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        der Sonntag Sonntag, 8. September 2013        
der Sonntag

Badische Zeitung Samstag, 7. September 2013

Grosser Andrang

Breisacher Weinfest mit deutlichem Umsatzplus

32.800 Flaschen wurden beim Breisacher Windorf ausgeschenkt – ein Plus von 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zudem melden alle Winzergenossenschaften ein Umsatzplus. Eine Bilanz.

Weinhoheiten
Auch die Pinot-Noir-Verkostung mit der ehemaligen Weinprinzessin Rebecca Gut fand großen Anklang.
(Foto: Gerold Zink)

Ausschlaggebend für den großen Besucherandrang, der vor allem am Freitag- und am Samstagabend im Weindorf verzeichnet werden konnte, war das schöne Wetter. Zwar sind Waldemar Isele und Florian Herth, die Geschäftsführer der Weinmarketing GmbH, mit Schätzungen eher vorsichtig, aber sie glauben, dass es insgesamt schon an die 100.000 Besucher gewesen sein könnten. Fest steht, dass deutlich mehr Weine und Sekte konsumiert wurden als im Vorjahr. "Allein im Weindorf wurden 32.800 Flaschen verkauft, das sind 19 Prozent mehr als 2012", informiert Isele. Damit liege der Umsatz des 57. Breisacher Weinfestes nur um 1000 Flaschen unter dem Rekord aus dem Jahr 2008.

Der Absatz bei den Sürpfelkarten ging zurück

25.000 Gläser wurden insgesamt verkauft (2012: 20.300) . Mittlerweile haben die DOC-Stielgläser den Motivgläsern eindeutig den Rang abgelaufen. 18.500 DOC-Stielgläser und 6500 Motivgläser wurden verkauft. Der Absatz der Sürpfelkarten ist hingegen etwas zurückgegangen. Diesmal wurden 590 Karten verkauft, 2012 waren es 670.

Alle Winzergenossenschaften hätten Umsatzzuwächse gemeldet, berichtet Waldemar Isele. Diese reichten von 10 bis 30 Prozent. Und auch von den Kaiserstühler Weingütern habe er Positives gehört. "Wir sind zufrieden", bestätigt Frank Briem, Besitzer des Wasenweiler Weinguts Briem. Der Umsatz sei etwa gleich wie im Vorjahr gewesen. Bei der Nachfrage hielten sich liebliche und trockene Weine die Waage. "Die Laube war gut besucht, wir hatten gute Gäste und eine gute Resonanz", sagt Briem. Gut angekommen sei bei den Besuchern, dass die Weingutsbesitzer am Stand anwesend waren.

"Vom Wetter und von der Stimmung her eine Sensation", fasst der Achkarrer Gastronom Jürgen Schüssler für den Gastronomischen Zirkel Kaiserstuhl das 57. Breisacher Weinfest zusammen. Hätte sich der Andrang vom Freitagabend und Samstag auch am Sonntagabend und am Montag fortgesetzt, wäre es sogar ein Rekord geworden, sagt Schüssler. Doch am Sonntagabend habe das TV-Duell von Kanzlerin Angela Merkel und ihrem Herausforderer Peer Steinbrück für leere Stühle und Bänke im Weindorf gesorgt. "Insgesamt kann ich den Verantwortlichen des Weinfestes aber nur gratulieren", betont Schüssler.

Besucherzuwachs in allen Bereichen

"Es ist sehr gut gelaufen, ich bin voll zufrieden", ergänzt Wilhelm Kläsle, der den Gastronomischen Marktplatz veranstaltet. "Wir haben ein gutes Geschäft gemacht", erklärt der Breisacher Gastronom. Dazu hätten auch das neue Angebot mit Kaffee und Kuchen sowie die abendlichen Tanzbands und die SWR 3-Party beigetragen. Der Umsatz vom Freitag sei allerdings nicht zu toppen gewesen, zumal am Sonntagabend erfahrungsgemäß auf dem Weinfest immer etwas weniger los sei.

Für einen Besucherzuwachs spricht auch die Auslastung der Sonderbuslinien zum Weinfest. Florian Herth schätzt, dass diesmal 16.000 Festgäste das Angebot genutzt haben, 2012 wurden 12.400 Fahrgäste gezählt. Er freut sich besonders darüber, dass die Zahl der Fahrgäste aus Frankreich mit jedem Jahr weiter steigt.

"Es war wirklich ein friedliches Fest und das bei so vielen Leuten, das ist gigantisch", freuen sich die Organisatoren des Breisacher Weinfestes und sprechen auch den vielen Helfern ein großes Lob aus. Die Festgäste seien sehr diszipliniert gewesen, sagt Florian Herth, "es ist ein Weinfest mit wenig Gewaltpotenzial". Sozialarbeiter Philipp Dockweiler, der gemeinsam mit seiner Kollegin Maria-Luisa Perrino im Rahmen der mobilen Jugendhilfe am Freitag- und am Samstagabend auf dem Weinfestgelände unterwegs war, bestätigt diese Einschätzung. "Es gab erstaunlich wenig Gewalt, wir mussten nur selten eingreifen, in der Regel konnte die Situation im Gespräch entschärft werden", berichtet Dockweiler.

Musik-Mix wurde von den Besuchern goutiert

Das Breisacher Weinfest machen nicht nur die Vielzahl der edlen Tropfen und das breite kulinarische Angebot aus. "Auch die Mischung aus traditioneller und moderner Musik wurde goutiert", sagt Weinmarketing-Geschäftsführer Herth.

Etwas Bauchschmerzen bekommt er, wenn er an das nächste Jahr denkt. Denn 2014 wird die Berechnungsgrundlage der Gema-Gebühren geändert, das könne für manche Betriebe schon zu einem KO-Kriterium werden.

Gut angekommen sei auch die Pinot-Noir-Weinprobe mit der ehemaligen Weinprinzessin Rebecca Gut. Auch im nächsten Jahr wird Rebecca Gut wieder eine Weinprobe auf dem Breisacher Weinfest moderieren, selbstverständlich mit einem neuen Thema.

Für sportlichen Nervenkitzel habe das Fußballspiel der deutschen und elsässischen Rathauschefs im Waldstadion gesorgt. Und natürlich gehörte auch das Feuerwerk wieder zu den Weinfesthöhepunkten, auch wenn es am Freitagabend einige enttäuschte Gesichter gab. "Die beste Sicht hatte man vom Münsterberg", lautet der Tipp von Florian Herth für das nächste Jahr.


        Rebland Kurier Mittwoch, 4. September 2013        
WZO
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Badische Zeitung Montag, 2. September 2013

Bis zu 100 Prozent mehr Umsatz

Riesiger Andrang bei Badens größtem Weinfest

Mehr Besucher, glänzende Geschäfte, herrliches Spätsommerwetter und viele zufriedene Gesichter – das 57. Weinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg könnte in die Annalen eingehen. Ein neuer Umsatzrekord scheint möglich.

Dies wurde am Sonntag bei der Halbzeitbilanz deutlich.

"Der Start am Freitagabend war gigantisch. Es war ein riesiger Andrang und fast kein Durchkommen mehr", sagten Waldemar Isele und Florian Herth, Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die das Weinfest veranstaltet. Auch der Samstag sei sehr gut gewesen.

Dies belegt die Zahl der veräußerten Weinfestgläser. So wurden an den ersten 2 Tagen 16 900 Gläser verkauft, gegenüber 13 100 vor einem Jahr. Dies entspricht einer Steigerung von knapp 30 Prozent. Gefragt waren dabei vor allem die DOC-Stielgläser (12 000).

Bei den Geschäftsführern der Winzergenossenschaften und Weingüter gab es ob des großen Ansturms nur lachende Gesichter. Gefragt waren wieder – vor allem bei jungen Weintrinkern – Bukettsorten wie Muskateller, Scheurebe und Gewürztraminer. Aber auch trockene Weiß-, Grau- und Spätburgunder liefen gut. Generell wurde ein Trend zu eher halbtrockenen und lieblichen Weinen sowie zu Wein-Mixgetränken festgestellt.

"Bei uns war das Mixgetränk Hugo der Renner", erklärte Axel Hahn, Vorstandsvorsitzender des Badischen Winzerkellers. Gegenüber dem teilweise verregneten Weinfest 2012 seien bislang 50 Prozent mehr Wein und 100 Prozent mehr Sekt verkauft worden – auch alkoholfreier Schaumwein. Hahn berichtete von "sehr vielen Elsässern an unserem Stand".

Auch alle anderen Geschäftsführer sprachen von "deutlichen Umsatzsteigerungen". Roland Leininger (WG Oberrotweil und WG Jechtingen-Amoltern) hatte für Oberrotweil 50 und für Jechtingen-Amoltern 30 Prozent mehr Umsatz notiert. "Wir sind sehr, sehr, sehr zufrieden", betonte er. Selbst gegenüber dem extrem guten Weinfest 2008 liege man 5 Prozent im Plus. "Wir nähern uns den Rekordjahren an", hatte auch Gert Schmidt (WG Burkheim) beobachtet.

Günter Zimmermann (WG Königschaffhausen-Kiechlinsbergen) hatte gegenüber 2012 ein Umsatzplus von 23 Prozent errechnet, Karl-Heinrich Maier (Tuniberger Winzer) von 25 Prozent. Rolf Hofschneider (WG Oberbergen) sprach wie auch Waldemar Isele (WG Achkarren) von einem "zweistelligen Zuwachs". Teilweise seien einzelne Weine sogar ausgegangen. Martin Schmidt (Kaiserstühler Weingüter) berichtete von 20 Prozent Wachstum.

Sehr zufrieden zeigten sich auch Reiner Gehr vom Gastronomischen Zirkel Kaiserstuhl sowie Wilhelm Kläsle vom Gastronomischen Marktplatz. Das gute Wetter habe viele Leute nach Breisach gelockt, die nicht nur getrunken, sondern auch gut gegessen hätten.

Mit den Sonderbussen kamen an den ersten beiden Tagen bereits über 10 000 Gäste zum Weindorf, mehr als 2012. Mirko Helbig (SWEG) und Jochen Maier (Tuniberg Express) freuten sich darüber hinaus, dass die Fahrgäste "unglaublich gesittet waren und es zu keinerlei Aggressionen gekommen ist". Es seien zusätzliche Busse eingesetzt worden, die letzten Besucher seien um 3 Uhr abgeholt worden. Der Pendelbus zwischen dem Badischen Winzerkeller und dem Weindorf sei allerdings an seine Kapazitätsgrenze gestoßen.

"So ruhig war es noch nie. Es gab nur 2 Körperverletzungen, einen Einbruch in einen Kühlwagen, eine Sachbeschädigung und nur einen alkoholisierten Fahrer", berichtete Raimund Amann vom Breisacher Polizeirevier. Er schätzt, dass die Zahl von 100 000 Besuchern in diesem Jahr wieder übertroffen wird.

Etwas häufiger als die Polizei im Einsatz war das DRK, erklärten Bereitschaftsführer Joachim Krause und Pressesprecher Florian Schrenk. 37 Personen wurden versorgt, 7-mal wurde ein Rettungswagen und 4-mal der Notarzt angefordert. Behandelt werden mussten unter anderem ein Schlaganfall und eine gebrochene Nase. "Für die Größe der Veranstaltung ist dies jedoch extrem wenig", betonte Schrenk.


