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Badische Zeitung Samstag, 6. September 2014

Festbilanz: 32.800 Flaschen Wein und Sekt verkauft

Mehr als 30.000 Flaschen Wein und Sekt haben die Anbieter beim Breisacher Weinfest unters Volk gebracht – und einen neuen Umsatzrekord aufgestellt. 2015 könnte die "Sürpfelkarte" teurer werden.

400 dieser großen Stielgläser wurden in diesem Jahr beim Breisacher Weinfest verkauft.
400 dieser großen Stielgläser wurden in diesem Jahr beim Breisacher Weinfest verkauft.
(Foto: Benjamin Bohn)

Beim 58. Weinfest für die Weinbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg in Breisach hat es in den Weinlauben einen neuen Umsatzrekord gegeben. Dies steht jetzt nach der Auswertung aller Zahlen fest. Verkauft wurden insgesamt 32.800 Flaschen Wein und Sekt. Bei einem durchschnittlichen Preis von 2,50 Euro je Zehntele sind dies 615.000 Euro. Geschätzt haben rund 100.000 Gäste die Veranstaltung besucht.

19 Tonnen Glas in Gitterboxen abtransportiert

Nach Angaben von Waldemar Isele, Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die das Weinfest organisiert, gingen 2014 exakt so viele Flaschen wie 2013 über die Theken. Da einige Weine in diesem Jahr jedoch etwas teurer waren, könne man getrost von einem neuen Umsatzrekord sprechen.

Einen Rückgang gab es dagegen beim Gläserverkauf. Heuer wurden 21.800 DOC- und 400 große Stielgläser verkauft. Im vergangenen Jahr waren es insgesamt 24.000 Gläser, 17.200 DOC-Stielgläser und 6800 Motivgläser. Dass insgesamt weniger Gläser nachgefragt wurden, führt Isele darauf zurück, dass 2013 noch manche Sammler die günstigeren Motivgläser erworben haben. Da die Veranstalter jedoch den Weingenuss mehr in den Vordergrund des Festes rücken wollen, sind sie mit dem Gläserverkauf auch heuer zufrieden.

Eine Steigerung verzeichnete Isele bei den "Sürpfelkarten". 690 (Vorjahr 590) wurden verkauft. Der Geschäftsführer ließ durchblicken, dass die "Sürpfelkarten" 2015 etwas teurer werden könnten. Die Firmen Südglas und Zimber kümmerten sich um den Transport der leeren Flaschen. Insgesamt 19 Tonnen Glas wurden in Gitterboxen abtransportiert.

Sonderbusse kommen an

In diesem Jahr nutzten wieder viele Weinfest-Besucher die angebotenen Sonderbusse. Auch wenn noch nicht alle Busunternehmen ihre Zahlen ausgewertet haben, könnte die Zahl des Vorjahres, als 15.860 Gäste transportiert wurden, wieder erreicht werden.

Isele und seine Kollegen von den Kaiserstühler und Tuniberger Winzergenossenschaften und Weingütern waren mit dem 58. Bezirksweinfest mehr als zufrieden. Seit Bestehen der Veranstaltung sei nur im Jahr 1996 (33.800 Flaschen) mehr ausgeschenkt worden. Am Freitag, Samstag und Montag sei das Festgelände sehr gut besucht gewesen, nur am verregneten Fest-Sonntag seien weniger Gäste als üblich gekommen.

Die Bilanz fällt für Isele hervorragend aus: "Ein sensationelles Ergebnis, ein tolles Fest ohne große negative Vorkommnisse und ein junges Publikum, das viel quer probiert hat." Abschließend dankte er Feuerwehr, DRK, Polizei, Bauhof, dem Sicherheitsdienst und allen Helfern für ihren Einsatz. Ohne sie wäre eine Veranstaltung dieser Größe nicht zu realisieren.

Gerold Zink


        Rebland Kurier Mittwoch, 3. September 2014        
WZO

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        Rebland Kurier Mittwoch, 3. September 2014        
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Badische Zeitung Montag, 1. September 2014

WEINFEST-AUSLESE: Super Feuerwerk

Rebecca Gut moderierte die Weinprobe.
Rebecca Gut moderierte die Weinprobe.
(Foto: Gerold Zink)

BREISACH/GOTTENHEIM.
Die neue Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg heißt Verena Ambs und stammt aus Gottenheim. Die 24-Jährige arbeitet als Weinküferin beim Badischen Winzerkeller in Breisach. Nachdem zwei Bewerberinnen kurzfristig abgesagt hatten, war sie die einzige Kandidatin. BZ-Redakteur Gerold Zink sprach mit der neuen Weinhoheit.

Die Feuermeister des Breisacher Feuerwerks haben sich in diesem Jahr richtig ins Zeug gelegt, um die vielen Gäste des Weinfestes zu begeistern. Die Choreografie war beeindruckend, wobei die Zahl der Raketen, die fast gleichzeitig in Richtung Wolken aufstiegen, zu Anfang und am Schluss extrem hoch war. Auch farblich war das Spektakel ein Augenschmaus. Dominierten zu Beginn Weiß und Rot, kamen mit der Zeit auch blaue und grüne Töne dazu, bevor am Ende dann nur noch ein helles Weiß den Himmel erleuchtete. Es schien fast, als wollten die Feuerwerker etwas gut machen. 2013 war die Sicht schlecht, weil die Raketen nicht von der Mitte des Rheins aus gezündet werden durften. Heuer war wieder alles wie früher und so spendeten die Zuschauer viel Beifall.

Klasse Weine

Es lohnt sich wirklich, auf dem Breisacher Weinfest für einige Weine ein paar Euro mehr auszugeben. Zwar stellen auch die einfacheren Rivaner einen Genuss dar, doch im oberen Preissegment sind die wirklichen Spitzen zu finden. Wer am Stand der WG Königschaffhausen-Kiechlinsbergen den Spitzenrotwein Regnum für 3,60 Euro, am Weingüterstand die Spätburgunder Alte Rebe vom Weingut Zimmerlin für 3 Euro, den Oberrotweiler Spätburgunder Riserva für 3,50 Euro, den Sasbacher Orchidea-Rotwein für 3,30 oder die Sasbacher Spätburgunder Auslese Barrique für 5 Euro je Zehntele verkostet hat, der merkt schon den Unterschied zwischen den Jeden-Tag-Weinen und den ganz besonderen Tropfen. Wobei auch für rund 2 Euro je Zehntele sehr gehaltvolle und spritzige Weine auf dem Weinfest zu bekommen sind, zum Beispiel ein Sauvignon Blanc der WG Ihringen, ein Chardonnay der WG Achkarren und ein Muskateller Kabinett der WG Oberbergen. Beim Sekt ist der Pinot der Burkheimer Winzer für 2,50 Euro das Glas immer eine Empfehlung wert. Doch dies ist nur eine kleine Auswahl. Das ist ja das Besondere an dem Bezirksweinfest für die Weinbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg. Wer Lust hat, kann sich vier Tage auf eine große Wein-Entdecker-Tour begeben. Viel Spaß dabei.

Segen von oben

Bürgermeister und Politiker versuchen bekanntlich gerne, wenn es ein Problem gibt, gleich mehrere Eisen bei dessen Lösung im Feuer zu haben. Als Meister dieses Faches erwies sich Breisachs Rathauschef Oliver Rein bei der Festeröffnung. Zunächst machte er den katholischen Heiligen Petrus dafür verantwortlich, dass es nicht regnete. "Petrus ist ein Breisacher", sagte Rein überzeugt. Als der Bürgermeister jedoch die Ehrengäste einzeln begrüßte, muss er sich unsicher geworden sein. Denn als die neue evangelische Pfarrerin von Breisach, Christiane Drape-Müller an der Reihe war, erklärte er kurzerhand: "Sie ist für das gute Wetter verantwortlich." Was jetzt? Wer hat im Himmel ein gutes Wort eingelegt? Der katholische Petrus oder die evangelische Pfarrerin? Oder gar beide? Wir warten gespannt darauf, für wen sich der Bürgermeister im nächsten Jahr entscheidet.

