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Badische Zeitung Samstag, 3. September 2011

Weinfest Breisach: Absatz stieg um 3 Prozent

Auch wenn am verregneten Eröffnungsabend der Besucherrandrang eher verhalten war, sind Waldemar Isele und Florian Herth, die Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, mit der Bilanz des 55. Breisacher Weinfestes zufrieden. Der Weinabsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozent und auch beim Gläserverkauf legte man zu.

"Bei den Besucherzahlen haben wir das Vorjahresergebnis auf jeden Fall erreicht", sagt Isele. An das "gigantische Ergebnis" vom Weinfest 2009 komme man aber nicht heran. Insgesamt wurden rund 28 500 Flaschen Wein verkauft, dabei sei der Absatz auf dem Rummel und auf dem Gastronomischen Marktplatz nicht eingerechnet. 40 Prozent des Weinabsatzes waren trockene Weine, am beliebtesten waren die Burgundersorten. "Das ist ein hoher Schnitt für ein Weinfest und zeigt, dass es den Besuchern vor allem um den Weingenuss geht", freuen sich die Organisatoren. Beim jüngeren Festpublikum waren wie in den Vorjahren die Bukettweine die Favoriten.

Gewachsen ist auch die Akzeptanz der Sürpfelkarte. 530 Weinpässe wechselten diesmal an den Gläserständen die Besitzer, 2010 waren es 500 gewesen.

Rund 22 000 Weingläser wurden verkauft, 33 Prozent mehr als im Jahr 2010. Die Anteile der DOC-Stielgläser und der Motivgläser halten sich genau die Waage. Im Vorjahr hatten die Weinfestbesucher den Stielgläsern den Vorzug gegeben.

Erstmals gab es auf dem Weinfest ein Flaschenpfand, das die Besucher offenbar klaglos hinnahmen. "Es gab keine Probleme", freut sich Herth. Im Gegenteil: Die Firma Südglas musste nur 13,8 Tonnen Altglas abholen, 2010 waren es noch um die 20 Tonnen gewesen. "Ziel des Flaschenpfands sind mehr Sauberkeit und mehr Sicherheit, das haben wir erreicht", zieht Herth Bilanz.

Erstmals wurde im Weindorf unter Anleitung der ehemaligen Weinprinzessin Rebecca Gut und der Gesundheitspädagogin Melanie Maikler eine kostenlose Wein- und Wasserprobe angeboten. "Wir hatten 70 Plätze vorgehalten, 80 Teilnehmer kamen", bilanziert Isele die geglückte Premiere. Das Event werde man im Programm beibehalten und eventuell weiter ausbauen. Denkbar seien Verkostungen mit Wein und Käse oder Wein und Schokolade, ergänzt Herth.

Beibehalten werden soll auch das Kinderprogramm, an dem diesmal 209 kleine Besucher ihren Spaß hatten. 2010 waren es 180 Kinder. Neu im Programm war der Auftritt von Plenum Naturgarten Kaiserstuhl, der laut Herth gut ankam. Die Plenumvertreter hätten viele Gespräche geführt, die Produkte aus dem Kaiserstuhl und die Informationen über Freizeitangebote seien sehr gefragt gewesen. Zufrieden hätten sich auch die Vertreter der Ostseeinsel Rügen geäußert, die auf dem Weinfest ebenfalls ihre regionalen Produkte anboten.

Mit dem Vorschlag des Gastronomen Jürgen Schüßler, das Weinfest auf 5 Tage auszudehnen, können sich die Geschäftsführer der Wein-Marketing GmbH nicht so recht anfreunden. Ein zusätzlicher Tag bedeute auch mehr Personalkosten, außerdem seien bei den meisten Akteuren 4 Tage das Limit. "Wir erwarten uns von einem 5. Festtag insgesamt nicht mehr Besucher", meint Herth. Denkbar sei allerdings, ins viertägige Programm zusätzliche Events für die unterschiedlichen Zielgruppen aufzunehmen. Rund 1000 Akteure waren am 55. Bereichsweinfest beteiligt. Bewährt habe sich der Einsatz von Security, insbesondere am Busbahnhof, sagt Herth. Die 10 Sonderbuslinien und Züge waren besser ausgelastet als im vergangenen Jahr, "an das Rekordergebnis von 2009 kommen wir aber nicht heran", erläutert Herth. Besonders freut ihn der Fahrgastzuwachs auf der Buslinie 10, die das Weindorf mit dem Elsass verbindet. Insgesamt wurde sie von 322 Personen genutzt (2010: 193), wobei vor allem die Rückfahrten gut frequentiert gewesen seien.

Zwar hatten die Helfer des Roten Kreuzes eher weniger zu tun als in den Vorjahren, doch trübt besonders die Attacke auf einen Polizisten, der noch immer im Krankenhaus ist, die Festfreude. "Es gibt immer wieder Exzesse unter Festbesuchern", sind sich Isele und Herth einig. "Gegen Ordnungskräfte ist bislang aber noch kein Besucher gewalttätig vorgegangen", betont Herth. Es handele sich um einen sehr bedauerlichen Einzelfall.

Auch die Polizei stellte 2011, von diesem Vorfall abgesehen, "keine auffällig steigende Gewaltbereitschaft fest". Stark zugenommen habe aber der extreme Alkoholkonsum, insbesondere bei Jugendlichen. "Komasaufen ist auch auf dem Breisacher Weinfest ein Problem", bestätigt Herth. Das Phänomen sei vor allem auf mitgebrachte Alkoholika zurückzuführen. Dagegen seien die Weinfestorganisatoren machtlos, "da sind auch die Familien gefordert", findet Isele. Auch bei diesem Weinfest haben betrunkene Jugendliche in der Fischerhalde Blumenkübel demoliert, bedauert Herth. Er beklagt außerdem, dass sich während der Auf- und Abbauphase des Weindorfes viele Autofahrer nicht an die Vorschrift halten und in die Josef-Bueb-Straße fahren.

Trotz des verregneten Freitags sind die Gastronomen sehr zufrieden

Während die Bilanz des Vergnügungsparks, vor allem wegen des verregneten Freitagabends, eher verhalten ausgefallen ist, sind die Gastronomen sehr zufrieden. Auch wenn die Tische und Stühle am Eröffnungsabend überwiegend leer blieben, sei der Gastronomische Marktplatz an den übrigen Festtagen sehr gut besucht gewesen, freut sich Wilhelm Kläsle. Er versorgte seine Gäste diesmal ausschließlich mit Speisen aus der eigenen Restaurantküche. "Auch die Powerparty war eine tolle Veranstaltung", sagt Kläsle. "Es hat alles wie am Schnürchen geklappt", bestätigt Wein-Marketing-Geschäftsführer Herth.

Rundherum zufrieden ist auch Reiner Gehr vom Gastronomischen Zirkel Kaiserstuhl. Das Fest sei sehr harmonisch verlaufen. Allerdings habe man die Umsatzeinbußen am verregneten Freitagabend nicht mehr aufholen können. Auch am Samstag blieben wegen des kühlen Wetters etliche Tische im Außenbereich unbesetzt. "Aber der Sonntag war dann genial", sagt Gehr.

Der Burkheimer Gastronom unterstützt den Vorschlag seines Achkarrer Kollegen Jürgen Schüßler, das Weinfest auf 5 Tage auszudehnen. "Das würde auch für uns das Risiko verringern." Noch stärker vom Wetter abhängig seien aber die Betreiber der Imbissstände. "Grundsätzlich begrüße ich die Idee, insbesondere, wenn man noch ein weiteres Event integrieren würde", sagt Gehr. Der Gastronomische Zirkel wolle sich bei der Ideensuche einbringen. "Schließlich sind wir gerne auf dem Weinfest."


Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH Dienstag, 28. August 2011

Pressemitteilung

Ruländer in unterschiedlicher Perspektive

14 Sieger im Foto-Wettbewerb anlässlich des Jubiläums „300 Jahre Ruländer“ wurden prämiert

Das Jubiläum der Traubensorte Ruländer, die in heuer seit 300 Jahren besteht, war für die Kaiserstühler Wein-Marketing Anlass zu einem Fotowettbewerb. Unter den 104 eingesandten Aufnahmen aus ganz Deutschland wurden die 14 schönsten ausgewählt. Die Sieger erhalten hochwertige Weinpreise der Kaiserstühler Winzergenossenschaften. Bis einschließlich Sonntag, 18. September, sind die Fotos im Museum für Stadtgeschichte ausgestellt.

Die Vielseitigkeit der Traubensorte Ruländer spiegelte sich den zahlreichen Fotografien wider. Von Traubenbildern über jahreszeitliche Impressionen bis hin zur Dokumentation der Arbeit im Weinberg war ein bunter Querschnitt des Winzerjahres zusammengekommen. So war es eine schwere Aufgabe für die Jury, bestehend aus der Badischen Weinkönigin Natalie Henninger, der neu gewählten Bereichsweinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg Lisa Thoma, der letztjährigen Badischen Weinprinzessin Rebecca Gut sowie der ehemaligen Deutschen Weinkönigin Ulrike Neymeyer, aus den sehr unterschiedlichen Bildern die schönsten auszuwählen. Schließlich fiel die Wahl auf aussagekräftige, meist farbintensive Darstellungen von reifen Trauben, der Struktur von Weinblättern, einer idyllischen Rebenlandschaft, einem perspektivisch interessanten Weinglas und einer faszinierenden winterlichen Ansicht.

Die Sieger kommen derweil von nah und Fern: Gewonnen haben Sarah Lay aus Bötzingen, Frank Bunke aus Breisach, Katrin Schoner aus Endingen-Kiechlinsbergen, Reinhold Helbling aus Sasbach, Dr. Helge Körner aus Freiburg, Sabine Weisel aus Endingen, Willi Josiptschuk aus Weil am Rhein und Sigrun Reinschmidt aus Freiburg. Wolf R. Hahner aus Freiburg hat sogar 2 Siegerbilder, ebenso wie Klaus Siebler aus Weil am Rhein und Renate Josiptschuk, ebenfalls aus Weil am Rhein. Die Ausstellung im Stadtmuseum kann zu den Öffnungszeiten besichtigt werden: Dienstag bis Freitag 14 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag jeweils 11:30 bis 17 Uhr.