Badische Zeitung Montag, 2. September 2013

WEINFEST-AUSLESE

Von unserem Redakteur Gerold Zink

Schlechte Sicht beim Feuerwerk

Die Organisatoren des Weinfestes hatten es im Vorfeld angekündigt: Aus Sicherheitsgründen darf das Feuerwerk nicht mehr von einem Schiff aus auf dem Rhein abgebrannt werden. Das französische Rheinufer wäre ein idealer Ausweichplatz gewesen, doch für die Genehmigung hätten insgesamt 5 französische Ministerien kontaktiert werden müssen – wahrscheinlich ein hoffnungsloses Unterfangen. Also entschieden sich die Veranstalter, die bunten Raketen von der DLRG-Wachstation an den Anlegestellen der Rheinschiffe aus zu zünden.

Doch dies hatten viele Weinfestbesucher anscheinend im Vorfeld nicht mitbekommen. Also begaben sich wieder einige Tausend Besucher am Freitagabend kurz vor 22 Uhr an ihre Stammplätze westlich des Weindorfes direkt am Rhein. Statt der sonst üblichen lauten "oh" und "ah" gab es dort eher lange Gesichter. Weil die Raketen nicht mehr von der Rheinmitte aus, sondern aus Richtung Süden gen Himmel stiegen, verdeckten am Ufer stehende Bäume die sonst glänzende Sicht auf das Spektakel. Die bunten Bilder waren nur schemenhaft zu erkennen. Auch die reizvollen Spiegelungen auf dem Rheinwasser blieben aus. So trotteten nach dem Feuerwerk viele eher enttäuscht als begeistert in Richtung Weindorf zurück. Vom Münsterberg aus war die Sicht dagegen wie immer gut.

Sicherlich wird es schwierig sein, für das Feuerwerk wieder einen so guten Standort wie in den vergangenen Jahren zu finden. Da das Feuerwerk aber ohne Zweifel jedes Jahr viele Gäste anlockt, sollten sich die Organisatoren vor dem nächsten Weinfest die Mühe machen, doch eine Genehmigung für das französische Rheinufer als Abschussrampe für die friedlichen und eher völkerverbindenden Raketen zu bekommen. Die Verantwortlichen der Europastadt Breisach haben bekanntlich glänzende Beziehungen zu unseren französischen Nachbarn. Erst unlängst wurde ein gemeinsamer grenzüberschreitender Zweckverband gegründet. Vielleicht lässt sich das Problem ja auch ohne die 5 Ministerien auf dem kleinen Dienstweg lösen. Schließlich sind unter den Zuschauern auch immer viele Franzosen. Florian Herth, der für das Feuerwerk verantwortlich zeichnet, berichtete von vielen Beschwerden. Man werde versuchen, 2014 wieder einen besseren Standort zu finden.

Spätburgunder in vielen Facetten

Seit 3 Jahren versucht die ehemalige Badische Weinprinzessin Rebecca Gut, den Wein wieder etwas mehr in den Mittelpunkt des Weinfestes zu rücken. Nach "Wein und Mineralwasser" im Jahr 2011 und "Wein und Schokolade" im Jahr 2012 organisierte sie nun am Samstagnachmittag im Zelt der Kaiserstühler Köche eine Probe mit 5 Spätburgundern sowie einem Sekt. Knapp 50 Weinfreunde ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, für lediglich 5 Euro Tropfen der Winzergenossenschaften Sasbach, Bischoffingen-Endingen, Bickensohl, Burkheim und Achkarren sowie der Gräflich von Kageneck’schen Wein- und Sektkellerei zu genießen. Dabei gelang es Rebecca Gut vorzüglich, die verschiedenen Facetten des Spätburgunders darzustellen. Sie präsentierte die Sorte als Rotwein in trockener, lieblicher und im kleinen Barriquefass ausgebauter Variante, als Weißherbst sowie als Pinot blanc de Noir, also hell gekeltert. Daneben informierte sie die Besucher zum Beispiel darüber, dass Baden das größte Spätburgunderanbaugebiet Deutschlands ist. Die Probe kam bei den Gästen gut an. Vorschläge für 2014 gibt es bereits: Dann könnte es um "Wein und Käse" oder um eine Blindverkostung gehen.

"Ein wahres Gottesgeschenk"

Der Badische Weinbauverband feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass fand am Weinfest-Sonntag im gut besetzten Breisacher Münster ein ökumenischer Festgottesdienst statt, der von der Gruppe Sextakkord auf beeindruckende Weise musikalisch mitgestaltet wurde. "Gemeinschaft, Solidarität und politisches Wirken werden beim Badischen Weinbauverband gelebt", sagte eingangs Münsterpfarrer Werner Bauer. Mitarbeiter des Verbandes ließen die vergangenen 100 Jahre Revue passieren. Dekan Hans-Joachim Zobel bezeichnete in seiner Predigt den Wein als "ein wahres Gottesgeschenk", weil er des Menschen Herz erfreue. Dies hätten der Rebensaft und der Glaube gemeinsam. Weinbaupräsident Kilian Schneider versprach, auch in Zukunft dafür zu sorgen, dass qualitätsvolle badische Weine den Menschen eine Freude bereiten.

Unnötige Absperrgitter

Neben dem Breisacher Stadtmuseum am Rande des Weinfestgeländes standen in diesem Jahr erstmals Bänke und Zelte. Dagegen ist nichts einzuwenden, zumal besonders am Freitagabend ob des großen Ansturms der Gäste im Weindorf kaum ein Sitzplatz zu ergattern war. Allerdings waren die Bänke und Zelte zur Straße hin mit über zwei Meter hohen Stahlgittern eingezäunt. Warum? Diese Absperrung passt auf jeden Fall nicht zum sonst so fröhlichen Bild, das das Weinfest jedes Jahr bietet. An der Größe der Veranstaltung gemessen, geht es beim Weinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg nach Angaben der Polizei äußerst friedlich zu. Diese Absperrgitter sollte es deshalb im nächsten Jahr nicht mehr geben.


BREISACH-TOURISTIK

Montag, 2. September 2013
grenzenlos vielfältig

Erster E-Bike-Aktionstag im Naturgarten Kaiserstuhl
am 1. September 2013
zum Weinfest Kaiserstuhl+Tuniberg in Breisach

Viele Besucher des Weinfestes informierten sich über das Angebot an Radtouren und Verleihstellen von Breisach und der Region links und rechts des Rheines

An verschiedenen Infoständen konnten sich die Besucher über das touristische Angebot der Region links und rechts des Rheines informieren. Radtouren und Verleihstellen für E-Bikes und "normale" Räder standen im Fokus des Interesses. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, erstmals mit einem E-Bike eine kleine Runde zu drehen. Sie wurden von den Mitarbeitern der Fa. Schönstein ausführlich beraten.

Weinhoheiten
Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, erstmals auf einem E-Bike eine kleine Runde zu drehen.
(Foto: Breisach-Touristik)

Ca. 40 Radbegeisterte nahmen an den geführten Touren teil, die ab Endingen und ab Oberrotweil nach Breisach führten. Unterwegs wurde an verschiedenen Stationen haltgemacht, um die Spezialitäten des Naturgarten Kaiserstuhl und seiner Partner zu verkosten.

Weitere Infos finden Sie hier oder wenden Sie sich an

Annette Senn
Breisach-Touristik
Tourismusbüro Naturgarten Kaiserstuhl GmbH

Marktplatz 16
79206 Breisach am Rhein

Tel. 07667/940155
Fax 07667/940158

www.breisach.de
www.kaiserstuhl.cc


        der Sonntag Sonntag, 1. September 2013        
der Sonntag

News aus Baden Sonntag, 1. September 2013

Mehr Besucher wollen Sekt und Wein trinken

Breisach (mr) Das Weinfest in Breisach ist bislang ein Erfolg. Bei der Zwischenbilanz berichteten die Vertreter der Weinwirtschaft von erheblich mehr Umsatz an den ersten beiden Weinfesttagen. Teilweise habe es um die 50 Prozent mehr Umsatz gegeben. Im trend liegt bei den Weinen beim Muskateller und bei Hugo als Mixgetraenk wie Florian Hahn berichtet.

Das Rote Kreuz meldet bislang 37 Patienten. Davon gab es sieben Transporte.

Das DOC Weinglas erfreut sich indessen eines deutlichen Zuwachses teilt Waldemar Isele als Vertreter der Veranstalter mit.

Bei den Besuchern waren in diesem Jahr viele aus Frankreich gekommen.

Das Weinfest dauert noch bis einschliesslich Montag, 2.September. Dabei kann noch ein deutlicher Zuwachs an Besuchern erwartet werden bis zum Weinfestende. Ob es indessen ein Rekordfest gibt konnten die Veranstalter noch nicht mitteilen.

Der fahrdient mit den diversen Linien in die Umlandgemeinden bis nach Frankreich wird immer besser angenommen. Ebenso die Fahrten Vom Winzerkeller bis zum Weinfest.
 

Ruhiges Weinfest

Breisach (mr) Wenig Probleme hatte die Polizei auf dem Weinfest Breisach in der Nacht zum Sonntag. Die Besucher waren durchweg in Festlaune und feierten ausgelassen, aber friedlich. Deshalb ist die Polizei auch zufrieden mit der Einsatzkonzeption. Auch die Autofahrer bereiteten keine Probleme. Berauschte Verkehrsunfälle blieben bislang gänzlich aus.


News aus Baden Samstag, 31. August 2013

Zum Start des Weinfestes neue Weinhoheit vorgestellt

Breisach (mr) Katharina Dier aus Bötzingen wird für ein Jahr den Wein aus dem Anbaubereich Kaiserstuhl und Tuniberg als Weinhoheit präsentieren. Zum Auftakt des beliebten Weinfestes in Breisach wurde Dier ins neue Amt eingeführt. Die Badische Weinkönigin Aurelia Warther übernahm zusammen mit ihrer Kollegin Vanessa Wolff die Einführung mit Krone für das neue Amt von Dier.

Zuvor hatte sich die amtierende Weinhoheit Marie-Luise Wolf aus ihrem Amt als Weinprinzessin des Bereichs Kaiserstuhl und Tuniberg mit launigen Worten verabschiedet - indessen bleibt sie noch einige Monate Weinhoheit als Badische Weinprinzessin.

Katharina Dier freut sich auf ihre neue Aufgabe, ist sie doch täglich eng mit dem Thema Wein verbunden als Mitarbeiterin im Hause des Badischen Winzerkellers in Breisach.

Das Weinfest in Breisach ist noch bis einschließlich Montag, 2.September, geöffnet. Zum Auftakt konnten die Besucher das Feuerwerk an neuem Standort am nächtlichen Himmel verfolgen - durchaus mit beachtlichem Erfolg. Und ein Erfolg war ebenfalls der erste Abend, dicht gedrängt waren tausende Besucher auf dem Festgelände unterwegs und die Winzergenossenschaften und Weingüter verkauften gut ihre Produkte.

Am Samstag, Sonntag und Montag erwartet die Besucher noch ein attraktives Programm auf dem Festgelände. Dazu zählt auf dem Gelände des Badischen Winzerkeller - der am Samstag und Sonntag auch zum Verkauf geöffnet hat - ein Fahrdienst mit dem Fahrradtaxi. Das Fahrradtaxi rollt dort als Zugabe für die Versucherle-Tour "Wild Senses", dem neuen Rotweinprodukt aus dem Winzerkeller. Fahrgäste können zum Weinverkauf gebracht werden oder zum Shuttle-Bus der zum Weinfestgelände fährt.


Badische Zeitung Samstag, 31. August 2013

57. Bezirksweinfest

In Breisach beginnt Badens größtes Weinfest

Edle Tropfen und herrliches Spätsommerwetter: Das 57. Bezirksweinfest für die beiden Weinbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg ist in Breisach festlich eröffnet worden.