Von süß bis salzig

Seit ein paar Jahren bietet die ehemalige Badische Weinprinzessin Rebecca Gut am Weinfestsamstag eine kleine Weinprobe im Bistrozelt auf dem Weinfestgelände an. Auch heuer konnte sie wieder an die 40 Teilnehmer begrüßen. Die Verkostung stand unter dem Motto Sensorik. Fachlich fit, unaufgeregt und nicht zu ausschweifend präsentierte Gut einen Müller-Thurgau aus dem Tiengener Rebtal, einen Sauvignon Blanc aus Opfingen, einen Muskateller aus Oberrotweil, einen Spätburgunder aus Schelingen und einen Merlot aus Ihringen. Zuvor hatte sie mit Hilfe von sogenannten Aromarädern erklärt, welche Aromen und Geschmacksnuancen es beim Wein gibt. Fruchtig, würzig, rauchig, süß, sauer, salzig, bitter, Kirsche, Brombeere, Apfel, Birnen, Quitten, Honig und Citrus war nur eine kleine Auswahl. Den Gästen gefiel es, insofern wird es auch 2015 wieder eine Weinprobe geben.

Gläser mit Stil

Auch wenn manche Sammler die Bechergläser vermissten – für den Weingenuss ist es ein Segen, dass sie den Gästen des Weinfestes nicht mehr zum Kauf angeboten werden. Denn das wichtigste Ziel aller Weinmacher muss es sein, den Kunden den höchstmöglichen Weingenuss zu bieten. Und der ist nun mal mit den Bechergläsern nicht möglich. Wer hingegen bereit war, 5 Euro für die neuen großen Stilgläser auszugeben, der konnte gerade beim Genießen hochwertiger Weine erleben, was ein gutes Weinglas wert ist. Die Abschaffung der Bechergläser und die Konzentration auf kleine und große Stilgläser waren überfällig. Schön, dass die Organisatoren des Weinfestes diese Entscheidung endlich getroffen haben.

Große Flaschen

Es war eine glänzende Idee der Weingüter, zusammen mit den Genossenschaften am Sonntagabend eine Big Bottle Party zu veranstalten, auch wenn der Zuspruch noch etwas zu wünschen übrig ließ. Denn Weinfreunde haben nur selten die Gelegenheit, eine solch große Auswahl an Weinen aus 1,5- bis 9 Liter-Flaschen zu verkosten. Wer das nötige Kleingeld und ein gutes Standvermögen hatte, kam hier ohne Zweifel auf seine Kosten. Damit sich auch weniger Gutbetuchte das Vergnügen leisten können, wäre es vielleicht eine Überlegung wert, 2015 nicht nur 10 Coupons für 20 Euro, sondern auch 5 Coupons für 10 Euro anzubieten oder die Weine glasweise zu verkaufen.

Gut eingeschenkt

Die Frauen und Männer hinter den Theken in den Weinlauben schenken in der Regel gut ein. Selten wird genau hingeschaut, wo im Glas der 0,1 Liter-Strich ist, meist fließt etwas mehr aus der Flasche ins Glas. Die Weinfestbesucher freut es und den Genossenschaften und Weingüter tut es nicht weh. Auch bei den Gastronomen waren die Portionen in diesem Jahr ordentlich. Und auch die Qualität. Sowohl auf dem Gastronomischen Marktplatz bei Wilhelm Kläsle als auch im Bistrozelt beim Gasthaus Lamm aus Bahlingen oder bei den Breisacher Hofnarren war das Essen für ein Weinfest bemerkenswert gut. Etwas, was man nicht von jedem Weinfest in Baden behaupten kann.

Gerold Zink


Badische Zeitung Montag, 1. September 2014

Ein Treffpunkt für Weinfreunde

Weinfest in Breisach.

Gut gelaunte Festgäste zuhauf, edle Tropfen, flotte Musik und viele Attraktionen ließen auch das 58. Bezirksweinfest für die Bereiche Kaiserstuhl und Tuniberg wieder zu einem Besuchermagnet werden. Pünktlich zur Krönung der neuen Bereichsweinprinzessin Verena Ambs stoppte der Regen und auch am Samstag herrschte bestes Weinfestwetter. Mit Applaus bedankten sich am Freitagabend die zahlreichen Schaulustigen für das spektakuläre Feuerwerk über dem Rhein. Im Weindorf herrschte zeitweise dichtes Gedränge, doch das störte die Gäste nicht. Sie genossen die große Auswahl der edlen Tropfen, die Gespräche mit guten Freunden, die Attraktionen im Vergnügungspark und das vielfältige kulinarische und musikalische Angebot im Weindorf. Leider zeigte Petrus am Sonntag nicht die gewohnte Zuverlässigkeit und ließ es auch über Breisach regnen. Das nasskalte Wetter konnte die gute Laune der Besucher aber nicht trüben. Dafür sorgte auch das bunte Festprogramm, das für Gäste jeden Alters Unterhaltung bereithielt.

Insgesamt rechnen die Organisatoren für das Fest, das am Montag zu Ende geht, mit rund 100.000 Besuchern.


Badische Zeitung Montag, 1. September 2014

Erste Bilanz

Zehntausende Besucher bei Badens größtem Weinfest in Breisach

Gerade bei jüngeren Besuchern wird das Weinfest in Breisach immer beliebter – das zeigt die Halbzeitbilanz. Zehntausende Besucher sorgten für zufriedene Organisatoren. Doch es gibt einen Wermutstropfen.

Das Breisacher Weinfest ist vor allem auch bei jungen Weintrinkern beliebt.
Das Breisacher Weinfest ist vor allem auch bei jungen Weintrinkern beliebt.
(Foto: Benjamin Bohn)

Schon der Start am Freitagabend war nach Angaben der Organisatoren Waldemar Isele und Rebecca Gut sehr gut. Besser war jedoch noch der Samstagabend, an dem es zeitweise auf dem Festgelände am Rhein kein Durchkommen mehr gab.

Dementsprechend berichteten die Vertreter der Weinwirtschaft fast unisono von Umsatzzuwächsen von drei bis zehn Prozent. Dabei gab es aber auch Genossenschaften, die darüber oder darunter lagen. Weniger als im extrem guten Jahr 2013 hatte jedoch keiner eingenommen.

Besonders stark gefragt waren erneut Bukettsorten wie Muskateller, Gewürztraminer und Scheurebe. Daneben standen die Burgundersorten und hochwertige Rotweine im Fokus. Von einem Trend hin zu Spitzenweinen berichteten gar Thomas Langenbacher, Geschäftsführer der WG Sasbach, und Bernhard Huber von den Kaiserstühler Weingütern. Die Gäste, auch viele jüngere, würden die Weine immer bewusster auswählen. Generell erfreue sich das Breisacher Weinfest gerade bei der jüngeren Generation einer extrem großen Beliebtheit.

Nur positive Stimmen

Günter Zimmermann, Geschäftsführer der WG Königschaffhausen-Kiechlinsbergen, hatte viele Berufskollegen aus der Pfalz und aus Württemberg auf dem Fest getroffen. "Sie waren voll des Lobes und wären froh, wenn sie etwas Vergleichbares hätten", erzählte er. Die Stimmung im Weindorf sei auch dieses Jahr sehr heiter. Gut gelaunt war auch Wilhelm Kläsle vom Gastronomischen Marktplatz: "Viele Leute, meist gutes Wetter, alles lief gut."

Die Vertreter der Busunternehmen, Mirco Helbig (SWEG) und Jochen Maier (Tuniberg Express), hatten ebenfalls nur Positives zu berichten. "Am Samstag hatten wir ein Plus von 20 Prozent, insgesamt haben wir über 10.000 Gäste transportiert. Auch aus dem Elsass werden es immer mehr", so Helbig.

Polizei und DRK hatten viel zu tun

Bis auf eine kleine Ohrfeige seien alle Fahrten ruhig verlaufen, ergänzte Maier. Auch der Pendelbus vom Badischen Winzerkeller zum Weinfestgelände werde angenommen.

Nicht ganz so ruhig war es dagegen bei Polizei und DRK. Besonders am Sonntagmorgen zwischen Mitternacht und 3.30 Uhr waren die vier DRK-Teams enorm beschäftigt, berichteten Joachim Krause und Florian Schrenk. 32 mittelschwere Verletzungen, 16 Fahrten ins Krankenhaus, drei Einsätze des Notarztes und eine lebensgefährliche Verletzung an der Halsschlagader nach einer Schlägerei hatten sie registriert.

Michael Joos, stellvertretender Dienstgruppenleiter der Breisacher Polizei, erzählte von drei betrunkenen Autofahrern, drei gefährlichen Körperverletzungen, drei gestohlenen Handtaschen und einigen Sachbeschädigungen. Außerdem habe ein Mann auf dem Polizeirevier drei Beamte leicht verletzt, weil er sich nicht festnehmen lassen wollte. Angesichts des großen Besucherandrangs sei die Zahl der Delikte aber nach wie vor gering.