Littner

 

Ansprechpartner der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH:

Für die Gesamtorganisation:
Florian Herth,
Münsterplatz 1, 79206 Breisach, Tel.: 07667/ 832-52
E-Mail: herth@breisach.de

Rund um den Wein:
Waldemar Isele,
Schlossbergstraße 2, 79235 Vogtsburg-Achkarren, Tel.: 07662/ 9304-0
E-Mail: info@winzergenossenschaft-achkarren.de

Pressekontakt:
Petra Littner
Medienservice Breisach
Rosmannstraße 17, 79206 Breisach
Tel.: 0 76 67 / 37 97 50
E-Mail: littner@medienservice-breisach.de


Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH Dienstag, 27. August 2011

Pressemitteilung

Die neue Bereichsweinprinzessin kommt aus Burkheim

Lisa Thoma repräsentiert für die Saison 2011/2012 den Wein der Anbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg

Lisa ThomaKAISERSTUHL/TUNIBERG. Traditionell wird zum Auftakt des Bereichsweinfestes Kaiserstuhl und Tuniberg in Breisach die Weinprinzessin gekrönt. In diesem Jahr erhielt Lisa Thoma, die sich bei der Wahl am Vorabend gegen ihre Mitbewerberinnen durchsetzen konnte, von ihrer Vorgängerin und amtierenden badischen Weinkönigin Natalie Henninger die hoheitliche Krone. Lisa Thoma ist 20 Jahre alt und kommt aus dem Winzerdorf Burkheim am Kaiserstuhl. Schon als Kind machte ihr die Arbeit im Weinberg großen Spaß – ihre Eltern Hildegard und Axel Thoma bewirtschaften 60 AR Reben im Nebenerwerb. Da war es für sie nahe liegend, sich für das Amt zu bewerben. „Normalerweise lerne ich auf Prüfungen nicht außergewöhnlich viel, aber diesmal habe ich mich gut vorbereitet“, erklärte die frisch gebackene Bereichsweinprinzessin. Geholfen haben ihr dabei einige befreundete Jungwinzer aus der Region, für weitere Motivation sorgte Natalie Henninger. Auch ihre im letzten Jahr abgeschlossene Ausbildung zur Industriekauffrau bei der Sankt-Katharinen-Kellerei in Endingen-Königschaffhausen sei ihr dabei zugute gekommen. Nun strebt die aufgeschlossene, freundliche, stets gut gelaunte junge Frau die Fachhochschulreife und ein anschließendes Studium der Internationalen Weinwirtschaft an. In ihrem Amtsjahr will sie jedoch vor allem den heimischen Wein bekannter machen und sich dabei vor allem der jungen Generation annehmen. „Die Jugend ist unsere Zukunft“, sagt sie bestimmt. Wohl auch deshalb ist sie in vielen Vereinen engagiert: Sie leitet die örtliche Landjugend als Vorsitzende, spielt in der Burkheimer Stadtkapelle Saxophon und ist Mitglied in der Narrenzunft.

Littner

 

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Badische Zeitung Samstag, 27. August 2011

WEINFEST-AUSLESE

Von unserem Redakteur Gerold Zink

Die Enthüllung

Weinfest-Eröffnungen sind vom Unterhaltungswert her nicht unbedingt der Brüller, besonders wenn sich die Begrüßung der Ehrengäste in die Länge zieht. Deshalb ist das Publikum froh über jeden Versprecher, über den es lachen kann. Wahrscheinlich unfreiwillig hat Axel Hahn, Aufsichtsratsvorsitzender der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die Besucher der Eröffnungszeremonie am Freitagabend gut unterhalten. Denn er kündigte am Mikrophon an, dass bald nach seiner Rede die neue Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg "enthüllt" wird, was für zahlreiche Lacher im Publikum sorgte. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott bekanntlich nicht zu sorgen. Und so versprach Breisachs Bürgermeister Oliver Rein in seiner Rede, sich kurz zu halten, damit die von Hahn angekündigte "Enthüllung" bald folgen könne. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Die versehentlich angekündigte Attraktion blieb aus. Die Präsentation der neuen Weinprinzessin lief jugendfrei ab. In den Weinlauben war der Versprecher allerdings noch lange ein Thema, über das viel geschmunzelt wurde.

Regen statt Hagel

Für die Veranstalter und die vielen Helfer des Weinfestes war es sicherlich schade, dass es am Freitag gegen 20 Uhr zu regnen anfing. Ein Winzer gewann dieser Tatsache jedoch etwas Positives ab, auch wenn es auf dem Weinfestgelände deutlich leerer war als sonst. "Besser heute Abend Regen und weniger Gäste als ein Unwetter wie in der Ortenau", sagte er. Damit hat er sicherlich vielen seiner Berufskollegen aus dem Herzen gesprochen. Denn, was einige Durbacher Weinbauern in dieser Woche erlebt haben, möchte man niemandem wünschen. Wenige Tage vor der Lese vernichtete Hagel zum Teil die ganze Ernte.

Ab in Container!

Zumindest ein kleiner Fortschritt: Die Zahl der unförmigen und dem Weingenuss eher abträglichen Motiv-Gläser ist in diesem Jahr von 5 auf 3 reduziert worden. Außerdem hat erstmals das DOC-Stielglas eine durchaus ansehnliche Gravur erhalten. Während bei anderen Weinfesten schon darüber nachgedacht wird, besonders für Rotweine noch höherwertigere Gläser als das DOC-Stielglas anzubieten, halten die Veranstalter in Breisach immer noch an den altertümlichen Motiv-Gläsern fest. Die Begründung, es könnte noch ein paar Sammler geben, die diese Gläser schätzen, ist abwegig. Wenn das Breisacher Weinfest auch in puncto Weingenuss nach vorne kommen will, gibt es für die Motiv-Gläser nur eine Lösung: Ab in den Glascontainer!

Tolles Feuerwerk

Die äußeren Umstände waren ungemütlich: immer wieder ein paar Regentropfen, ein Temperatursturz von mindestens 15 Grad, dazu ein böiger Wind aus Richtung Frankreich. Als das Feuerwerk am Freitagabend pünktlich um 22 Uhr von einem Schiff auf dem Rhein aus gezündet wurde, froren viele Zuschauer. Sie wurden jedoch für das Warten belohnt: Von der Choreografie her war das diesjährige Feuerwerk sicherlich das Schönste seit Jahren. Und so gab es am Schluss viel Applaus, auch wenn es nicht ganz einfach war, mit dem Regenschirm in der Hand kräftig zu klatschen.

Premiere geglückt

Zum ersten Mal gab es auf dem Weinfest am Samstagmittag eine Weinprobe, genauer gesagt eine Wein- und Wasserprobe. Rebecca Gut, die ehemalige Badische Weinprinzessin, stellte zusammen mit der Gesundheitspädagogin Melanie Maikler verschiedene Weine und Mineralwässer vor. Um das Fazit vorwegzunehmen: Die Premiere ist geglückt und die rund 80 Teilnehmer spendeten am Schluss reichlich Beifall. "Sinn dieser kostenlosen Wein- und Wasserprobe ist es, das Thema Genuss beim Weinfest wieder mehr in den Vordergrund zu stellen", betonte Gut. Sie präsentierte den Besuchern im Zelt des "Gastronomischen Zirkels" eine Sommer Ouvertüre 2010 der WG Oberbergen, einen 2010er Castellberg Weißburgunder Kabinett der WG Achkarren, einen 2010er Tiengener Rebtal Rosé des Badischen Winzerkellers und einen 2009er Spätburgunder Rote Halde der WG Sasbach. Dazu erzählte sie locker und routiniert Wissenswertes von den Betrieben, den Weinorten sowie von Kaiserstuhl und Tuniberg. Maikler stellte Mineralwässer von Lieler Schlossbrunnen vor und informierte über deren Wirkung auf den Organismus. Die Köche des "Gastronomischen Zirkels" spendierten dazu leckeren Flammenkuchen. Nach der gelungenen Premiere ist eine Fortsetzung 2012 fast ein Muss.

Hübsche Lauben

Langsam, aber sicher, sehen fast alle Weinlauben auf dem Weinfest ansprechend aus. Fast jedes Jahr gibt es eine Genossenschaft, die ihre Laube erneuert oder verschönert. Heuer sind es die Winzer vom Tuniberg, die mit Stoffbahnen, Farbe und hübschen Bildern ihre Laube deutlich aufgewertet haben. Auch die WG Kiechlinsbergen hat ihre Laube mit roter Farbe verschönert. Wenn jetzt noch andere Winzergenossenschaften, zum Beispiel die WG Bickensohl, diesem Beispiel folgen würden, dann wäre die gelungene Modernisierung des Weindorfes fast abgeschlossen.


Badische Zeitung Samstag, 27. August 2011

Edle Tropfen

Breisacher Weinfest: Organisatoren zufrieden – Umsätze rückläufig

Trotz des verregneten Freitags sind die Veranstalter des 55. Weinfestes für Kaiserstuhl und Tuniberg zufrieden. Die Umsätze in den Weinlauben, bei den Gastronomen und im Vergnügungspark lagen nach den ersten beiden Tagen im Schnitt nur um zehn Prozent unter dem Vorjahr.

BREISACH / KAISERSTUHL / TUNIBERG. Dennoch hätten wieder Zehntausende Gäste die Veranstaltung, die heute zu Ende geht, besucht. Die Stimmung und die Atmosphäre seien bestens gewesen und das neu eingeführte Flaschenpfand sowie die erstmals angebotene kostenlose Weinprobe hätten sich bewährt. Nachdenken will man darüber, ob das Weinfest um einen Tag verlängert wird.

Vor allem die Winzer sind froh, dass es am Freitagabend nur geregnet und nicht gehagelt hat. Dass durch die Niederschläge deutlich weniger Besucher ins Weindorf kamen, sei zwar bedauerlich, aber zu verkraften. Renner bei den Weinen seien wieder Bukettsorten wie Gewürztraminer, Scheurebe und Muskateller gewesen, aber auch die Burgundersorten würden immer stärker nachgefragt. Auf den etwas schwächeren Freitag sei ein ordentlicher Samstag gefolgt.

Besonders gut lief es nach Angaben der Geschäftsführer Waldemar Isele, Gert Schmidt und Günter Zimmermann in den Weinlauben der WG Achkarren, der WG Burkheim und der WG Königschaffhausen, die das Vorjahresergebnis in etwa halten konnten.

"Ein besonderer Treffpunkt für junge Leute"

Von Verlusten zwischen 5 und 15 Prozent berichteten Axel Hahn (Badischer Winzerkeller), Roland Leininger (WG Oberrotweil), Thomas Langenbacher (WG Sasbach) und Karl-Heinrich Maier (Tuniberger Winzer). Hahn freute sich jedoch über einen sehr guten Weinverkauf direkt im Badischen Winzerkeller sowie über die vielen jungen Festbesucher. Leininger stellte fest, "dass das Weinfest gerade für junge Leute ein toller Treffpunkt ist". Die Stimmung sei "große Klasse" gewesen. Bei der WG Königschaffhausen war sogar erstmals ein Wein an einem Abend ausverkauft, eine Scheurebe Auslese. Bei der WG Sasbach waren vor allem hochwertige Rotweine gefragt. "Immer besser wird auch die ’Sürpfelkarte’ angenommen", so Langenbacher.