Weinhoheiten
Die Weinhoheiten (von links) Vanessa Wolff, Marie-Luise Wolf, Katharina Dier und Aurelia Warther stießen bei der Eröffnung des Breisacher Weinfestes mit (von rechts) Winzerkeller-Chef Axel Hahn, Bürgermeister Oliver Rein und Weinbaupräsident Kilian Schneider an.
(Foto: Gerold Zink)

Die zahlreichen Besucher genossen dabei sichtlich die angenehmen Temperaturen und die edlen Tropfen. Noch bis einschließlich Montag, 2. September, stehen bei Badens größtem Weinfest rund 400 Weine und Sekte zur Auswahl.

Zahlreiche Ehrengäste hatten sich bereits gegen 17.30 Uhr auf dem Breisacher Marktplatz eingefunden, um mit einem Gläschen Wein auf ein gutes Gelingen der Großveranstaltung anzustoßen. Im Gegensatz zum Vorjahr konnten sie dieses Mal den Regenschirm beruhigt zu Hause lassen. Auf dem Marktplatz sowie beim späteren Marsch ins Weindorf wurden die Ehrengäste von den Kaiserstühler Herolden aus Ihringen musikalisch unterhalten.

Ein herzliches Dankeschön

Als erster Redner begrüßte Axel Hahn in seiner Eigenschaft als Aufsichtsratsvorsitzender der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die das Weinfest veranstaltet, die Gäste aus dem In- und Ausland, besonders die Vertreter aus dem benachbarten Frankreich. Hahn erinnerte die zahlreichen Besucher der Eröffnung noch einmal an die Höhepunkte des Programms und zählte dabei unter anderem das Richtfest der Zimmererinnung, das große Feuerwerk über dem Rhein, die riesige Wein- und Sektauswahl, die Spätburgunderprobe am Samstag, das gastronomische Angebot, den Vergnügungspark und das unterhaltsame Musikprogramm auf. Ein herzliches Dankeschön sprach er den Hauptorganisatoren Rebecca Gut, Florian Herth und Waldemar Isele sowie allen Helfern hinter den Kulissen aus.

Breisachs Bürgermeister Oliver Rein erklärte den Heiligen Petrus ob des schönen Wetters in diesem Jahr wieder zu einem Breisacher, nachdem dieser 2012 wegen des Regens fast ausgebürgert worden wäre. "Ich freue mich, dass das Wetter so prächtig mitspielt und mir nur gut gelaunte Menschen begegnen. Genießen Sie in den nächsten 4 Tagen die Köstlichkeiten unserer Heimat in vollen Zügen", rief er den Gästen zu. Unter diesen befanden sich ob der bevorstehenden Bundestagswahl auffallend viele Abgeordnete und solche, die es noch werden wollen. Dann war es Zeit für die scheidende Weinprinzessin von Kaiserstuhl und Tuniberg, Marie-Luise Wolf aus Schelingen, sich von ihrer Krone zu trennen. "Wein ist Leidenschaft, Tradition und Geschichte", betonte sie in ihrer Abschiedsrede und lud die Besucher zu einer "Weinreise durch Kaiserstuhl und Tuniberg" ein. In ihrem Amtsjahr habe sie viele wunderschöne und unvergessliche Begegnungen und Veranstaltungen erlebt.

Wunderschöne Begegnungen und Erlebnisse

"Es war ein Jahr, das ich auf keinen Fall missen möchte", fügte sie hinzu. Der Abschied fiel ihr allerdings nicht ganz so schwer, weil sie vor einigen Wochen zur Badischen Weinprinzessin gewählt worden ist und deshalb noch ein Jahr für den badischen Wein unterwegs sein darf.

Als Dank bekam sie von der Badischen Weinkönigin Aurelia Warther und der Badischen Weinprinzessin Vanessa Wolff eine Urkunde und die silberne Brosche des Badischen Weinbauverbandes überreicht.

Dann wurde das Geheimnis gelüftet: Die neue Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg kommt aus Bötzingen, arbeitet beim Badischen Winzerkeller in Breisach und heißt Katharina Dier. Mit einem Trinkspruch eröffnete sie das Weinfest offiziell. Zuvor hatte sie von Aurelia Warther die Prinzessinnen-Krone aufs Haupt gesetzt bekommen.

Damit die neue Hoheit in ihrem Amtsjahr alle Termine pünktlich wahrnehmen kann, bekam sie von Volker Adler, Marketingleiter des Autohauses Ernst und König, symbolisch den Schlüssel für einen neuen Ford Fokus überreicht. Im Namen ihrer Heimatgemeinde Bötzingen gratulierte der stellvertretende Bürgermeister Ulrich Barleon mit einem Blumenstrauß.

Noch bis einschließlich Montag, 2. September, können Weinfreunde das große Weinfest in Breisach besuchen. Heute, Samstag, öffnet das Weindorf um 12 Uhr, am Sonntag um 11 Uhr und am Montag um 14 Uhr seine Pforten.


Badische Zeitung Samstag, 31. August 2013

Katharina Dier ist neue Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg

Sie entstammt einer Winzerfamilie: Katharina Dier aus Bötzingen ist die neue Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg. Die 21-Jährige arbeitet als Kauffrau für Groß- und Außenhandel im Badischen Winzerkeller in Breisach, wo sie auch ihre Ausbildung absolvierte.

Katharina Dier
Katharina Dier
(Foto: agnes pohrt)

BZ: Glückwunsch! Wie fühlt es sich an, Weinprinzessin zu sein?

Dier: Ich habe gerade so viele Gefühle auf einmal – Freude, Neugierde. Es fühlt sich auf jeden Fall gut an.

BZ: Was hat Sie daran gereizt, sich um dieses Amt zu bewerben?

Dier: Ich war zum zweiten Mal dabei. Viele haben gesagt, dass ich es nochmal probieren soll. Ich möchte den jungen Leuten weitergeben, was Wein ist.

BZ: Waren Sie sehr aufgeregt?

Dier: Ich war schon sehr nervös. Aber es ging auch. Schließlich kannte ich es ja auch schon ein bisschen.

BZ: Wer hat Sie bei der Vorbereitung unterstützt?

Dier: Sarah Kappeler, sie war auch schon Weinprinzessin, und Heinrich Höfflin, der Kellermeister der WG Bötzingen, haben mir geholfen.

BZ: Welche Frage war für Sie die schwierigste?

Dier: Alle Fragen hatten Biss. Aber sie waren alle auch zu beantworten.

BZ: Wie haben Sie die Freude am Wein entdeckt?

Dier: Ich bin schon als Kind mit dem Vater in die Reben gegangen. Das Herbsten und das Vesper waren die größten Highlights. Im Beruf war es mir wichtig, dass ich ein Produkt verkaufe, das mir gefällt. Die Wahl fiel auf den Wein.

BZ: Welche Hobbys haben Sie?

Dier: Ich bin in der Landjugend und im Musikverein Mitglied. Das sind meine zwei größten Hobbys. Im Musikverein spiele ich Klarinette.

BZ: Wenn Sie Ihren Prinzessinnenwein auswählen könnten, welcher Wein wäre das?

Dier: Momentan würde ich einen Sauvignon Blanc wählen. Das ist eine neue Sorte, die man hier noch nicht so kennt.

BZ: Was ist für Sie die schönste Aufgabe einer Weinprinzessin?

Dier: Den Wein zu repräsentieren und sich mit anderen darüber zu unterhalten.

BZ: Und was sollte einer Weinprinzessin besser nicht passieren?

Dier: Das sehe ich, wenn es passiert ist.


Badische Zeitung Freitag, 30. August 2013

Heute beginnt Badens größtes Weinfest

Mit der neuen Weinprinzessin.

Jürgen Hahn (links) richtet mit einem Angestellten die Wagen für den Autoscooter.
Jürgen Hahn (links) richtet mit einem Angestellten die Wagen für den Autoscooter.
(Foto: zink)

BREISACH (gz). Im Weindorf sind die Lauben aufgebaut, der Wein liegt im Kühlschrank, die Gastronomen stehen in den Startlöchern und im Vergnügungspark hat Schausteller Jürgen Hahn die Standplätze an seine Kollegen vergeben. Damit steht dem Beginn des 57. Weinfestes für die Bereiche Kaiserstuhl und Tuniberg heute, Freitagabend, nichts mehr im Wege.

Bei Badens größtem Weinfest können bis Montag, 2. September, an die 400 Weine, Sekte und Seccos von allen Winzergenossenschaften des Kaiserstuhls und des Tunibergs, von 9 Weingütern sowie 2 Breisacher Sektkellereien verkostet werden.

Bereits gegen 17.30 Uhr werden sich die Ehrengäste auf dem Marktplatz versammeln. Kurz vor 18 Uhr ziehen sie dann in das Weindorf ein. Nach verschiedenen Ansprachen wird dort gegen 19 Uhr die neue Weinprinzessin die Veranstaltung offiziell eröffnen. Um 22 Uhr gibt es einen weiteren Höhepunkt, ein großes Feuerwerk über dem Rhein. Auch für Musik wird auf mehreren Bühnen gesorgt.

Eine weitere Attraktion ist der große Vergnügungspark, der wieder von Jürgen Hahn zusammengestellt wurde. Nach seinen Angaben ist für reichlich Nervenkitzel gesorgt. Wer gerne Adrenalin pur mag, für den sei das Fahrgeschäft mit dem Namen "Chaos" genau das Richtige. Gondeln, die sich in 22 Meter Höhe um die eigene Achse drehen, sorgen dabei für Kribbeln in der Magengegend. Außerdem gibt es den "Free-Fall-Tower", den Glasirrgarten "Crazy Town" und das rasante Familienfahrgeschäft "Magic". Fehlen dürfen natürlich auch nicht Autoscooter, Nostalgiewellenflieger, Schießbuden und Losverkäufer. Beim Kindernachmittag am Montag, 3. September, gelten vergünstigte Preise.


Badische Zeitung Donnerstag, 29. August 2013

Messe, Kunst, Musik und Vieles mehr

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (V):
Ein umfangreiches Rahmenprogramm lässt auch in diesem Jahr keine Wünsche offen.

Feuerwerk
Auch in diesem Jahr ist das große Feuerwerk einer der Höhepunkte beim Breisacher Weinfest.
(Foto: Archivbild: hans-peter ziesmer)

BREISACH / KAISERSTUHL / TUNIBERG. Auch für das 57. Weinfest für die Weinbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg, das von Freitag, 30. August, bis Montag, 2. September, in Breisach stattfindet, haben sich die Organisatoren ein großes Rahmenprogramm ausgedacht. Ein Höhepunkt wird dabei am Weinfest-Freitag um 22 Uhr das Feuerwerk über dem Rhein sein. Außerdem gibt es in diesem Jahr am Weinfest-Sonntag um 10.30 Uhr aus Anlass des 100-jährigen Bestehens des Badischen Weinbauverbandes einen ökumenischen Gottesdienst im Breisacher Münster.

Zum feierlichen Auftakt des diesjährigen Weinfestes am Freitag, 30. August, versammeln sich die Ehrengäste um 17.30 Uhr auf dem Breisacher Marktplatz. Gegen 18 Uhr ziehen die Weinhoheiten dann ins Weindorf ein. Dabei werden sie von dem Fanfarenzug Kaiserstühler Herolde aus Ihringen musikalisch begleitet. Nach verschiedenen Ansprachen wird die amtierende Bereichsweinprinzessin Marie-Luise Wolf, die im Juni zur Badischen Weinprinzessin gewählt wurde, ihre Krone an die tags zuvor gewählte Nachfolgerin weitergeben. Diese wird dann die Veranstaltung mit einem Trinkspruch offiziell eröffnen.