Insgesamt rechnen die Organisatoren für das Fest, das am Montag zu Ende geht, mit rund 100.000 Besuchern.

Gerold Zink


News aus Baden Sonntag, 31. August 2014

Weinfest bislang knapp am Rekord vorbei

Breisach (mr) Es könnte ein Rekord-Weinfest in Breisach werden. Doch der Regen heute hat sicherlich dafür gesorgt, daß die Kassen nicht ganz so klingeln bei den Winzern und Gastronomen. Deshalb bleibt fraglich ob nach dem Ende des Festes ein Rekord möglich ist. Aber dennoch ist absehbar, daß die Freude am Wein und Sekt weiter steigt, auch an Barrique. Allgemein gefragt waren vorwiegend Burgunder und Bukettweine, Secco und Sekt.

Während der Auftakt am Freitag zunächst verhalten war, kamen zum Feuerwerk dann noch einige tausend Besucher und so war absehbar, daß der Start gelungen ist. Am Samstag gab es bis spät in den Abend hinein kaum Platz auf dem Weinfestgelände und Sitzplätze so gut wie nicht mehr. Die Gäste verweilten vielfach bis zum Ende des Festtages bei lauen Sommertemperaturen.

Der Vergnügungspark erfreut sich ebenfalls reger Resonanz.

Für kulinarische Speisen ist erneut ein umfangreiches Angebot vorhanden, das an den beiden Tagen vielfach in Anspruch genommen wurde. Die schmackhaften Gerichte sind wieder sehr viefältig und mit viel Kreation im Verkauf.

Wie bereits berichtet, entwickelt sich die Sicherheit bislang positiv wie in den Vorjahren.


News aus Baden Sonntag, 31. August 2014

Weinfest ohne Schläger

Breisach (mr) Die Schläger auf dem Weinfest in Breisach bleiben wie im Vorjahr aus. Bei der Polizei gingen bislang nur vereinzelte Meldungen ein, wonach es im Zusammenhang mit dem Weinfest zu Straftaten gekommen sei. Schlägereien blieben bis in den frühen Morgen des Sonntages gänzlich aus. Lediglich zwei Personen schlugen sich wohl mit Biergläsern am frühen Sonntag morgen und verletzten sich dabei, jedoch sind die Ermittlungen dazu noch nicht abgeschlossen.

Ansonsten ereigneten sich kaum spektakuläre Dinge auf dem Weinfest, die die Polizei zu Ermittlungen veranlassten.

Und ein wohl von unbekannten Tätern in Betrieb genommenes Schlauchboot mit Motor am Rheinufer wurde nicht genutzt sodern trieb dann nur im Rhein umher und konnte von der Polizei gesichert werden.

Mit betrunkenen Jugendlichen hatte die Polizei in diesem Jahr ebenfalls keine Probleme.

Also kann bislang bilanziert werden, daß die vielen Besucher friedlich feiernde Menschen sind und die Polizei nicht eingreifen muß.


Badische Zeitung Samstag, 30. August 2014

Badens größtes Weinfest in Breisach ist eröffnet

Herbstlich, aber trocken: Der Wettergott hatte zur Eröffnung des Bezirksweinfestes für den Kaiserstuhl und Tuniberg ein Einsehen. Zur Eröffnung kamen Tausende Gäste.

Die Weinhoheiten (von links) Katharina Dier, Carolin Holzmüller, Verena Ambs, Larissa Zentner und Josefine Schlumberger
Die Weinhoheiten (von links)
Katharina Dier, Carolin Holzmüller, Verena Ambs, Larissa Zentner und Josefine Schlumberger
(Foto: Gerold Zink)

Bereits am ersten Abend kamen mehrere Tausend Gäste in das idyllisch am Rhein gelegene Weindorf. Noch bis einschließlich Montag, 1. September, können bei Badens größtem Weinfest an die 400 Weine und Sekte verkostet werden(Fotos).

Neue Strecke

Gleich zu Beginn der Veranstaltung gab es in diesem Jahr eine Neuerung. Bislang hatten sich die Ehrengäste auf dem Breisacher Marktplatz versammelt, um von dort aus gemeinsam auf das Festgelände zu ziehen. Heuer trafen sich die Ehrengäste gleich am Pavillon im Weindorf, wo die Eröffnungszeremonie stattfand. Lediglich die Weinhoheiten, Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Alexander Bonde, Breisachs Bürgermeister Oliver Rein und Axel Hahn, Aufsichtsratsvorsitzender der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die das Weinfest veranstaltet, zogen vom Breisacher Rheintor aus über die Brücke des Schwanenweihers festlich zum Weindorf. Musikalisch begleitet wurden sie dabei von den Kaiserstühler Herolden aus Ihringen.

Abwechslungsreiches Programm

Axel Hahn war es vorbehalten, als erster Redner die Gäste zu begrüßen. Er schilderte ihnen, was sie auf dem Fest alles erleben können. Außerdem wünschte er allen "Zeit für viele schöne Weine und Begegnungen. Testen Sie, soviel sie schaffen", forderte er die Besucher auf. Schließlich dankte er allen Helfern, besonders Rebecca Gut, Waldemar Isele und Florian Herth vom Organisationsteam.

Dank an Petrus

"Petrus ist wieder ein Breisacher. Wir haben vernünftiges Festwetter", erklärte Bürgermeister Oliver Rein. Der Herbst liege schon in der Luft, jetzt ließen sich die Heimat und die schönen Weine, die in der Region wachsen, sehr gut genießen. Besonders hieß er in der Münsterstadt Minister Bonde willkommen, der sich vor der Veranstaltung im Rheintor in das Goldene Buch der Stadt eingetragen habe.

Der Landwirtschaftsminister ließ sodann den badischen Wein hochleben, dem es mit zu verdanken sei, dass Baden-Württemberg ein Genießerland ist. Auch viele Entdeckungen im Bereich der Industrie hätte es seiner Meinung nach ohne ein gutes Viertele nicht gegeben.

Bonde forderte die Besucher des Weinfestes auf, den Winzern eine große Wertschätzung entgegen zu bringen. Denn diese müssten sich ständig neuen Herausforderungen stellen, wie das Problem mit der Kirschessigfliege derzeit zeige.

Katharina Dier verabschiedet sich

Dann war es für Katharina Dier an der Zeit, sich von ihrer Krone zu trennen. Die Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg blickte auf ein Amtsjahr zurück, das ihr viel Spaß bereitet hatte. Anfangs sei sie zwar noch etwas nervös gewesen, doch mit der Zeit sei sie an der Aufgabe gewachsen. "Es ist schade, dass man als Weinprinzessin keine Verlängerung beantragen kann", betonte sie. Als Dank bekam Dier von der Badischen Weinkönigin Josefine Schlumberger und den Badischen Weinprinzessinnen Larissa Zentner und Carolin Holzmüller eine Urkunde und die silberne Brosche des Badischen Weinbauverbandes überreicht.

Neue Weinhoheit

Gespannt warteten die Gäste der Zeremonie bereits auf den Auftritt der neuen Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg. Sie heißt Verena Ambs und stammt aus Gottenheim. Als Weinküferin kennt sie sich in dem Metier bereits gut aus. Ruhig und charmant eröffnete die neue Weinhoheit gegen 18.30 Uhr mit einem Trinkspruch das Weinfest offiziell. Zuvor hatte ihr die Badische Weinkönigin die Prinzessinnenkrone aufs Haupt gesetzt. "Mache es zu deinem Jahr und mache etwas daraus", riet ihr Schlumberger.

Stolze Gottenheimer

Weil eine Weinprinzessin mobil sein muss, bekam Verena Ambs von Martin Ernst, Mitglied der Geschäftsführung des Autohauses Ernst und König, den Schlüssel für einen neuen Ford Fiesta Titanium mit 100 PS überreicht. Sie darf den Wagen während ihrer Amtszeit kostenlos nutzen. Schließlich gratulierte Gottenheims Bürgermeister Christian Riesterer der neuen Weinprinzessin. "Wir Gottenheimer sind voller Stolz", erklärte er.

Gerold Zink


Badische Zeitung Samstag, 30. August 2014

"Schon als Jugendliche war ich in den Reben"

BZ-INTERVIEW mit der neuen Kaiserstühler Weinprinzessin.

