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der Sonntag Sonntag, 9. September 2012
der Sonntag

Badische Zeitung Freitag, 7. September 2012

Weniger Gäste, aber gute Stimmung

Veranstalter des Breisacher Weinfests ziehen positive Bilanz

Auch wenn in diesem Jahr das Wetter nicht allen vier Festtagen wunschgemäß mitspielte und der Umsatz daher unter dem Vorjahresniveau liegt, ist der Veranstalter mit dem Verlauf des 56. Breisacher Weinfestes zufrieden.

BREISACH. In der Zwischenbilanz am Sonntag war noch von einem Umsatzplus die Rede gewesen, "das hat sich allerdings insgesamt nicht bestätigt", erklärten Waldemar Isele und Florian Herth, die Geschäftsführer der Weinmarketing GmbH, in ihrer Abschlussbilanz. Da es am Freitag und am Samstag regnerisch und kühl war, kamen insgesamt weniger Besucher als in den vergangenen Jahren. "Die 100 000er-Marke haben wir wohl nicht erreicht", schätzt Waldemar Isele.

Trotzdem wertet er die 20 300 verkauften Weingläser, rund 5,5 Prozent weniger als 2011, als erfreulich. 13 200 Stielgläser und nur 7100 Motivgläser wurden an den Gläserständen verkauft. Dass der Absatz der Stielgläser um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist, freut Isele besonders. Das sei auch gewollt, schließlich habe man den Preisunterschied zwischen Motiv- und DOC-Glas bewusst auf 50 Cent reduziert.

26 500 Flaschen Wein wurden verkauft, gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 6 Prozent. Gefragt waren wie in den Vorjahren vor allem die Bukettsorten Muskateller, Scheurebe und Gewürztraminer. 40 Prozent des Weinabsatzes waren trockene Weine aus der Burgzunderfamilie.

Sensorikseminar kam sehr gut an

An den Gläserständen wurden auch rund 400 Sürpfelkarten verkauft, 20 Prozent weniger als 2011. Die Sürpfelkarten werden auch künftig wieder angeboten. "Sie lohnen sich besonders für die Festbesucher, die eine kleine Weinprobe machen wollen, und auch als Geschenkidee", erklärte Florian Herth.

Sehr positiv bewerten die Veranstalter das Sensorikseminar Schokolade und Wein, das die ehemalige Weinprinzessin Rebecca Gut und Galina Holzer von der gleichnamigen Confiserie aus Achkarren veranstalteten. "Es waren fast 70 Interessenten, das ist toll", freut sich Isele. Die Resonanz zeige, dass selektierte Weinproben gut angenommen würden, derartige Angebote werde es auch künftig geben.

Äußerst positiv fällt die Bilanz über den Auftritt der Kaiserstühler Weingüter auf dem Weinfest aus. "Die haben einen tollen Start hingelegt, wir sind hellauf begeistert", freut sich Isele. Für ihn war das 56. Weinfest der Auftakt für eine längere Partnerschaft mit den Weingütern. Ob sich allerdings bald auch Tuniberger Weingüter auf dem Weinfestgelände präsentieren, könne er noch nicht vorhersagen. Das sei auch eine Platzfrage. Auch Martin Schmidt vom Eichstetter Weingut Kiefer ist sehr zufrieden."Wir wollten präsent sein, und das ist uns gelungen", sagt er. Die Zahl der verkauften Flaschen habe sogar etwas über den Erwartungen gelegen. "Ich gehe davon aus, dass alle weitermachen wollen", so Schmidt.

"Durchweg positiv" fällt die Bilanz von Reiner Gehr vom Gastronomischen Zirkel Kaiserstuhl aus, wobei man wetterbedingt gewisse Abstriche machen müsse. Im Vergleich mit den der vergangenen Weinfesten bewege man sich mit dem Ergebnis noch im Mittelfeld. Vor allem der Montag habe einiges wieder wettgemacht. Wilhelm Kläsle, der Veranstalter des Gastronomischen Marktplatzes, spricht von einem hervorragenden Gesamtergebnis. Das gehobene kulinarische Angebot mit Hummern und Austern sei gut angenommen worden. "Die Live-Musik kam gut an, viele junge Leute waren bei der Power-Party", freut sich der Breisacher Gastronom.

Schausteller Jürgen Hahn habe hingegen von verhaltenen Festfreuden berichtet, so Herth. Aber die Fahrgeschäfte, die am meisten Nervenkitzel versprechen, seien auf dem Vergnügungspark gut nachgefragt gewesen.

Auch die Auslastung der Sonderbuslinien weist darauf hin, dass weniger Besucher zum Weinfest gekommen sind. Insgesamt wurden 12 452 Fahrgäste gezählt (2011: 13 354). Zugenommen hat allerdings die Zahl der Fahrgäste aus dem Elsass, was Florian Herth besonders freut. 405 Personen nutzten diese Linie.

Die Firma Südglas holte zirka 14, 7 Tonnen Altglas vom Festgelände ab. Geschätzt sind das etwa 30 000 Flaschen. Diese Zahl deute daraufhin, dass erneut viel junge Festbesucher ihre Getränke, insbesondere harte Alkoholika, zum Weinfest mitgebracht haben, erläutert Herth. "Uns wäre sehr geholfen, wenn mehr Eltern ihrer Aufsichtspflicht nachkommen würden", fügt er hinzu.

Die Polizei spricht von einem relativ ruhigen Weinfest. Dennoch hätten die Beamten des Breisacher Polizeireviers jede Menge Arbeit gehabt, vor allem beim Schlichten von Streitereien. Die Polizei listet 6 Körperverletzungen, 5 Diebstähle und einen Einbruch in einen Verkaufsstand einer Winzergenossenschaft auf. Nach einer Sachbeschädigung wurden zwei Täter vorläufig festgenommen. Einer der beiden beleidigte die Beamten und leistete erheblichen Widerstand. Er hatte einen Blutalkoholwert von über 2 Promille.

Festbesucher wurde von Unbekannten geschlagen und getreten

Zeugen sucht die Polizei zu einer gefährlichen Körperverletzung, die am Dienstag, 4. September, gegen 1.30 Uhr, begangen wurde. Zwei Männer wurden auf dem Heimweg vom Weinfest von mehreren Personen in der Rheinuferstraße angegriffen, geschlagen und getreten. Die Täter – es soll sich um drei oder vier Personen handeln – sprangen danach in ihr Fahrzeug und flüchteten in Richtung Innenstadt. Hinweise nimmt das Polizeirevier Breisach, Telefon 07667/9117-0, entgegen. Bei allen Auseinandersetzungen standen die Beteiligten unter Alkoholeinwirkung, berichtet die Polizei. Das Gros hatte deutlich über 1 Promille intus, in einigen Fällen auch über 2 Promille. Mehrere Personen hätten ihren Rausch in einer Zelle des Polizeireviers ausschlafen müssen.


Rebland Kurier Mittwoch, 5. September 2012
WZO

Rebland Kurier Mittwoch, 5. September 2012
WZO

Badische Zeitung Montag, 3. September 2012

Überraschendes Umsatzplus

Zehntausende strömen zum Weinfest

Trotz des wechselhaften Wetters der vergangenen Tage haben die meisten Winzergenossenschaften auf dem Breisacher Weinfest mehr Wein verkauft als im vergangenen Jahr.

BREISACH / KAISERSTUHL / TUNIBERG. Diese überraschende Zwischenbilanz zogen die Veranstalter am Sonntagmittag. Neben den Bukettsorten waren heuer vor allem hochwertige Tropfen sowie Rotweine gefragt. Sowohl am Freitag- als auch am Samstagabend war es teilweise regnerisch und kühl. Dies hielt aber wiederum mehrere zehntausend Gäste nicht davon ab, das 56. Weinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg zu besuchen. Dies zeigt nach Einschätzung der Organisatoren, wie beliebt die Veranstaltung ist. "Viele, die vor Jahren die Region verlassen haben, kommen immer speziell zum Weinfest nach Breisach, um alte Freunde zu treffen", sagte beispielsweise Roland Leininger, Geschäftsführer der WG Oberrotweil.

Er berichtete von einem Plus von 5 Prozent beim Weinverkauf über beide Tage gerechnet gegenüber 2011. Im Vergleich zu den Rekordjahren 2008 und 2009 liege man etwa 10 bis 15 Prozent zurück.

Ähnlich sieht es beispielsweise bei der WG Sasbach, den Tuniberger Winzern und dem Badischen Winzerkeller aus. Aber auch die Geschäftsführer aus Ihringen, Achkarren, Wasenweiler und Königschaffhausen-Kiechlinsbergen waren nicht unzufrieden. "Fast euphorisch" sind die 8 Weingüter, die heuer zum ersten Mal dabei waren. "Wir sind sehr positiv überrascht. Viele sagen toll, dass ihr nun auch da seid", berichtete Martin Schmidt vom Eichstetter Weingut Kiefer.

Alle Geschäftsführer hatten beobachtet, dass erneut sehr bewusst verkostet wird, und zwar vor allem im oberen Preisbereich. "Wer einen bestimmten Wein probieren will, bei dem spielt es keine Rolle, was er kostet", sagte Volker Paschke von der WG Ihringen. Besonders bei den jüngeren Besuchern würden die Geldscheine oft recht locker sitzen. Verkauft würden zu zwei Dritteln halbtrockene und liebliche und zu einem Drittel trockene Weine. Aufgrund der kühlen Temperaturen sei mehr Rotwein als üblich abgesetzt worden.

Am Freitag und Samstag wurden 5000 Motiv- (Vorjahr 7400) und 8200 DOC-Gläser (Vorjahr 6000) verkauft. "Damit liegen wir in etwa wie 2011", sagten Waldemar Isele und Florian Herth, Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die das Weinfest organisiert.

Zufrieden zeigten sich auch Reiner Gehr vom Gastronomischen Zirkel Kaiserstuhl, Wilhelm Kläsle vom Gastronomischen Marktplatz und Schausteller Jürgen Hahn. Sie berichteten von einem ähnlichen Ergebnis wie im Vorjahr. Mit den Sonderbussen kamen an den ersten beiden Tagen über 10 000 Gäste zum Weindorf, rund 1000 mehr als 2011. Mirko Helbig (SWEG) und Jochen Maier (Tuniberg Express) berichteten von "geduldigen Fahrgästen" und deutlich weniger Müll als üblich.

Von einem "insgesamt ruhigen Weinfest" sprach Bernd Seiter vom Breisacher Polizeirevier. Es habe lediglich 4 Körperverletzungen, einen Diebstahl, eine Sachbeschädigung und 2 Platzverweise gegeben. Kein Führerschein musste wegen Alkohol eingezogen werden.

Etwas mehr hatte das DRK zu tun. Bereitschaftsleiter Joachim Krause und seine Kollegen mussten unter anderem 9 Patienten wegen übermäßigen Alkoholkonsums, 8 wegen Schnitt- und Platzwunden und 2 wegen Kreislaufproblemen versorgen.


Badische Zeitung Monntag, 3. September 2012

Ein Fest mit Kultstatus

Breisacher Weinfest.

Das Weinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg auf dem idyllischen Festgelände am Rhein in Breisach ist Kult. Dies wurde auch in diesem Jahr wieder deutlich. Denn obwohl es am Freitag und Samstag teilweise regnete und es sehr kühl für die Jahreszeit war, kamen wieder zehntausende Besucher in die Münsterstadt. Auch heuer waren sehr viele junge Weinfreunde darunter, die teilweise einfach das Zusammentreffen mit Freunden bei einem guten Glas Wein genossen, teilweise aber auch ganz bewusst die Tropfen von bestimmten Winzergenossenschaften oder Weingütern probierten.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war in diesem Jahr neben dem sehr schönen Feuerwerk über dem Rhein der Auftritt der Breisacher Artistenfamilie Traber. Was die Artisten teilweise bei Regen und Wind auf dem Seil oder in 52 Metern Höhe auf dem Mast leisteten, verdient große Anerkennung.

Ohne Zweifel: Auch die 56. Auflage der Veranstaltung wird vielen Besuchern positiv im Gedächtnis bleiben. Dazu beigetragen haben auch viele Musiker und Köche, die für flotte Rhythmen und das leibliche Wohl zuständig waren. Aber auch hinter den Kulissen gab es zahlreiche eifrige Helfer, zum Beispiel von Feuerwehr, Bauhof, THW, DRK und der Polizei, ohne die solch eine Großveranstaltung nicht denkbar wäre. Auch ihnen gebührt ein Dank für ihr Engagement.