Neuer Pavillon für Jechtingen

Um 19 Uhr folgt das Richtfest der Zimmererinnung am neu errichteten Pavillon im Weindorf, der später der Gemeinde Sasbach für einen Aussichtspunkt in Jechtingen zur Verfügung gestellt wird. Am Samstag wird das Richtfest um 13 Uhr wiederholt. Am Freitagabend werden sich um 22 Uhr wieder viele Besucher an den Rhein begeben, um das große Feuerwerk zu bewundern.

Im Weindorf stellt der Breisacher Steinmetz Andreas Klein während der vier Tage Skulpturen, Brunnen und Dekoratives für Haus und Garten aus. Entlang der Feststraße präsentieren Aussteller landwirtschaftliche und gewerbliche Maschinen und Geräte. Wer will, kann sich auch über regenerative Energien informieren. Ein besonderes Erlebnis dürften erneut die Sondervorstellungen der Festspiele Breisach werden. Am Freitag ist um 19 Uhr das Jugendstück "Die Schöne und das Biest" auf der Freilichtbühne am Schlossplatz und am Samstag und Sonntag jeweils um 20 Uhr die Komödie "König Lear" zu sehen (weitere Infos unter http://www.festspiele-breisach.de)

Zum Breisacher Weinfest kommen immer viele Familien. Die Eltern schätzen es dabei, dass es für ihre Kinder ein spezielles Mitmachprogramm gibt. Es wird erneut vom Kindergarten Friedrich Fröbel aus Gündlingen zusammengestellt. Die Spielstraße mit Schminkstation, Rollenrutsche und vielem mehr lädt am Samstag von 15 bis 18 Uhr und am Sonntag von 13 bis 18 Uhr im Pavillon II im Weindorf zum Basteln, Malen und Geschicklichkeitsspielen ein. Die Teilnahme ist kostenlos.

Seit einigen Jahren bereichern Sportveranstaltungen das Weinfest. So steht am Sonntag, 1. September, ein "Genießerlauf" von Bad Krozingen nach Breisach auf dem Programm. Start der verschiedenen Gruppen ist um 8.30 Uhr in Bad Krozingen (21 Kilometer, Halbmarathon) sowie um 9.15 Uhr (10 Kilometer) und um 9 Uhr (Nordic Walking) in Hartheim (Infos unter http://www.move2-online.de Darüber hinaus werden sich deutsche und französische Bürgermeister bei einem Fußballspiel am Samstag um 16 Uhr im Breisacher Waldstadion gegenüberstehen. Schließlich werden zahlreiche Fahrradfahrer erwartet, die im Rahmen des "Rhein-Rad-Sommers" in Breisach Station machen (http://www.radtouren.de)

Für die kleinen und mittelgroßen Kinder ist der Vergnügungspark besonders wichtig. Für Nervenkitzel sorgt diesmal die 22 Meter hohe Schaukel "Chaos", der "Free-Fall-Tower", der Glasirrgarten "Crazy Town" und das rasante Familienfahrgeschäft "Magic". Beim Familiennachmittag am Montag, 2. September, gelten vergünstigte Preise.

Während der Weinfesttage hat der Badische Winzerkeller in Breisach am Samstag von 9 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr für Kellereibesichtigungen und Weinproben geöffnet. Zudem gibt es verschiedene Schifffahrten auf dem Rhein (Infos unter Telefon 07667/942010 oder http://www.bfs-info.de Wer das Festgelände und die Umgebung aus der Luft betrachten möchte, kann am Samstag- und Sonntagnachmittag einen Hubschrauberrundflug buchen. Der Helikopter startet beim Rheinhafen im Bereich der Bushaltestellen.

Bei einem Online-Gewinnspiel sind attraktive Preise von einer Schifffahrt über einen Restaurantbesuch bis hin zum 500 Euro-Reisegutschein zu gewinnen (Infos unter http://www.weinfest-breisach.de). Ab Freitag, 30. August, zeigt der Modellbauer Ignaz Eberenz aus Sasbach im Breisacher Museum im Rheintor Burgen. Während der Festtage ist der Eintritt ins Museum frei. Unter dem Motto "Königstuhl trifft Kaiserstuhl" stellen Produzenten aus Rügen und vom Kaiserstuhl am Samstag, Sonntag und Montag im Weindorf ihre Produkte vor.

Zu einer beschaulichen Stadtrundfahrt steht erneut das "Badenova-Bähnle" bereit. Die etwa 20-minütigen Rundfahrten führen vom Weinfestgelände über den Marktplatz zur Schiffsanlegestelle und zum Bahnhof. Die Bimmelbahn fährt am Freitag ab 17, am Samstag ab 14, am Sonntag ab 12 und am Montag ab 15 Uhr für 1,50 Euro je Tour.


        Rebland Kurier Mittwoch, 28. August 2013        
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Badische Zeitung Dienstag, 27. August 2013

Auf insgesamt zehn Linien fahren wieder Sonderbusse zum Weinfest

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (IV):
Die Polizei empfiehlt, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen /
Alkoholkontrollen sind wahrscheinlich.

Badenova-Bähnle
Das Badenova-Bähnle dreht wieder während des Weinfestes seine Runden durch Breisach.
(Foto: Benjamin Bohn)

BREISACH / KAISERSTUHL / TUNIBERG (gz). Damit die Besucher des 57. Weinfestes für die Bereiche Kaiserstuhl und Tuniberg die guten Tropfen, die dort angeboten werden, unbeschwert genießen können, wurden von den Veranstaltern wieder zahlreiche Sonderbuslinien eingerichtet.

Diese verkehren zwischen Breisach und allen Kaiserstuhl- und Tuniberggemeinden, Freiburg, Staufen sowie dem Elsass. Insgesamt 10 Linien stehen zur Verfügung, die von Freitag bis Montag, 30. August bis 2. September, gegen 18 Uhr ihre Touren beginnen. Die letzte Rückfahrt am Freitag und Samstag ist zwischen 2.30 und 3 Uhr, am Sonntag um 24 Uhr und am Montag um 1.30 Uhr.

Die Busse fahren von Endingen, Riegel, Bahlingen, Altvogtsburg, Freiburg, St. Nikolaus, Münstertal, Feldkirch und dem elsässischen Baltzenheim bis zum Weinfestgelände und zurück. Der Preis für eine einfache Fahrt beträgt 3 Euro. Kinder bis 12 Jahren müssen nichts bezahlen. Für Gäste, die mit dem eigenen Auto nach Breisach kommen, stehen beim Badischen Winzerkeller gratis Parkplätze und ein kostenloser Pendelbus (außer montags) zum Weinfestgelände zur Verfügung (Freitag 16.45 bis 3 Uhr; Samstag 15 bis 3 Uhr; Sonntag 11 bis 24).

Die Polizeidirektion Freiburg empfiehlt allen Gästen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Weinfest zu kommen und kündigt Alkoholkontrollen an. Außerdem weist sie darauf hin, dass an Minderjährige kein Alkohol ausgeschenkt werden darf.

Kampagne "Kein Alkohol für unsere Kinder"

Im Sinne eines verantwortungsbewussten Umgangs mit Alkohol arbeiten die Stadt Breisach, Sozialarbeiter und Jugendsachbearbeiter der Polizei Breisach zusammen. Mit der Kampagne "Kein Alkohol für unsere Kinder" sind die Mitarbeiter des Weinfestes für die Problematik des Alkoholmissbrauchs sensibilisiert worden. Sie werden im Zweifelsfall nur bei Vorlage des Ausweises Alkohol ausschenken. Zivilstreifen, die sich in den letzten Jahren bewährt haben, werden wieder Kontrollgänge absolvieren. Außerdem bitte die Polizei eindringlich, die Verkehrs- und Parkregelung zu beachten und die Rettungswege frei zu halten.

Weitere Informationen zu den Fahrzeiten der Sonderbusse sind bei der RVF-Fahrplanauskunft unter 01805/ 779966, bei der Breisach-Touristik unter 07667/940155 oder während des Weinfestes am Infostand unter 0162/8741440 erhältlich.

Auch die Breisgau-S-Bahn verkehrt auf den Strecken Freiburg-Breisach und Endingen-Breisach. Während des Weinfestes fahren jedoch aufgrund Gleisbauarbeiten zwischen Freiburg und Gottenheim Busse und von dort dann Züge nach Breisach. Das Weinfest öffnet am Freitag um 18 Uhr, am Samstag um 12 Uhr, am Sonntag um 11 Uhr und am Montag um 14 Uhr seine Tore.


Badische Zeitung Montag, 26. August 2013

Im Weindorf wird auch gesungen und gerockt

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (III):
An allen vier Tagen ist für Musik und Unterhaltung gesorgt /
Blaskapellen aus Österreich.

Tanzen, was das Zeug hält
Tanzen, was das Zeug hält: Beim Weinfest in Breisach ist dies auch in diesem Jahr wieder möglich.
(Foto: archivfoto: Benjamin Bohn)

BREISACH / KAISERSTUHL / TUNIBERG (gz). Nicht nur zahlreiche Weinfreunde besuchen jedes Jahr das Bezirksweinfest für die beiden Bereiche Kaiserstuhl und Tuniberg in Breisach. Die Veranstaltung ist auch ein Treffpunkt von Musikliebhabern, die das Tanzbein schwingen wollen oder gerne traditionelle oder fetzige Blasmusik hören.

Rebecca Gut ist seit einigen Jahren für die Zusammenstellung des Musikprogramms zuständig. Besonders freut sie sich darüber, "dass wir jedes Jahr zahlreiche Anfragen von Musikkapellen haben, die gerne nach Breisach kommen, um die Gäste zu unterhalten, und die ihren Auftritt oft mit ihrem Jahresausflug verbinden".

Auch einige Chöre sind dabei

So habe zum Beispiel die Stadtkapelle Bregenz, die schon 2012 in Breisach zu Gast war, bereits im Januar wieder angefragt, ob sie erneut kommen darf. "Die Musiker möchten gleich zweimal spielen und die ganzen 4 Tage bleiben", fügt Rebecca Gut hinzu.

Neben Blaskapellen und Chören werden natürlich auch wieder an allen vier Festabenden von 20 bis 24 Uhr Coverbands im Pavillon im Weindorf für Tanzmusik sorgen. Auch auf dem "Gastronomischen Marktplatz" sowie bei den "Brysacher Hofnarre" gibt es Live-Musik. Darüber hinaus ist es in diesem Jahr gelungen, den Radiosender SWR 3 für ein Engagement in Breisach zu gewinnen. So werden am Weinfest-Sonntag ab 20 Uhr die beiden bekannten DJs Michael Leupold und Michael Spleth sowie die Cowrock-Band "Big Dig" auf dem Festgelände am Rhein zu hören sein.