Verena Ambs
Verena Ambs
(Foto: Zink)

BREISACH/GOTTENHEIM.
Die neue Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg heißt Verena Ambs und stammt aus Gottenheim. Die 24-Jährige arbeitet als Weinküferin beim Badischen Winzerkeller in Breisach. Nachdem zwei Bewerberinnen kurzfristig abgesagt hatten, war sie die einzige Kandidatin. BZ-Redakteur Gerold Zink sprach mit der neuen Weinhoheit.

BZ: Glückwunsch! Weinprinzessin zu sein, was ist das für ein Gefühl?

Ambs: Es ist im Moment noch alles sehr aufregend. Ich freue mich auf jeden Fall auf das kommende Jahr.

BZ: Wann haben Sie sich entschieden, sich um das Amt zu bewerben?

Ambs: Als es auf meine Prüfung zur Weinküferin zuging. Da habe ich gemerkt, dass ich eine neue Herausforderung brauche.

BZ: Wann haben Sie erfahren, dass Sie die einzige Bewerberin sind?

Ambs: Kurz vor der Fragerunde.

BZ: Hat Sie das beruhigt oder hätten Sie sich lieber mit weiteren Kandidatinnen gemessen?

Ambs: Teils, teils. Einerseits hat es mich etwas beruhigt, andererseits wäre es mir lieber gewesen, wenn noch andere dabei gewesen wären, damit man meine Leistung besser einschätzen kann.

BZ: Was wollen Sie in Ihrem Amtsjahr erreichen?

Ambs: Ich will besonders viele Jugendliche ansprechen. Durch meinen Beruf habe ich viel mit Wein zu tun. Ich kann mich für Wein begeistern und möchte dies auch bei anderen erreichen.

BZ: Wie sind Sie zum Wein gekommen?

Ambs: Meine Mutter ist Vollerwerbswinzerin und mein Vater gelernter Weinbautechniker. Schon in meiner Jugend war ich viel in den Reben.

BZ: Was sind Ihre Hobbys?

Ambs: Ich gehe gerne in die Reben und in den Garten und lese viel.

BZ: Und was ist Ihr Lieblingstropfen?

Ambs: Ein Spätburgunder.

BZ: Was ist die schönste Aufgabe einer Weinprinzessin?

Ambs: Ich würde mich sehr freuen, wenn ich von vielen Leuten eine positive Resonanz bekomme, wenn ich eine Weinprobe halte.

BZ: Und was sollte einer Weinhoheit besser nicht passieren?

Ambs: Sie sollte keinen Rotwein über ihr Dirndl schütten.

Verena Ambs (24) hat die Bötzinger Realschule und die Edith-Stein-Fachoberschule besucht. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Lehre als Weinküferin im Badischen Winzerkeller in Breisach, die sie Ende Juli erfolgreich beendet hat.

Gerold Zink


News aus Baden Freitag, 29. August 2014

Verhaltener Auftakt bei Weinfest -
Verena Ambs neue Weinhoheit

Breisach/Gottenheim (mr) Bange Blicke zum Himmel waren am Freitag abend zum Auftakt des Weinfestes in Breisach immer wieder bei den Festgästen zu sehen. Zwar hielt das Wetter bis zu den Festansprachen, doch schon kurze Zeit danach sorgten Schauer dafür, daß der Besucherzustrom nur verhalten war. Weinbauminister Alexander Bonde, der erstmals das Weinfest Kaiserstuhl-Tuniberg besuchte dankte den vielen Winzern für deren Engagement und brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, daß die Erträge in diesem Jahr erfolgreich sein werden.

In launigen Worten hatte die bisherige Bereichsweinprinzessin zum Auftakt der viertägigen Veranstaltung Abschied von ihrem Amt genommen, während dann die neue Bereichsweinprinzessin für Kaiserstuhl-Tuniberg, Verena Ambs vorgestellt wurde. Ambs ist 24 Jahre und kommt aus Gottenheim, sie arbeitet als Weinküferin im Badischen Winzerkeller Breisach.

400 Weine und Sekte

Bis einschließlich Montag, 1.September, können rund 400 Weine uns Sekte jeden Tag verkostet werden. Ein abwechslungsreiches Programm sorgt für Unterhaltung der Besucher. Ebenso gibt es wieder einen Vergnügungspark samt zahlreichen kulinarischen Angeboten.


Badische Zeitung Freitag, 29. August 2014

Heute beginnt Badens größtes Weinfest

Eröffnung mit Weinhoheiten.

Die letzten Vorbereitungen laufen. Auch das Karussell muss sauber sein.
Die letzten Vorbereitungen laufen. Auch das Karussell muss sauber sein.
(Foto: Gerold Zink)

BREISACH (gz). Heute, Freitag, 29. August, ist es endlich so weit: Gegen 18 Uhr beginnt im Weindorf am Rhein die Eröffnungszeremonie für das 58. Weinfest für die Weinbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg. Bis einschließlich Montag, 1. September, können die Besucher wieder an die 400 Weine und Sekte genießen, sich kulinarisch verwöhnen lassen, das Tanzbein schwingen oder im großen Vergnügungspark eine Runde mit dem Riesenrad drehen.

Tagelang haben Winzer und Handwerker auf dem Weinfestgelände die Weinlauben aufgebaut sowie für die notwendige Logistik gesorgt. Mehrere Hundert Personen sind für die Großveranstaltung jedes Jahr im Einsatz. Jetzt ist alles gerichtet: Im Weindorf sind die Lauben hübsch mit Blumen geschmückt, die Weine liegen in den Kühltheken, die Gastronomen haben Pfannen und Kochlöffel herbeigeschafft und im Vergnügungspark freuen sich Schaustellerchef Jürgen Hahn und seine Kollegen auf möglichst viele Gäste.

Um 18 Uhr werden Badens Weinhoheiten, Breisachs Bürgermeister Oliver Rein und einige Ehrengäste vom Rheintor aus festlich ins Weindorf einziehen. Nach verschiedenen Ansprachen und der Verabschiedung der noch bis heute Abend amtierenden Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg, Katharina Dier, wird ihre Nachfolgerin gegen 19 Uhr die Veranstaltung offiziell eröffnen. Um 20 Uhr folgt dann das Richtfest der Zimmererinnung. Ein Höhepunkt wird um 22 Uhr das große Feuerwerk werden, das in diesem Jahr wieder von einem Boot von der Rheinmitte aus abgefeuert wird. Auch für Musik wird auf mehreren Bühnen im Weinfestgelände gesorgt.


Badische Zeitung Donnerstag, 28. August 2014

Zimmerleute bauen und spenden einen Pavillon

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (5):
Auch in diesem Jahr können sich die Besucher des Weindorfes an einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm erfreuen.

Die Zimmererinnung wird auch in diesem Jahr wieder einen Holzpavillon errichten.
Die Zimmererinnung wird auch in diesem Jahr wieder einen Holzpavillon errichten.
(Foto: Archivbild Benjamin Bohn)

BREISACH / KAISERSTUHL / TUNIBERG. Auf ein großes Unterhaltungsprogramm dürfen sich die Besucher des 58. Weinfestes für die Weinbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg freuen. Es findet in diesem Jahr von Freitag bis Montag, 29. August bis 1. September, in Breisach statt. Ein Höhepunkt der Veranstaltung wird unter anderem das große Feuerwerk über dem Rhein sein.

Neue Festroute

Bereits bei der Eröffnung der Veranstaltung gibt es heuer eine Änderung. Bislang haben sich die Ehrengäste am Freitagabend um 17. 30 Uhr auf dem Breisacher Marktplatz versammelt, um von dort aus auf das Weinfestgelände zu ziehen. In diesem Jahr werden sie sich um 18 Uhr direkt am Pavillon im Weindorf treffen, wo die Eröffnung stattfindet. Lediglich die Weinhoheiten, Breisachs Bürgermeister und die Organisatoren werden vom historischen Rheintor aus über die Brücke festlich ins Weindorf einziehen. Musikalisch begleitet werden sie dabei von dem Ihringer Fanfarenzug Kaiserstühler Herolde.