Badische Zeitung Monntag, 3. September 2012

WEINFEST-AUSLESE

Von unserem Redakteur Gerold Zink

Ein tolles Feuerwerk

War der Choreograf des diesjährigen Breisacher Feuerwerks verliebt? Jedenfalls zauberte er am Freitagabend pünktlich um 22 Uhr Herzen und andere phantasievolle Bilder in den trüben Breisacher Himmel über dem Rhein. Wer das Schauspiel trotz des nasskalten Wetters direkt vom Rheinufer aus verfolgte, dürfte sein Kommen sicherlich nicht bereut haben. Denn es war das schönste Feuerwerk der letzten Jahre, das die Besucher zu sehen bekamen. Neu war in diesem Jahr unter anderem, dass nicht nur von einem Schiff, sondern auch von der Wasseroberfläche aus Raketen in den Himmel stiegen. Oder sah es nur so aus? Auf jeden Fall verglühten nicht alle Raketen im Wasser, sondern stiegen noch einmal einige Meter empor, nachdem sie kurz zuvor bereits im Rhein zu versinken schienen. Ein interessantes Schauspiel. Auch dass sich der Choreograf hauptsächlich auf die 3 Farben Weiß, Rot und Grün konzentrierte, hatte seinen Reiz. Auf jeden Fall gab es von den Zuschauern am Ende nicht nur kräftigen Applaus und Zugabe-Rufe, sondern zwischendurch bereits spontan Beifall und zahlreiche Oh- und Ah-Rufe.

Weingüter sind eine Bereicherung

Nach fast 40 Jahren sind die Kaiserstühler Weingüter zurück aufs Breisacher Weinfest gekommen und das ist gut so. Denn wer schätzungsweise ein Viertel der Rebfläche des Kaiserstuhls bewirtschaftet, der sollte bei der mit Abstand größten Weinveranstaltung am Kaiserstuhl nicht fehlen. Und so war natürlich die Neugierde groß, wie sich die 8 Weingüter gemeinsam in ihrer Laube präsentieren und wie groß der Zuspruch der Besucher ist. Um es vorwegzunehmen: Der Auftritt war gelungen. Die Gestaltung der Weinlaube mit dem neuen, knallroten Logo und den großen Fotos der Weingutsbesitzer oder Geschäftsführer war ansprechend und auch die Weine konnten sich sehen lassen. Und so war es nicht verwunderlich, dass die Laube sehr gut frequentiert war. Im Vorfeld des diesjährigen Weinfestes, das ja nicht nur eine Veranstaltung des Weinbaubereichs Kaiserstuhl, sondern auch des Tunibergs ist, haben bereits auch Tuniberger Weingüter ihr Interesse an einer Teilnahme signalisiert. Falls dies die Organisatoren im kommenden Jahr möglich machen könnten, wäre es eine schöne Sache.

Eine süße Versuchung

Den Genuss beim Weinfest mehr in den Vordergrund rücken will die ehemalige Weinprinzessin Rebecca Gut. Und dieser Ansatz ist ohne Wenn und Aber zu begrüßen. Deshalb ist es erfreulich, dass das Sensorikseminar Schokolade und Wein, das sie zusammen mit Galina Holzer von der gleichnamigen Confiserie in Achkarren am Samstagmittag im Zelt des Gastronomischen Zirkels Kaiserstuhl anbot, mit rund 60 Teilnehmern gut besucht war. Die Gäste brauchten ihr Kommen auch nicht zu bereuen. Denn sie durften ein Schokolade Minze-Fours (dreischichtig, gefüllt mit dunkler Schokolade) zu einer Achkarrer Schlossberg Gewürztraminer Spätlese, ein Ananas-Limette-Fours (weiße Schokolade mit weißer Moussecreme, frischer Ananas und Limette) zu einem Ihringer Winklerberg Weißherbst Kabinett sowie eine Schweizer Schokolade-Makrone (geröstete Mandelschokolade, gefüllt mit Trüffelschokoladenmasse) zu einem Oberrotweiler Spätburgunder trocken "Riserva" probieren. Und alle 3 Kombinationen passten toll zueinander. "Schokolade und Wein sind ein Fest der Sinne", hat Gut eingangs gesagt. Es wäre schön, wenn es auch 2013 wieder ein Sensorikseminar geben würde.

Es gibt wirklich viel Schlimmeres

Zugegeben, auch uns Journalisten hat das Wetter bei der Eröffnung des Breisacher Weinfestes nicht gefallen. Mit einem Regenschirm in der Hand zu fotografieren und im Regen umher zu spazieren, bereitet nicht gerade die größte Freude. Breisachs Bürgermeister Oliver Rein hatte jedoch völlig Recht, als er in seiner Rede sagte: "Es gibt viel, viel Schlimmeres als solch einen Regenguss bei der Eröffnung unseres Weinfestes." Das Stadtoberhaupt mag dabei an die vergangenen Wochen in Breisach gedacht haben, in denen es ungewöhnlich viele schreckliche und aufregende Ereignisse gab: Erst der Felssturz am Breisacher Eckartsberg, der einer Frau fast das Leben gekostet hätte, und dann zahlreiche Brände, die vorsätzlich verursacht worden sind. Nur wenige Stunden vor der Eröffnung des Weinfestes hat dann auch noch ein Bagger eine Gasleitung beschädigt. Es bestand Explosionsgefahr und mehrere Supermärkte mussten kurzfristig geräumt werden. Dagegen sind ein paar Regentropfen geradezu eine Lappalie.

Viele schöne Lauben

Man muss den Winzergenossenschaften, die sich am Breisacher Weinfest beteiligen, ein Kompliment machen: Die meisten Weinlauben können sich mittlerweile wirklich sehen lassen. Nicht nur die recht neuen Lauben der WG Oberbergen und der WG Bötzingen sind ein Blickfang, viele Betriebe haben mit etwas Farbe, einigen Stoffbahnen an der Decke, hübschen Bildern und dekorativem Blumenschmuck ihr Weinfest-Häusle aufgepeppt. Was ein neuer, heller Vorbau bewirken kann, ist dieses Jahr zum Beispiel bei der WG Königschaffhausen-Kiechlinsbergen zu sehen. Hübsch anzuschauen sind auch die Lauben des Badischen Winzerkellers, der Tuniberger Winzer, der Winzer vom Silberberg aus Bahlingen, der Kaiserstühler Weingüter, der beiden Sektkellereien Geldermann und Gräflich von Kageneck sowie die Weinfest-Häusle der Winzergenossenschaften Ihringen und Sasbach. Bei allen anderen gibt es noch Luft nach oben. Manche wirken durch das teilweise sehr dunkle Holz fast schon renovierungsbedürftig.


News aus Baden Sonntag, 2. September 2012

Bislang wenig Ärger bei Weinfest - Weniger Besucher

Breisach (mr) Das Weinfest in Breisach verläuft bislang ohne grösseren Ärger mit Besuchern. Damit verbunden gibt es allerdings bis zum Sonntag auch weniger Besucher als im Vorjahr. Grund hierfür ist sicherlich das regnerische Wetter. Seit Freitag regnet es immer wieder und somit bleiben die Gäste aus, wenngleich der Samstag noch durchaus mit gutem Geschäft verbunden war.

Weniger Arbeit hatte bislang ebenso die Polizei mit ihrem Personal auf dem Festgelände. Extra im Dienst befindliche Beamte sorgen seit Freitag dafür, daß das Fest geordnet verlaufen kann. Und es gibt kaum Schläger, die für erhitzte Gemüter sorgen und damit auch kaum Festnahmen mit Störern. Dennoch hatte Dietmar Schwab, Jugendsachbearbeiter beim Polizeirevier Breisach seit über zehn Jahren, alle Hände voll zu tun um am Samstag die vielen jungen Menschen zu beruhigen. Und zusammen mit Sandra Fries vom Polizeirevier Breisach gelang es den beiden Beamten tatsächlich im Verlauf des Abends und in der Nacht zum Sonntag dann, daß die jungen Besucher keinen Ärger machten. Indessen ganz ohne Arbeit blieben die einsetzten Beamten natürlich dennoch nicht, weil doch einige Betrunkene dann noch unterwegs waren, die beruhigt werden mussten bis hin zu Festnahmen. Aber im Vergleich zu Vrojahren kann man durchaus von einem ruhigeren Festverlauf für die polizeiliche Arbeit sprechen.

Und wer jetzt noch selbst das Fest besuchen möchte, kann natürlich am heutigen Sonntag oder am Montag, 3.September, nach Breisach kommen. Dies werden am Montag zumindest zahlreiche Bürgermeister aus der Region und Landrätin Dorothea Störr-Ritter sich vornehmen bei ihrer jährlichen Zusammenkunft. Diese findet bereits seit Jahren auch auf dem Fest statt mit Kollegen über der Grenze, ganz europäisch eben wie Breisach ist und das zeigen auch die vielen Besucher aus Frankreich, die erneut zahlreich zum Weinfest strömen.


Badische Zeitung Samstag, 1. September 2012

"Wein ist Genuss pur"

Badens größtes Weinfest ist eröffnet

Die Wetterfrösche haben sich nicht geirrt. Und so regnete es am Freitagabend in Breisach bei der Eröffnung des Weinfestes für Kaiserstuhl und Tuniberg. Dennoch herrschte bei den Besuchern der Zeremonie und später auch in den Weinlauben eine gute Stimmung. Der neuen Weinprinzessin Marie-Luise Wolf aus Schelingen war es vorbehalten, Badens größtes Weinfest gegen 18.45 Uhr mit einem Trinkspruch offiziell zu eröffnen.

Bereits um 17.30 Uhr hatten sich zahlreiche Ehrengäste aus der Region auf dem Breisacher Marktplatz eingefunden, um sich mit einem Gläschen Wein auf die Festtage einzustimmen. Viele von ihnen hatten vorsichtshalber einen Regenschirm mitgebracht, den sie auch gebrauchen konnten. Denn gegen 17 Uhr fielen die ersten Regentropfen vom Himmel. Wie bereits im vergangenen Jahr sorgte auf dem Marktplatz und später auch bei der Eröffnung der Fanfarenzug Kaiserstühler Herolde aus Ihringen für musikalische Unterhaltung.

Während sich die meisten Ehrengäste gegen 18 Uhr zu Fuß auf den Weg ins Weindorf aufmachten, durften Breisachs Bürgermeister Oliver Rein, Axel Hahn, der Aufsichtsratsvorsitzende der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, sowie die Badische Weinkönigin Katharina Zimmer und ihre Prinzessinnen Daniela Sättele und Larissa Stäbler den Weg in zwei Pferdekutschen zurücklegen. Im Weinfestgelände angekommen, begrüßte Hahn die Festgäste und Honoratioren. Besonders willkommen hieß er die Weingüter, die sich nach fast 40 Jahren wieder am Breisacher Weinfest beteiligen. "Das Feuerwerk wird um 22 Uhr bei sternenklarem Himmel stattfinden", verkündete Hahn optimistisch.

Der Aufsichtsratsvorsitzende wies die Besucher auf die vielen Attraktionen der Veranstaltung hin, natürlich besonders auf die über 400 Weine, Sekte und Seccos, die es zu verkosten gibt, aber auch auf das Feuerwerk und den Auftritt der Artistenfamilie Traber. Außerdem dankte Hahn den Hauptorganisatoren des Weinfestes, Florian Herth und Waldemar Isele, Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, für ihren Einsatz.

"Das heutige Wetter ist eine Herausforderung für unser Fest. Es gibt aber viel schlimmere Sachen als solch ein Regenguss", sagte Bürgermeister Rein. Das Weinfest sei eine gute Gelegenheit, Kraft und Freude für den Alltag zu tanken.

Danach hieß es für Lisa Thoma aus Burkheim, sich von ihrem Amt als amtierende Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg zu verabschieden. Charmant und routiniert berichtete sie von "einem kurzweiligen Jahr mit vielen Herausforderungen und Höhepunkten". Wein sei Genuss pur und verbinde viele Menschen. Die Liebe und Leidenschaft zum Wein werde sie ihr ganzes Leben behalten. Die Badische Weinkönigin überreichte ihr im Namen des Badischen Weinbauverbandes als kleines Dankeschön eine silberne Brosche. "Mit einem Lächeln auf den Lippen hat sie alle Aufgaben toll gemeistert", fügte sie hinzu.

Dann war es an der Zeit, das Geheimnis zu lüften, wer sich bei der Wahl zur Weinprinzessin des Jahres 2012/2013 durchgesetzt hat. Marie-Luise Wolf aus Schelingen hatte sich gegen 5 Konkurrentinnen behauptet. Von Katharina Zimmer bekam sie die Krone auf ihr Haupt gesetzt.