Nach anfänglichen Bedenken zeigten sich alle froh, erstmals ein Pfand auf Flaschen eingeführt zu haben. Es sei akzeptiert worden und habe zu weniger Müll und Scherben im Weindorf geführt.

Laut Isele wurden an den ersten beiden Tagen 6000 DOC-Stielgläser und 7400 Motivgläser verkauft, ähnlich viele wie im Vorjahr. Die Vertreter der Naturgarten Kaiserstuhl GmbH und der Ostseeinsel Rügen, die im Weindorf über ihre Produkte informierten, seien mit der Resonanz zufrieden gewesen.

Mit den Sonderbussen kamen am Freitag und Samstag rund 12 200 Gäste nach Breisach, 8 bis 10 Prozent weniger als 2010, wie Mirko Helbig (SWEG) und Jochen Maier (Tuniberg Express) berichteten. Von Einbußen am Freitag und einem guten Samstag erzählten Jürgen Schüßler vom "Gastronomischen Zirkel Kaiserstuhl" und Wilhelm Kläsle vom "Gastronomischen Marktplatz".

Berthold Bock, Leiter des Breisacher Polizeireviers, sprach von einem "bislang ruhigen Festverlauf" mit 6 Körperverletzungen, 2 Taschendiebstählen und einem Einbruch in eine Laube, bei dem aber nichts gestohlen wurde. Führerscheine seien keine beschlagnahmt worden. Auch das DRK war zufrieden. "Wir hatten zwei Drittel weniger Einsätze als im vergangenen Jahr, am Freitag 2 und am Samstag 8", sagte Bereitschaftsleiter Joachim Krause. Unter anderem seien durch Alkohol bedingte Stürze und Schnittwunden registriert worden.

Jürgen Schüßler regte abschließend an, das Weinfest von 4 auf 5 Tage zu verlängern. "Der Aufwand steht schon bei einem verregneten Tag in keinem Verhältnis mehr zum Ertrag", sagte er. Florian Herth und Waldemar Isele, die Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die das Weinfest organisiert, sagten zu, die Idee im Kreis der Gesellschafter zu diskutieren.


Badische Zeitung Samstag, 27. August 2011

Wein, Hoheiten und Nachtwächter

Das 55. Weinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg
ist eröffnet

Lisa Thoma aus Burkheim, die neue Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg, hat am Freitagabend in Breisach Badens größtes Weinfest eröffnet. Das von den Meteorologen vorhergesagte heftige Gewitter blieb dabei zum Glück aus.

BREISACH/ KAISERSTUHL / TUNIBERG. Heftige Gewitter mit Sturmböen von bis zu 100 Stundenkilometern hatten die Meteorologen für die Eröffnung des Weinfestes gestern Abend vorhergesagt. Doch während es im Elsass bereits gegen 18 Uhr heftig regnete, blieb es auf der anderen Seite des Rheins zumindest zwei Stunden länger trocken. Und so konnte die neue Weinprinzessin Lisa Thoma aus Burkheim die Veranstaltung gegen 18.45 Uhr mit einem Trinkspruch ganz entspannt eröffnen.

Auch in diesem Jahr versammelten sich die Ehrengäste des Weinfestes für Kaiserstuhl und Tuniberg gegen 17.30 Uhr auf dem Breisacher Marktplatz, um sich mit einem Gläschen Wein auf die kommenden Tage einzustimmen. Aufgrund der dunklen Wolken hatten nicht wenige von ihnen einen Regenschirm mitgebracht. Für musikalische Unterhaltung sorgte auf dem Marktplatz und später auch bei der Eröffnung der Fanfarenzug Kaiserstühler Herolde aus Ihringen. In den Pferdekutschen nahmen Breisachs Bürgermeister Oliver Rein, Axel Hahn, der Aufsichtsratsvorsitzende der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, sowie die Badische Weinkönigin Natalie Henninger und die Badischen Weinprinzessinnen Corinna Trescher aus Ehrenkirchen und Malin Well aus Heidelberg Platz.

Weine, Sekte und Seccos zu probieren und sich auf diese Weise von der Qualität der Tropfen zu überzeugen. Oliver Rein freute sich, dass wieder so viele Kollegen aus anderen Rathäusern den Weg nach Breisach gefunden hatten. Auch Freunde aus dem Elsass konnte er begrüßen. der Abschiedsschmerz in Grenzen, da die scheidende Weinprinzessin Natalie Henninger aus Königschaffhausen vor zwei Monaten zur neuen Badischen Weinkönigin gewählt worden ist und damit ein weiteres Amtsjahr vor sich hat. Charmant, natürlich und routiniert erzählte sie von einem "einzigartigen, genialen, gigantischen und unvergesslichen Jahr" mit vielen schönen und interessanten Begegnungen mit Winzern und Weinfreunden. Als Dankeschön für ihren Einsatz erhielt sie von den beiden Badischen Weinprinzessinnen die silberne Brosche des Badischen Weinbauverbandes überreicht. Dann war es so weit: Die neue Weinprinzessin für die Bereiche Kaiserstuhl und Tuniberg wurde den Gästen vorgestellt. Sie hatte sich in einer Prüfung gegen drei Konkurrentinnen durchgesetzt und konnte ihr Glück kaum fassen. Lisa Thoma aus Burkheim wird nun für ein Jahr die Winzer und Weine von Kaiserstuhl und Tuniberg vertreten. Ihre Vorgängerin hatte sie übrigens in dem Wunsch, sich zur Wahl zu stellen, bestärkt. Von Natalie Henninger bekam sie auch die Krone auf ihr Haupt gesetzt. erste Amtshandlung eröffnete die neue Weinhoheit das Weinfest offiziell. Sie versprach, "meine ganze Energie in dieses Amt zu stecken, und davon habe ich sehr viel". Es sei für sie eine große Ehre und Freude, gewählt worden zu sein.

Überrascht wurde Lisa Thoma von Vogtsburgs Bürgermeister Gabriel Schweizer, Burkheims Ortsvorsteher Herbert Senn sowie zwei Burkheimer Nachtwächtern, die ihr alle herzlich gratulierten. "Wir Vogtsburger freuen uns sehr über Deine Wahl und schon jetzt auf den Empfang in Burkheim", betonte Schweizer.

Samstag, öffnet das Weindorf um 12 Uhr, am Sonntag um 11 Uhr und am Montag um 14 Uhr seine Pforten. Glaubt man den Meteorologen, dann wird es bis Montag keine Gewitter mehr geben. Heute, Samstag, soll vielleicht noch etwas Regen mit im Spiel sein, aber dann soll die Sonne am Sonntag und Montag bei Temperaturen um 23 Grad häufig scheinen.


Badische Zeitung Samstag, 27. August 2011

Lisa Thoma aus Burkheim ist Weinprinzessin

BZ-INTERVIEW mit der neuen Weinhoheit.

BREISACH / KAISERSTUHL / TUNIBERG. Die neue Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg heißt Lisa Thoma und kommt aus Burkheim. Die 20-jährige Industriekauffrau hat bis vor wenigen Wochen bei der Sankt Katharinenkellerei in Königschaffhausen gearbeitet und will später internationale Weinwirtschaft studieren. Ihre Eltern Hildegard und Axel Thoma bewirtschaften im Nebenerwerb 60 Ar Reben. Die Trauben liefern sie an die WG Burkheim ab. Mit der neuen Weinhoheit sprach BZ-Redakteur Gerold Zink.

BZ: Herzlichen Glückwunsch! Wie fühlt es sich an, eine Weinprinzessin zu sein?
Thoma: Das weiß ich noch gar nicht so richtig. Im Moment spüre ich nur Aufregung pur und Freude ohne Ende.

BZ: Waren Sie vor der Wahl sehr nervös?
Thoma: Lange Zeit überhaupt nicht, sondern erst kurz davor. Während der Prüfung habe ich dann aber mächtig gezittert.

BZ: War die Jury fair?
Thoma: Ja, aber die Fragen waren ganz schön schwer.

BZ: Was war die schwierigste Aufgabe?
Thoma: Ich musste die Unterschiede zwischen dem Kaiserstuhl und dem Tuniberg aufzählen. Da ich keinem der beiden Bereiche unrecht tun wollte, habe ich ganz schön geschwitzt.

BZ: Wann haben Sie die Lust am Wein entdeckt?
Thoma: Schon als Kind war ich immer sehr gerne in den Reben dabei. Am liebsten bin ich Traktor gefahren. Mit 13 oder 14 habe ich vor allem liebliche Weine gemocht, heute aber fast nur noch trockene.

BZ: Wie wollen Sie ihre Begeisterung für den Rebensaft an andere weitergeben?
Thoma: Ich will einfach präsent sein und mein Fachwissen und meine Liebe zum Wein anderen vermitteln – in erster Linie jungen Leuten, weil die sich in der Regel noch nicht so gut mit Wein auskennen. Daran möchte ich etwas ändern. Die Jugend ist die Zukunft.

BZ: Welche Hobbys hat die neue Weinhoheit?
Thoma: Viele. Ich bin Vorsitzende der Burkheimer Landjugend, spiele in der Burkheimer Stadtkapelle Saxophon und bin auch Mitglied der Narrenzunft. Außerdem treibe ich gerne Sport, vor allem Aerobic und Inliner fahren.

BZ: Welches sind Ihre Stärken und was können Sie nicht so gut?
Thoma: Ich bin aufgeschlossen, freundlich, fast nie schlecht gelaunt und suche oft das Gespräch mit anderen Menschen. Manchmal bin ich vielleicht etwas zu ehrgeizig und ein wenig unpünktlich.

BZ: Was ist Ihr Lieblingswein?
Thoma: Im Sommer trinke ich gerne einen filigranen Weißburgunder und im Winter einen Spätburgunder aus dem Barrique.


Badische Zeitung Freitag, 26. August 2011

Wein, Kultur und Feuerwerk

Das Breisacher Weinfest bietet ein vielfältiges Programm
für Jung und Alt.

Nicht nur sürpfeln und schlotze ist beim Breisacher Weinfest am Wochenende möglich, die Organisatoren haben auch ein umfangreiches Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Mit Feuerwerk und Fußballspiel, Handwerkervorführungen und Festspielaufführungen, Rundfahrten auf dem Rhein, mit dem Bähnle oder Flügen mit dem Hubschrauber – und viel Musik.