Das Programm im Einzelnen:

Freitag

Pavillon I: 18 bis 19 Uhr Krönung der Weinprinzessin mit Musik der "Kaiserstühler Herolde"; 20 bis 24 Uhr "Big Daddies"; Pavillon II: 19.30 bis 22 Uhr Musikverein Gündlingen; Gastronomischer Marktplatz: 20 Uhr "Gin Fizz Family"; Brysacher Hofnarre: 20 Uhr Tanzkapelle "Cocktail"

Samstag

Marktplatz Breisach: 11 bis 13 Uhr Bauernkapelle Dornbirn (Österreich); Pavillon I: 13 bis 15 Uhr Goaßbeitlbuam Musikanten (Österreich), 15 bis 17 Uhr Musikkapelle Pless, 17 bis 19 Uhr Stadtkapelle Bregenz Vorkloster (Österreich), 20 bis 24 Uhr "Funrise"; Pavillon II: 20 bis 23 Uhr Oliver Schulz Big Band; Gastronomischer Marktplatz: 21 Uhr "Wälderblut"; Brysacher Hofnarre: 20 Uhr Tanzkapelle "Cocktail"

Sonntag

Pavillon I: 11.30 bis 14 Uhr Musikverein Hausen an der Aach, 14.30 bis 15.30 Uhr Chorgemeinschaft MGV 1845 Breisach, 15.30 bis 16.30 Uhr Gastchor MGV Eintracht Ihringen, 16.30 bis 18.30 Uhr Bauernkapelle Dornbirn, 20 Uhr SWR 3 Party mit Big Dig und DJ Michael Leupold; Pavillon II: 20 bis 22.30 Uhr Band "Wild West"; Gastronomischer Marktplatz: 11 bis 13 Uhr Combo Spätlese des Musikvereins Oberrimsingen, 15 bis 18 Uhr Karaoke mit DJ Steffen & Achim; 21 Uhr SWR 3 Party mit Big Dig und DJ Michael Leupold; Brysacher Hofnarre: nachmittags Kapelle Krach & Streit

Montag

Pavillon I: 15 bis 19 Uhr "Surprise", 20 bis 24 Uhr "Rockin’ Carbonara"; Pavillon II: 16 bis 19.30 Uhr Rathausmusik Freiburg, 20 bis 22 Uhr Musikverein Oberrimsingen; Gastronomischer Marktplatz: 20 Uhr "Gin Fizz Family"; Brysacher Hofnarre: 20 Uhr Tanzband "Cocktail"

Unser Tipp:

Großes Feuerwerk

Ein besonderer Höhepunkt des Rahmenprogramms des Breisacher Weinfestes ist das große Feuerwerk, das am Weinfest-Freitag um 22 Uhr über dem Rhein zu sehen ist. In diesem Jahr wird es erstmals von der DLRG-Wachstation aus gezündet, nachdem die Veranstalter die Raketen aus Sicherheitsgründen nicht mehr von einem Rheinschiff abfeuern dürfen. Am optischen Genuss für die Zuschauer soll sich jedoch nach Angaben der Organisatoren nichts ändern.


Badische Zeitung Samstag, 24. August 2013

Die Grundlage für eine Weinprobe

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (II):
Das Speisenangebot auf dem Festgelände ist vielfältig /
Familie Tornow hört nach 44 Jahren auf.

Familie Tornow wird verabschiedet
44 Jahre verkaufte die Familie Tornow beim Breisacher Weinfest ihren leckeren Zwiebelkuchen. Dies wird künftig der Fallerhof aus Hausen übernehmen. Unser Bild zeigt von links die Weinfestorganisatoren Florian Herth und Rebecca Gut, Udo und Monika Tornow sowie Fabian und Siegfried Faller.
(Foto: Petra Littner)

BREISACH. Wer ein Weinfest besucht, der möchte in der Regel auch etwa essen. Denn eine gute Grundlage schadet nie für eine kleine oder vielleicht auch größere Weinprobe. Auch beim 57. Bezirksweinfest für die Weinbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg, das von Freitag bis Montag, 30. August bis 2. September, in Breisach stattfindet, wird dem Gast eine breite Auswahl an Speisen geboten.

Dabei gibt es für jeden etwas. Wer nur eine Kleinigkeit genießen möchte, der wird vielleicht bei einem der vielen Imbissstände fündig. Dort werden unter anderem Zwiebelkuchen, Bratwürste, Schupfnudeln, Käse, panierte Schnitzel, Gerichte mit frischen Pfifferlingen sowie türkische Speisen angeboten. Am Holzkohlegrill von Johann Traber wird zudem herzhafter Flammlachs zubereitet.

Wer es gerne etwas nobler mag, der ist im Bistrozelt des Gastronomischen Zirkels richtig, wo die Köche der Winzerstube Krone aus Achkarren, des Posthotels Kreuz-Post aus Burkheim und des Restaurants Lamm aus Bahlingen bewirten. Dort gibt es unter anderem eine Entenstopfleber, einen Weinfestsalat, Kabeljau, Wildragout und Rinderfilet.

Der Fallerhof aus Hausen wartet außerdem im Weindorf zum Beispiel mit Hirschgulasch, Rinderhüft- und Lachssteak auf. Darüber hinaus sorgt Wilhelm Kläsle am Gastronomischen Marktplatz am Rheinufer mit einer vielfältigen Speisen- und Getränkekarte für das Wohl der Besucher. Neben klassischen Tellergerichten wie Jägerschnitzel mit Spätzle kann man hier Hummer, Austern und Garnelen genießen oder sich süße Crêpes, Striebele und Flammkuchen schmecken lassen.

Der Gastronomische Marktplatz öffnet am Freitag um 18 Uhr, am Samstag um 15 Uhr sowie Sonntag und Montag um 11 Uhr. Des Weiteren bewirten auf dem Platz beim Schwanenweiher die "Brysacher Hofnarre" mit Kesselfleisch, panierten Schnitzeln und Salattellern.

Für viele Besucher des Bereichsweinfestes für Kaiserstuhl und Tuniberg gehört zu einem Gläschen Wein ein knuspriges Stück Zwiebelkuchen. Und so war die leckere hausgemachte Spezialität von Monika und Udo Tornow von der Bahnhofsgaststätte in Bahlingen stets eine gefragte Köstlichkeit im Weindorf. Nach 44 Jahren geben die Eheleute, die diese Tradition bereits in der zweiten Generation fortgeführt haben, ihren Stand ab. Als Nachfolger konnte die Familie Faller vom "Fallerhof" in Hausen gewonnen werden. Dabei wird Junior Fabian Faller, der kürzlich die Ausbildung zum Hotelfachmann und Koch abgeschlossen hat, maßgeblich für den Verkaufsstand verantwortlich zeichnen.

Ein wehmütiger Blick zurück

Bei den treuen Zwiebelkuchenbäckern Monika und Udo Tornow bedankten sich im Vorfeld des Weinfestes Rebecca Gut und Florian Herth von der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH im Namen der Weinfestorganisatoren mit Geschenken. Monika Tornow blickte im Gespräch mit der BZ etwas wehmütig auf die vergangenen Jahre zurück. Gerne wäre sie auch 2013 in Breisach mit dabei gewesen, aber eine Schulterverletzung ihres Mannes ließ das nicht zu. "Es ist auch körperlich schwere Arbeit, deshalb hören wir jetzt schweren Herzens auf", sagte sie.

Monika Tornow war 28 und ihre Mutter Eva 16 Jahre für den Zwiebelkuchen auf dem Breisacher Weinfest verantwortlich. Im Einsatz war jedoch immer die ganze Familie, bis hin zu den Patenkindern. Beim Schälen der Zwiebeln haben auch schon mal Nachbarn geholfen.

Die Zwiebeln wurden in Tornows Gaststätte zum Bahnhof in Bahlingen geschält und gedämpft. Auch der Teig wurde dort frisch hergestellt. In einem Kühlwagen ihres Bruders wurden die Zutaten nach Breisach gefahren, wo der Teig ausgerollt, mit Zwiebeln belegt und frisch gebacken wurde. Der hausgemachte Zwiebelkuchen war so bekannt, dass jedes Jahr einige Tausend Stücke über die Theke gingen. "Es sind auch einige Besucher nur wegen des Zwiebelkuchens zum Weinfest gekommen", weiß Monika Tornow zu berichten.

In so vielen Jahren entstehen auch nette Bekanntschaften. So habe man zu den Helfern im benachbarten Stand der WG Jechtingen ein besonders herzliches Verhältnis gepflegt, erinnert sich Monika Tornow. Da wurde schon einmal eine Flasche Wein gegen Zwiebelkuchen getauscht. "Ein Ehepaar aus München kommt schon seit 30 Jahren zu uns", fügt sie hinzu. Die Gespräche mit den vielen Stammkunden werden ihr schon fehlen. "Viele sind uns ans Herz gewachsen." Nicht immer lief in den 44 Jahren alles rund: "Früher gab es oft Stromausfälle und hin und wieder ist auch ein Ofen kaputt gegangen", erzählt sie. Dann sei schnell eine Lösung gesucht und improvisiert worden.

Wer auf den hausgemachten Zwiebelkuchen der Tornows auf keinen Fall verzichten will, der muss künftig in die Gaststätte zum Bahnhof nach Bahlingen fahren. Dort gibt es ihn – sowie auch Rahm- und Griebenkuchen – in diesem Jahr vom 21. September bis Ende Oktober.

Unser Tipp:

Flammlachs

Wer auf dem Breisacher Weinfest zu einem guten Wein ein leckeres Essen genießen möchte, der wird im Bistrozelt des Gastronomischen Zirkels Kaiserstuhl, auf dem "Gastronomischen Marktplatz" sowie beim Fallerhof sicherlich fündig. Eine besondere Spezialität bietet darüber hinaus der bekannte Hochseilartist Johann Traber an. Bei ihm wird am Holzkohlegrill ein herzhafter Flammlachs zubereitet, den zu probieren sich lohnt.


        Freiburger Stadtkurier Donnerstag, 22. August 2013        
Freiburger Stadtkurier

Badische Zeitung Donnerstag, 22. August 2013

400 Weine und Sekte beim großen Weinfest am Rhein im Angebot

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (I):
Auswahl an guten Tropfen ist wieder enorm /
Jahrgänge 2009 bis 2012 stehen im Mittelpunkt

Die Auswahl an Weinen ist groß
Die Auswahl an guten Tropfen ist auch dieses Jahr beim Breisacher Weinfest sehr groß.
(Foto: Benjamin Bohn)

Auch wenn sich das Bezirksweinfest für die Bereiche Kaiserstuhl und Tuniberg schon lange zu einem Volksfest entwickelt hat, stehen immer noch die guten Tropfen der Region im Mittelpunkt.

An die 400 Weine und Sekte gibt es in diesem Jahr zu verkosten. Bei den Weißweinen dominiert der Jahrgang 2012, bei den Rotweinen dagegen die Jahrgänge 2009 bis 2012.

Gefeiert wird auch in diesem Jahr 4 Tage –- von Freitag, 30. August, bis Montag, 2. September – und das bereits zum 57. Mal. An die 20 Winzergenossenschaften von Kaiserstuhl und Tuniberg, an die 10 Weingüter sowie der Badische Winzerkeller präsentieren den Gästen dabei das Beste aus ihren Kellern. Die Auswahl ist riesig. Bei den Weißweinen sind zum Beispiel leichte Müller-Thurgau oder Silvaner, gehaltvolle Grau- und Weißburgunder sowie die in Breisach besonders bei den jüngeren Gästen beliebten Bukettweine Muskateller, Scheurebe und Gewürztraminer zu finden.

Bei den Rotweinen dominiert der Spätburgunder, den es gleich in mehreren Varianten gibt: als hell gekelterten Pinot Blanc de Noir, als Weißherbst oder Rose, als traditionellen Spätburgunder sowie als im kleinen Barriquefass ausgebaute Spezialität. Daneben haben sich aber in den vergangenen Jahren weitere Rotweinsorten wie Merlot oder Cabernet Sauvignon einen Namen gemacht. Schließlich gibt es mehrere interessante Cuvées.