"Die Wahl erfüllt mich mit großer Freude. Es ist mir eine Herzensangelegenheit, eine gute Botschafterin für Kaiserstuhl und Tuniberg zu sein", sagte die neue Weinprinzessin. Mit einem Trinkspruch eröffnete sie das 56. Weinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg offiziell und wünschte allen Gästen genussreiche Stunden. Damit die neue Weinhoheit während ihres Amtsjahres nicht zu Fuß oder mit dem Taxi zu ihren zahlreichen Terminen gelangen muss, bekam sie von Siegfried Ernst, Inhaber des Autohauses Ernst und König, den Schlüssel für einen candyroten Ford Focus Titanium, Turbo Diesel, mit 115 PS überreicht. Das Autohaus sponsert bereits seit 14 Jahren Weinprinzessinnen von Kaiserstuhl, Tuniberg, Breisgau und Bodensee. "Dies ist das 50. Auto, das wir für die Hoheiten zur Verfügung stellen", sagte Ernst. Auch für Lisa Thoma hatte er ein Geschenk "für ein tolles Amtsjahr" mitgebracht.

Auch Vogtsburgs Bürgermeister Gabriel Schweizer und Schelingens Ortsvorsteherin Ruth Höke wünschten Marie-Luise Wolf alles Gute.

Heute, Samstag, öffnet das Weindorf um 12 Uhr, am Sonntag um 11 Uhr und am Montag um 14 Uhr seine Pforten. Glaubt man den Wetterfröschen, dann soll es heute zwar etwas regnen, aber von Sonntag an schon wieder die Sonne scheinen.


Badische Zeitung Samstag, 1. September 2012

Marie-Luise Wolf ist neue Weinprinzessin

BZ-INTERVIEW mit der Weinhoheit aus Schelingen.

BREISACH / KAISERSTUHL / TUNIBERG. Marie-Luise Wolf ist die neue Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg. Die 24-Jährige stammt aus Schelingen. Die gelernte Industriekauffrau arbeitet als Versandleiterin bei SMP Deutschland in Bötzingen. Mit der neuen Weinhoheit sprach Agnes Pohrt.

BZ: Herzlichen Glückwunsch. Wie fühlt sich die neue Weinprinzessin?

Wolf: Im ersten Moment war ich überrascht, dann war die Freude riesig. Ein langer Traum ist in Erfüllung gegangen.

BZ: Was hat Sie daran gereizt, sich für das Amt der Weinprinzessin zu bewerben?

Wolf: Ich habe von klein auf mit dem Weinbau zu tun gehabt. Meine Eltern haben einen Winzerbetrieb im Nebenerwerb, da hilft die ganze Familie mit. Weinbau gehört für mich zum Alltag, das ist Freude und Emotion.

BZ: Diesmal waren es 6 Kandidatinnen. Hatten Sie mit so viel Konkurrenz gerechnet?

Wolf: Der Kaiserstuhl ist das größte Weinanbaugebiet in Baden, da ist eine größere Konkurrenz möglich. Auch glaube ich, dass mittlerweile immer mehr junge Menschen mit Wein in Berührung kommen.

BZ: Waren Sie sehr aufgeregt?

Wolf: Ja, ich war sehr aufgeregt. Ich habe aber auch versucht, ruhig zu bleiben.

BZ: Wie haben Sie sich auf die Fragen der Jury vorbereitet?

Wolf: Ich habe mich in meiner Familie vorbereitet. Und es gibt ja auch tolle Weinbücher und die Zeitschrift Badischer Winzer. Sehr geholfen hat mir bei der Vorbereitung auch Thomas Knab, Kellermeister der WG Oberbergen, insbesondere beim Thema Kellerwirtschaft.

BZ: Waren die Fragen schwer?

Wolf: Es waren 9 interessante Fragen, man musste das Fachwissen haben.

BZ: Mussten Sie auch mal bei einer Aufgabe passen?

Wolf: Nein, es gab keine Frage, bei der ich passen musste. Weinkönigin Katharina Zimmer hat die Fragen toll gestellt.

BZ: Wie und wann haben Sie ihre Freude am Wein entdeckt?

Wolf: Eigentlich von Kindesbeinen an. Als Kind bin ich mit den Eltern in den Weinberg gegangen, mein Vater hat mir die Arbeit in den Reben immer toll erklärt. Irgendwann merkt man dann, was dahinter steckt. Jetzt ist der Weinbau meine Leidenschaft.

BZ: Wie wollen Sie Ihre Begeisterung für den Wein an andere weitergeben?

Wolf: Ich will die Leute einladen, gemeinsam Weine zu probieren, zum Beispiel bei Weinproben. Ich möchte die Menschen auch in den Weinberg mitnehmen, sie zum Wein erleben einladen und für den Wein begeistern.

BZ: Welche Hobbys haben Sie?

Wolf: Ich bin im Kirchengemeinderat der evangelischen Gemeinde Bickensohl und im Gesangverein Eintracht Bickensohl. Im Sommer radele ich gern mit meinen Eltern und meinen beiden Brüdern durch die Weinberge, im Winter fahre ich in den Alpen Ski und Snowboard.

BZ: Und welchen Wein trinken Sie am liebsten?

Wolf: Die Weine der Burgunderfamilie. Im Sommer trinke ich auch gerne einen schönen Sommerwein, dann ist der Abend perfekt.


Badische Zeitung Samstag, 1. September 2012

Etiketten und Miniaturmodelle

Ausstellungen im Museum für Stadtgeschichte, das am Samstag und Sonntag geöffnet ist.

BREISACH/IHRINGEN. Im Museum für Stadtgeschichte im Breisacher Rheintor sind bis Ende September zwei interessante Sonderausstellungen zu sehen. Die eine präsentiert historische und neuere Weinetiketten vom Kaiserstuhl und Tuniberg aus dem Besitz eines Privatsammlers sowie von verschiedenen Winzergenossenschaften und dem Badischen Winzerkeller. Sie reichen bis in die 1920er Jahre zurück und erzählen ein Stück Weinbaugeschichte.

Die andere Ausstellung zeigt über 50 funktionsfähige Miniaturmodelle landwirtschaftlicher Geräte und Fahrzeuge. Geschaffen hat die faszinierenden und äußerst detailgetreuen Stücke der Ihringer Hans Gibson von 1995 an bis kurz vor seinem Tod 2005. Seine Witwe stellte sie dem Museum als Leihgabe für die Dauer der Ausstellung zur Verfügung. Das Museum ist am Weinfest-Samstag und -Sonntag von 11.30 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt ist an diesen beiden Tagen frei.


News aus Baden Freitag, 31. August 2012

Neue Weinhoheit eröffnet Weinfest - Erstmals Weingüter wieder dabei

Breisach (mr) Glück mit dem Wetter hatte das Weinfest in Breisach zum Start am heutigen Freitag abend nicht. Pünktlich zum Auftakt und zur "Krönung" der neuen Weinhoheit für den Bereich Kaiserstuhl-Tuniberg gab es einen kräftigen Regenschauer und so war es auch, daß die Eröffnung eher schnell abgehalten wurde und Marie-Luise Wolf mit ihrem charmanten Trinkspruch das Fest flott startete. Wolf ist 24 jahre alt und kommt aus Vogtsburg-Schelingen. Sie wird ein Jahr lang als Bereichsweinprinzessin im Amt bleiben.

Die vielen Ehrengäste indessen konnten auch mit Regen noch viel erleben während ihres Rundganges wie etwa erstmals seit Jahren wieder eine Laube einiger Weingüter aus dem Kaiserstuhl. Aber ebenso die kulinarischen Köstlichkeiten sind nicht minder schmackhaft und abwechslungsreich in diesem Jahr. Allein deshalb lohnt schon der Besuch des Festes, das noch bis einschließlich Montag, 3.September, andauert. Aber der Vergnügungspark sei noch ebenso erwähnt wie das Rahmenprogramm, das bereits am Freitag vielversprechend mit dem Feuerwehr gestartet wurde.

Am Sonntag berichtet die Redaktion noch über die Sicherheit und den Jugendschutz auf dem Fest.


Badische Zeitung Freitag, 31. August 2012

Wein, Schoko und Show

Heute, Freitag, beginnt in Breisach das 56. Bezirksweinfest für den Kaiserstuhl und den Tuniberg.

Beim 56. Bezirksweinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg, das von heute, Freitag, 31. August, bis Montag, 3. September, auf dem Breisacher Weinfestgelände am Rhein stattfindet, gibt es eine Überraschung: Zum ersten Mal seit rund 40 Jahren schenken nicht nur Winzergenossenschaften und Sektkellereien von Kaiserstuhl und Tuniberg ihre Produkte aus, sondern auch neun Weingüter aus dem Kaiserstuhl.

Durch die Fusion der Winzergenossenschaften Königschaffhausen und Kiechlinsbergen im vergangenen Jahr wurde im Weindorf ein Platz frei. "Wir wollten keine Lücke entstehen lassen und haben deshalb die Kaiserstühler Weingüter gefragt, ob sie einsteigen wollen", sagt Waldemar Isele, Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die das Weinfest organisiert. Diese Idee stieß schnell auf Gegenliebe: "Die Kaiserstühler Weingüter begrüßen es, wieder dabei zu sein", erklärt Martin Schmidt vom Weingut Kiefer aus Eichstetten. "Wir haben uns über die Anfrage gefreut und fühlen uns hier gut aufgehoben. Das war ein schöner Schritt der Winzergenossenschaften", fügt er hinzu. Schließlich würden alle in einem Boot sitzen und gemeinsam für den Kaiserstühler und den badischen Wein kämpfen.

Zu den weiteren Neuheiten zählen unter anderem eine Show der Breisacher Artistenfamilie Traber sowie am Samstagnachmittag das Seminar "Schokolade und Wein", bei dem die ehemalige Badische Weinprinzessin Rebecca Gut und Galina Holzer von der Confiserie Galina aus Achkarren das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten werden. Anmelden für das Seminar kann man sich bei der Breisach-Touristik.

Im Mittelpunkt des Weinfests werden aber wieder die Tropfen von Kaiserstuhl und Tuniberg stehen. Die Besucher können zwischen 349 Weinen, 34 Sekten und 19 Seccos wählen. Das billigste Zehntele ist für 1,20 Euro zu haben, "insgesamt wurden die Weinpreise moderat angehoben", sagt Isele.

Zum ungetrübten Weingenuss tragen erneut die Sonderbuslinien bei, mit denen die Gäste von allen Kaiserstuhl- und Tuniberggemeinden, von Freiburg und Staufen sowie aus dem Elsass bequem zum Festgelände gelangen können. Wer mit dem eigenen Auto anreist, für den stehen beim Badischen Winzerkeller Parkplätze gratis zur Verfügung. Von dort aus verkehrt ein kostenloser Pendelbus zum Weinfestgelände.


Badische Zeitung Freitag, 31. August 2012

Heute beginnt Badens größtes Weinfest

Gegen 18.30 Uhr wird die neue Weinprinzessin vorgestellt / Vergnügungspark mit vielen Neuheiten

BREISACH (gz). Heute, Freitag, 31. August, beginnt das 56. Weinfest für die Bereiche Kaiserstuhl und Tuniberg auf dem Breisacher Weinfestgelände am Rhein. Bei Badens größtem Weinfest können bis einschließlich Montag, 3. September, über 400 Weine, Sekte und Seccos verkostet werden.

Alle Winzergenossenschaften des Kaiserstuhls und des Tunibergs, 9 Weingüter sowie zwei Breisacher Sektkellereien bieten eine große Vielfalt an Weinen an. Besonders die Jahrgänge 2011 und 2010 stehen im Blickpunkt. Eröffnet wird das Weinfest gegen 19 Uhr von der neuen Weinprinzessin. Um 22 Uhr gibt es ein großes Feuerwerk über dem Rhein. Zahlreiche Gastronomen sowie Imbissbetriebe sorgen außerdem für das leibliche Wohl. Auch für Musik, Tanz und Akrobatik wird gesorgt. Eine weitere Attraktion ist der große Vergnügungspark, der wieder in altbewährter Weise von Schausteller Jürgen Hahn zusammengestellt wurde. Er hat diese Aufgabe schon seit mehreren Jahrzehnten inne.

Laut Hahn gibt es in diesem Jahr wieder einige Neuheiten. Wer gerne Adrenalin pur mag, für den sei das Fahrgeschäft mit dem Namen "Chaos" genau das Richtige. Gondeln, die sich in 22 Meter Höhe um die eigene Achse drehen, sorgen dabei für Kribbeln in der Magengegend. Sonst hat Hahn darauf geachtet, dass vor allem familienfreundliche Fahrgeschäfte wie die Wildwasserbahn "Big Splash", das Familienkarussell "Heartbreaker" sowie "Waterballs", große Kugeln, in denen sich kleine Kinder auf Wasser fortbewegen können, nach Breisach kommen.