Als besonderer Ehrengast wird in diesem Jahr Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Alexander Bonde mit von der Partie sein. Im Rahmen der Eröffnung wird die amtierende Weinprinzessin Katharina Dier ihre Krone an die Nachfolgerin weitergeben. Weitere Höhepunkte des Freitagabends sind um 20 Uhr das Richtfest der Zimmererinnung am Holzpavillon im Weindorf (Wiederholung Samstag 13 Uhr) und um 22 Uhr das große Feuerwerk am Rhein. Da es wieder wie früher von einem Boot von der Mitte des Rheins aus abgefeuert wird, wird die Sicht wieder besser als 2013 sein.

Für einen guten Zweck

Die Zimmererinnung spendet den Pavillon jedes Jahr für einen guten Zweck. Heuer wird er voraussichtlich im Herbst am Campus der Kulturen, einem Heim für die Unterbringung von Flüchtlingen in Breisach, aufgestellt. Nach Angaben von Florian Herth von der Breisacher Stadtverwaltung hatte Roman Siebenhaar vom Runden Tisch für Mitmenschlichkeit angefragt, ob dies möglich sei. Der Breisacher Bauhof werde die Fundamente für den Pavillon setzen, der ein Treffpunkt für die Flüchtlinge und auch Nachbarn werden soll. Das Streichen der Holzkonstruktion werden voraussichtlich die Flüchtlinge übernehmen.

Auf dem Weinfestgelände wird auch dieses Jahr wieder der Breisacher Steinmetz Andreas Klein Dekoratives für Haus und Garten zeigen. Entlang der Feststraße informieren außerdem landwirtschaftliche und gewerbliche Aussteller über Neuheiten. Die Breisacher Festspiele zeigen auf dem Schlossberg am Freitag um 19 Uhr und am Sonntag um 15 Uhr das Jugendstück "Jorinde und Joringel" sowie am Samstag und Sonntag jeweils um 20 Uhr die Komödie "Die deutschen Kleinstädter" (http://www.festspiele-breisach.de .

Für die kleinen Besucher gibt es im Weindorf am Sonntag von 12 bis 18 Uhr eine Spielstraße des Sport-Kegel-Clubs Breisach 2000 sowie eine Schminkstation. Am Gastronomischen Marktplatz ist zudem eine Hüpfburg zum Toben aufgebaut.

Zum sechsten Mal gibt es am Sonntag, 31. August, den Genießerlauf von Bad Krozingen nach Breisach. Start der verschiedenen Gruppen ist um 8.30 Uhr in Bad Krozingen (21 Kilometer, Halbmarathon) um 9.15 Uhr in Hartheim (10 Kilometer, Läufer) und um 9 Uhr ebenfalls in Hartheim (10 Kilometer, Nordic Walking). Weiter Infos gibt es unter http://www.move2-online.de

Großer Vergnügungspark

Seit mehreren Jahrzehnten ist Jürgen Hahn aus Offenburg für die Zusammenstellung des großen Vergnügungsparkes verantwortlich. Sein Vertrag wurde in diesem Jahr erneut verlängert. Als Höhepunkte präsentieren er sowie seine Schaustellerkollegen unter anderem ein 38 Meter hohes Riesenrad, einen Glasirrgarten sowie Fahrgeschäfte mit den Namen Polyp, Tropical-Trip und das rasante Karussell Flipper. Natürlich dürfen auch der Nostalgiewellenflieger und die Autoscooter nicht fehlen.

Wer Breisach aus der Luft betrachten möchte, kann am Samstag- und Sonntagnachmittag vom Rheinhafen im Bereich der Bushaltestellen zu einem Hubschrauberrundflug starten.

Wer es lieber etwas gemütlicher mag, kann mit dem Weinfestbähnle der Firma Badenova am Freitag ab 17 Uhr, am Samstag ab 14 Uhr, am Sonntag ab 12 Uhr und am Montag ab 15 Uhr für 1,50 Euro für Erwachsene und 1 Euro für Kinder zu 20-minütigen Stadtrundfahrten starten. Die Tour führt vom Weinfestgelände über Marktplatz, Schiffsanlegestelle und Sportgelände zum Bahnhof. Daneben gibt es wieder Schiffsfahrten auf dem Rhein (Info unter Telefon 07667/942010 oder http://www.bfs-info.de

Sonderausstellung im Museum

Das Museum für Breisacher Stadtgeschichte im Rheintor zeigt während des Weinfestes bei freiem Eintritt die Sonderausstellung "850 Jahre Stadtpatrone Gervasius und Protasius". Die Karateabteilung des Breisacher Turnvereins organisiert am Weinfestmontag von 19.30 bis 21 Uhr in der Breisgauhalle ein Regio-Training mit Christian Mundwiler vom Karate-Kai aus Basel. Schließlich gibt es auch dieses Jahr wieder ein Online-Gewinnspiel mit attraktiven Preisen bis hin zum 500-Euro-Reisegutschein (Infos unter www-weinfest-breisach.de).

Das Weinfest öffnet am Freitag, 29. August, um 18 Uhr, am Samstag, 30. August, um 12 Uhr, am Sonntag, 31. August, um 11 Uhr und am Montag, 1. September, um 14 Uhr seine Tore.

UNSER TIPP: RICHTFEST AM PAVILLON

Es ist nicht selbstverständlich, dass die Zimmererinnung jedes Jahr den Holzpavillon, den sie auf dem Breisacher Weinfestgelände errichtet, anschließend spendet. 2014 sollen Flüchtlinge, die in Breisach im Campus der Kulturen wohnen, davon profitieren. Vor "ihrem" Haus soll der Pavillon aufgestellt werden, als Kommunikationstreffpunkt. Als kleine Gegenleistung für die Großzügigkeit der Zimmermänner empfehlen wir dieses Jahr ihr Richtfest ganz besonders. Es findet am Freitagabend um 20 Uhr im Weindorf statt und wird am Samstag um 13 Uhr wiederholt.

Gerold Zink


        Rebland Kurier Mittwoch, 27. August 2014        
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Badische Zeitung Mittwoch, 27. August 2014

Unbeschwerter Genuss ohne Reue

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (4):
Veranstalter setzen wieder zahlreiche Sonderbusse ein /
Polizei kündigt Kontrollen an

Die Veranstalter des Weinfestes setzen viele Sonderbusse ein, damit die Besucher die guten Tropfen unbeschwert genießen können.
Die Veranstalter des Weinfestes setzen viele Sonderbusse ein, damit die Besucher die guten Tropfen unbeschwert genießen können.
(Foto: Archivbild Benjamin Bohn)

BREISACH / KAISERSTUHL / TUNIBERG. Viele haben selbst schon die Erfahrung gemacht: Man ist mit dem eigenen Auto unterwegs und würde eigentlich gerne noch ein Gläschen Wein trinken. Wer mit einem der zahlreichen Sonderbusse zum 58. Weinfest für die Bereiche Kaiserstuhl und Tuniberg fährt, das von Freitag bis Montag, 29. August bis 1. September, in Breisach stattfindet, der kann erst gar nicht in diese Bredouille kommen.

Zehn Sonderbuslinien

Die vielen Sonderbusse verkehren auch heuer wieder zwischen Breisach und allen Kaiserstuhl- und Tuniberggemeinden, Freiburg, Staufen sowie dem Elsass. Insgesamt 10 Linien stehen zur Verfügung, auf denen jeweils gegen 18 Uhr die ersten Busse in Richtung Weinfest starten. Die letzte Rückfahrt am Freitag und Samstag ist zwischen 2.30 und 3 Uhr, am Sonntag um 24 Uhr und am Montag um 1.30 Uhr.

Die Busse fahren von Endingen, Riegel, Bahlingen, Altvogtsburg, St. Nikolaus, Münstertal, Feldkirch und dem elsässischen Baltzenheim bis zum Weinfestgelände und zurück. Nach Angaben von Rebecca Gut, Geschäftsführerin der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, gibt es bei dem Busfahrplan gegenüber dem Vorjahr lediglich eine Änderung, und zwar bei der Linie 7, die zwischen Breisach und dem Freiburger Omnibusbahnhof verkehrt. Weil die Freiburger meist mit der Breisgau-S-Bahn nach Breisach fahren, entfallen heuer die Fahrten von Freiburg zum Weinfestgelände. Auf dem Rückweg bleibt jedoch alles beim Alten. Freiburger können also auch dieses Jahr mit dem Weinfestbus von Breisach nach Hause fahren.