Los geht’s am heutigen Freitag um 18 Uhr mit der Krönung der Weinprinzessin, anschließend um 19 Uhr wird das Richtfest der Zimmererinnung am neu errichteten Pavillon gefeiert. Außerdem können die Besucher sich über landwirtschaftliche und gewerbliche Maschinen sowie regenerative Energien informieren. Ein Breisacher Steinmetz zeigt seine Werke – Skulpturen, Brunnen und Dekoratives für Haus und Garten. Kurze Zeit später erwartet die Besucher bereits ein Höhepunkt des Festes: Um 22 Uhr wird das große Feuerwerk über dem Rhein gezündet.

Am Samstag treten dann um 16 Uhr im Breisacher Waldstadion die deutsche Weinelf gegen das Bürgermeisterteam Südbaden an. Unter dem Motto "Kaiserlich genießen" stellt sich am Samstag und Sonntag die Naturgarten Kaiserstuhl GmbH vor, auch mit Produkten aus der Ölmühle und der Seifensiederei. Vertreter der Ostseeinsel Rügen sind zu Gast und informieren über ihr touristisches Programm sowie regionale Fisch- und Getreidespezialitäten.

Sowohl am Samstag (14 bis 19 Uhr) als auch am Sonntag (12 bis 19 Uhr) gibt es im Pavillon II ein Kinderprogramm mit Bastelangeboten und einem Clown, der Zaubertricks zeigt.

Der Sonntag wird – zumindest für einen Teil – sportlich sein: Die Halbmarathonis, Nordic Walker und 10-Kilometer-Läufer des Genießerlaufs werden im Ziel auf dem Weinfestgelände erwartet.

Wer sich einen Überblick verschaffen will, kann dies zu Lande, zu Wasser oder in der Luft tun: Bei Touren mit dem Badenova-Bähnle, Rundfahrten auf dem Rhein oder einem Flug mit dem Hubschrauber.

Die Breisacher Festspiele zeigen am Freitag um 19 Uhr das Jugendstück "Der Teufel mit den drei goldenen Haaren", am Samstag und Sonntag gibt es jeweils um 20 Uhr "Der Graf von Monte Christo".


Badische Zeitung Mittwoch, 24. August 2011

Beamten ändern ihre Strategie

Polizei spricht vor dem Weinfest vorbeugende Platzverweise aus

Das Breisacher Polizeirevier wird erstmals in diesem Jahr vor dem Breisacher Weinfest 10 bis 20 polizeibekannten Personen vorbeugende Platzverweise überreichen.

BREISACH / IHRINGEN / KAISERSTUHL. Diese "offensive Linie" hat sich nach Angaben des stellvertretenden Revierleiters Winfried Pfeiffer bereits bei den Ihringer Weintagen bewährt.

"Offensive Linie" bedeutet, dass die Polizei gewaltbereiten Personen, die schon Körperverletzungen begangen haben, im Vorfeld bereits klar macht, dass sie im Fokus der Beamten stehen. "Werden sie beim Weinfest auffällig, bekommen sie sofort einen Platzverweis und ein Bußgeld", betont Pfeiffer. "Wir können uns bei so einem großen Fest nicht raushalten, auch wenn es meist ruhig ist", fügt der stellvertretende Revierleiter aus Breisach hinzu. Um Recht und Ordnung einzuhalten, würden natürlich Beamte auf dem Weinfestgelände Streife laufen.

Außerdem kündigt Pfeiffer an, dass es wieder verstärkt zu Alkoholkontrollen im Umfeld des Weinfestes kommen wird. Dass an Minderjährige kein Alkohol ausgeschenkt werde, sei darüber hinaus selbstverständlich.

Im Sinne eines verantwortungsbewussten Umgangs mit Alkohol arbeiten auch in diesem Jahr der Casino Jugendclub Breisach, Sozialarbeiter der Stadt, Streetworker Willi Ingenhoven und die Jugendsachbearbeiter der Polizei Breisach zusammen, sagt Florian Herth, Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die das Weinfest organisiert. Die Kampagne "Kein Alkohol für unsere Kinder" solle die Mitarbeiter des Weinfestes, Kunden und junge Konsumenten auf die Problematik des Alkoholmissbrauchs aufmerksam machen und sie dafür sensibilisieren.

"Kein Alkohol für unsere Kinder"

Herth rät allen Weinfestbesuchern, mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Breisach zu kommen. Sollte dies nicht möglich sein, bittet er eindringlich darum, die Verkehrs- und Parkregelungen zu beachten und insbesondere die Rettungswege freizuhalten.

Auch nach Ansicht der Polizei sind Fahrgemeinschaften ein geeignetes Mittel, die Heimfahrt sicherer zu gestalten. Wenn von Anfang an klar sei, wer nüchtern bleibe und fahre, ließen sich die frohen Stunden viel besser genießen und würden am Schluss nicht in einem Debakel enden. Auf den Zufahrtstraßen zum Weinfestgelände ist die Feuerwehr Breisach im Einsatz. Sie versucht zusammen mit der Polizei, die Verkehrsbeeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.


Badische Zeitung Dienstag, 23. August 2011

Mit Bus und Zug bequem zum Weinfest und zurück

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (IV):
Wer ohne Auto anreisen will, kann Sonderbusse,
Breisgau-S-Bahn und Rebenbummler nutzen.

BREISACH / KAISERSTUHL / TUNIBERG (bbon). Wer gerne das Tanzbein zu flotten Rhythmen schwingt, ist beim Breisacher Weinfest goldrichtig. Aber auch für Festbesucher, die sich lieber von der guten Laune zünftiger Melodien anstecken lassen wollen, gibt es das Passende. Wie jedes Jahr sorgen die Veranstalter des Bereichsweinfestes für Kaiserstuhl und Tuniberg – die 55. Auflage findet von Freitag bis Montag, 26. bis 29. August, statt – für ein abwechslungsreiches musikalisches Programm.

Gegen 18 Uhr starten die Busse jeden Abend ihre Touren. Die letzte Rückfahrt am Freitag und Samstag ist zwischen 2.30 und 3 Uhr, am Montag bereits um 1.30 Uhr.

Weil am Sonntag auf dem gastronomischen Marktplatz gegenüber des Weindorfs die Powerparty des Radiosenders Baden FM stattfindet, wird an diesem Abend der Busfahrplan um eine weitere Rückfahrt ergänzt. So müssten die Festbesucher am Sonntag nicht wie bisher schon um 24 Uhr mit dem Bus nach Hause fahren, sondern könnten auch erst um 1.30 Uhr den Heimweg antreten, erläuterte Florian Herth, Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die das Weinfest organisiert. Außerdem würden wie in den vergangenen Jahren Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma dafür sorgen, dass das Gedränge beim Einstieg in die Busse nicht zu groß ist. Damit es bei den Heimfahrten nicht zu Zwischenfällen kommt, wird laut Herth Sicherheitspersonal auch in den Bussen anzutreffen sein.

Leider nicht auf dem Fahrplan der Sonderbusse sei in diesem Jahr Grezhausen zu finden, bedauerte Herth. Wegen der Baustelle an der B 31 könnten die Busse den Breisacher Stadtteil während des Weinfestes nicht anfahren.

Auch das Badenova-Bähnle ist unterwegs

Insgesamt fahren in diesem Jahr von Freitag bis Montag, 26. bis 29. August, auf 10 Linien zahlreiche Sonderbusse, damit Besucher vom Kaiserstuhl, vom Tuniberg, aus dem Markgräflerland, dem Elsass sowie aus Freiburg bequem nach Breisach und zurückgelangen können.

Der Preis für eine einfache Fahrt beträgt 3 Euro. Kinder zwischen 4 und 12 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen müssen nichts bezahlen. Die Busse verkehren auf den 10 Linien von Endingen, Riegel, Bahlingen, Altvogtsburg, Freiburg, St. Nikolaus, Münstertal, Feldkirch und dem elsässischen Baltzenheim bis zum Weinfestgelände und zurück. Der gesamte Fahrplan ist in der Breisacher Weinfestbeilage der Badischen Zeitung abgedruckt.

Für Festbesucher, die mit dem eigenen Auto zum Weinfest fahren wollen, gibt es Parkmöglichkeiten beim Badischen Winzerkeller. Dort kann nicht nur gratis geparkt werden, von dort fährt auch ein kostenloser Pendelbus zum Weinfestgelände (Freitag 17 bis 3 Uhr, Samstag 15 bis 3 Uhr, Sonntag 11 bis 24 Uhr). Am Montag fährt kein Pendelbus.

Nostalgiker kommen bei einer Fahrt mit dem Museumszug Rebenbummler auf ihre Kosten. Gezogen von der Dampflok 64419 des befreundeten Vereins Kochertal fährt der Bummelzug am Samstag und Sonntag mehrmals von Freiburg nach Breisach (weitere Informationen, Fahrplan und Fahrpreise unter http://www.rebenbummler.de

Für eine kleine Stadtrundfahrt durch Breisach bietet sich das "Badenova-Bähnle" an, das etwa alle 20 Minuten vom Bahnhof über die Richard-Müller-Straße sowie die Kupfertorstraße zum Weinfestgelände fährt. Zurück geht es über den Marktplatz und die Rheinuferstraße zum Bahnhof.

Das Bähnle ist am Freitag von 17, am Samstag von 14, am Sonntag von 12 und am Montag von 15 Uhr bis jeweils um 22 Uhr unterwegs. Der Fahrpreis beträgt 1,50 Euro für Erwachsene und ein Euro für Kinder.

Weitere Informationen zu den Fahrzeiten der Sonderbusse sind bei der RVF-Fahrplanauskunft unter Tel. 01805/ 779966, bei der Breisach-Touristik unter Tel. 07667/940155 oder während des Weinfestes am Infostand unter 0160/99454547 erhältlich. Auch die Breisgau-S-Bahn verkehrt auf den Strecken Freiburg-Breisach und Endingen-Breisach regelmäßig.

Das Weinfest öffnet am Freitag um 18 Uhr, am Samstag um 12 Uhr, am Sonntag um 11 Uhr und am Montag um 14 Uhr seine Tore.


Badische Zeitung Samstag, 20. August 2011

Flotte Musik im Weindorf

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (III):
Großes Musikprogramm

BREISACH / KAISERSTUHL / TUNIBERG (bbon). Wer gerne das Tanzbein zu flotten Rhythmen schwingt, ist beim Breisacher Weinfest goldrichtig. Aber auch für Festbesucher, die sich lieber von der guten Laune zünftiger Melodien anstecken lassen wollen, gibt es das Passende. Wie jedes Jahr sorgen die Veranstalter des Bereichsweinfestes für Kaiserstuhl und Tuniberg – die 55. Auflage findet von Freitag bis Montag, 26. bis 29. August, statt – für ein abwechslungsreiches musikalisches Programm.