Fehlen dürfen natürlich auch nicht Auto-Skooter und Nostalgiewellenflieger sowie Schießbuden, Losverkauf und Stände mit gebrannten Mandeln, kandierten Früchten, Lebkuchenherzen und Zuckerwatte.

Beim Kindernachmittag am Montag, 3. September, gelten wiederum vergünstigte Preise.


Badische Zeitung Donnerstag, 30. August 2012

Mit Bus und Bahn zum Weindorf

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (V):
Großes Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln.

BREISACH / KAISERSTUHL / TUNIBERG (bbon). Weil Wein trinken und Auto fahren nicht gut zusammenpassen, nutzen jedes Jahr viele Besucher des Breisacher Weinfestes die zahlreichen Sonderbusse, um zum Festgelände zu fahren. Auch in diesem Jahr gibt es wieder mehrere Sonderbuslinien zwischen der Münsterstadt und den umliegenden Gemeinden, damit dem ungetrübten Weingenuss nichts im Wege steht.

Insgesamt fahren von Freitag bis Montag, 31. August bis 3. September, auf 10 Linien Sonderbusse, damit Gäste vom Kaiserstuhl, vom Tuniberg, aus dem Markgräflerland, dem Elsass sowie aus Freiburg bequem nach Breisach und zurückgelangen. Jeden Abend starten die Busse gegen 18 Uhr ihre Touren. Die letzte Rückfahrt am Freitag und Samstag ist zwischen 2.30 und 3 Uhr, am Sonntag um 24 Uhr und am Montag um 1.30 Uhr.

Die Busse verkehren von Endingen, Riegel, Bahlingen, Altvogtsburg, Freiburg, St. Nikolaus, Münstertal, Feldkirch und dem elsässischen Baltzenheim bis zum Weinfestgelände und zurück. Der Preis für eine einfache Fahrt beträgt 3 Euro. Kinder bis 12 Jahren müssen nichts bezahlen. Gäste, die mit dem eigenen Auto zum Weinfest fahren, können beim Badischen Winzerkeller kostenlos parken. Von dort fährt täglich, außer am Montag, ein kostenloser Pendelbus zum Weindorf (Freitag 17 bis 3 Uhr, Samstag 15 bis 3 Uhr, Sonntag 11 bis 24 Uhr).

Außerdem dreht das "Badenova-Bähnle" seine Runden in der Münsterstadt. Die kleinen Rundfahrten dauern 20 Minuten. Das Bähnle ist am Freitag von 17, am Samstag von 14, am Sonntag von 12 und am Montag von 15 Uhr bis jeweils um 22 Uhr unterwegs. Der Fahrpreis beträgt 1,50 Euro für Erwachsene und ein Euro für Kinder.Nostalgiker gehen in diesem Jahr leer aus: Der Museumszug Rebenbummler fährt nicht zum Breisacher Weinfest.

Weitere Informationen zu den Fahrzeiten der Sonderbusse sind bei der RVF-Fahrplanauskunft unter Tel. 01805/ 779966, bei der Breisach-Touristik unter Tel. 07667/940155 oder während des Weinfestes am Infostand unter 0160/99454547 erhältlich. Auch die Breisgau-S-Bahn verkehrt auf den Strecken Freiburg-Breisach und Endingen-Breisach regelmäßig. Das Weinfest öffnet am Freitag um 18 Uhr, am Samstag um 12 Uhr, am Sonntag um 11 Uhr und am Montag um 14 Uhr.


Badische Zeitung Donnerstag, 30. August 2012

Bürgermeister treffen sich in Breisach

Aus Südbaden und dem Elsass.

BREISACH. Am Montag, 3. September, findet um 16 Uhr im Hotel am Münster das traditionelle deutsch-französische Bürgermeistertreffen statt.

Die Landrätin des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald, Dorothea Störr-Ritter, lädt dazu zahlreiche Rathauschefs und Politiker diesseits und jenseits des Rheins ein. Thema ist in diesem Jahr die Neustrukturierung der großen Gebietskörperschaften im Elsass. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Oberrhein gelegt. In das Thema einführen wird Philippe Richert, Ancien Ministre, Président du Conseil Région d’Alsace. Anschließend wird gemeinsam das Breisacher Weinfest besucht.


Rebland Kurier Mittwoch, 29. August 2012
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Badische Zeitung Montag, 27. August 2012

Beim Weinfest gibt es ein Duett in 52 Meter Höhe

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (IV):
Artistenfamilie Traber bereichert das Programm

Das Weinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg, das von Freitag, 31. August, bis Montag, 3. September, in Breisach stattfindet, bietet auch bei der 56. Auflage neben dem großen Weinangebot ein interessantes Rahmenprogramm.

BREISACH / KAISERSTUHL / TUNIBERG. Erster Höhepunkt ist am Freitag, 31. August, um 18 Uhr der Einzug der Ehrengäste in das Weindorf sowie die Krönung der neuen Weinprinzessin von Kaiserstuhl und Tuniberg. Danach stehen gegen 19 Uhr das Richtfest der Zimmererinnung am neu errichteten Pavillon im Weindorf und um 22 Uhr das große Feuerwerk über dem Rhein an.

Am Samstag können Besucher um 16 Uhr mitten im Weindorf bei dem Sensorikseminar "Schokolade & Wein" Süßes erleben. Anmeldungen sind bei der Breisach-Touristik oder am Informationsstand im Weindorf möglich. Die Teilnahme kostet 8 Euro.

Ein besonderes Highlight wird sicherlich der Auftritt der bekannten Breisacher Artistenfamilie Traber, die in diesem Jahr das Jubiläum "500 Jahre auf Draht" feiert. Aus diesem Anlass zeigen die 26-jährige Anna Traber und ihre Cousine, die 20-jährige Sandy Bügler, in Breisach eine Weltpremiere – ein Duett an der Spitze eines 52 Meter hohen Gittermastes. Beide sind nach Angaben von Direktor Johann Traber die einzigen Artistinnen, die die Kunst der Mastarbeit in dieser schwindelerregenden Höhe beherrschen.

Johann Traber selbst wird außerdem Ausschnitte aus dem Programm der Traber-Show sowie 10 Motorräder zeigen, mit denen er auf dem Seil zum Beispiel über die Zugspitze und das Brandenburger Tor gefahren ist. Auch alte Fotos sind zu sehen. "Für uns ist es immer ein ganz besonderes Vergnügen, wenn wir unsere Kunst in unserer Heimatstadt zeigen dürfen", betont er.

Das Spektakel findet beim Rollschuhplatz am Weinfestgelände am Freitag, Samstag, Sonntag und Montag um 21 Uhr sowie am Samstag und Sonntag jeweils um 15 Uhr statt.

Am Freitag, 19 Uhr, laden die Festspiele Breisach zu einer Sondervorstellung ihres Jugendstücks "Peterchens Mondfahrt" ein. Sie findet auf der Freilichtbühne am Schlossplatz statt. Hier wird zudem am Samstag und Sonntag jeweils um 20 Uhr die Komödie "Sein oder Nichtsein" aufgeführt (weitere Infos unter http://www.festspiele-breisach.de

Für die kleinen Besucher wurde vom Gündlinger Friedrich Fröbel Kindergarten ein Programm zusammengestellt, das am Samstag von 14 bis 18 Uhr und am Sonntag von 13 bis 18 Uhr im Pavillon II auf dem Weinfestgelände zum Basteln, Malen und Geschicklichkeitsspielen einlädt.

Entlang der Feststraße werden landwirtschaftliche und gewerbliche Maschinen sowie Geräte gezeigt. Im Weindorf sind Skulpturen, Brunnen und Dekoratives für Haus und Garten aus der Werkstatt des Breisacher Steinmetz Andreas Klein zu sehen. Auch die Zimmererinnung wird ihr Handwerk vorstellen und einen Holz-Pavillon errichten. Richtfest ist nicht nur am Freitag um 19 Uhr, sondern noch einmal am Samstag um 13 Uhr. Der Pavillon wird nach dem Fest einem gemeinnützigen Zweck zur Verfügung gestellt.

Projekt "Kein Alkohol für unsere Kinder"

Zum Rahmenprogramm gehört auch ein "Genießerlauf". So veranstaltet das Team "Move 2" am Sonntag, 2. September, verschiedene Läufe ohne Zeitmessung. Start ist um 8.30 Uhr in Bad Krozingen (21 km, Halbmarathon), 9.15 Uhr in Hartheim (10 Kilometer) und um 9 Uhr in Hartheim (Nordic Walking, Infos unter http://www.move2-online.de

Fehlen darf auch in diesem Jahr natürlich nicht der große Vergnügungspark mit Kinderkarussell, Auto-Skooter und rasanten Fahrgeschäften. Stände mit gebrannten Mandeln, kandierten Früchten, Lebkuchenherzen und Zuckerwatte sorgen für Kirmesromantik. Beim Kindernachmittag am Montag, 3. September, gelten vergünstigte Preise.

Wer sich das Feuerwerk am Freitagabend von einem Schiff aus ansehen will, kann bei der Breisacher Fahrgastschifffahrt einsteigen (Infos unter Telefon 07667/942010 oder http://www.bfs-info.de Wer lieber in die Luft gehen möchte, kann am Samstag- und Sonntagnachmittag einen Hubschrauberrundflug buchen. Der Helikopter startet beim Rheinhafen.

Unter http://www.weinfest-breisach.de gibt es ein Online-Gewinnspiel und im Museum für Stadtgeschichte ist die Sonderausstellung "Etiketten im Wandel der Zeit" zu sehen. Die Winzergenossenschaften des Kaiserstuhls haben dafür eine umfangreiche Sammlung alter Etiketten zusammengetragen. Daneben können besondere Weinflaschen bestaunt werden. Am Weinfestsamstag und -sonntag ist der Eintritt frei, die Ausstellung dauert bis zum 30. September.

Dass an Minderjährige kein Alkohol ausgeschenkt wird, ist selbstverständlich. Im Sinne eines verantwortungsbewussten Umgangs mit Alkohol arbeitet der Casino Jugendclub Breisach mit Sozialarbeitern der Stadt, dem Streetworker Willi Ingenhoven und Jugendsachbearbeitern der Polizei Breisach zusammen. Sie präsentieren auf dem Weinfestgelände erneut das Projekt "Kein Alkohol für unsere Kinder".

Das Weinfest öffnet am Freitag um 18 Uhr, am Samstag um 12 Uhr, am Sonntag um 11 Uhr und am Montag um 14 Uhr seine Tore.


News aus Baden Montag, 27. August 2012

Zum Weinfest kommen wieder die Weingüter

Breisach (mr) Über 330 Weine und 34 Sektreaktionen erwarten die Besucher am Weinfest in Breisach, das von Freitag, 31.August, bis Montag, 3.September, die Besucher in die festliche geschmückten Lauben am Rheinufer einlädt. Neu in diesem Jahr ist, daß wieder einige Weingüter vom Kaiserstuhl präsent sind und damit nicht nur die Winzergenossenschaften. Ebenso haben sich die kulinarischen Anbieter verändert, unter anderem ist die Alte Wache aus Freiburg nicht mehr präsent. Zur Eröffnung wird am Freitag abend wieder ein Feuerwerk für 22 Uhr vorbereitet und die neue Weinprinzessein für den Bereich Kaiserstuhl-Tuniberg wird am Fest um 18 Uhr vorgestellt.

Zum Programm zählt erneut ein umfänglicher Vergnügungspark sowie Vorführungen der Traber-Familie. Die Kinder sind ebenfalls willkommen und sind zu einem speziellen Programm am Samstag und Sonntag nachmittag eingeladen. Am Montag nachmittag gibt es auf den Fahrgeschäften für Kinder Sonderpreise.

Der Badische Winzerkeller hat am Samstag von 9 - 18 Uhr und am Sonntag von 11 - 18 Uhr zu Weinproben und geführten Kellerbesichtigungen geöffnet.

Das kulinarische Erlebnis ist fast so vielfältig wie die Auswahl der Weine und Sekte und bietet für jeden Geschmack leckere Gerichte.

Wie in jedem Jahr können die Besucher mit dem Nahverkehr das Festgelände erreichen und auch Sonderomnibuslinien bringen die Gäste sicher auf das Fest.


der Sonntag Sonntag, 26. August 2012
der Sonntag

Badische Zeitung Samstag, 25. August 2012

Für jeden Geschmack ist etwas dabei

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (III):
Zahlreiche Bands und Chöre sorgen für Musik und Stimmung.