Ausgeschenkt werden die edlen Tropfen in 16 meist hübsch geschmückten Weinlauben. An 2 Sektständen bieten darüber hinaus die Gräflich von Kageneck’sche Wein- und Sektkellerei sowie die Sektkellerei Geldermann Prickelndes an.

"Die Weinpreise bleiben stabil", hat Waldemar Isele, Geschäftsführer der WG Achkarren und der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die das Weinfest organisiert, versprochen.

Das günstigste Zehntele kostet 1,20 Euro. Die meisten Gewächse sind für 1,50 bis 2,50 Euro je Glas zu erhalten. Für Spezialitäten wie Eisweine oder Trockenbeerenauslesen werden bis zu 7 Euro verlangt.

188 Weine sind trocken ausgebaut. Dies entspricht einem Anteil von 54 Prozent. Bei den Qualitätsstufen dominieren die Qualitätsweine (166), gefolgt von den Kabinettweinen (110) und den Spätlesen (52).

Insgesamt 11 Rot- und 2 Weißweine, die im Barriquefass gelagert sind, werden ebenfalls ausgeschenkt. Auf alle Flaschen wird ein Pfand von einem Euro verlangt. Die leeren Flaschen werden an allen Weinlauben zurückgenommen.

An den Wein- und Sektständen gibt es 36 Sekte zu 2 bis 2,80 Euro je Glas. Das Pfand für ein Sektglas liegt bei 1,50 Euro. Außerdem gibt es 16 Seccos, die zwischen 1,50 und 1,80 Euro kosten.

Da sich die sogenannte "Sürpfel-Karte", die zu einer individuellen Weinprobe einlädt, großer Beliebtheit erfreut, wird sie auch in diesem Jahr angeboten. Sie kostet 8 Euro und ist in jeder Laube, am Gläser- und am Infostand im Weindorf sowie bei der Breisach Touristik am Marktplatz zu erhalten. Auf der "Sürpfel-Karte" findet der Gast 5 Coupons, für die er in den Weinlauben verschiedene Qualitäts- oder Kabinettweine erhält.

Moderierte Weinprobe mit Spätburgundern

Seit einigen Jahren bemüht sich die frühere Badische Weinprinzessin Rebecca Gut, den Weingenuss wieder etwas mehr in den Mittelpunkt des Weinfestes zu rücken. Heuer bietet sie am Weinfest-Samstag, 31. August, um 16 Uhr im Bistrozelt des Gastronomischen Zirkels inmitten des Weindorfes eine Probe mit 5 von ihr ausgesuchten Spätburgundern an. Die Teilnahme kostet nur 5 Euro, rund 80 Gäste haben in dem Zelt Platz. Anmeldungen werden am Infostand auf dem Weinfest oder bei der Breisach Touristik, Telefon 07667/940155, entgegen genommen.

Für den Weingenuss stehen auch in diesem Jahr verschiedene Festgläser zur Auswahl. Neben dem sogenannten DOC-Stielglas für 2 Euro werden 3 Bechergläser für 1,50 Euro angeboten. Sie zieren das farbige Naturgarten-Kaiserstuhl-Logo, eine Ansicht des Breisacher Rheintors und das Logo der WG Bickensohl. Der Erwerb eines Glases gilt laut Isele als Eintritt zum Fest, den Verkauf übernimmt erneut die Trachtengruppe "Lustige Tuniberger" aus Niederrimsingen an 2 Ständen. Neben Wein und Sekt gibt es auf dem Gelände auch Kaffeespezialitäten. Beim Bistrozelt im Weindorf bietet Gerhard Maier unter anderem Espresso, Cappuccino und Latte macchiato an.

Kaffee und Kuchen gibt es auch beim Restaurant am Rhein auf dem "Gastronomischen Marktplatz". Mit dem Equipment von "Tee Peter Kaffee" aus Freiburg übernimmt Wilhelm Kläsle damit den Standplatz des Gündlinger Jugendrotkreuzes, das den Stand aus personellen Gründen nicht mehr bewirten kann. Die Kuchen und Torten stammen aus der Backstube von Armin Häring vom Café Ihringer aus Breisach.

Cocktails und Longdrinks mixt darüber hinaus beim "Gastronomischen Marktplatz" das Team von Pino Raia, Inhaber des "Karma" in Freiburg.

Wein- und Sektangebot

Weindorf: 16 Wein- und 2 Sektlauben mit allen Winzergenossenschaften von Kaiserstuhl und Tuniberg, dem Badischen Winzerkeller, 9 Weingütern und den Sektkellereien Kageneck und Geldermann

Weine: 348, davon 188 trocken (54 Prozent)

Qualitätsstufen: 166 Qualitäts-, 110 Kabinett-, 52 Spätlese- und 20 edelsüße Weine, 2 Weiß- und 11 Rotweine im Barriquefass ausgebaut

Weinpreise: 1,20 bis 7 Euro je Zehntele

Sekte: 36 (2 bis 2,80 Euro je Glas)

Seccos: 16 (1,50 bis 1,80 Euro je Glas)
 

Unser Tipp:

Premium-Weinprobe

Gönnen Sie sich an einem Abend im Weindorf ein besonderes Erlebnis: eine Premium-Weinprobe. Suchen Sie sich eine Rebsorte aus, gehen Sie von Weinlaube zu Weinlaube und verlangen Sie dort jeweils den besten Wein dieser Sorte. So können Sie einen guten Überblick über das Angebot erhalten und die Unterschiede zwischen den einzelnen Weinproduzenten entdecken.


Badische Zeitung Dienstag, 20. August 2013

"Genuss-Touren" mit dem E-Bike am Kaiserstuhl

Am 1. September gibt es zwei Angebote von Endingen und Oberrotweil zum Breisacher Weinfest / Kleine Leckereien zur Stärkung.

BREISACH/KAISERSTUHL. Wer schon immer mal ein E-Bike ausprobieren wollte oder einfach Spaß daran hat, mit Elektrounterstützung gemütlich die Region zu erkunden, der kann dies am Sonntag, 1. September, bei einer geführten "Genuss-Tour" im Naturgarten Kaiserstuhl tun.

Von Endingen und Vogtsburg startet jeweils eine E-Bike-Tour in Richtung Weinfestgelände in Breisach, unterbrochen von kleinen Verschnaufpausen, bei denen die regionalen "Kaiserlich genießen"-Produkte genossen werden können. Im Sonderpreis von 10 Euro pro Person sind die E-Bike-Miete für den Tag ebenso wie der Tourenführer und leckere Kostproben unterwegs inbegriffen. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Die Teilnahme ist nur mit Anmeldung möglich. Anmeldeschluss ist der 31. August.

Die Tour ab Endingen startet um 11.30 Uhr beim Hotel Garni Pfauen und ist 64 Kilometer lang (Anmeldung und Auskünfte bei der Tourist-Information Endingen, Telefon 07642-689990). Die westliche Fahrt startet um 10.30 Uhr am Rathaus in Oberrotweil, ist 35 Kilometer lang und führt am Nachmittag wieder zurück (Anmeldungen und Auskünfte bei der Tourist-Information in Vogtsburg, Telefon 07662-94011).

Elektrofahrräder gratis testen

Auf dem Weinfest in Breisach können Besucher am Sonntag, 1. September, von 13 bis 18 Uhr Elektrofahrräder auch auf einem Parcours gratis testen. Wer den Naturgarten Kaiserstuhl auf eigene Faust mit dem E-Bike erkunden möchte, kann auch auf das Tagesarrangement der Breisach-Touristik zurückgreifen.

Info und Buchung bei der Breisach-Touristik, Telefon 07667-940155, breisach-touristik@breisach.de


News aus Baden Mittwoch, 14. August 2013

Ökumenischer Festgottesdienst

Breisach (mr) Der Badische Weinbauverband feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlaß findet am Sonntag, 1. September, 10.30 Uhr, im Münster Breisach ein ökumenischer Festgottesdienst statt.

Den Festgottesdienst leiten Münsterpfarrer Werner Bauer und Dekan Hans-Joachim Zobel.

Musikalisch begleitet wird der Gottesdienst von der Gruppe Sextakkord, Joe Fässler.

Es ist ein Shuttle-Bus eingerichtet, der ab 9.30 Uhr vom Badischen Winzerkeller aus zum Münster fährt


Badische Zeitung Mittwoch, 14. August 2013
Von unserem Redakteur Gerold Zink

Weingenuss zu moderaten Preisen

Weinfest für die Bereiche Kaiserstuhl und Tuniberg mit großem Programm

Am letzten Augustwochenende steht Breisach wieder ganz im Zeichen des edlen Rebensaftes. Denn von Freitag, 30. August, bis Montag, 2. September, findet das 57. Weinfest für die Weinbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg statt.

Die auswahl an Weinen ist groß
Vertreter der Weingüter sowie der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH informierten über das Programm des Breisacher Weinfestes.
(Foto: Gerold Zink)

Es ist die größte Veranstaltung dieser Art in Baden. Die Organisatoren haben wieder ein unterhaltsames Programm zusammengestellt. „Die Weinpreise bleiben stabil“, kündigten sie außerdem an.

Am Dienstagmorgen stellten Waldemar Isele, Florian Herth und Rebecca Gut von der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die das Weinfest veranstaltet, sowie Martin Schmidt von den Kaiserstühler Weingütern im Restaurant am Rhein den genauen Ablaufplan vor. Neu sind unter anderem ein ökumenischer Gottesdienst am Weinfestsonntag um 10.30 Uhr im Breisacher Münster aus Anlass des 100-jährigen Bestehens des Badischen Weinbauverbandes, eine SWR 3-Party, eine Spätburgunderprobe und ein E-Bike Aktionstag.

Im Mittelpunkt des Großereignisses wird aber wieder der Rebensaft stehen. Rund 400 Weine und Sekte von Kaiserstuhl und Tuniberg werden den Gästen angeboten. Das günstigste Zehntele ist laut Isele bereits für 1,20 Euro zu haben, das teuerste – ein edelsüßer Tropfen – kostet 7 Euro. „Insgesamt bleiben die Weinpreise auf dem Niveau des Vorjahres, die meisten Tropfen kosten zwischen 1,50 und 2,50 Euro je Glas“, betonte er.

Ausgeschenkt werden die Weine in 15 Lauben von rund 20 Kaiserstühler und Tuniberger Winzergenossenschaften, vom Badischen Winzerkeller aus Breisach, von 9 Weingütern vom Kaiserstuhl und von 2 Breisacher Sektkellereien. Darüber hinaus sorgen zahlreiche Gastronomen für das Wohl der Besucher.

Neu im Programm ist am Sonntagabend eine SWR 3-Party mit der Band Big Dig und DJ Michael Leupold. Weitere Attraktionen sind der Vergnügungspark und eine Ausstellung verschiedener Gewerbebetriebe. Für die kleinen Besucher wird es besondere Spiele geben. Im Museum für Stadtgeschichte kann die Sonderausstellung „Historische Burgen“ besichtigt werden.

Feuerwerk über dem Rhein

In diesem Jahr beginnt das Weinfest am Freitagabend, 30. August. Gegen 18 Uhr ziehen die Ehrengäste in das Weindorf ein. Kurze Zeit später wird die neue Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg die Veranstaltung offiziell eröffnen. Ein weiterer Höhepunkt startet um 22 Uhr. Am Rheinufer bei der DLRG-Wachstation wird das große Feuerwerk entzündet. „Aus Sicherheitsgründen darf es nicht mehr wie bislang von einem Schiff direkt auf dem Rhein aus abgebrannt werden“, informierte Florian Herth.