Erstmals hat sich in diesem Jahr die ehemalige Badische Weinprinzessin Rebecca Gut um die Organisation des Musikprogramms gekümmert. Sie tritt in den nächsten Jahren die Nachfolge von Florian Herth, Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, an. An allen vier Festabenden sorgen von 20 bis 24 Uhr Coverbands im neuen Pavillon im Weindorf für Tanzmusik. Ein musikalisches Programm gibt es an allen Abenden auch auf dem "Gastronomischen Marktplatz" sowie bei den Breisacher Hofnarren am Schwanenweiher.

Das Programm im Einzelnen:

Freitag: Pavillon I: 18 bis 19 Uhr: Krönung der Weinprinzessin mit Musik des Ihringer Fanfarenzuges; 20 bis 24 Uhr "Big Daddies"; Pavillon II: 19.30 bis 22 Uhr Musikverein Gündlingen; Gastronomischer Marktplatz: 20 Uhr "Steigerburschen"; Brysacher Hofnarre: 20 Uhr Tanzkapelle "Cocktail recovered".

Samstag: 11 bis 13 Uhr Marktplatz Breisach, Musikanten aus Dornbirn in Österreich; Pavillon I: 12 bis 13 Uhr Musikverein Krauchenwies, 13 bis 15 Uhr Senioren-Akkordeon Orchester, 15 bis 17 Uhr Trachtenverein Ihringen, 17 bis 19 Uhr Bittelschießer Dorfmusik, 20 bis 24 Uhr Billy Rockas; Pavillon II: 20 bis 22 Uhr Schweizer Musikverein; Gastronomischer Marktplatz: 15 Uhr Karaoke mit DJ Achim & DJ Steffen, 20 Uhr Volksmusikband "Wälderblut"; Brysacher Hofnarre: 20 Uhr Tanzkapelle "Cocktail recovered".

Sonntag: Pavillon I: 11 bis 13 Uhr Trachtenkapelle Achkarren und Musikverein Amoltern, 13 bis 15 Uhr Winzerkapelle Jechtingen, 15 bis 17 Uhr Chorsingen mit der Chorgemeinschaft MGV Breisach, 17 bis 19 Uhr Kapelle des bürgerlichen Krankenvereins Breisach, 20 bis 24 Uhr "Take Off"; Pavillon II: 20 bis 22.30 Uhr Goaßbeitlbuam, alpenländische Tanzmusik; Gastronomischer Marktplatz: 21 Uhr Baden.fm Power Party on Tour; Brysacher Hofnarre: mittags Kapelle Krach & Streit.

Montag: Pavillon I: 15 bis 19 Uhr Tipp-Topp Alleinunterhalter, 20 bis 24 Uhr Tanzband "Fresh"; Pavillon II: 16 bis 19.30 Uhr Rathausmusik Freiburg, 20 bis 22 Uhr Musikverein Oberrimsingen; Gastronomischer Marktplatz: 20 Uhr Band "Wälderblut" aus dem Schwarzwälder Wiesental; Brysacher Hofnarre: 20 Uhr Tanzkapelle "Cocktail recovered".


Badische Zeitung Samstag, 20. August 2011

RHEINGEFLÜSTER: Neues Dach für Pavillon auf dem Weinfestgelände

Rechtzeitig zum Weinfest hat der alte Pavillon auf dem Weinfestgelände ein neues Dach bekommen. Im Rahmen eines kleinen "Richtfestes" am Donnerstag wusste Florian Herth, der Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die das Weinfest organisiert, zu berichten, dass der Pavillon bereits seit 1977 an seinem Platz steht. Das alte Dach habe 34 Jahre überdauert, sei aber immer wieder beschädigt und geflickt worden. Nicht selten seien auch Jugendliche auf das Dach geklettert.

Bereits seit 7 Jahren wurde über eine Neuanschaffung nachgedacht, jedoch sei die Finanzierung ein großes Problem gewesen. Die Kosten für das etwa 80 Quadratmeter große Dach liegen zwischen 35 000 und 38 000 Euro, wobei die Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH den größten Teil davon zu begleichen hat. Ein Drittel bezahlt die Stadt Breisach, die Eigentümerin des Weinfestgeländes ist. Das Dach entspricht den neuesten Sicherheitsvorschriften. Herth hofft, dass es zukünftig von Vandalismus verschont bleibt.

Uwe Kueres von der Velabran GmbH aus München leitete die Arbeiten am Pavillon. Nach seinen Angaben ist das mit Teflon beschichtete Glasgewebe brandsicher. Derzeit schimmere es noch leicht bräunlich, es werde aber mit zunehmender Sonneneinstrahlung weiß. Das bisherige Spannsystem sei geändert worden. An Edelstahlseilen wird das Dach nun dreidimensional gespannt und eingestellt. Drei Arbeiter waren drei Tage lang damit beschäftigt, das Dach zu installieren.

Beim 55. Weinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg hat es nun am kommenden Wochenende seine erste Bewährungsprobe zu bestehen. Je nach Wetterlage wird es verschiedene Musikgruppen sowie Weinfestbesucher vor zu viel Sonne oder Regen schützen müssen.


Badische Zeitung Freitag, 19. August 2011

Vom Feuerwerk bis zum Genießerlauf

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (II):
Großes Unterhaltungsprogramm beim 55. Weinfest

BREISACH/KAISERSTUHL. Die Organisatoren des 55. Weinfestes für die beiden Anbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg haben für die Zeit von Freitag bis Montag, 26. bis 29. August, wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Jeder Besucher soll dabei auf seine Kosten kommen.

Neben dem traditionellen Feuerwerk über dem Rhein wird es in diesem Jahr wieder ein Fußballspiel zwischen der Deutschen Weinelf und südbadischen Bürgermeistern geben. Außerdem präsentieren sich erstmals die Naturgarten Kaiserstuhl GmbH und die Ostseeinsel Rügen im Weindorf.

Natürlich stehen die guten Tropfen von Kaiserstuhl und Tuniberg im Mittelpunkt des Breisacher Weinfestes. Dennoch spielt das Rahmenprogramm für viele Gäste eine wichtige Rolle. Dieses beginnt am Freitag, 26. August, um 18 Uhr, mit der Krönung der neuen Weinprinzessin im idyllisch am Rhein gelegenen Weindorf. Musikalisch begleitet wird der Auftakt vom Fanfarenzug Kaiserstühler Herolde aus Ihringen.

Der amtierenden Kaiserstühler und Tuniberger Weinprinzessin Natalie Henninger aus Königschaffhausen dürfte der Abschied von ihrem Amt nicht allzu schwer fallen, ist sie doch erst vor wenigen Wochen zur neuen Badischen Weinkönigin gewählt worden.

Nach der offiziellen Festeröffnung steht um 19 Uhr das Richtfest der Zimmererinnung am neu errichteten Pavillon im Weindorf auf dem Programm. Ein Höhepunkt wird sicherlich um 22 Uhr wieder das große Feuerwerk über dem Rhein sein.

Daneben können die Gäste landwirtschaftliche und gewerbliche Maschinen anschauen und sich über regenerative Energien informieren. Im Weindorf zeigt der Breisacher Steinmetz Andreas Klein Skulpturen, Brunnen und Dekoratives für Haus und Garten. Auch die Zimmererinnung wird ihr Handwerk vorstellen. Das Richtfest am neuen Holz-Pavillon, der später auf der Schelinger Höhe einen neuen Platz finden wird, wird am Samstag um 13 Uhr wiederholt.

Die Deutsche Weinelf spielt gegen südbadische Bürgermeister

Bereits vor einigen Jahren war die Deutsche Weinelf auf dem Weinfest zu Gast. Sie spielt in diesem Jahr am Samstag um 16 Uhr im Breisacher Waldstadion gegen das Bürgermeisterteam Südbaden. Bei den Rathauschefs sind unter anderem die Bürgermeister aus Breisach, Merzhausen, Pfaffenweiler und Neuenburg dabei. In der Deutschen Weinelf schnüren unter anderem Vertreter der Weingüter Blankenhornsberg und Stigler aus Ihringen, Probst aus Achkarren, Schwarzer Adler aus Oberbergen und Bercher-Schmidt aus Oberrotweil ihre Kickstiefel. Auch Norbert Weber aus Bischoffingen, Präsident des Deutschen Weinbauverbandes, ist mit von der Partie. Zumindest die dritte Halbzeit im Weindorf, da sind sich die Winzer sicher, werden sie gewinnen.

Seit 3 Jahren veranstaltet das Team "Move 2" einen "Genießerlauf", der am Sonntag, 28. August, um 8.30 Uhr in Bad Krozingen (Halbmarathon), um 9.15 Uhr in Hartheim (10 Kilometer) und um 9 Uhr in Hartheim (Nordic Walking) startet. Ziel ist das Breisacher Weinfestgelände. Daneben lädt die Karateabteilung des Turnvereins Breisach zum Karate-Regio-Training unter der Leitung von Christian Mundwiler (6. Dan) am Montag, 29. August, von 19.30 bis 21 Uhr in die Breisgauhalle in Breisach ein.

Einer Premiere können die Besucher des Weinfestes am Samstag und Sonntag, 27. und 28. August, im Weindorf beiwohnen. Unter dem Leitspruch "Kaiserlich genießen" werden sich dort die Naturgarten Kaiserstuhl GmbH und die Ostseeinsel Rügen vorstellen. Nach Angaben von Heinz Trogus, Geschäftsführer der Naturgarten Kaiserstuhl GmbH, werden sich aus der Region unter anderem die Ölmühle Fessinger, eine Seifensiederei und die Kaiserstühler Gästeführer im Weindorf präsentieren. Die Gäste aus Rügen, mit denen eine touristische Partnerschaft vereinbart wurde, würden vor allem Fisch- und Getreideprodukte anbieten. Außerdem werde es natürlich Informationen über das touristische Angebot auf der Insel geben.

Zu Rundfahrten auf dem Rhein lädt darüber hinaus die Breisacher Fahrgastschifffahrt ein. Wer lieber in die Luft gehen möchte, kann am Samstag- und Sonntagnachmittag einen Hubschrauberrundflug buchen. Der Helikopter startet beim Rheinhafen im Bereich der Bushaltestellen. Zu einer beschaulichen Stadtrundfahrt steht das "Badenova-Bähnle" bereit.

Im Breisacher Stadtmuseum direkt am Weinfestgelände gibt es eine Ausstellung zum Thema "300 Jahre Ruländer". Die Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH hatte einen Fotowettbewerb ausgeschrieben. Die besten Bilder werden vom 29. August bis zum 18. September im Museum im Rheintor gezeigt.

Ausstellung "300 Jahre Ruländer" im Breisacher Museum

Am Freitagabend um 19 Uhr laden die Festspiele Breisach zu einer Sondervorstellung ihres Jugendstücks "Der Teufel mit den 3 goldenen Haaren" auf den Schlossberg ein. Am Samstag und Sonntag wird jeweils um 20 Uhr das Abendstück "Der Graf von Monte Christo" gespielt.