BREISACH / KAISERSTUHL / TUNIBERG (gz). Zu einem guten Glas Wein passt auch fetzige Musik. Wer diese Kombination erleben möchte, wird beim 56. Bezirksweinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg, das von Freitag bis Montag, 31. August bis 3. September, in Breisach stattfindet, fündig. Geboten werden sowohl flotte Tanzmusik als auch volkstümliche Weisen.

Bereits zum zweiten Mal hat sich die ehemalige Badische Weinprinzessin Rebecca Gut um das Musikprogramm gekümmert. Sie erzählte, dass das Breisacher Weinfest bei vielen in- und ausländischen Kapellen inzwischen so beliebt ist, dass sie einigen sogar absagen musste. Auch heuer seien wieder Musikgruppen aus Österreich und der Schweiz auf dem Weinfestgelände zu hören. Am Montag, 3. September, hätten darüber hinaus zum ersten Mal drei junge Bands aus Breisach und der Umgebung zwischen 15 und 19 Uhr die Möglichkeit, sich vor größerem Publikum zu präsentieren.

An allen vier Festabenden sorgen wieder von 20 bis 24 Uhr Coverbands im neuen Pavillon im Weindorf für Tanzmusik. Auch auf dem "Gastronomischen Marktplatz" sowie bei den "Brysacher Hofnarre" ist für viel Unterhaltung gesorgt.

Das Programm im Einzelnen:

Freitag: Pavillon I: 18 bis 19 Uhr: Krönung der Weinprinzessin mit Musik der "Kaiserstühler Herolde"; 20 bis 24 Uhr "Big Daddies"; Pavillon II: 19.30 bis 22 Uhr Musikverein Gündlingen; Gastronomischer Marktplatz: 20 Uhr "Gin Fizz Family"; Brysacher Hofnarre: 20 Uhr Tanzkapelle "Cocktail recovered".

Samstag:Marktplatz Breisach: 11 bis 13 Uhr, Bauernkapelle Dornbirn aus Österreich; Pavillon I: 13 bis 15 Uhr Musikverein Berneck (Schweiz), 15 bis 17 Uhr D’Schleifer aus Bayern, 17 bis 19 Uhr Musikverein Forchheim, 20 bis 24 Uhr "Funrise"; Pavillon II: 20 bis 22 Uhr Musikverein Weildorf; Gastronomischer Marktplatz: 20.30 Uhr Tanzband "Tonight"; Brysacher Hofnarre: 20 Uhr Tanzkapelle "Cocktail recovered".

Sonntag: Pavillon I: 11 bis 13 Uhr Blasorchester Musikverein Thier, 13 bis 15 Uhr Stadtkapelle Burkheim, 15 bis 17 Uhr Chorgemeinschaft MGV Breisach, 17 bis 19 Uhr Bürgerlicher Krankenverein Breisach, 20 bis 24 Uhr Tanzband "Liverpool Beats"; Pavillon II: 20 bis 22.30 Uhr Musikverein Merdingen; Gastronomischer Marktplatz: 15 bis 18 Uhr Karaoke mit Achim Baumer, 21 Uhr Baden.fm Power Party; Brysacher Hofnarre: nachmittags Kapelle Krach & Streit.

Montag: Pavillon I: 15 bis 19 Uhr "Jugend und Musik", 20 bis 24 Uhr Tanzband "Infinity"; Pavillon II: 16 bis 19.30 Uhr Rathausmusik Freiburg, 20 bis 22 Uhr Musikverein Oberrimsingen; Gastronomischer Marktplatz: 20 Uhr Charthits der 1980er und 1990er Jahre, DJ Andi Deluxe; Brysacher Hofnarre: 20 Uhr Tanzkapelle "Cocktail recovered".


Badische Zeitung Donnerstag, 23. August 2012

Von Schupfnudeln bis zum Hummer

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (II):
Großes Angebot an Speisen.

BREISACH. Wer das 56. Bezirksweinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg besucht, das von Freitag bis Montag, 31. August bis 3. September, in Breisach am Rhein stattfindet, der darf sich auch auf ein vielfältiges gastronomisches Angebot freuen.

Für den kleinen Hunger bieten beispielsweise 20 Imbissstände verschiedene Speisen an. Die Palette reicht vom Zwiebelkuchen über Bratwürste und Schupfnudeln bis zu indischen und türkischen Gerichten. Nicht mehr dabei ist ein Fischer vom Bodensee, dafür bietet Johann Traber aus Breisach seinen "Flammlachs", eine Köstlichkeit vom Holzkohlegrill an.

Kulinarisch gehobener geht es im großen Bistrozelt inmitten des Weindorfes zu. Dort sorgen die Köche des Gastronomischen Zirkels Kaiserstuhl mit regionalen Spezialitäten für das Wohl der Festgäste. Das Restaurant Krone aus Achkarren, das Posthotel Kreuz-Post aus Burkheim und das Restaurant Lamm aus Bahlingen bieten unter anderem Kaiserstühler Kürbiscremesüppchen mit Ingwer und Zander, ein badisches Antipasti mit Bibiliskäse, Ragout vom Kaiserstühler Wild und den Zirkel-Fischteller mit Hechtklößchen an.

Kulinarisch aufgerüstet hat in letzter Zeit Wilhelm Kläsle vom Restaurant am Rhein, der auf dem Weinfestgelände den "Gastronomischen Marktplatz" betreibt. So gibt es neben klassischen Tellergerichten wie Rahmgeschnetzeltes mit Spätzle oder Schweinegulasch mit Pfifferlingen und Nudeln an der Feinschmeckertheke erstmals frische Austern, Hummer und Garnelen. Auf dem Areal der "Brysacher Hofnarre" wird für das leibliche Wohl mit Schäufele und Kartoffelsalat, panierten Schnitzeln und Schaschlikspießen gesorgt. Im Restaurant am Rhein wird die scheidende Bereichsweinprinzessin Lisa Thoma im Vorfeld des Weinfestes eine kulinarische Abschiedsweinprobe präsentieren. Die vorhandenen 60 Plätze sind allerdings schon vergeben.

Nach dem Essen können die Gäste auch Cocktails und Longdrinks genießen, die diesmal Pino Raia, Inhaber des Public Livingroom Karma in Freiburg, beim Gastronomischen Marktplatz mixt. Die Alte Wache Freiburg, die bislang diesen Part innehatte, hat sich zurückgezogen. Mit dem Café Fredo von Gerhard Maier hat sich auch beim Bistrozelt ein neuer Teilnehmer angesiedelt, der Kaffeespezialitäten anbieten wird. Der Runde Tisch für Mitmenschlichkeit, der dies bisher tat, wird nur noch selbstgebackene Kuchen beisteuern. Das Jugendrotkreuz der Ortsgruppe Gündlingen lädt ebenfalls zu Kaffee und Kuchen sein.


Rebland Kurier Mittwoch, 22. August 2012

Höhepunkt des Jahres naht

56. Bereichsweinfest Kaiserstuhl-Tuniberg wird am 31. August eröffnet

Breisach. In diesem Jahr findet das Breisacher Weinfest von Freitag, 31. August bis Montag, 3. September, statt und wieder werden über 100.000 Besucher erwartet. Die Organisatoren der Kaiserstühler Wein-Marketing, Waldemar Isele, Florian Herth und Rebecca Gut, haben wieder ein attraktives Programm zusammengestellt. Darüber informierten sie auf einer Pressekonferenz im neuen Schiff „Napoleon“ der Breisacher Fahrgastschifffahrt (das zwischen Breisach und Colmar sowie mit den Schwesterschiffen an den Weinfesttagen verkehrt) am 7. August.

In Begleitung des Fanfarenzuges der Kaiserstühler Herolde aus Ihringen sowie Breisachs Bürgermeister Oliver Rein werden die Festgäste im Weindorf einziehen. Traditionell wird dort die neu gewählte Bereichsweinprinzessin ihre Krone empfangen und das Fest eröffnen. Anschließend wird das Richtfest am Pavillon der Zimmerer-Innung gefeiert; Höhepunkt wird das Feuerwerk über dem Rhein ab 22 Uhr sein.

An allen Tagen ist Gelegenheit, 330 Weine, 34 Sekte und 19 Perlweine aus den Winzergenossenschaftender Anbaubereiche, dem Badischen Winzerkeller und den beiden Breisacher Sektkellereien zu probieren. Erstmals sind acht Kaiserstühler Weingüter vor Ort und präsentieren je drei Weine in einer gemeinsamen Laube. Täglich wird zu musikalischer Unterhaltung und 56. Bereichsweinfest Kaiserstuhl-Tuniberg wird am 31. August eröffnet abends zum Tanz eingeladen. Ein interessantes Kinderprogramm beginnt am Samstag um 14 Uhr und am Sonntag um 13 Uhr (jeweils bis 18 Uhr). „500 Jahre auf Draht“ sind die Auftritte der Artistenfamilie Traber allabendlich um 21 Uhr, Samstag und Sonntag auch 15 Uhr, betitelt. Der Gastronomische Zirkel Kaiserstuhl lädt wieder zu kulinarischen Höhepunkten ins Bistrozelt ein. Dort veranstalten am Samstag um 16 Uhr Rebecca Gut und Galina Holzer ein Seminar zu „Wein und Schokolade“. Im benachbarten Café Fredo gibt es an allen Tagen Kaffeespezialitäten sowie leckeres Gebäck vom Runden Tisch für Mitmenschlichkeit. Feines aus Küche und Keller ist zudem auch auf dem Gastronomischen Marktplatz zu finden. Im Vergnügungspark locken Schausteller und Fahrgeschäfte zum Besuch. Die Breisacher Festspiele führen am Freitag am 7. August. um 19 Uhr „Peterchens Mondfahrt“ auf; am Samstag und Sonntag, jeweils um 20 Uhr, wird „Sein oder Nichtsein“ gespielt. Im Museum für Stadtgeschichte ist zum Weinfest (sowie bis zum 30. September) eine Sammlung historischer Weinetiketten ausgestellt.

Zwischen Badischem Winzerkeller (der täglich Kellerführungen anbietet) und Weinfestgelände wird ein kostenloser Pendelbus eingesetzt. Veranstalter und Polizei appellieren schon jetzt an die Vernunft der Festbesucher und bitten, die Verkehrs- und Parkregelungen zu beachten, die Rettungswege freizuhalten, und den öffentlichen Nahverkehr sowie die Sonderbuslinien zu benutzen.

Monika Mylius


Badische Zeitung Mittwoch, 22. August 2012

Über 400 Weine, Sekte und Seccos im Angebot

Eine sehr große Auswahl an Weinen, Sekten und Seccos erwartet auch dieses Jahr die Besucher des großen Weinfestes für Kaiserstuhl und Tuniberg in Breisach.

BREISACH / KAISERSTUHL / TUNIBERG. Die Qual der Wahl haben auch in diesem Jahr die Gäste des 56. Weinfestes für Kaiserstuhl und Tuniberg, das von Freitag bis Montag, 31. August bis 3. September, am Breisacher Rheinufer stattfindet. Denn es werden über 400 Weine, Sekte und Seccos angeboten. Nach fast 40 Jahren erstmals wieder dabei sind auch Weingüter des Kaiserstuhls.

Durch die Fusion der Winzergenossenschaften Königschaffhausen und Kiechlinsbergen ist eine Weinlaube frei geworden. "Da wir im Weindorf keine Lücke entstehen lassen wollten, haben wir die Kaiserstühler Weingüter gefragt, ob sie den Stand übernehmen", sagt Waldemar Isele, Geschäftsführer der WG Achkarren und der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die das Weinfest organisiert.

Vom Rivaner bis zum Eiswein

Die Kaiserstühler Weingüter hätten sich über das Angebot gefreut und in ihrem Verein nachgefragt, wer Interesse hat, erzählen Frank Briem vom Weingut Briem in Wasenweiler und Bernhard Huber vom Ihringer Blankenhornsberg. Nach einigen Gesprächen habe man beschlossen, sich mit 8 Weingütern und 24 Weinen auf dem Weinfest zu präsentieren. "Jeder Gutsbetrieb stellt 3 Weine vor. Vom Rivaner über die Bukettsorten bis hin zu den Burgundern wird alles vertreten sein. Die Abstimmung untereinander war problemlos", sagt Briem. Die 8 Weingüter seien übereingekommen, dass jeder am Wein des anderen über eine Umlage mitverdient. "Wir möchten fair miteinander umgehen. Jeder soll bei den Kosten oder dem Gewinn in etwa denselben Anteil haben", fügt Huber hinzu. Denn es sei klar, dass von einem Eiswein zum Beispiel weniger verkauft werde als von einem Rivaner.