Kostenloser Pendelbus

Unverändert geblieben sind die Preise. Diese betragen für eine einfache Fahrt 3 Euro. Kinder bis 12 Jahre müssen nichts bezahlen. Für Gäste, die mit dem eigenen Auto nach Breisach kommen, stehen beim Badischen Winzerkeller gratis Parkplätze und ein kostenloser Pendelbus (außer montags) zum Weinfestgelände zur Verfügung (Freitag 16.45 bis 3 Uhr; Samstag 15 bis 3 Uhr; Sonntag 11 bis 24).

Das Breisacher Weinfest ist ein riesiges Event mit geschätzt rund 100 000 Besuchern. Deshalb appelliert das Polizeirevier Breisach an die Vernunft der Gäste. Diese sollten mit ihrem Verhalten dazu beizutragen, "dass diese schöne und traditionsreiche Großveranstaltung nicht mit negativen Randerscheinungen wie zum Beispiel chaotischen Verkehrsverhältnissen, zugeparkten Zufahrtswegen oder gar alkoholbedingten Verkehrsunfällen einhergeht", heißt es in einer Mitteilung der Ordnungshüter.

Polizei appelliert an Vernunft

Fahrgemeinschaften seien ein geeignetes Mittel, die Heimfahrt sicherer zu gestalten. Wenn von Anfang an klar sei, wer nüchtern bleibe und fahre, ließen sich die frohen Stunden viel besser genießen und würden am Schluss nicht in einem Debakel enden. Am besten wäre es jedoch, erst gar nicht das Auto zu benutzen, sondern das Angebot des bestens organisierten Buszubringerdienstes anzunehmen. "Der Veranstalter hat den Linienbusverkehr ständig optimiert. Besucher, die dennoch nicht auf ihr Fahrzeug verzichten wollen, müssen mit verstärkten Kontrollen rechnen", kündigt die Polizei an.

Auf den Zufahrtstraßen zum Weinfestgelände stellt die Feuerwehr Breisach die Ordnungskräfte, um zusammen mit der Polizei die Verkehrsbeeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Die Autofahrer werden gebeten, den Weisungen der Ordner Folge zu leisten. Auf dem Weinfestgelände selbst werden nach Angaben von Raimund Amann vom Breisacher Polizeirevier sowohl uniformierte als auch zivile Polizeistreifen für Sicherheit und Ordnung sorgen. Sie werden ebenso die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen überwachen. Auch Beamte der Gendarmerie aus Neuf-Brisach werden im Einsatz sein.

Mobile Jugendarbeit

Ferner wird Philipp Dockweiler, Mitarbeiter der Mobilen Jugendarbeit Breisach, am Freitag- und Samstagabend im Weindorf unterwegs sein, um vor allem Jugendliche auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol hinzuweisen.

Weitere Informationen zu den Fahrzeiten der Sonderbusse werden unter Telefon 01805/779966 rund um die Uhr erteilt.

Auch die Breisgau-S-Bahn verkehrt auf den Strecken Freiburg-Breisach und Endingen-Breisach.

Das Weinfest öffnet am Freitag, 29. August, um 18 Uhr, am Samstag, 30. August, um 12 Uhr, am Sonntag, 31. August, um 11 Uhr und am Montag, 1. September, um 14 Uhr seine Tore.

Gerold Zink


Badische Zeitung Montag, 25. August 2014

Gäste können das Tanzbein schwingen

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (3):
An allen vier Tagen ist für Musik und Unterhaltung gesorgt.

Auch das Niveau des gastronomischen Angebots ist beim Breisacher Weinfest hoch.
Auch das Niveau des gastronomischen Angebots ist beim Breisacher Weinfest hoch.
(Foto: Archivbild Benjamin Bohn)

BREISACH / KAISERSTUHL / TUNIBERG (gz). "Bereits im Januar beginne ich damit, das Musikprogramm für das Breisacher Weinfest zusammenzustellen", sagt Rebecca Gut, Geschäftsführerin der Kaiserstühler Weinmarketing GmbH, die das große Event veranstaltet. Das verwundert nicht, denn auch in diesem Jahr gibt es für die Besucher wieder ein großes musikalisches Unterhaltungsprogramm, bei dem für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte. Heuer findet Badens größtes Weinfest von Freitag bis Montag, 29. August bis 1. September, statt.

Gut freut sich besonders, dass sich regelmäßig Kapellen von sich aus bei ihr melden, um im Weindorf auftreten zu dürfen. Dabei ist es ihr wichtig, einen guten Mix aus verschiedenen Stilrichtungen präsentieren zu können und auch Gäste aus dem Ausland zum Zug kommen zu lassen.

So kann gleichzeitig etwas für die Völkerverständigung getan werden. In diesem Jahr musizieren zum Beispiel Kapellen aus Wangenried in der Schweiz und aus Dornbirn in Österreich. Letztere gibt am Weinfestsamstag von 11 bis 13 Uhr ein Platzkonzert auf dem Breisacher Marktplatz. Neu ist in diesem Jahr, dass am Sonntagabend keine Rock- oder Popband im Pavillon auf dem Weinfestgelände spielen wird. "Dort findet die Big Bottle Party statt, und beides wäre nicht gegangen", sagt Gut.

Allerdings können die Besucher am Sonntagabend auf dem Gastronomischen Marktplatz des Weinfestes ab 21 Uhr bei der baden.fm-Clubtour aktuellen Hits lauschen. Was den Veranstaltern dieses Jahr nicht gefällt, ist eine saftige Preiserhöhung der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA). Sie schlägt mit einigen Tausend Euro zu Buche.

Das Programm im Einzelnen:

Freitag

Pavillon I: 18 bis 19 Uhr Krönung der Weinprinzessin mit Musik der "Kaiserstühler Herolde" aus Ihringen; 20 bis 24 Uhr "Big Daddies"; Pavillon II: 19.30 bis 22 Uhr Musikverein Gündlingen; Gastronomischer Marktplatz: 20 Uhr "Gin Fizz Family"; Brysacher Hofnarre: 20 Uhr Tanzkapelle "Cocktail"

Samstag

Marktplatz Breisach: 11 bis 13 Uhr Platzkonzert der Musikanten aus Dornbirn (Österreich); Pavillon I: 13 bis 15 Uhr Musikverein Hosskirch, 17 bis 19 Uhr Musikverein Forchheim, 20 bis 24 Uhr "Funrise"; Pavillon II: 20 bis 23 Uhr Musikgesellschaft Wangenried (Schweiz); Gastronomischer Marktplatz: 21 Uhr "Musikexpress"; Brysacher Hofnarre: 20 Uhr Tanzkapelle "Cocktail"

Sonntag

Pavillon I: 11.30 bis 14 Uhr Bürgerlicher Krankenverein, 14.30 bis 15.30 Uhr Chorgemeinschaft MGV 1845 Breisach, 15.30 bis 16.30 Uhr Trachtenverein Ihringen; Pavillon II: 20 bis 22.30 Uhr Musikverein Merdingen; Gastronomischer Marktplatz: 11 bis 13 Uhr Combo Spätlese des Musikvereins Oberrimsingen, 15 bis 18 Uhr Karaoke mit DJ Steffen & Achim; 21 Uhr baden.fm-Clubtour; Brysacher Hofnarre: nachmittags Kapelle Krach & Streit

Montag

Pavillon I: 15 bis 18.30 Uhr "Surprise", 20 bis 24 Uhr "Airport in Rock"; Pavillon II: 16 bis 19.30 Uhr Rathausmusik Freiburg, 20 bis 22 Uhr Musikkapelle Ablach; Gastronomischer Marktplatz: 20 Uhr "Gin Fizz Family"; Brysacher Hofnarre: 20 Uhr Tanzband "Cocktail".

Unser Tipp:
BADEN.FM-CLUBTOUR UND BIG DADDIES
Der Auftritt der bekannten Coverband Big Daddies am Freitagabend auf dem Breisacher Weinfest ist bereits Kult! Und deshalb wird dort auch heuer wieder beste Stimmung herrschen. Am Weinfest-Sonntag könnte sich zudem abends ein Besuch auf dem Gastronomischen Marktplatz des Weinfestes lohnen, wo der Radiosender baden.fm mit seiner Clubtour gastiert

Gerold Zink


        der Sonntag Sonntag, 24. August 2014        
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der Sonntag

Badische Zeitung Samstag, 23. August 2014

Lammhäxle, Lachs und Reibekuchen

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (2):
Das gastronomische Angebot im Weindorf kann sich durchaus sehen lassen.