Auch an die kleinen Besucher haben die Organisatoren des Weinfestes gedacht. Speziell für sie wird am Samstag von 14 bis 19 und am Sonntag von 12 bis 19 Uhr ein Kinderprogramm im Pavillon II angeboten, erklärt Florian Herth, Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die das Weinfest organisiert. Dort kann unter Betreuung gespielt und gebastelt werden. Wer will, kann sich ein hübsches Motiv auf sein Gesicht malen lassen. Außerdem zeigt ein Clown verblüffende Zaubertricks.


Badische Zeitung Dienstag, 16. August 2011

Über 370 Weine und Sekte im Angebot

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (I):
Die Besucher erwartet eine große Fülle guter Tropfen / Auch für den Hunger wird gesorgt.

BREISACH/KAISERSTUHL. Die Besucher des 55. Weinfestes für Kaiserstuhl und Tuniberg können sich von Freitag bis Montag, 26. bis 29. August, auf eine breite Palette hervorragender Weine und Sekte freuen. Sie werden dafür allerdings etwas mehr als im Vorjahr ausgeben müssen.

Insgesamt werden im großen Weindorf am Rhein in diesem Jahr 326 Weine ausgeschenkt. Davon ist rund die Hälfte trocken ausgebaut. Die meisten Tropfen (151) sind Qualitätsweine, gefolgt von Kabinettweinen (107), Spätlesen (45), Auslesen (13), Beerenauslesen (1), Trockenbeerenauslesen (2) und Eisweinen (7). 11 Weine sind im kleinen Barriquefass gelegen. Alle Winzergenossenschaften bieten auch Weine aus ihren Selektionslinien an. Außerdem gibt es 30 Sekte und 18 Seccos. Im Mittelpunkt steht der Jahrgang 2010, der vor allem frische und fruchtige Tropfen hervorgebracht hat. Bei den Rotweinen sind aber auch ältere Jahrgänge im Angebot.

Ein Zehntele ist bereits ab 1,20 Euro erhältlich, die meisten Weine kosten zwischen 1,50 und 2,50 Euro. Damit ist das günstigste Zehntele 20 Cent teurer als im Vorjahr. "Die Betriebe geben auf dem Weinfest lediglich die Preiserhöhungen weiter, die über das Jahr erfolgt sind", sagt Waldemar Isele, Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die das Weinfest in Breisach organisiert. Die Preiserhöhung liege in der Regel zwischen 10 und 20 Cent je Zehntele. Wer außergewöhnliche Qualitäten wie Eiswein oder Beerenauslese genießen möchte, bezahlt dafür bis zu 7 Euro.

Angeboten wird heuer auch wieder die "Sürpfel-Karte", die vor 2 Jahren eingeführt wurde und sich inzwischen wachsender Beliebtheit erfreut. Sie ist eine gute Möglichkeit, sich eine individuelle Weinprobe zusammenzustellen, besteht sie doch aus 5 Gutscheinen für 5 verschiedene Spezialitäten als Qualitäts- oder Kabinettweine. Diese Coupons sind in jeder beliebigen Laube einlösbar. Die "Sürpfel-Karte" ist in jeder Laube, am Infostand im Weindorf und bei der Breisach Touristik erhältlich.

Generell soll das Thema Wein wieder etwas mehr in den Mittelpunkt des Volksfestes rücken. Deshalb wird die ehemalige Badische Weinprinzessin Rebecca Gut am Samstagnachmittag um 16 Uhr erstmals eine kostenlose Weinprobe mit 4 Weinen der Winzergenossenschaften Oberbergen, Achkarren und Sasbach sowie des Badischen Winzerkellers anbieten. Zu jedem Wein wird sie dabei ein Mineralwasser der Firma Lieler Schlossbrunnen präsentieren. Außerdem wird sie Wissenswertes über den Wein und die Anbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg erzählen. Wird die Weinprobe gut angenommen, können sich Gut und Isele vorstellen, das Angebot in den kommenden Jahren zu erweitern.

Erstmals wird ein Pfand auf Flaschen erhoben

Mit erfrischenden Wein- und Sekt-Kreationen ist dieses Jahr erneut die "Alte Wache" aus Freiburg auf dem Breisacher Weinfest vertreten. Auch die beliebte "Kalte Sofie" wird es wieder geben. Weitere prickelnde Spezialitäten erhalten die Besucher an den 2 Sektständen der Sektkellereien Gräflich von Kageneck und Geldermann.

"Damit es auf dem Weinfestgelände etwas ordentlicher aussieht und der Müllberg etwas kleiner wird, führen wir erstmals auf Wein- und Sektflaschen ein Glaspfand in Höhe von einem Euro ein", informiert Isele weiter.

Da der Weingenuss bei den in Becherform angebotenen Motivgläsern begrenzt ist, wurde ihre Zahl von 5 auf 3 reduziert. Auf ihnen sind das Logo des "Naturgarten Kaiserstuhl", das Breisacher Rheintor und ein Motiv der Winzergenossenschaft Oberrotweil zu sehen.

Auf die DOC-Stielgläser wurde ebenfalls das Logo des "Naturgarten Kaiserstuhl" eingraviert. Sie kosten 2 Euro, die kleineren Motivgläser sind für einen Euro zu bekommen. Der Erwerb eines Glases gilt als Eintritt zum Fest, den Verkauf übernimmt die Trachtengruppe "Lustige Tuniberger" aus Niederrimsingen an 2 Ständen. Für Sektgläser wird ein Pfand von 1,50 Euro berechnet.

Während der Weinfesttage hat der Badische Winzerkeller in Breisach am Samstag von 9 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr für Kellereibesichtigungen und Weinproben geöffnet.

Die Besucher dürfen sich wieder auf ein umfangreiches gastronomisches Angebot freuen. So lädt seit über 20 Jahren inmitten des Weindorfs das große Bistrozelt des Gastronomischen Zirkels zu regionalen Gaumenfreuden ein.

In diesem Jahr bereiten die Köche der Krone aus Achkarren, der Kreuz-Post aus Burkheim und des Gasthauses Lamm aus Bahlingen unter anderem ein Kaiserstühler Kürbiscremesüppchen, badische Antipasti, eine gefüllte Kalbsbrust, den beliebten Zirkel-Fischteller und leckere Desserts zu. Der "Runde Tisch für Mitmenschlichkeit" bietet im Bistro-Zelt zudem Kuchen und Kaffee für einen guten Zweck an.

Zwischenmahlzeiten, den beliebten Zwiebelkuchen sowie türkische und indische Gerichte gibt es an etwa 20 Imbissständen. Zwischen Weindorf und Vergnügungspark wird am "Gastronomischen Marktplatz" täglich von 11 bis 2 Uhr bewirtet.

Große Auswahl an Speisen

Unter Federführung von Wilhelm Kläsle vom Breisacher Restaurant am Rhein haben sich hier Essens- und Getränkestände angesiedelt. Zum ersten Mal kommen die Gerichte im Catering-Gastro-Zelt direkt vom Restaurant am Rhein. Angeboten werden unter anderem frische Pfifferlinge, Maispoulardenbrust, Schweinefiletmedaillons und Bodenseefelchenfilets.

Im benachbarten Zelt des DRK-Kreisverbandes serviert die DRK-Jugendgruppe aus Gündlingen selbst gebackene Kuchen und frisch gebrühten Kaffee. Des Weiteren bewirten auf dem Platz beim Schwanenweiher die "Brysacher Hofnarre" mit Kesselfleisch, panierten Schnitzeln und Schaschlikspießen.


Badische Zeitung Mittwoch, 10. August 2011

Kostenlose Weinprobe und Gäste aus Rügen

Großes Weinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg

Die Besucher des 55. Weinfestes für Kaiserstuhl und Tuniberg, das vom 26. bis 29. August in Breisach stattfindet, können sich wieder auf viele edle Tropfen und auf ein unterhaltsames Rahmenprogramm freuen.

BREISACH/KAISERSTUHL. Neu in diesem Jahr sind eine kostenlose Weinprobe für wissensdurstige Gäste und eine Präsentation der Naturgarten Kaiserstuhl GmbH zusammen mit der Ostseeinsel Rügen. Tendenziell wird der Weingenuss allerdings etwas teurer. Das günstigste Zehntele kostet nicht mehr einen, sondern 1,20 Euro.

Gestern stellten die Organisatoren der traditionsreichen Veranstaltung im Gasthaus Kreuz-Post in Burkheim das umfangreiche Programm vor. Eröffnet wird das viertägige Weinfest in diesem Jahr auf dem idyllischen Breisacher Weinfestgelände am Freitag, 26. August, gegen 18 Uhr, durch die neue Weinprinzessin für die beiden Weinbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg. Danach finden um 19 Uhr das Richtfest der Zimmererinnung und um 22 Uhr das große Feuerwerk über dem Rhein statt.

Die Gäste können insgesamt unter 326 Weinen wählen, außerdem gibt es 30 Sekte und 18 Perlweine, informierten Waldemar Isele und Florian Herth, Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die das Weinfest organisiert. Angeboten wird eine breite Palette von guten Tropfen vom einfachen Qualitäts- bis zum hochwertigen Eiswein. Die rund 30 Winzergenossenschaften und Sektkellereien, die in 16 Lauben ihre Produkte anbieten, haben die Weine durchschnittlich um 10 bis 20 Cent je Glas erhöht, erklärte Isele auf Nachfrage. Das Gros der angebotenen Tropfen liege zwischen 1,50 und 2,50 Euro je Zehntele. Wer außergewöhnliche Qualitäten wie Eiswein oder Beerenauslese genießen möchte, bezahlt dafür bis zu 7 Euro. Angeboten wird erneut die "Sürpfel-Karte". Sie kostet 8 Euro und enthält Gutscheine für 5 verschiedene Weine. Sie ist in jeder Laube, am Infostand im Weindorf und bei der Breisach Touristik erhältlich.

Zu einer kostenlosen Weinprobe, die mit einer Mineralwasserverkostung kombiniert ist, lädt die ehemalige Badische Weinprinzessin Rebecca Gut am Weinfestsamstag um 16 Uhr auf dem Weinfestgelände ein. Dabei wird sie insgesamt 4 Weine der Winzergenossenschaften Oberbergen, Achkarren und Sasbach sowie des Badischen Winzerkellers vorstellen und den Besuchern viel Wissenswertes von den Anbaubereichen vermitteln. Um den Müllberg etwas zu verkleinern, wird erstmals auf Wein- und Sektflaschen ein Pfand in Höhe von einem Euro eingeführt.