Speziell für das Weinfest haben sich die 8 Betriebe ein eigenes Logo entwerfen lassen. Die Künstlerin Beate Wiedemann vom Weingut Bercher-Schmidt in Oberrotweil hat es gestaltet. Zudem werden alle Helfer in einheitlichen roten T-Shirts auf dem Weinfest auftreten, und auch ein Foto der Weingutsbesitzer soll in der Weinlaube zu sehen sein.

Nach Angaben von Briem haben auch Weingüter vom Tuniberg Interesse an dem Projekt signalisiert, "aber dann wären es zu viele Betriebe in einem Stand geworden". Aber vielleicht gebe es ja für die Tuniberger in den nächsten Jahren eine andere Möglichkeit.

Die Weinlaube der WG Kiechlinsbergen mieten die Weingüter zunächst einmal für ein Jahr, danach müssen sie sich laut Huber entscheiden, ob sie den Stand erwerben. Briem und Huber lassen bereits jetzt keinen Zweifel daran, dass ihr Engagement auf dem Weinfest keine Eintagsfliege bleiben soll. Aber natürlich müsse man jetzt zunächst einmal Erfahrungen sammeln. Beide freuen sich über das Entgegenkommen der Winzergenossenschaften. "Das war ein schönes Zeichen", betonen sie. "Wir freuen uns, dass wir jetzt dabei sind, zumal man nicht nur in der Ferne, sondern auch vor der eigenen Haustüre Flagge zeigen sollte", fügt Huber hinzu.

Die Sürpfel-Karte wird wieder angeboten

Neben dem Weingut Briem und dem Staatsweingut Freiburg mit dem Ihringer Blankenhornsberg beteiligen sich von Seiten der Weingüter die Betriebe Abril aus Bischoffingen, Bercher-Schmidt aus Oberrotweil, Herbert Engist aus Achkarren, Hiss und Kiefer aus Eichstetten und Zimmerlin aus Bötzingen an dem Vorhaben. Die überwiegende Zahl der Weine und Sekte stellen jedoch nach wie vor die 12 Winzergenossenschaften von Kaiserstuhl und Tuniberg, der Badische Winzerkeller Breisach sowie die Breisacher Sektkellereien Geldermann und Kageneck. Die Wasenweiler Winzer präsentieren sich darüber hinaus erstmals als Weinhaus in Form ihrer Erzeugergemeinschaft mit dem Ihringer Weingut Karl Karle.

Auch die Winzer vom Silberberg aus Bahlingen sind dem Bereichsweinfest treu geblieben, obwohl sie mit der WG Schliengen-Müllheim fusioniert haben. "Allerdings schenken die Bahlinger nur Kaiserstühler und keinen Markgräfler Wein aus", erklärt Waldemar Isele. Zudem würden sie ihre Laube etwas verkleinern.

Wie bereits in den vergangenen Jahren wird auch heuer wieder die sogenannte Sürpfel-Karte angeboten. Sie enthält 5 Gutscheine für Qualitäts- oder Kabinettweine, die in jeder Laube eingelöst werden können. Die Sürpfel-Karte kostet 8 Euro und ist in jeder Laube und am Infostand im Weindorf erhältlich. Vor dem Weinfest kann sie bereits bei der Breisach-Touristik am Marktplatz erworben werden.

Seit Kurzem verstärkt die ehemalige Badische Weinprinzessin Rebecca Gut das Organisationskomitee. Ihr ist es ein Anliegen, beim Weinfest das Thema Genuss etwas mehr in den Vordergrund zu stellen. Deshalb bietet sie auch in diesem Jahr wieder ein Sensorikseminar an. Heuer lautet das Motto Schokolade und Wein. Am Samstag, 1. September, 16 Uhr, wird sie im Bistrozelt des Gastronomischen Zirkels zusammen mit Galina Holzer aus Achkarren, die eine Confiserie betreibt, erlesene Weine präsentieren, die zu feinen Schokoladenkreationen passen. Anmeldungen nehmen die Breisach-Touristik sowie der Infostand im Weindorf entgegen. Die Teilnahme kostet 8 Euro.

Das günstigste Zehntele kostet 1,20 Euro

Insgesamt können die Besucher im Weindorf zwischen 349 Weinen, 34 Sekten und 19 Seccos wählen. Vom Qualitäts- bis zum Eiswein sind alle Prädikatsstufen vertreten. Das günstigste Zehntele kostet 1,20 und das teuerste 7 Euro. Das Gros der Tropfen liegt zwischen 1,50 und 2,50 Euro. "Die Preise wurden moderat angepasst", sagt Isele. Die meisten Weine stammen aus den Jahrgängen 2011 und 2010. Das DOC-Stielglas kostet 2 Euro und die 3 Motivgläser 1,50 statt bislang ein Euro. Der Erwerb eines Weinfestglases gilt als Eintritt für das Weindorf. Da 2011 gute Erfahrungen mit dem Flaschenpfand von einem Euro gemacht wurden, wird es laut Isele beibehalten. Die leeren Flaschen können in jeder Weinlaube zurückgegeben werden.

Das Wein- und Sektangebot

Weindorf: 16 Wein- und 2 Sektlauben mit allen Winzergenossenschaften von Kaiserstuhl und Tuniberg, dem Badischen Winzerkeller, 9 Weingütern und den Sektkellereien Kageneck und Geldermann

Weine: 349, davon 184 trocken (53 Prozent)

Qualitätsstufen: 166 Qualitätswein, 111 Kabinett, 52 Spätlese, 12 Auslese, 2 Beerenauslese, 1 Trockenbeerenauslese, 5 Eiswein, 3 Weiß- und 11 Rotweine im Barriquefass ausgebaut

Preise: 1,20 bis 7 Euro je Zehntele

Sekte: 34 (2 bis 2,70 Euro je Glas)

Seccos: 19 (1,50 bis 1,80 Euro je Glas)


Badische Zeitung Samstag, 11. August 2012

RHEINGEFLÜSTER:

Schöne Geste: WGs gehen auf Weingüter zu

Das Bezirksweinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg in Breisach gilt mit schätzungsweise 100 000 Besuchern als das Größte seiner Art in Baden. Das Weinfest lebt vor allem von dem großen Angebot und dem Engagement der Winzergenossenschaften und Sektkellereien sowie von der idyllischen Lage des Weindorfs am Rhein. Längst hat sich die Veranstaltung von einem reinen Wein- zu einem Volksfest entwickelt, was für die Weinproduzenten den Vorteil hat, dass immer wieder Gäste das Fest besuchen, die bislang nicht so viel mit Wein am Hut haben.

Am Breisacher Weinfest gibt es nicht viel auszusetzen, sieht man einmal davon ab, dass die Veranstalter immer noch die grässlichen Motivgläser verkaufen, aus denen der Wein in etwa so schmeckt wie Champagner aus dem Plastikbecher. Aber manche Dinge brauchen eben ihre Zeit, bis sie sich ändern. Viel Zeit hat auch die Annäherung zwischen Winzergenossenschaften und Weingütern am Kaiserstuhl gebraucht. Es gibt durchaus Genossen, die sich glänzend mit Gutsbesitzern verstehen und umgekehrt. Oft ist allerdings noch ein gewisses Misstrauen auf beiden Seiten zu spüren. Das ist schade, zumal es sich gemeinsam viel besser für den Kaiserstühler und den badischen Wein kämpfen lässt.

Ein Spiegelbild dieses latenten Misstrauens war über viele Jahre die badische Weinwerbung. Mehrere Versuche, alle ins gemeinsame Werbeboot zu holen, scheiterten. Erst vor einigen Jahren ist dies – Gott sei Dank! – gelungen und seither scheint sich das Klima zwischen Genossenschaften und Weingütern Monat für Monat zu verbessern.

Als das Bezirksweinfest für den Kaiserstuhl in den 1950er Jahren ins Leben gerufen wurde, waren Genossenschaften und Weingüter dabei. Doch nach rund 15 Jahren kam es zum Bruch. Seit etwa 40 Jahren gibt es auf dem Bezirksweinfest für den Kaiserstuhl keinen Wein von Weingütern mehr, obwohl diese einen nicht gerade kleinen Teil der Reben am Kaiserstuhl bewirtschaften. Mit dem am 31. August beginnenden 56. Weinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg ist diese Zeit vorbei. Denn die Winzergenossenschaften sind einen Schritt auf die Weingüter zugegangen und haben ihnen angeboten, ihre Tropfen in einer frei werdenden Weinlaube auszuschenken. Dafür gebührt den Genossen ein großes Lob, auch wenn die Zeit dafür schon lange reif war. Nun liegt es an den Weingütern, das Vertrauen zu rechtfertigen. Denn zwei Dinge sollten beide Seiten beherzigen: Gemeinsam geht vieles besser und der Markt hat kein Verständnis für innere Querelen.

Gerold Zink


Badische Zeitung Mittwoch, 8. August 2012

Von unserem Redakteur Gerold Zink

Auf Einladung der Winzergenossenschaften

Weingüter kehren nach 40 Jahren aufs Weinfest zurück

Nach fast 4 Jahrzehnten sind erstmals wieder 9 Weingüter aus dem Kaiserstuhl beim Bezirksweinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg in Breisach vertreten.

BREISACH / KAISERSTUHL / TUNIBERG. Beim 56. Bezirksweinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg, das von Freitag bis Montag, 31. August bis 3. September, auf dem Breisacher Weinfestgelände am Rhein stattfindet, gibt es in diesem Jahr eine Überraschung: Zum ersten Mal seit rund 40 Jahren schenken nicht nur Winzergenossenschaften und Sektkellereien von Kaiserstuhl und Tuniberg ihre Produkte aus, sondern auch 9 Weingüter aus dem Kaiserstuhl.

Diese Neuigkeit verkündeten Waldemar Isele und Florian Herth, Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die das Weinfest organisiert, am Dienstag bei einer Pressekonferenz auf dem Breisacher Fahrgastschiff Napoleon.

Als das Weinfest in den 1950er Jahren ins Leben gerufen wurde, waren laut Isele und Herth auch einige Weingüter mit dabei. Nach einigen Jahren habe es jedoch bei der Diskussion über Geschäftsanteile Unstimmigkeiten gegeben und so hätten sich die Wege getrennt. Fortan organisierten die Winzergenossenschaften das Bezirksweinfest alleine.

Auch Wasenweiler und Bahlingen bleiben dabei

Durch die Fusion der Winzergenossenschaften Königschaffhausen und Kiechlinsbergen im vergangenen Jahr wurde im Weindorf in Breisach ein Platz frei. "Wir wollten keine Lücke entstehen lassen und haben deshalb die Kaiserstühler Weingüter gefragt, ob sie einsteigen wollen", sagt Isele. Diese hätten zugestimmt und darüber "sind wir froh".

"Auch die Kaiserstühler Weingüter begrüßen es, wieder dabei zu sein", erklärt Martin Schmidt vom Weingut Kiefer aus Eichstetten. "Wir haben uns über die Anfrage gefreut und fühlen uns hier gut aufgehoben. Das war ein schöner Schritt der Winzergenossenschaften", fügt er hinzu. Schließlich würden alle in einem Boot sitzen und gemeinsam für den Kaiserstühler und den badischen Wein kämpfen.

Laut Schmidt wurde die Anfrage an alle Mitglieder des Vereins Kaiserstühler Weingüter weitergeleitet. Aus den Interessenten habe sich schließlich eine Gruppe von 8 Betrieben gebildet, die gemeinsam 24 Weine im ehemaligen Stand der WG Kiechlinsbergen ausschenken werden. Neben Kiefer sind die Weingüter Briem aus Wasenweiler, Zimmerlin aus Bötzingen, Hiss aus Eichstetten, Abril aus Bischoffingen, Bercher-Schmidt aus Oberrotweil, Engist aus Achkarren und das Staatsweingut Freiburg mit dem Ihringer Gutsbetrieb Blankenhornsberg dabei. Bislang war auch die WG Wasenweiler auf dem Weinfest vertreten. Nach der engen Kooperation mit dem Ihringer Weingut Karl Karle stand ihr Engagement beim Breisacher Weinfest jedoch in Frage. "Als jedoch klar war, dass Karle nicht das einzige Weingut bleiben würde, sagten Karle und die Wasenweiler Winzer zu", erzählt Isele.

Großes Feuerwerk über dem Rhein

Auch die Bahlinger Winzer vom Silberberg, die mit der WG Schliengen-Müllheim fusioniert haben, bleiben dem Weinfest mit einer eigenen Laube treu. Sie werden darin laut Isele aber nur Bahlinger Weine und keine Tropfen aus dem Markgräflerland ausschenken.