Immer noch nicht trennen konnten sich die Organisatoren von den für den Weingenuss eher ungeeigneten Bechergläsern. So wird es auch in diesem Jahr neben dem so genannten DOC-Stielglas für 2 Euro insgesamt 3 verschiedene Weinfestgläser in Becherform für 1,50 Euro geben. Diese ziert das Logo des Naturgartens Kaiserstuhl, eine Ansicht des Breisacher Rheintors und ein Motiv der Winzergenossenschaft Bickensohl. „Der Erwerb eines Glases gilt als Eintritt zu dem Fest“, betont Isele. Die Organisatoren wollen mit dem Erlös aus dem Gläserverkauf einen Teil der Kosten in Höhe von rund 350 000 Euro decken.

Das Bereichsweinfest bietet auch einige sportliche Highlights. So können Interessierte am Sonntag, 1. September, an einem „Genießerlauf“ von Bad Krozingen oder Hartheim zum Weinfest nach Breisach teilnehmen (Infos unter http://www.move2-online.de Darüber hinaus werden sich voraussichtlich Bürgermeister aus deutschen und französischen Gemeinden in einem Fußballspiel am Samstag um 16 Uhr im Breisacher Waldstadion gegenüberstehen. Zudem werden viele Fahrradfahrer in der Münsterstadt erwartet, die im Rahmen der Veranstaltung Rhein-Rad-Sommer in Breisach Station machen. Schließlich gibt es am Sonntag, 1. September, einen E-Bike Aktionstag. Dabei werden von Endingen und Oberrotweil aus 2 Touren nach Breisach angeboten.

Damit die Besucher das Weinfest unbeschwert genießen können, verkehren wieder Sonderbusse von allen Kaiserstuhl- und Tuniberggemeinden sowie von Freiburg, Staufen und dem Elsass nach Breisach und zurück (Fahrzeiten unter http://www.weinfest-breisach.de sowie unter Telefon 01805/779966). Für Gäste, die mit dem Auto an den Rhein kommen, stehen beim Badischen Winzerkeller gratis Parkplätze zur Verfügung.


Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH Dienstag, 13. August 2013
Pressemitteilung

57. Bereichsweinfest Kaiserstuhl+Tuniberg
in Breisach am Rhein

Freitag, 30. August, bis Montag, 2. September 2013

Rund 400 Weine und Sekte von Kaiserstuhl und Tuniberg stehen beim regional größten Bereichsweinfest in Breisach zur Auswahl. Gefeiert wird 4 Tage lang - von Freitag, 30. August, bis Montag, 2. September 2013 - und das bereits zum 57. Mal. Dafür schmücken die Winzergenossenschaften vom Kaiserstuhl und Tuniberg, der Badische Winzerkeller, die beiden Breisacher Sektkellereien und eine Auswahl heimischer Weingüter ihre Lauben im Weindorf und am Gastronomischen Marktplatz. Mehrere gastronomische Betriebe bieten dazu eine reichhaltige Speisenauswahl, während an allen Tagen ein vielfältiges Musik- und Unterhaltungsprogramm für Kurzweil sorgt. Weitere Attraktionen hält der große Vergnügungspark und eine Ausstellung verschiedener Gewerbebetriebe bereit. Darüber hinaus lohnt ein Bummel durch die Stadt Breisach mit ihren historischen Sehenswürdigkeiten mit einem Besuch der Sonderausstellung „Historische Burgen“ im Museum für Stadtgeschichte. Anlässlich seines 100-jährigen Bestehens feiert darüber hinaus der Badische Weinbauverband im Breisacher Münster St. Stephan einen ökumenischen Gottesdienst am Sonntag, 1. September um 10:30 Uhr und die Stadt Breisach erwartet als Station des „RheinRadSommers“ zahlreiche Fahrradfahrer.

Eröffnung

Zum feierlichen Auftakt am Freitag, 30. August, werden um 18 Uhr die Weinhoheiten und Ehrengäste bei ihrem Einzug ins Weindorf durch den Fanfarenzug Kaiserstühler Herolde aus Ihringen musikalisch begleitet. Am Pavillon findet dann die Begrüßung durch Vertreter aus der Weinwirtschaft und Breisachs Bürgermeister Oliver Rein statt. Während der Feier wird die amtierende Bereichsweinprinzessin Marie-Luise Wolf, die im Juni zur Badischen Weinprinzessin gewählt wurde, ihre Krone an die tags zuvor gewählte Nachfolgerin weitergeben. Die wird wiederum als erste Amtshandlung das 57. Bereichsweinfest Kaiserstuhl+Tuniberg eröffnen. Weitere Höhepunkte an diesem Abend sind das Richtfest der Zimmererinnung am neu errichteten Pavillon im Weindorf um 19 Uhr und das große Feuerwerk über dem Rhein um 22 Uhr.

Winzergenossenschaften, Sektkellereien und Weingüter

Die Anbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg werden in 15 Weinlauben von 11 Winzergenossenschaften vom Kaiserstuhl, 8 vom Tuniberg, dem Badischen Winzerkeller Breisach und einer Auswahl an Weingütern repräsentiert. Auch die Wasenweiler Winzer GmbH und das Weingut Karl Karle (Ihringen) schenken wieder gemeinsam ihre Kellerschätze aus. Die Kaiserstühler Winzer vom Silberberg GmbH, Bahlingen, werden ebenso wieder in ihrer Laube im Weindorf zu finden sein, wie die Geldermann Privatsektkellerei und die Gräflich von Kageneck'sche Wein- und Sektkellerei, beide aus Breisach.

Weine, Sekte, Perlweine

Insgesamt 384 Spezialitäten aus den Anbaubereichen Kaiserstuhl und Tuniberg stehen beim großen Bereichsweinfest zur Auswahl. Darunter 348 verschiedene Weine unterschiedlicher Jahrgänge, Qualitäten und Ausbauarten, sowie 26 Sekte und 16 Perlweine. Ein Zehntele ist bereits ab 1,20 Euro erhältlich, für einen außergewöhnlichen Eiswein oder eine Beerenauslese bezahlt man 7 Euro.

Sürpfelkarte

Großer Beliebtheit erfreut sich die „Sürpfel-Karte“, die auch 2013 zur individuellen Weinprobe einlädt. Sie beinhaltet 5 Abrisscoupons, für die in den Weinlauben regionaltypische Spezialitäten als Qualitäts- oder Kabinettweine ausgeschenkt werden. Die „Sürpfel-Karte“ kostet 8 Euro und ist in jeder Laube und am Infostand im Weindorf erhältlich. Bei der Breisach Touristik am Marktplatz kann man die Karte auch im Voraus erwerben, beispielsweise um sie zu verschenken.

Pinot Noir - Weinprobe

Am Samstag, 31. August, lädt die ehemalige Badische Weinprinzessin Rebecca Gut zu einer besonderen Verkostung ein. Dabei wird sie um 16 Uhr im Bistrozelt des Gastronomischen Zirkels inmitten des Weindorfes 5 erlesene Spätburgunder in ihrer großen Vielfalt präsentieren. Die Teilnahme kostet 5 Euro. Die Sitzplätze sind begrenzt. Anmeldungen werden am Infostand oder bei der Breisach Touristik entgegen genommen.

Festglas

Für den Weingenuss stehen verschiedene Festgläser zur Auswahl. So sind neben dem so genannten DOC-Stielglas mit dem Motiv des Naturgartens Kaiserstuhl für 2 Euro 3 verschiedene Weinfestgläser in Becherform für 1,50 Euro erhältlich. Diese ziert das farbige Naturgarten-Kaiserstuhl-Logo, eine Ansicht des historischen Breisacher Rheintors und das Logo der WG Bickensohl. Der Erwerb dieser Gläser gilt als Eintritt zum Fest, den Verkauf übernimmt erneut die Trachtengruppe „Lustige Tuniberger“ aus Niederrimsingen an 2 Ständen. Für Sektgläser wird Ständen der Kellereien ein Pfand von 1,50 Euro berechnet. Auf Wein-, Sekt- und Mineralwasserflaschen wird wiederum ein Glaspfand in Höhe von 1,- Euro erhoben.

Gastronomisches Angebot

Das bunt gemischte kulinarische Angebot im Weindorf beinhaltet vom kleinen Imbiss über regionale und internationale Spezialitäten bis hin süßen Backwerken eine reichhaltige Auswahl. Darunter ofenfrischer Zwiebelkuchen, Bratwürste, Schupfnudeln, Käse, panierte Schnitzel, Gerichte mit frischen Pfifferlingen sowie türkische Speisen. Am Holzkohlegrill von Johann Traber wird zudem herzhafter Flammlachs zubereitet während im Bistrozelt des Gastronomischen das Restaurant-Winzerstube Krone aus Achkarren, das Posthotel Kreuz-Post (Burkheim) und das Restaurant Lamm (Bahlingen) bewirten.
Darüber hinaus sorgt Wilhelm Kläsle am Gastronomischen Marktplatz am Rheinufer mit einer vielfältigen Speisen- und Getränkekarte für das Wohl der Besucher. Neben klassischen Tellergerichten kann man hier Hummer, Austern und Garnelen genießen oder sich süße Crêpes und Striebele oder Flammkuchen schmecken lassen. Außerdem hat Wilhelm Kläsle den Kaffee- und Kuchenstand der Gündlinger Jugendrotkreuzgruppe übernommen. Neu dazu gekommen ist der Stand von Marion Hecklinger aus Gottenheim, die gebackenen Camembert, Feta im Fladenbrot, „Laugenlümmel“ und Maiskolben und darüber hinaus Süßwaren von der bunten Fruchtgummimischung bis hin zum Slush-Eis anbietet. Fruchtige Cocktails und Longdrinks an der Bar von Pino Raia (Karma - Public Livingroom Freiburg) sowie Fruchtlimonaden und Vitalgetränke (Lieler Schlossbrunnen) ergänzen die Vielfalt. Der Gastronomische Marktplatz öffnet am Freitag um 18 Uhr, Samstag um 15 Uhr sowie Sonntag und Montag um 11 Uhr.
Des Weiteren bewirten auf dem Platz beim Schwanenweiher die „Brysacher Hofnarre“ mit Kesselfleisch, panierten Schnitzeln und Salattellern.

Kaffeespezialitäten

Beim Bistrozelt im Weindorf wird erneut Gerhard Maier mit „Cafe Fredo“ feine Kaffeespezialitäten vom klassischen Espresso über Cappuccino bis zur Latte Macchiato sowie verschiedene Kuchen anbieten.
Ein weiteres Kaffee- und Kuchenangebot stellt das Restaurant Am Rhein am Gastronomischen Marktplatz. Mit dem Equipment von „Tee Peter Kaffee“ aus Freiburg übernimmt Wilhelm Kläsle damit den Standplatz der Gündlinger Ortsgruppe des Jugendrotkreuz, die aus personellen Gründen nicht mehr bewirten können. Die Kuchen und Torten stammen aus der Backstube von Armin Häring, Café Ihringer, Breisach.

Cocktails

Das abwechslungsreiche Getränkeangebot wird auch 2013 wieder durch spritzige Cocktails und Longdrinks bereichert. Diese werden beim Gastronomischen Marktplatz vom Team um Pino Raia, Inhaber des „Public Livingroom Karma“, Freiburg, gemixt.