Die Veranstalter des Breisacher Weinfestes sind sich darin einig, dass jeder Wein aus dem DOC-Stielglas besser als aus den Motivgläsern mundet. Aus diesem Grund haben sie erstmals die Anzahl der Motivgläser auf 3 reduziert. Isele ließ durchblicken, dass es bald auch in Breisach – wie bei fast allen anderen Weinfesten in der Region – nur noch DOC-Stielgläser geben könnte. Das Motivglas kostet ein Euro, das DOC-Stielglas 2 Euro. Ihr Kauf gilt als Eintritt zum Weinfest.

Es gibt ein großes gastronomisches Angebot

Geboten wird erneut ein großes gastronomisches Angebot. Zuständig ist dafür im großen Bistrozelt inmitten des Weindorfs der Gastronomische Zirkel, der aus den Gasthäusern Krone (Achkarren), Kreuz-Post (Burkheim) und Lamm (Bahlingen) besteht.

Außerdem bieten etwa 20 Imbissstände Zwischenmahlzeiten an. Zwischen Weindorf und Vergnügungspark wird am "Gastronomischen Marktplatz" täglich von 11 bis 2 Uhr bewirtet. Unter Federführung von Wilhelm Kläsle vom Breisacher Restaurant am Rhein haben sich hier Essens- und Getränkestände angesiedelt. Des Weiteren bewirten am Schwanenweiher die "Hofnarren".

Auch dieses Jahr gibt es in Breisach wieder ein großes Unterhaltungsprogramm. Dafür zuständig sind zahlreiche Musik- und Tanzkapellen sowie Chöre. Am Freitag- und Samstagabend laden die Festspiele Breisach zu Sondervorstellungen ein. Daneben werden landwirtschaftliche und gewerbliche Maschinen und Geräte sowie Steimetz- und Zimmererarbeiten gezeigt. Fahrten mit dem Schiff auf dem Rhein und Flüge mit dem Helikopter sorgen für Kurzweil.

Das Team "Move 2" lädt zu einem "Genießerlauf" von Bad Krozingen und Hartheim nach Breisach ein. Außerdem kicken am Weinfestsamstag um 16 Uhr die Deutsche Weinelf und das Bürgermeisterteam Südbaden im Breisacher Waldstadion gegeneinander. Der große Vergnügungspark wird vor allem wieder junge Besucher anlocken.

Unter dem Leitspruch "Kaiserlich genießen" feiert die Naturgarten Kaiserstuhl GmbH mit einigen Partnern am Samstag und Sonntag, 27. und 28. August, an einem Stand im Weindorf Premiere. Dabei wird auch die neue Partnerschaft mit der Ostseeinsel Rügen vorgestellt, die gemeinsame Auftritte unter dem Motto "Kaiserstuhl trifft Königstuhl" vorsieht. Die Besucher können sich vor Ort von der Qualität der Produkte überzeugen. Im Breisacher Stadtmuseum sind die besten Schnappschüsse des Fotowettbewerbs zum Thema "300 Jahre Ruländer" zu sehen.

Viele Sonderbusse fahren zum Weinfestgelände

Zum ungetrübten Weingenuss tragen die bewährten Sonderbuslinien bei, mit denen die Gäste von allen Kaiserstuhl- und Tuniberggemeinden, von Freiburg und Staufen sowie aus dem Elsass bequem zum Festgelände gelangen können. Auskünfte zu genauen Fahrzeiten werden unter Telefon 01805/779966 rund um die Uhr erteilt.

Wer mit dem eigenen Auto anreist, für den stehen beim Badischen Winzerkeller Parkplätze gratis zur Verfügung. Von dort aus verkehrt ein kostenloser Pendelbus zum Weinfestgelände. Für eine beschauliche Stadtrundfahrt in Breisach steht das "Badenova-Bähnle" bereit. Auch der Museumszug Rebenbummler bietet am Samstag und Sonntag, 27. und 28. August, Sonderfahrten von Freiburg nach Breisach an.


Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH Dienstag, 9. August 2011

Pressemitteilung

55. Bereichsweinfest Kaiserstuhl+Tuniberg
in Breisach am Rhein

Freitag bis Montag, 26. bis 29. August 2011

Bereits zum 55. Mal wird in Breisach das Weinfest der Anbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg veranstaltet. Von Freitag bis Montag, 26. bis 29. August 2011, wird wieder im gemütlichen Weindorf am Ufer des Rheins gefeiert. Die Winzergenossenschaften vom Kaiserstuhl und Tuniberg, der Badische Winzerkeller, die beiden Breisacher Sektkellereien und verschiedene gastronomische Betriebe sorgen dabei mit einem reichhaltigen Angebot an Weinen, Sekten und Perlweinen sowie einer großen Auswahl an Speisen für das leibliche Wohl der Besucher. Kurzweil ist mit Musik, Tanz und abwechslungsreicher Unterhaltung ebenfalls garantiert. Dem Organisationsteam um die geschäftsführenden Organisatoren der Kaiserstühler Wein-Marketing, Florian Herth und Waldemar Isele, ist es erneut gelungen, herausragende Programmhöhepunkte einzubinden.

Eröffnung

Traditionell wird das Bereichsweinfest Kaiserstuhl + Tuniberg am Freitagabend um 18 Uhr mit dem Einzug der Weinhoheiten und Ehrengäste auf dem Festgelände eröffnet. Musikalisch begleitet wird der Auftakt vom Fanfarenzug Kaiserstühler Herolde aus Ihringen, während Verantwortliche aus der Weinwirtschaft und der Stadt Breisach am Rhein, darunter Bürgermeister Oliver Rein, die Festbesucher begrüßen. Für die amtierende Bereichsweinprinzessin Natalie Henninger heißt es hingegen von ihrem Amt Abschied nehmen. Anfang Juli wurde sie im Rahmen des Freiburger Weinfestes zur Badischen Weinkönigin gewählt und sie wird in diesem Amt die Krönung der neu gewählten Bereichshoheit vollziehen. Weitere Höhepunkte der Festeröffnung sind das Richtfest der Zimmerinnung am neu errichteten Pavillon im Weindorf um 19 Uhr und das große Feuerwerk über dem Rhein um 22 Uhr.

Weindorf

Insgesamt 326 Weine, davon rund die Hälfte trocken ausgebaut, stehen beim großen Weinfest der Anbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg mit 30 Sekten und 18 Perlweinen zur Auswahl. Die Köstlichkeiten vom Qualitätswein über Bukettweine bis hin zu edelsüßen Spezialitäten unterschiedlicher Jahrgänge der Winzergenossenschaften und des Badischen Winzerkellers werden in den 16 Lauben sowie im Bistrozelt des Gastronomischen Zirkels ausgeschenkt. Ein Zehntele ist bereits ab 1,20 Euro erhältlich, die meisten Weine kosten zwischen 1,50 und 2,50 Euro. Wer außergewöhnliche Qualitäten wie Eiswein oder Beerenauslese genießen möchte, bezahlt dafür bis zu 7 Euro. Eine hervorragende Möglichkeit, verschiedene regionaltypische Sorten kennen zu lernen, bietet eine individuelle Weinprobe mit der "Sürpfel-Karte". Für 8 Euro erhält man einen Abrisscoupon, mit dem 5 verschiedene Spezialitäten als Qualitäts- oder Kabinettweine in jeder beliebigen Laube verkostet werden können. Die "Sürpfel-Karte" ist in jeder Laube, am Infostand im Weindorf und bei der Breisach Touristik erhältlich. Zu einer Gratis-Weinprobe mit Mineralwasserverkostung lädt außerdem die ehemalige Badische Weinprinzessin Rebecca Gut am Samstagnachmittag ein. Die ausgewählte Probenfolge ist angereichert mit Wissenswertem über den Wein und die Anbaubereiche. Informieren und anmelden kann man sich am Infostand im Weindorf.
Mit erfrischenden Wein-und Sekt-Kreationen wie der geeisten "Kalten Sofie" ist Alixe Winter von der "Freiburger Alten Wache" ebenfalls wieder dabei. Weitere prickelnde Spezialitäten erhält man an den 2 Sektständen der Sektkellereien Gräflich von Kageneck und Geldermann.
In diesem Jahr wird im Übrigen auf Wein- und Sektflaschen ein Glaspfand in Höhe von 1,- Euro eingeführt

Motivglas

Drei verschiedene farbige Motive stehen beim Weinfestglas in Becherform für 1 Euro zur Auswahl: eines schmückt das Logo des "Naturgarten Kaiserstuhl", das zweite zeigt das Rheintor in Breisach und auf dem dritten ist die Winzergenossenschaft Oberrotweil abgebildet. Das so genannte DOC-Stilglas ist mit einer edlen Gravur mit dem Motiv des Naturgartens Kaiserstuhl für 2 Euro erhältlich. Der Erwerb eines Glases gilt als Eintritt zum Fest, den Verkauf übernimmt erneut die Trachtengruppe "Lustige Tuniberger" aus Niederrimsingen an 2 Ständen. Für Sektgläser wird an den Sektständen ein Pfand von 1,50 Euro berechnet.

Gastronomisches Angebot

Seit über 20 Jahren lädt inmitten des Weindorfs das große Bistrozelt des Gastronomischen Zirkels zu regionalen Gaumenfreuden ein. Auf der Karte steht auch diesmal eine Auswahl feiner Spezialitäten, zubereitet vom Restaurant-Winzerstube Krone aus Achkarren, dem Posthotel Kreuz-Post (Burkheim) und dem Restaurant Lamm (Bahlingen). Der "runde Tisch für Mitmenschlichkeit" bietet hier zudem eine reichhaltige Kuchenauswahl und Kaffee an. So findet der Besucher hier eine Alternative zur kleinen Festküche, die an etwa 20 Imbissständen Leckereien wie Zwiebelkuchen, Bratwürsten, Schupfnudeln, Käse-, Fisch, indische und türkische Gerichte bereit hält. Zwischen Weindorf und Vergnügungspark wird am "Gastronomischen Marktplatz" täglich von 11 bis 2 Uhr bewirtet. Unter Federführung von Wilhelm Kläsle vom Breisacher Restaurant am Rhein haben sich hier Essens- und Getränkestände angesiedelt. Im benachbarten Zelt des DRK-Kreisverbandes serviert außerdem die DRK-Jugendgruppe aus Gündlingen selbst gebackene Kuchen und frisch gebrühten Kaffee. Des Weiteren bewirten auf dem Platz beim Schwanenweiher die "Brysacher Hofnarre" mit Kesselfleisch, panierten Schnitzeln und Schaschlikspießen.