Auch das Niveau des gastronomischen Angebots ist beim Breisacher Weinfest hoch.
Auch das Niveau des gastronomischen Angebots ist beim Breisacher Weinfest hoch.
(Foto: Archivbild Benjamin Bohn)

BREISACH / KAISERSTUHL / TUNIBERG (gz). Das Breisacher Weinfest ist nicht nur bekannt für das große Wein- und Sektangebot und die besondere Atmosphäre am Rheinufer. Auch das gastronomische Angebot kann sich durchaus sehen lassen.

Es wird zwar keine Sterne-Küche geboten, aber ein ansprechendes Niveau. In der Regel findet jeder Gast etwas, was ihm schmeckt. Das 58. Weinfest für die Bereiche Kaiserstuhl und Tuniberg findet in diesem Jahr bekanntlich von Freitag bis Montag, 29. August bis 1. September, in Breisach statt.

Vom kleinen Imbiss über regionale und internationale Spezialitäten bis hin zum süßen Backwerk wird vielerlei geboten. Darunter befinden sich beispielsweise Zwiebelkuchen, herzhafter Flammlachs, Schupfnudeln, Schnitzel und auch türkische Speisen.

Eine Neuerung gibt es im Bistrozelt des Gastronomischen Zirkels. Nach Angaben von Rebecca Gut, Geschäftsführerin der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die das Weinfest veranstaltet, haben in den vergangenen Jahren die Restaurants Lamm aus Bahlingen, Krone aus Achkarren und Kreuz-Post aus Burkheim gemeinsam im Bistrozelt bewirtet. Aus organisatorischen Gründen werden sie sich künftig jährlich abwechseln. Den Anfang macht das Lamm aus Bahlingen, das zu seinen Speisen auch korrespondierende Weine ausschenkt. Anbieten wird das Lamm gehobene regionale Spezialitäten.

Eine große Auswahl an Speisen gibt es auf dem Gastronomischen Marktplatz, der vom Restaurant am Rhein betrieben wird. Wilhelm Kläsle bietet dort unter anderem knackige Salate, frische Pfifferlinge, Maishähnchenbrust, Calamares, Zanderfilet sowie zarte Lammhäxle und Rinderbäckle an. An einem neuen Stand gibt es außerdem frische Reibekuchen in süßen und herzhaften Variationen. Auch Flammkuchen, Crêpes und Striebele werden angeboten. Brysacher Hofnarren servieren Kesselfleisch

Des Weiteren bewirten auf dem Platz beim Schwanenweiher die Brysacher Hofnarren mit Kesselfleisch, panierten Schnitzeln und einem Salatteller. Landeis aus regionalen Obstsorten bietet der Mundenhof Freiburg in der Nähe des Musikpavillons feil. Auch Pino Raia vom Karma aus Freiburg ist wieder dabei und mixt an der Bar Cocktails und Longdrinks.

Am Weinfestmontag bietet Kläsle auf dem Gastronomischen Marktplatz ab 11 Uhr wieder das traditionelle Handwerker-Mittagessen an.

Das Weinfest öffnet am Freitag, 29. August, um 18 Uhr, am Samstag, 30. August, um 12 Uhr, am Sonntag, 31. August, um 11 Uhr und am Montag, 1. September, um 14 Uhr seine Tore.


Badische Zeitung Donnerstag, 21. August 2014

Die ganze Vielfalt des Weingenusses

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (1):
Beim Bezirksweinfest in Breisach gibt es mehr als 400 Weine und Sekte zu verkosten

BREISACH / KAISERSTUHL / TUNIBERG. Es gibt in Baden kein anderes Fest, bei dem es über 400 Weine und Sekte zu verkosten gibt. Allein schon diese große Auswahl an Weinen und Sekten macht einen Besuch beim Weinfest für den Kaiserstuhl und den Tuniberg lohnenswert, das in diesem Jahr von Freitag bis Montag, 29. August bis 1. September, in Breisach stattfindet.

Auch heuer haben die Weinfestbesucher eine Vielzahl edler Tropfen zur Auswahl.
Auch heuer haben die Weinfestbesucher eine Vielzahl edler Tropfen zur Auswahl.
(Foto: Benjamin Bohn)

In 15 Weinlauben präsentieren erneut alle Winzergenossenschaften der Anbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg, der Badische Winzerkeller, die Gräflich von Kageneck’sche Sektkellerei, die Privatsektkellerei Geldermann sowie 8 Weingüter von Freitag bis Montag, 29. August bis 1. September, ihre Spezialitäten. Neu ist in diesem Jahr am Sonntagabend eine Big Bottle Party.

Insgesamt können die Gäste nach Angaben von Waldemar Isele, Geschäftsführer der Kaiserstühler Weinmarketing GmbH, die das Weinfest am Rhein veranstaltet, 334 Weine unterschiedlicher Jahrgänge und Qualitäten verkosten. Gut die Hälfte davon, 179 Tropfen oder 54 Prozent, sind trocken ausgebaut. Darüber hinaus gibt es 18 edelsüße Weine, Selektionen und 10 Spezialitäten, die im Barriquefass gereift sind.

Wer es lieber etwas prickelnder mag, der kann zwischen 31 Sekten und 16 Perlweinen wählen. Ein Zehntele Qualitätswein ist ab 1,20 Euro erhältlich. Die teuersten Tropfen sind Eisweine und Beerenauslesen, die bis zu 7 Euro kosten. Für ein Glas Sekt wird zwischen 2 und 2,80 Euro verlangt, für Seccos 1,50 bis 2 Euro.

Gläser

Eine Neuerung gibt es bei den Weinfestgläsern. Die veralteten und dem Weingenuss nicht gerade förderlichen Motivbecher wurden abgeschafft. Die Besucher können jetzt wählen zwischen dem klassischen DOC-Stielglas mit dem Motiv "Kaiserlich genießen" für 2 Euro und einem edlen, hohen Stielglas für 5 Euro. Der Erwerb eines Weinglases gilt als Eintritt zum Bereichsweinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg, wie Isele betont. Schließlich müssen die Kosten von rund 200 000 Euro für die Veranstaltung irgendwie gedeckt werden. Der Gläserverkauf leistet hier einen wichtigen Beitrag. Insofern können die Weingläser nicht zurückgegeben werden, für Sektgläser wird dagegen an den Ständen ein Pfand in Höhe von 1,50 Euro berechnet. Wer gleich eine ganze Flasche Wein, Sekt oder Wasser erwirbt, muss ein Glaspfand in Höhe von 1 Euro bezahlen.

Die Gläser werden an zwei Ständen im Weindorf verkauft. Mitglieder der Trachtengruppe "Lustige Tuniberger" aus Niederrimsingen übernehmen wieder diese Aufgabe.

Big Bottle Party

Am Weinfestsonntag wird von 18 bis 21 Uhr erstmals eine Big Bottle Party im Musikpavillon und in der Laube der Weingüter veranstaltet. Die Idee dazu stammt von den Weingütern. Dabei schenken die mitwirkenden Winzergenossenschaften und Weingüter insgesamt 21 ausgewählte Tropfen aus 1,5- bis 9-Liter-Flaschen aus. Um in den Genuss dieser besonderen Weine zu kommen, muss der Gast einen Weinpass mit Abriss-Coupons für 20 Euro erwerben. Er kann damit 10 beliebige Weine probieren. Die außergewöhnliche Verkostung wird vom Saxofonquintett aus Eichstetten musikalisch umrahmt.

Sürpfel-Karte

Nach wie vor großer Beliebtheit erfreut sich die vor einigen Jahren eingeführte "Sürpfel-Karte", die zu einer individuellen Weinprobe einlädt. Sie besteht aus 5 Abrisscoupons, für die der Gast in Weinlauben seiner Wahl regionaltypische Spezialitäten als Qualitäts- oder Kabinettweine ausgeschenkt bekommt. Die "Sürpfel-Karte" kostet 8 Euro und ist in jeder Laube und am Infostand im Weindorf erhältlich. Bei der Breisach Touristik am Marktplatz kann man die Karte auch schon jetzt erwerben, beispielsweise um sie zu verschenken.

"Sensorik"- Weinprobe

Seit ein paar Jahren organisiert die ehemalige Badische Weinprinzessin Rebecca Gut Weinproben auf dem Weinfestgelände. In diesem Jahr ist es am Weinfestsamstag, 30. August, um 16 Uhr im Bistrozelt des Gastronomischen Zirkels wieder so weit. Gut wird dabei 5 Weine präsentieren, mit denen sie den Besuchern erklären kann, was Weinsensorik bedeutet. Die Teilnahme kostet 5 Euro. Die Sitzplätze bei der Probe sind begrenzt. Anmeldungen sind am Infostand im Weindorf oder bei der Breisach Touristik möglich.

