010

Kaiserstühler Winzergenossenschaften zählen zu Badens besten

Fachverlag Meininger unterzog deutsche Genossenschaften einem Leistungstest

KAISERSTUHL. In der Rangliste der besten Winzergenossenschaften Badens dominieren die Kaiserstühler. Die Auszeichnung erfolgte durch den Fachverlag Meininger, der deutschlandweit Betriebe zum Leistungstest aufgerufen hatte. Die „Top 5“ in Baden wird von der WG Oberbergen angeführt, gefolgt von der WG Jechtingen. Die Plätze 3 bis 5 errangen die WG Wasenweiler, der Weinkeller Ehrenkirchen (Markgräflerland) und die WG Sasbach.

Insgesamt 88 Genossenschaften hatten sich mit 528 Proben dem Vergleich gestellt. Vorwiegend Spätburgunder Rotweine aber auch Grauburgunder und Weißburgunder galt es für die Jury in Neustadt an der Weinstraße zu verkosten. Baden glänzte dabei mit 241 Proben als stärkstes Teilnehmerfeld, in dem die Oberbergener Winzergenossenschaft den regionalen Wettberwerb gewann. In der deutschen Gesamtwertung sicherte sich allerdings das Anbaugebiet Ahr den Siegerplatz. „Das Qualitätsniveau der derzeit im Handel befindlichen Weine ist erfreulich hoch“, heißt es in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Weinwelt, in der alle Ergebnisse nachgelesen werden können. Hier findet man auch die Liste der besten Weine, unter den besten 5 aus Baden (neben einem Grau- & Weißburgunder vom Winzerverein Hagnau): 2007er Sasbacher Cabernet Sauvignon trocken Barrique, 2009er Burkheimer Muskateller halbtrocken, 2009er Oberbergener Muskateller Kabinett und 2008er Kiechlinsberger Grauer Burgunder trocken Selektion.

LITTNER

Pressekontakt:
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Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH Mittwoch, 2. Juli 2010

1 Jahr lang Botschafterinnen für den Badischen Wein

Marion Meyer aus Endingen-Kiechlinsbergen ist neue Badische Weinkönigin, Rebecca Gut und Sarah Kappeler amtieren als Weinprinzessinnen

Freiburg. Für die Badische Weinkönigin, Katja Bohnert, und ihre beiden Prinzessinnen Michaela Baldinger und Sabrina Seitz hieß es Abschied nehmen. Denn entsprechend der Tradition, wurden kurz vor der Eröffnung des Freiburger Weinfestes im Historischen Kaufhaus am Münsterplatz die Hoheiten für die Amtszeit 2010/2011 gewählt. Nun trägt Marion Meyer aus Kiechlinsbergen im Kaiserstuhl für die kommenden 12 Monate die Königinnenkrone. Als Prinzessinnen stehen ihr Rebecca Gut aus Vogtsburg-Oberbergen (Kaiserstuhl) und Sarah Kappeler aus Freiburg-Opfingen (Tuniberg) zur Seite.

Badische WeinhoheitenZuvor hatte die Jury die insgesamt acht Bewerberinnen aus der Ortenau, dem Breisgau, vom Kaiserstuhl und Tuniberg auf deren Fachwissen rund um den Weinbau geprüft. Die 3 Finalistinnen mussten sich im Kaisersaal schließlich persönlich den Gästen vorstellen und weitere Fachfragen aus den Bereichen Weinbau, Kellerwirtschaft, Weinrecht und Vermarktung beantworten. Da im ersten Wahlgang Stimmengleichheit erzielt wurde, erfolgte eine Stichwahl, was die Spannung nochmals steigerte. Mit der 23-jährigen Marion Meyer vom nördlichen Kaiserstuhl war die Wahl dann auf die ehemalige Weinprinzessin des Bereichs Kaiserstuhl und Tuniberg vom Jahr 2005/2006 gefallen. Die Winzertochter ist als Chemielaboratin tätig, während Rebecca Gut, 24 Jahre alt, in der Verwaltung der Stadt Breisach angestellt ist. Sie war 2006/2007 Bereichsweinprinzessin für den Kaiserstuhl und Tuniberg. Ein Amt, das zurzeit noch die dritte im Bunde, Sarah Kappeler, bekleidet. Kappeler ist 22 Jahre alt und studiert an der Pädagogischen Hochschule.

Die Krönung erfolgte durch die deutsche Weinprinzessin Isabell Kindle. Der Badische Weinbaupräsident Kilian Schneider und Freiburgs erster Bürgermeister Otto Neideck sowie Roland Leininger, Vorstandschef der Badischen Weinwerbezentrale, gratulierten den neu gewählten Hoheiten, auf die im Anschluss gleich die erste offizielle Aufgabe wartete: Sie eröffneten bei strahlendem Hochsommerwetter das 39. Freiburger Weinfest. Dies gab Franz-Xaver Grünwald vom Freiburger Autohaus Gehlert auch die Gelegenheit, der Weinkönigin und ihren Prinzessinnen die Schlüssel für jeweils einen brandneuen VW Golf "Blue motion" zu überreichen. Bereits im 17. Jahr verleiht er damit den Amtträgerinnen Mobilität und Flexibilität für deren rund 200 nationale und internationale Verpflichtungen.

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