Zu den weiteren Neuheiten beim Weinfest zählen unter anderem eine Show der Breisacher Artistenfamilie Traber sowie am Samstagnachmittag das Seminar "Schokolade und Wein", bei dem die ehemalige Badische Weinprinzessin Rebecca Gut und Galina Holzer von der Confiserie Galina aus Achkarren das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten werden. Anmelden für das Seminar kann man sich bei der Breisach-Touristik.

Ansonsten wurde viel von dem bewährten Programm beibehalten. Die Eröffnung mit der Krönung der neuen Weinprinzessin ist wieder am Freitagabend um 18 Uhr und um 22 Uhr gibt es über dem Rhein ein großes Feuerwerk. Unterhaltung bieten über die 4 Tage zahlreiche Kapellen, Bands und Chöre. Auch für das leibliche Wohl wird ausreichend gesorgt sein. Unter anderem tragen die Köche des Gastronomischen Zirkels Kaiserstuhl, das Team vom Restaurant am Rhein, die "Brysacher Hofnarre" sowie 20 Imbissstände dazu bei, dass niemand hungrig bleiben muss.

Das Programm runden die Festspiele Breisach mit Sondervorstellungen, eine landwirtschaftliche und gewerbliche Maschinen- und Geräteausstellung sowie eine Schau mit Steinmetz- und Zimmererarbeiten ab. Fahrten mit dem Schiff auf dem Rhein, Flüge mit dem Helikopter und natürlich der große Vergnügungspark sorgen für Kurzweil. Im Breisacher Stadtmuseum wird die Ausstellung "Etiketten im Wandel der Zeit" gezeigt, und der Badische Winzerkeller öffnet seine Kellerei für Führungen.

Weinpreise steigen moderat

Zum ungetrübten Weingenuss tragen erneut die Sonderbuslinien bei, mit denen die Gäste von allen Kaiserstuhl- und Tuniberggemeinden, von Freiburg und Staufen sowie aus dem Elsass bequem zum Festgelände gelangen können. Wer mit dem eigenen Auto anreist, für den stehen beim Badischen Winzerkeller Parkplätze gratis zur Verfügung. Von dort aus verkehrt ein kostenloser Pendelbus zum Weinfestgelände.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung werden jedoch wieder die Tropfen von Kaiserstuhl und Tuniberg stehen. Der Besucher kann in diesem Jahr zwischen 349 Weinen, 34 Sekten und 19 Seccos wählen. Das billigste Zehntele ist wieder für 1,20 Euro zu haben, "insgesamt wurden die Weinpreise moderat angehoben", sagt Isele abschließend. Außerdem steigt der Preis für die einfachen Motivgläser von einem auf 1,50 Euro.


Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH Dienstag, 7. August 2012

Pressemitteilung

56. Bereichsweinfest Kaiserstuhl+Tuniberg
in Breisach am Rhein

Freitag, 31. August, bis Montag, 3. September 2012

Das regional größte Weinfest der Anbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg öffnet in diesem Jahr zum 56. Mal seine Pforten. 4 Tage lang, von Freitag, 31. August, bis Montag, 3. September, werden in Breisach, im idyllischen Weindorf am Rheinufer, über 300 verschiedene Weine und Sekte unterschiedlicher Sorten und Qualitäten ausgeschenkt. Dabei bieten die Winzergenossenschaften vom Kaiserstuhl und Tuniberg, der Badische Winzerkeller, die beiden Breisacher Sektkellereien und mehrere gastronomische Betriebe eine reichhaltige Auswahl an Speisen und Getränken. Erstmals dabei sind außerdem 8 Kaiserstühler Weingüter, die in einer Laube im Weindorf ihre Erzeugnisse gemeinsam präsentieren. Musik, Tanz und Darbietungen sowie viele besondere Attraktionen sorgen derweil im Weindorf, im Vergnügungspark, beim Gastronomischen Marktplatz und in der Stadt Breisach für Kurzweil.

Eröffnung

Mit dem Einzug der Weinhoheiten und Ehrengäste wird auch diesmal das Bereichsweinfest Kaiserstuhl + Tuniberg am Freitagabend um 18 Uhr eröffnet. Mit musikalischer Umrahmung werden Vertreter aus der Weinwirtschaft und der Stadt Breisach am Rhein, darunter Bürgermeister Oliver Rein, die Festbesucher beim Pavillon begrüßen. Die amtierende Bereichsweinprinzessin Lisa Thoma hingegen wird im Rahmen der Eröffnung ihre Krone an die tags zuvor gewählte Nachfolgerin weitergeben. Weitere Höhepunkte an diesem Abend sind das Richtfest der Zimmererinnung am neu errichteten Pavillon im Weindorf um 19 Uhr und das große Feuerwerk über dem Rhein um 22 Uhr.

Weine, Sekte, Perlweine

Beim großen Weinfest der Anbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg stehen insgesamt 383 Spezialitäten zur Auswahl. Darunter 330 verschiedene Weine unterschiedlicher Jahrgänge, die vom Qualitätswein bis hin zu edelsüßen Spezialitäten im Ausschank sind. Daneben 34 Sekte sowie 19 Perlweine - 2 davon alkoholfrei und 1 aromatisierte Variante. Ein Zehntele ist bereits ab 1,20 Euro erhältlich, für einen außergewöhnlichen Eiswein oder eine Beerenauslese bezahlt man 7 Euro.

Winzergenossenschaften, Sektkellereien und NEU: Weingüter

Neben den 12 Winzergenossenschaften vom Kaiserstuhl und Tuniberg sowie dem Badischen Winzerkeller Breisach sind erstmals auch 8 Weingüter beim Bereichsweinfest Kaiserstuhl+Tuniberg vertreten. Darunter das Staatsweingut Blankenhornsberg aus Ihringen und die Weingüter Abril (Bischoffingen), Bercher-Schmidt (Oberrotweil), Briem (Wasenweiler), Herbert Engist (Achkarren), Hiss (Eichstetten), Kiefer (Eichstetten) und Zimmerlin (Bötzingen). Sie sind direkt beim Musikpavillon zu finden, wo zuvor die Winzergenossenschaft Königschaffhausen bewirtete. Diese wiederum hat ihren neuen Standort im Eingangsbereich gegenüber dem Gastronomischen Marktplatz, wo sie die Laube mit der WG Kiechlinsbergen betreibt, mit der sie jüngst fusionierte. Die Wasenweiler Winzer präsentieren sich erstmals eigenständig als Weinhaus in Form ihrer Erzeugergemeinschaft mit dem Ihringer Weingut Karl Karle. Auch die Kaiserstühler Winzer vom Silberberg, Bahlingen, sind dem Bereichsweinfest - trotz Zusammenschluss mit der WG Schliengen - treu geblieben. Ihre Laube befindet sich in verkleinerter Form am bekannten Standort. Darüber hinaus kommen in den Namen "Winzergenossenschaft Jechtingen-Amoltern" sowie "Bischoffinger & Endinger Weine" die aktuellen Betriebsfusionen zum Ausdruck. Unverändert und am gleichen Platz hingegen schenken die Geldermann Privatsektkellerei und die Gräflich von Kageneck'sche Wein- und Sektkellerei prickelnde Tropfen aus.

Organisationsteam und Vertreter Weingüter

von links nach rechts:
Martin Schmidt vom Weingut Friedrich Kiefer, Eichstetten, Vertreter der Weingüter,
das Organisationsteam der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH: Waldemar Isele, Rebecca Gut und Florian Herth.

Foto: P. Littner

Sürpfelkarte

Weinfreunde haben auch 2012 wieder die Gelegenheit, mit der "Sürpfel-Karte" eine individuelle Weinprobe zu genießen. Diese Karte beinhaltet 5 Abrisscoupons, für die in den Weinlauben regionaltypische Spezialitäten als Qualitäts- oder Kabinettweine ausgeschenkt werden. Die "Sürpfel-Karte" kostet 8 Euro und ist in jeder Laube und am Infostand im Weindorf erhältlich. Bei der Breisach Touristik am Marktplatz kann man die Karte auch im Voraus erwerben, beispielsweise um sie zu verschenken.

Sensorikseminar "Schokolade & Wein"

Am Samstag, 1. September, um 16 Uhr lädt die ehemalige Badische Weinprinzessin Rebecca Gut zu einer besonderen Verkostung ein. Unter dem Thema "Schokolade & Wein" kredenzt sie im Bistrozelt des Gastronomischen Zirkels erlesene Weine zu feinen Schokoladenkreationen der Confiserie Galina Holzer aus Achkarren. Anmeldungen nimmt der Infostand im Weindorf entgegen. Die Teilnahme kostet 8 Euro.

Cocktails

Zum abwechslungsreichen Getränkeangebot gehören auch 2012 wieder spritzige Cocktails und Longdrinks, die diesmal Pino Raia, Inhaber des "Public Livingroom" Karma, Freiburg, beim Gastronomischen Marktplatz mixt. Karma-DJ Andi Deluxe legt dazu am Montagabend Charthits der 80er und 90er auf.

Kaffeespezialitäten

Mit "Cafe Fredo" / Gerhard Maier, hat sich beim Bistrozelt ein neuer Teilnehmer angesiedelt, der feine Kaffeespezialitäten vom klassischen Espresso über Cappuccino bis zur Latte Macchiato anbietet. Daneben verführt ein reichhaltiges Kuchenbuffet zum Genießen. Die Backwerke steuert der "Runde Tisch für Mitmenschlichkeit" bei, der einen Teil des Erlöses für seine gemeinnützige Arbeit verwendet.
Das Jugendrotkreuz der Ortgruppe Gündlingen lädt ebenfalls zu Kaffee und selbst gebackenen Kuchen und Torten ein. Sie bewirtet wieder im Zelt auf der Rheinseite neben dem Gastronomischen Marktplatz.

Motivglas

3 verschiedene farbige Motive stehen beim Weinfestglas in Becherform für 1,50 Euro zur Auswahl: Eines schmückt das Logo des "Naturgarten Kaiserstuhl", das zweite zeigt die Brunnenfigur des Europabrunnens, auf dem dritten ist die Winzergenossenschaft Oberbergen abgebildet. Das so genannte DOC-Stilglas ist mit einer edlen Gravur mit dem Motiv des Naturgartens Kaiserstuhl für 2 Euro erhältlich. Der Erwerb eines Glases gilt als Eintritt zum Fest, den Verkauf übernimmt erneut die Trachtengruppe "Lustige Tuniberger" aus Niederrimsingen an 2 Ständen. Für Sektgläser wird an den Sektständen ein Pfand von 1,50 Euro berechnet. Auf Wein- und Sektflaschen wird wiederum ein Glaspfand in Höhe von 1 Euro erhoben.

Motivgläser 2012

Die Motivgläser 2012
Foto: P. Littner

Gastronomisches Angebot

20 Imbissstände bieten vom Zwiebelkuchen und Bratwürsten über Schupfnudeln, Fisch und Käse bis hin zu indischen und türkischen Gerichten für jeden Geschmack das Passende. Neu dabei ist Johann Traber mit "Flammlachs", einer herzhaften Köstlichkeit vom Holzkohlegrill.
Im großen Bistrozelt inmitten des Weindorfes sorgt derweil erneut der Gastronomischen Zirkel mit regionalen Spezialitäten für das Wohl der Festgäste. Die Gerichte werden zubereitet vom Restaurant-Winzerstube Krone aus Achkarren, dem Posthotel Kreuz-Post (Burkheim) und dem Restaurant Lamm (Bahlingen).
Der "Gastronomische Marktplatz" zwischen Weindorf und Vergnügungspark wird diesmal zur Genießerlounge. Neben klassischen Tellergerichten bietet das Team vom Restaurant Am Rhein erstmals frische Austern, Hummer und Garnelen an. Den Barbetrieb übernimmt in diesem Jahr Pino Raia vom "Public Livingroom" Karma, Freiburg. Ein weiterer neuer Standbetreiber ist Hansjörg Sauer mit feinem Raclette. Wieder dabei sind Franz Reuter mit ofenfrischen Flammkuchen und Nicole Supplie mit Crêpes und Striebele sowie Lieler Schlossbrunnen mit Fruchtlimonaden und Vitalgetränken. Der Gastronomische Marktplatz öffnet am Freitag um 18 Uhr, Samstag um 15 Uhr sowie Sonntag und Montag um 11 Uhr.
Des Weiteren bewirten auf dem Platz beim Schwanenweiher die "Brysacher Hofnarre" mit Schäufele und Kartoffelsalat, panierten Schnitzeln und Schaschlikspießen.