Musik - Tanz - Volkstümliches

Das Weinfest beginnt mit dem Einzug der Ehrengäste und Weinhoheiten unter musikalischer Begleitung durch den Fanfarenzug Kaiserstühler Herolde aus Ihringen am Freitag um 18 Uhr. Ab 19:30 Uhr spielen in den Pavillons im Weindorf der Musikverein Gündlingen und die „Big Daddies“. Am Samstag beginnt das musikalische Rahmenprogramm mit einem Platzkonzert der Bauernkapelle Dornbirn am Breisacher Marktplatz um 11 Uhr. Von 13 bis 15 Uhr treten die „Goaßbeitlbuam Musikanten“, von 15 bis 17 Uhr die „Musikkapelle Pless“ und von 17 bis 19 Uhr das Vororchester der Stadtkapelle Bregenz im Weindorf auf. Tanzmusik liefern die Oliver Schulz Big Band im Pavillon 2 und die Breisacher Formation Funrise (Pavillon 1).
Das Frühschoppenkonzert am Sonntag wird vom Musikverein Hausen an der Aach ab 11:30 Uhr gestaltet. Zum traditionellen Chorsingen werden um 15 Uhr die Chorgemeinschaft MGV 1845 Breisach und der MGV Ihringen erwartet. Im Anschluss spielt ab 16:30 Uhr die Bauernkapelle Dornbirn. Ab 20 Uhr sorgt die Band Wild West für Partystimmung, außerdem gastiert die SWR3 Party mit Big Dig und DJ Michael Leupold am Sonntagabend beim diesjährigen Weinfest.
Am Gastronomischen Marktplatz sorgt am Freitag und Montag jeweils ab 20 Uhr „Gin Fizz Family“ für Unterhaltung. Am Samstag heizt ab 21:00 Uhr die Stimmungs- und Tanzband „Wälderblut“ ein, während der Festsonntag um 11:00 Uhr mit der Combo „Spätlese“ des Musikvereins Oberrimsingen beginnt. 15 bis 18 Uhr ist Karaoke mit DJ Steffen und Achim Baumer und ab 21 Uhr sind der gastronomische Marktplatz und auch das Weindorf Partyzone für die SWR3-Party mit Big Dig und DJ Michael Leupold. Bei den Hofnarren hingegen kann man zur Musik von „Cocktail“ tanzen.

Rahmenprogramm

Traditionell errichten Handwerker der Zimmererinnung einen Holz-Pavillon, der in diesem Jahr der Gemeinde Sasbach-Jechtingen zur Verfügung gestellt wird. Der Aufbau im Weindorf wird mit einem Richtfest am Freitag um 19 Uhr und Samstag um 13 Uhr gefeiert. Während der Festtage dient der Pavillon als Infostand der Zimmererinnung und als Ausstellungsort für Bücher. Daneben stellt der Breisacher Steinmetz Andreas Klein Skulpturen, Brunnen und Dekoratives für Haus und Garten aus. Entlang der Feststraße präsentieren einige Aussteller landwirtschaftliche und gewerbliche Maschinen und Geräte und informieren über regenerative Energien.
Ein besonderes Erlebnis ist wiederum die Sondervorstellung der Festspiele Breisach, die am Freitag um 19 Uhr das Jugendstück „Die Schöne und das Biest“ auf der Freilichtbühne am Schloßplatz aufführen. Hier ist zudem am Samstag und Sonntag jeweils um 20 Uhr die Komödie „König Lear“ zu sehen. Weitere Info unter www.festspiele-breisach.de.

Kinderprogramm

Das Mitmachprogramm für die kleinen Gäste wird wieder vom Kindergarten Friedrich Fröbel, Gündlingen, zusammengestellt. Die Spielstraße mit Schminkstation, Rollenrutsche und vielem mehr lädt am Samstag von 15 bis 18 Uhr und Sonntag von 13 bis 18 Uhr im Pavillon II zum Basteln, Malen und Geschicklichkeitsspielen ein. Die Teilnahme ist gratis, Getränke werden von Lieler Schlossbrunnen kostenlos zur Verfügung gestellt.

Sportliche Ereignisse

Das Bereichsweinfest Kaiserstuhl+Tuniberg bietet neben den Gaumenfreuden auch einige sportliche Highlights. So kann man am Sonntag, 1. September, an einem „Genießerlauf“ von Bad Krozingen zum Bereichsweinfest in Breisach teilnehmen. Start der verschiedenen Gruppen ist um 8:30 Uhr in Bad Krozingen (21 km, Halbmarathon), 9:15 Uhr in Hartheim (10 Kilometer) und 9 Uhr in Hartheim (Nordic Walking). Infos unter www.move2-online.de.
Darüber hinaus werden Bürgermeister aus deutschen und französischen Gemeinden in einem Fußballspiel am Samstag um 16 Uhr im Breisacher Waldstadion gegeneinander antreten.
Zudem werden zahlreiche Fahrradfahrer in der Münsterstadt erwartet, die im Rahmen des „RheinRadSommer“ in Breisach Station machen. www.radtouren.de

Vergnügungspark

Eine weitere Attraktion für die Besucher des Bereichsweinfestes in Breisach ist der große Vergnügungspark, der wieder während der 4 Festtage Attraktionen für die ganze Familie bietet. Für besonderen Nervenkitzel sorgt diesmal die ausladende, 22 Meter hohe Schaukel „Chaos“, der Free-Fall-Tower „Adrenalin“, der Glassirrgarten „Crazy Town“ und das rasante Familienfahrgeschäft „Magic“. Schießbuden, Dosenwerfen und der Losverkauf locken zudem mit schönen Gewinnen, während Stände mit gebrannten Mandeln, kandierten Früchten, Lebkuchenherzen und Zuckerwatte für Kirmesromantik sorgen. Beim Familiennachmittag am Montag, 2. September, gelten wiederum vergünstigte Preise.

Offener Winzerkeller - Schifffahrten - Hubschrauberrundflüge

Während der Weinfesttage hat der Badische Winzerkeller in Breisach am Samstag von 9 bis 18 Uhr und Sonntag von 11 bis 18 Uhr für Kellereibesichtigungen und Weinproben geöffnet.
Ein kurzweiliges Freizeitvergnügen versprechen darüber hinaus die Schifffahrten auf dem Rhein. Die Flotte lädt dabei unter anderem zur Feuerwerksfahrt am Freitagabend ein. Info unter Telefon 07667/942010 oder im Internet unter www.bfs-info.de.
Wer das Festgelände und die Umgebung Breisachs aus der Luft betrachten möchte, kann am Samstag- und Sonntagnachmittag einen Hubschrauber-Rundflug buchen. Der Helikopter startet beim Rheinhafen im Bereich der Bushaltestellen.

Online-Gewinnspiel

Auch in diesem Jahr kann man bei einem „Online-Gewinnspiel“ wieder attraktive Preise von der Schifffahrt über den Restaurantbesuch bis hin zum 500-Euro-Reisegutschein gewinnen. Die Preisfrage und die Teilnahmebedingungen sind im Internet unter www.weinfest-breisach.de eingestellt. Hier werden die Gewinner anschließend auch veröffentlicht.

Sonderausstellung „Historische Burgen“ im Museum für Stadtgeschichte

Ab Freitag, 30. August, können im Rahmen einer Sonderausstellung beeindruckende Burgenminiaturen des Modellbauers Ignaz Eberenz aus Sasbach im Museum für Stadtgeschichte im Breisacher Rheintor bestaunt werden. Während der Festtage ist der Eintritt frei und das Museum ist auch am Weinfestmontag von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Die Ausstellung besteht bis 30. September. Reguläre Öffnungszeiten: Di - Fr 14 - 17 Uhr, Sa, So, Feiertag 11:30 - 17 Uhr. Eintritt: 2 Euro.

Kooperationspartner Naturgarten Kaiserstuhl GmbH

Unter dem Motto „Königstuhl trifft Kaiserstuhl“ stellen sich in diesem Jahr die Regionalmarken „Kaiserlich genießen“ und „Original Rügen Produkte“ vor. Hersteller und Händler verschiedener Erzeugnisse werden dabei am Samstag, Sonntag und Montag auf einem kleinen Marktplatz im Weindorf über ihre zertifizierten Produkte informieren und Kostproben reichen. So kann man beispielsweise köstliche Sanddorngelees und Liköre von der Ostseeinsel neben Kaiserstühler Walnusstorte und kaltgepressten Ölen probieren.

Weinfestbus / Parkmöglichkeiten

Damit die Weinfestbesucher unbeschwert genießen können, wurden wieder Sonderbuslinien eingerichtet, die zwischen allen Kaiserstuhl- und Tuniberggemeinden, von Freiburg und Staufen sowie aus dem Elsass verkehren. Insgesamt 10 Linien stehen zur Verfügung, die gegen 18 Uhr ihre Touren beginnen. Fahrpläne unter www.weinfest-breisach.de. Auskünfte zu genauen Fahrzeiten werden unter Telefon 01805/779966 rund um die Uhr erteilt. Für Gäste, die mit dem PKW nach Breisach kommen, stehen beim Badischen Winzerkeller gratis Parkplätze und ein kostenloser Pendelbus zur Verfügung (Freitag 16:45-3.00 Uhr; Samstag 15.00-3.00 Uhr; Sonntag 11.00-24.00; Montag kein Pendelbus!).

Stadtrundfahrt

Zu einer beschaulichen Stadtrundfahrt steht das „Badenova-Bähnle“ bereit. Die etwa 20-minütigen Rundfahrten führen vom Weinfestgelände über Marktplatz, Schiffsanlegestelle, Sportgelände und Bahnhof. Die Bimmelbahn fährt am Freitag ab 17 Uhr, Samstag ab 14 Uhr, Sonntag ab 12 Uhr und Montag ab 15 Uhr für 1,50 Euro / Erwachsene und 1 Euro / Kinder je Tour.

Sicherheitshinweise

Die Polizeidirektion Freiburg weist darauf hin, dass sie beim Bereichsweinfest Kaiserstuhl+Tuniberg verstärkt Alkoholkontrollen durchführen wird. Zur Vermeidung unliebsamer Zwischenfälle wird an die Nullpromillegrenze für Autofahrer erinnert. Dass an Minderjährige kein Alkohol ausgeschenkt wird, ist selbstverständlich. Im Sinne eines verantwortungsbewussten Umgangs mit Alkohol arbeiten die Stadt Breisach und Sozialarbeiter mit den Jugendsachbearbeitern der Polizei Breisach zusammen. Mit der Kampagne „Kein Alkohol für unsere Kinder“ sind die Mitarbeiter des Weinfestes für die Problematik des Alkoholmissbrauchs sensibilisiert und werden nur bei Vorlage des Ausweises Alkohol ausschenken. Zivilstreifen, die sich in den letzten Jahren bewährt haben, werden wieder Kontrollgänge absolvieren. Außerdem wird eindringlich gebeten, die Verkehrs- und Parkregelung zu beachten und vor allem die Rettungswege frei zu halten.

Ansprechpartner der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH:

Für die Gesamtorganisation:
Florian Herth,
Münsterplatz 1, 79206 Breisach, Tel.: 07667/ 832-52
E-Mail: herth@breisach.de

Rund um den Wein:
Waldemar Isele,
Schlossbergstraße 2, 79235 Vogtsburg-Achkarren, Tel.: 07662/ 9304-0
E-Mail: info@winzergenossenschaft-achkarren.de

Pressekontakt:
Petra Littner
Medienservice Breisach
Rosmannstraße 17, 79206 Breisach
Tel.: 0 76 67 / 37 97 50
E-Mail: littner@medienservice-breisach.de


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