Musik - Tanz - Volkstümliches

Zum Einzug der Festgäste und zur Eröffnung des diesjährigen Bereichsweinfests spielt der Fanfarenzug Kaiserstühler Herolde aus Ihringen. Ab 19:30 Uhr spielt der Musikverein Gündlingen und die "Big Daddies" spielen von 20 bis 24 Uhr zum Tanz auf. Das musikalische Rahmenprogramm beginnt am Samstag und Sonntag um 11 Uhr. An beiden Tagen geben Musikkapellen von Nah und Fern Platzkonzerte, während am Sonntagnachmittag (15 Uhr) das traditionelle Chorsingen stattfindet. Für Partystimmung sorgen am Samstag die "Billy Rockas" und am Sonntag die Band "Take Off", jeweils 20-24 Uhr. Zünftig wird es am Sonntagabend mit den alpenländischen "Goaßbeitlbuam" (20-22:30 Uhr), während am Gastronomischen Marktplatz ab 20 Uhr die Power-Party von Radio Baden-FM steigt. Am Montag klingt das Fest im Weindorf mit Tanzmusik der Kapelle "fresh" aus.

Rahmenprogramm

Das Rahmenprogramm ist wieder abwechslungsreich und vielfältig. Dabei wurde auch an die kleinen Besucher gedacht, die am Samstag von 14 bis 19 Uhr und Sonntag ab 12 bis 19 Uhr ein tolles Kinderprogramm im Pavillon II erleben können. Hier wird unter Betreuung gespielt, gebastelt und hübsche Motive auf Gesichter geschminkt. Daneben zeigt ein zaubernder Clown verblüffende Tricks.
Am Freitagabend laden die Festspiele Breisach zu einer Sondervorstellung ihres Jugendstücks "Der Teufel mit den 3 goldenen Haaren" ein. Die Vorstellung findet um 19 Uhr auf der Freilichtbühne am Münsterberg statt. Am Samstag und Sonntag wird jeweils um 20 Uhr das Abendstück "Der Graf von Monte Christo" gespielt. Weitere Info unter www.festspiele-breisach.de.
Daneben werden wieder einige Aussteller landwirtschaftliche und gewerbliche Maschinen und Geräte zeigen und über regenerative Energien informieren. Im Weindorf zeigt außerdem der Steinmetz Andreas Klein Skulpturen, Brunnen und Dekoratives für Haus und Garten. Auch die Zimmererinnung wird wieder ihr Handwerk vorstellen und einen Holz-Pavillon errichten. Das Richtfest wird am Freitag um 19 Uhr und Samstag um 13 Uhr gefeiert. Das Bauwerk wird der Tradition entsprechend einer sozialen Einrichtung gespendet.

Sportliche Ereignisse

Seit 3 Jahren ist das Bereichsweinfest in Breisach auch Ziel für sportlich Ambitionierte. So veranstaltet das Team "Move 2" erneut einen "Genießerlauf", der am Sonntag, 28. August, um 8:30 Uhr in Bad Krozingen (Halbmarathon), 9:15 Uhr in Hartheim (10 Kilometer) und 9 Uhr in Hartheim (Nordic Walking) startet. Außerdem findet am Samstag ein Fußballspiel mit prominenten Kickern der Deutschen Weinelf gegen das Bürgermeisterteam Südbaden im Breisacher Waldstadion statt. Daneben lädt die Karateabteilung des Turnvereins Breisach zum Karate-Regio-Training unter der Leitung von Christian Mundwiler (6. DAN) am Montag, 29. August, von 19:30 bis 21 Uhr in die Breisgauhalle in Breisach ein.

Vergnügungspark

Der große Vergnügungspark ist eine weitere besondere Attraktion für die Besucher des Bereichsweinfestes in Breisach. Während der 4 Festtage ist hier ein bunter Rummelplatz mit Kinderkarussell, Auto-Skooter und rasanten Fahrgeschäften aufgebaut. Für Kirmesromantik sorgen darüber hinaus Stände mit gebrannten Mandeln, kandierten Früchten, Lebkuchenherzen und Zuckerwatte. Wer seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen will, kann sich an Schießbuden und beim Dosenwerfen versuchen. Beim Losverkauf locken zudem schöne Gewinne. Beim Kindernachmittag am Montag, 29. August, gelten im Übrigen auch in diesem Jahr vergünstigte Preise

Sonstiges:

Während der Weinfesttage hat der Badische Winzerkeller in Breisach am Samstag von 9 bis 18 Uhr und Sonntag von 11 bis 18 Uhr für Kellereibesichtigungen und Weinproben geöffnet.
Mit dem Leitspruch "Kaiserlich genießen" werden sich außerdem die Naturgarten Kaiserstuhl GmbH mit einigen Partnern am Samstag und Sonntag, 27. und 28. August, an einem Stand im Weindorf präsentieren. Dabei wird auch die neue Partnerschaft mit der Ostseeinsel Rügen vorgestellt, die gemeinsame Auftritte unter dem Motto "Kaiserstuhl trifft Königstuhl" vorsieht.
Ein kurzweiliges Freizeitvergnügen versprechen darüber hinaus die Schifffahrten auf dem Rhein. Die Breisacher Fahrgastschiffe laden dabei unter anderem zur Feuerwerksfahrt am Freitagabend ein. Info unter Telefon 07667/942010 oder im Internet unter www.bfs-info.de.
Wer das Festgelände und die Umgebung Breisachs aus der Luft betrachten möchte, kann am Samstag- und Sonntagnachmittag einen Hubschrauber-Rundflug buchen. Der Helikopter startet beim Rheinhafen im Bereich der Bushaltestellen.
Zu einer beschaulichen Stadtrundfahrt steht das "Badenova-Bähnle" bereit. Die etwa 20-minütigen Rundfahrten führen vom Weinfestgelände über Marktplatz, Schiffsanlegestelle, Sportgelände und Bahnhof. Die Bimmelbahn fährt am Freitag, Samstag, Sonntag und Montag für 1,50 Euro / Erwachsene und 1 Euro / Kinder je Tour.
Auch in diesem Jahr kann man unter www.weinfest-breisach.de beim "Online-Gewinnspiel" wieder attraktive Preise gewinnen.

Foto-Wettbewerb - Ausstellung im Stadtmuseum

Die vielseitige Traubensorte Ruländer feiert in diesem Jahr ihr 300-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass veranstaltet die Kaiserstühler Wein-Marketing einen Fotowettbewerb, zu dem Hobbyfotografen Aufnahmen in den Kategorien "Traubenbilder", "Weinmotive" und "Sonstige Motive" einreichen können. Das Format der Vergrößerungen soll mindestens 13x18cm, maximal 30x45cm betragen.
14 hochwertige Weinpreise der Kaiserstühler Winzergenossenschaften locken dabei als Gewinn. Die Siegerfotos kann man vom 29. August bis 18. September im Museum für Stadtgeschichte im Breisacher Rheintor begutachten. Mitmachen kann man im Übrigen noch bis zum 21. August. (Offener Winzerkeller in Sasbach). Teilnahmekarten sind bei den Kaiserstühler Winzergenossenschaften und Touristikbüros erhältlich. Aufgrund der Weinpreise muss der Teilnehmer mindestens 18 Jahre alt sein.

Weinfestbus / Parkmöglichkeiten

Zum ungetrübten Weinfestgenuss tragen die bewährten Sonderbuslinien bei, mit denen man von allen Kaiserstuhl- und Tuniberggemeinden, von Freiburg und Staufen sowie aus dem Elsass bequem zum Festgelände gelangt. Insgesamt 10 Linien stehen zur Verfügung, die gegen 18 Uhr ihre Touren beginnen und ihre letzte Rückfahrt am Freitag und Samstag zwischen 2.30 und 3.00 Uhr, am Sonntag um 24 Uhr und am Montag um 1.30 Uhr anbieten. Auskünfte zu genauen Fahrzeiten werden unter Telefon 01805/779966 rund um die Uhr erteilt. Zu den bekannten Haltestellen im zentralen Kaiserstuhl konnte in Alt-Vogtsburg ein neuer Stopp beim Gasthaus Rössle eingerichtet werden.
Für Gäste, die mit dem PKW nach Breisach kommen, stehen beim Badischen Winzerkeller Parkplätze gratis zur Verfügung. Ab hier verkehrt ein kostenloser Pendelbus (Freitag 17.00-3.00 Uhr; Samstag 15.00-3.00 Uhr; Sonntag 11.00-24.00; Montag kein Pendelbus!).
Daneben bietet der Museumszug Rebenbummler am Samstag und Sonntag, 27. und 28. August, ein nostalgisches Fahrvergnügen von Freiburg nach Breisach an. Der Bummelzug fährt mit der Gastdampflok 64419 des befreundeten Vereins Kochertal mehrmals ab Freiburg über Hugstetten, Gottenheim und zurück. Der Fahrplan ist unter www.rebenbummler.de eingestellt.

Sicherheitshinweise

Das Bezirksweinfest Kaiserstuhl-Tuniberg wird stets von mehreren zehntausend Menschen besucht. Die Polizeidirektion Freiburg weist darauf hin, dass sie auch bei dieser Großveranstaltung verstärkt Alkoholkontrollen durchführen wird. Zur Vermeidung unliebsamer Zwischenfälle wird an die Nullpromillegrenze für Autofahrer erinnert. Dass an Minderjährige kein Alkohol ausgeschenkt wird, ist selbstverständlich. Im Sinne eines verantwortungsbewussten Umgangs mit Alkohol arbeiten der Casino Jugendclub mit dem Stadtjugendring, Sozialarbeitern der Stadt Breisach, dem Streetworker Willi Ingenhoven und Jugendsachbearbeitern der Polizei Breisach zusammen. Die Kampagne "Kein Alkohol für unsere Kinder" soll die Mitarbeiter des Weinfestes, Kunden und junge Konsumenten für die Problematik des Alkoholmissbrauchs sensibilisieren. Zivilstreifen, die sich in den letzten Jahren bewährt haben, werden wieder Kontrollgänge absolvieren. Außerdem wird eindringlich gebeten, die Verkehrs- und Parkregelung zu beachten und insbesondere die Rettungswege frei zu halten.

Ansprechpartner der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH:

Für die Gesamtorganisation:
Florian Herth,
Münsterplatz 1, 79206 Breisach, Tel.: 07667/ 832-52
E-Mail: herth@breisach.de

Rund um den Wein:
Waldemar Isele,
Schlossbergstraße 2, 79235 Vogtsburg-Achkarren, Tel.: 07662/ 9304-0
E-Mail: info@winzergenossenschaft-achkarren.de

Pressekontakt:
Petra Littner
Medienservice Breisach
Rosmannstraße 17, 79206 Breisach
Tel.: 0 76 67 / 37 97 50
E-Mail: littner@medienservice-breisach.de


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