Musik - Tanz - Volkstümliches

Das Weinfest beginnt unter musikalischer Begleitung am Freitagabend mit dem Einzug der Ehrengäste und Weinhoheiten. Ab 19:30 Uhr spielen in den Pavillons im Weindorf der Musikverein Gündlingen und die "Big Daddies". Am Samstag beginnt das musikalische Rahmenprogramm mit einem Platzkonzert der Bauernkapelle Dornbirn am Breisacher Marktplatz um 11 Uhr. Ab 13 Uhr treten verschiedene Blasmusikkapellen im Weindorf auf. Am Sonntag ist das Frühschoppenkonzert des Blasorchesters Trier Auftakt zu einer Reihe verschiedener Platzkonzerte, am Nachmittag (15-17 Uhr) unterhält die Chorgemeinschaft Breisach mit dem traditionellen Chorsingen. Für Partystimmung sorgen jeweils von 20-24 Uhr am Samstag die Band "Funrise" und am Sonntag die "Liverpool Beats". Am Montag kann man zur Musik von "Infinity" das Tanzbein schwingen.
Der Gastronomische Marktplatz sorgt ebenfalls für Kurzweil: Am Freitag spielt ab 20 Uhr "Gin Fizz Familiy", Samstag ab 20:30 Uhr die Tanzband "Tonight" und am Montag legt ab 20 Uhr DJ Andi Deluxe vom Public Livingroom Karma, Freiburg, Chart-Hits der 80er und 90er auf. Sonntag von 15 bis 18 Uhr ist Karaoke-Zeit mit Achim Baumer, ab 21 Uhr steigt wieder die Power-Party von Radio Baden-FM. Bei den Hofnarren hingegen sorgt die Band "Cocktail" am Freitag, Samstag und Montag jeweils ab 20 Uhr für Tanzmusik, am Sonntagnachmittag unterhält die Kapelle "Krach und Streit".

Rahmenprogramm

Das vielfältige Rahmenprogramm sorgt auch in diesem Jahr wieder für abwechslungsreiche Unterhaltung. Höhepunkt sind dabei die Auftritte der Artistenfamilie Traber anlässlich ihres Jubiläums "500 Jahre auf Draht". Das Spektakel findet beim Rollschuhplatz am Freitag, Samstag, Sonntag und Montag um 21 Uhr statt, am Samstag und Sonntag wird jeweils um 15 Uhr eine zusätzliche Vorstellung gegeben.
Am Freitag, 19 Uhr, laden die Festspiele Breisach zu einer Sondervorstellung ihres Jugendstücks "Peterchens Mondfahrt" ein. Die Vorstellung findet auf der Freilichtbühne am Schloßplatz statt. Hier wird zudem am Samstag und Sonntag jeweils um 20 Uhr die Komödie "Sein oder Nichtsein" aufgeführt. Weitere Info unter www.festspiele-breisach.de.
Auch für die kleinen Besucher wurde vom Kindergarten Friedrich Fröbel, Gündlingen, ein Programm zusammengestellt, das am Samstag von 14 bis 18 Uhr und Sonntag von 13 bis 18 Uhr im Pavillon II zum Basteln, Malen und Geschicklichkeitsspielen einlädt.
Entlang der Feststraße werden außerdem wieder einige Aussteller landwirtschaftliche und gewerbliche Maschinen und Geräte zeigen und über regenerative Energien informieren. Im Weindorf sind Skulpturen, Brunnen und Dekoratives für Haus und Garten aus der Werkstatt von Steinmetz Andreas Klein zu sehen. Auch die Zimmererinnung wird wieder ihr Handwerk vorstellen und einen Holz-Pavillon errichten. Richtfest ist am Freitag um 19 Uhr und Samstag um 13 Uhr. Das Bauwerk wird anschließend der Tradition entsprechend einem gemeinnützigen Zweck zur Verfügung gestellt.

Sportliche Ereignisse

Seit dem ersten "Genießerlauf" vor 4 Jahren ist der Marathon von Bad Krozingen zum Bereichsweinfest in Breisach zum beliebten Event für sportlich Ambitionierte geworden. So veranstaltet das Team "Move 2" am Sonntag, 2. September, verschiedene Läufe ohne Zeitmessung. Start ist um 8:30 Uhr in Bad Krozingen (21 km, Halbmarathon), 9:15 Uhr in Hartheim (10 Kilometer) und 9 Uhr in Hartheim (Nordic Walking). Infos unter www.move2-online.de.

Vergnügungspark

Eine weitere Attraktion für die Besucher des Bereichsweinfestes in Breisach ist der große Vergnügungspark, der wieder während der 4 Festtage ein Kinderkarussell, Auto-Skooter und rasante Fahrgeschäfte bietet. Wer seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen will, kann sich an Schießbuden und beim Dosenwerfen versuchen. Beim Losverkauf locken zudem schöne Gewinne. Stände mit gebrannten Mandeln, kandierten Früchten, Lebkuchenherzen und Zuckerwatte sorgen darüber hinaus für Kirmesromantik. Beim Kindernachmittag am Montag, 3. September, gelten wiederum vergünstigte Preise.

Sonstiges:

Während der Weinfesttage hat der Badische Winzerkeller in Breisach am Samstag von 9 bis 18 Uhr und Sonntag von 11 bis 18 Uhr für Kellereibesichtigungen und Weinproben geöffnet.
Ein kurzweiliges Freizeitvergnügen versprechen darüber hinaus die Schifffahrten auf dem Rhein. Die Flotte mit ihrem neuen Schiff "Napoleon" lädt dabei unter anderem zur Feuerwerksfahrt am Freitagabend ein. Info unter Telefon 07667/942010 oder im Internet unter www.bfs-info.de.
Wer das Festgelände und die Umgebung Breisachs aus der Luft betrachten möchte, kann am Samstag- und Sonntagnachmittag einen Hubschrauber-Rundflug buchen. Der Helikopter startet beim Rheinhafen im Bereich der Bushaltestellen.
Zu einer beschaulichen Stadtrundfahrt steht das "Badenova-Bähnle" bereit. Die etwa 20-minütigen Rundfahrten führen vom Weinfestgelände über Marktplatz, Schiffsanlegestelle, Sportgelände und Bahnhof. Die Bimmelbahn fährt am Freitag ab 17 Uhr, Samstag ab 14 Uhr, Sonntag ab 12 Uhr und Montag ab 15 Uhr für 1,50 Euro / Erwachsene und 1 Euro / Kinder je Tour.
Auch in diesem Jahr kann man unter www.weinfest-breisach.de beim "Online-Gewinnspiel" wieder attraktive Preise gewinnen.

Sonderausstellung "Etiketten im Wandel der Zeit" im Museum für Stadtgeschichte

Anlässlich des diesjährigen Bereichsweinfestes haben die Winzergenossenschaften vom Kaiserstuhl eine umfangreiche Sammlung alter Etiketten zusammen getragen, die ab Freitag, 31. August, im Museum für Stadtgeschichte im Breisacher Rheintor ausgestellt werden. Daneben können Weinflaschen als besondere Raritäten bestaunt werden. Am Weinfestsamstag und -sonntag ist der Eintritt frei, die Ausstellung besteht bis 30. September.

Weinfestbus / Parkmöglichkeiten

Ungetrübten Weinfestgenuss garantieren die bewährten Sonderbuslinien, mit denen man von allen Kaiserstuhl- und Tuniberggemeinden, von Freiburg und Staufen sowie aus dem Elsass bequem zum Festgelände gelangt. Insgesamt 10 Linien stehen zur Verfügung, die gegen 18 Uhr ihre Touren beginnen und ihre letzte Rückfahrt am Freitag und Samstag zwischen 2.30 und 3.00 Uhr, am Sonntag um 24 Uhr und am Montag um 1.30 Uhr anbieten. Auskünfte zu genauen Fahrzeiten werden unter Telefon 01805/779966 rund um die Uhr erteilt.
Für Gäste, die mit dem PKW nach Breisach kommen, stehen beim Badischen Winzerkeller Parkplätze gratis zur Verfügung. Ab hier verkehrt ein kostenloser Pendelbus (Freitag 17.00-3.00 Uhr; Samstag 15.00-3.00 Uhr; Sonntag 11.00-24.00; Montag kein Pendelbus!).

Sicherheitshinweise

Die Polizeidirektion Freiburg weist darauf hin, dass sie beim Bereichsweinfest Kaiserstuhl+Tuniberg verstärkt Alkoholkontrollen durchführen wird. Zur Vermeidung unliebsamer Zwischenfälle wird an die Nullpromillegrenze für Autofahrer erinnert. Dass an Minderjährige kein Alkohol ausgeschenkt wird, ist selbstverständlich. Im Sinne eines verantwortungsbewussten Umgangs mit Alkohol arbeiten der Casino Jugendclub mit dem Stadtjugendring, Sozialarbeitern der Stadt Breisach, dem Streetworker Willi Ingenhoven und Jugendsachbearbeitern der Polizei Breisach zusammen. Mit der Kampagne "Kein Alkohol für unsere Kinder" sind die Mitarbeiter des Weinfestes für die Problematik des Alkoholmissbrauchs sensibilisiert und werden insbesondere an junge Konsumenten nur bei Vorlage des Ausweises Alkohol ausschenken. Zivilstreifen, die sich in den letzten Jahren bewährt haben, werden wieder Kontrollgänge absolvieren. Außerdem wird eindringlich gebeten, die Verkehrs- und Parkregelung zu beachten und vor allem die Rettungswege frei zu halten.

Ansprechpartner der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH:

Für die Gesamtorganisation:
Florian Herth,
Münsterplatz 1, 79206 Breisach, Tel.: 07667/ 832-52
E-Mail: herth@breisach.de

Rund um den Wein:
Waldemar Isele,
Schlossbergstraße 2, 79235 Vogtsburg-Achkarren, Tel.: 07662/ 9304-0
E-Mail: info@winzergenossenschaft-achkarren.de

Pressekontakt:
Petra Littner
Medienservice Breisach
Rosmannstraße 17, 79206 Breisach
Tel.: 0 76 67 / 37 97 50
E-Mail: littner@medienservice-breisach.de


Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH Freitag, 28. Juli 2012

Pressekurzmitteilung

56. Bereichsweinfest Kaiserstuhl+Tuniberg
in Breisach am Rhein

Freitag bis Montag, 31. August - 3. September 2012

BREISACH / KAISERSTUHL-TUNIBERG. Das regional größte Weinfest der Anbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg öffnet in diesem Jahr zum 56. Mal seine Pforten. 4 Tage lang, von Freitag, 31. August, bis Montag, 3. September, werden im idyllischen Weindorf mehr als 300 Weine, Sekte und Perlweine verschiedener Sorten und Qualitäten von den regionalen Winzergenossenschaften angeboten. Erstmals dabei sind einige Kaiserstühler Weingüter, die in einer gemeinsamen Laube ihre Spezialitäten ausschenken. Daneben erfüllt ein reichhaltiges Speisenangebot vom kleinen Imbiss über feine heimische Köstlichkeiten bis hin zu Kaffee und selbst gebackenen Kuchen alle kulinarischen Wünsche während ein abwechslungsreiches Musik- und Unterhaltungsprogramm im Weindorf und am Gastronomischen Marktplatz für Kurzweil sorgt. Weitere Attraktionen sind der große Vergnügungspark, eine Gewerbeausstellung, Hubschrauberrundflüge, das Weinfestbähnle, Führungen und Weinproben beim Badischen Winzerkeller Breisach sowie die Sonderausstellung "Etiketten im Wandel der Zeit" im Museum für Stadtgeschichte.

Eröffnung und Krönung der neu gewählten Bereichsweinprinzessin ist am Freitag, 31. August, um 18 Uhr. An diesem Abend ist das Feuerwerk über dem Rhein um 22 Uhr ein besonderes Erlebnis. Am Samstag wird das Weindorf um 12 Uhr, am Sonntag um 11 Uhr sowie am Montag um 14 Uhr geöffnet. Am Gastronomischen Marktplatz wird am Freitag ab 18 Uhr, am Samstag ab 15 Uhr, Sonntag und Montag ab 11 Uhr bewirtet.

Ansprechpartner der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH:

Für die Gesamtorganisation:
Florian Herth,
Münsterplatz 1, 79206 Breisach, Tel.: 07667/ 832-52
E-Mail: herth@breisach.de

Rund um den Wein:
Waldemar Isele,
Schlossbergstraße 2, 79235 Vogtsburg-Achkarren, Tel.: 07662/ 9304-0
E-Mail: info@winzergenossenschaft-achkarren.de

Pressekontakt:
Petra Littner
Medienservice Breisach
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