Das Weinfest öffnet am Freitag, 29. August, um 18 Uhr, am Samstag, 30. August, um 12 Uhr, am Sonntag, 31. August, um 11 Uhr und am Montag, 1. September, um 14 Uhr seine Tore.

Gerold Zink


        Rebland Kurier Mittwoch, 20. August 2014        
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Badische Zeitung Mittwoch, 13. August 2014
Von unserem Redakteur Gerold Zink

Eine Big Bottle Party als neue Attraktion

Genuss steht beim Breisacher Weinfest im Vordergrund

Beim 58. Weinfest für die Bereiche Kaiserstuhl und Tuniberg wird der Weingenuss wieder etwas mehr im Vordergrund stehen.

Erstmals wird es auf dem Breisacher Weinfest eine Big Bottle Party geben.
Erstmals wird es auf dem Breisacher Weinfest eine Big Bottle Party geben.
(Foto: Gerold Zink)

BREISACH / KAISERSTUHL / TUNIBERG. Zum ersten Mal wird es in diesem Jahr beim Bereichsweinfest eine Big Bottle Party geben, bei der hochwertige Weine aus 1,5 bis 9-Liter-Flaschen ausgeschenkt werden. Zudem wurde das wenig genussfreundliche Becherglas abgeschafft. Es gibt jetzt nur noch Stielgläser. Zum größten Weinfest Badens, das von Freitag bis Montag, 29. August bis 1. September, auf dem idyllischen Festgelände am Rhein in Breisach stattfindet, erwarten die Organisatoren wieder an die 100 000 Besucher.

Einige Neuigkeiten

Waldemar Isele und Rebecca Gut, die Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die das Großereignis veranstaltet, stellten am Dienstagmorgen im Restaurant am Rhein bei einer Pressekonferenz das diesjährige Programm vor. Seit sich auch acht Kaiserstühler Weingüter am Weinfest beteiligen, scheint der Weingenuss bei der Volksfest ähnlichen Veranstaltung wieder etwas wichtiger zu werden. So stammt die Idee der Big Bottle Party, die am Weinfestsonntag von 18 bis 21 Uhr am Pavillon auf dem Weinfestgelände sowie am Stand der Weingüter stattfindet, aus den Reihen der Weingüter. Sie brachten auch den Vorschlag ein, neben den klassischen DOC-Stielgläsern für 2 Euro noch ein edles, hohes Stielglas für 5 Euro den Besuchern zum Kauf anzubieten. Dafür wird es die Bechergläser nicht mehr geben.

"Die Stielgläser sind einfach wertiger", betonte Isele, der auch Geschäftsführer der WG Achkarren ist. Er erinnerte daran, dass der Erwerb eines Weinglases als Eintritt zum Weinfest gilt. Die Weingläser könnten nicht zurückgegeben werden.

Neuer Treffpunkt

Eine weitere Änderung betrifft die Eröffnung der Veranstaltung. Bislang versammelten sich die Ehrengäste am Weinfestfreitag um 17.30 Uhr auf dem Breisacher Marktplatz, um von dort zum Weinfestgelände zu ziehen. In diesem Jahr werden sich die Honoratioren um 18 Uhr direkt am Pavillon auf dem Weinfestgelände treffen. Lediglich die Weinhoheiten, Breisachs Bürgermeister Oliver Rein sowie einige Vertreter der Weinwirtschaft werden vom historischen Rheintor aus über die Brücke ins Weindorf einziehen. Dabei werden sie vom Fanfarenzug Kaiserstühler Herolde aus Ihringen musikalisch begleitet.

Alter Standort für Feuerwerk

Ein Höhepunkt am Weinfestfreitag ist stets das Feuerwerk über dem Rhein. Im vergangenen Jahr durfte es aus rechtlichen Gründen nicht mehr von einem Boot in der Mitte des Flusses abgefeuert werden. Dadurch war die Sicht für viele Gäste eingeschränkt. Nach vielen Gesprächen mit den Behörden und mit Hilfe des THW ist es heuer jedoch wieder möglich, zur alten Variante zurückzukehren.

Ansonsten bleibt vieles auf dem Weinfestgelände beim Alten. So wird es wieder mehr als 400 Weine und Sekte geben, unter denen die Besucher auswählen dürfen. Dazu bieten zahlreiche Gastronomen eine große Auswahl an Speisen an.

Viele Attraktionen

Weitere Attraktionen sind der große Vergnügungspark, ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm, Ausstellungen verschiedener Gewerbebetriebe und des Museums für Stadtgeschichte, das Richtfest der Zimmererinnung, eine Weinprobe zum Thema Sensorik, Sondervorstellungen der Breisacher Festspiele, eine Spielstraße mit Schminkstation für die Kinder, ein Genießerlauf von Bad Krozingen nach Breisach für Sportbegeisterte, Schifffahrten, Kellerführungen im Badischen Winzerkeller sowie Hubschrauberrundflüge. Auch das Weinfestbähnle der Firma Badenova wird wieder seine Runden durch Breisach drehen.

Zahlreiche Sonderbusse

Damit die Weinfestgäste den Besuch in Breisach unbeschwert genießen können, werden wieder zahlreiche Sonderbusse zwischen allen Kaiserstuhl- und Tuniberggemeinden sowie nach Freiburg, Staufen und ins Elsass fahren. Insgesamt 10 Linien stehen zur Verfügung. Beim Badischen Winzerkeller gibt es zudem gratis Parkplätze und einen kostenlosen Pendelbusverkehr zum Weinfestgelände.

Die Breisacher BZ-Lokalredaktion wird vor dem Weinfest in einer Serie noch ausführlich über das genaue Programm informieren.


News aus Baden Dienstag, 12. August 2014

Weingenuß wird teurer

Breisach (mr) Nicht zuletzt weil die Kosten für das Weinfest Kaiserstuhl/Tuniberg in Breisach weiter steigen und auch bei den Winzergenossenschaften die Belastungen nicht geringer werden wird das Zehntele auf dem Fest leicht teurer verkauft. Die Veranwortlichen des Festes, Rebecca Gut und Waldemar Isele, konnten aber die Vertreter der Medien beruhigen und sprachen von "moderaten" Anhebungen. Dennoch wird das viertägige Fest sicherlich wieder ein Besuchermagnet vom 29.August bis 1.September in der Europa-Stadt Breisach. Das Programm wurde etwas modifiziert, jedoch bleibt es bei viel Musik, Angeboten für die Familie und den 334 Weinen und 31 Sekten im Ausschank sowie zahlreichen schmackhaften Gerichten. Und in der Tat kann sich das Speisenangebot sehen lassen wie der Blick auf die Speisenkarten schon jetzt zeigt. Da gibt es nicht nur die einfache Bratwurst sondern ebenso durchaus hochwertige Gerichte am Gastronomischen Marktplatz und neu in diesem Jahr frische Reibekuchen. Dazu gesellen sich etwa gebackene Calamares, Zanderfilet auf Rahmpfifferlingen mit Nudeln oder ein geschmortes Lammhäxle mit Butterkartöffelchen und Gemüse.

Erstmals wird am Weinfest-Sonntag zu einer "Big-Bottle-Party" eingeladen. Während der Veranstaltung ab 18 Uhr können die Teilnehmer - Kosten 20 Euro - hochwertige Spezialitäten verkosten, die aus großen Flaschen von 1,5 bis 9 Litern Volumen ausgeschenkt werden. 21 Tropfen verschiedener Jährgänge stehen zur Auswahl. Mit dabei sind auch in diesem Jahr erneut die Weingüter aus dem Kaiserstuhl.

Nachdem im vergangenen Jahr aus Sicherheitsgründen das Feuerwerk am Freitag abend erstmals aufs "Festland" verlegt werden mußte, gibt es dieses Jahr eine Lösung auf dem Rhein und damit bestimmt wieder optimale Bedingungen für das beliebte Feuerwerk.

Und wer sich vom Rummel des Festes erholen will, kann sich im Museum für Stadtgeschichte die Sonder-Ausstellung "850 Jahre Breisacher Stadtpatrozinium" anschauen. Der Eintritt ist am Weinfest gratis. Geöffnet ist das Museum am Freitag von 14 Uhr bis 17 Uhr und am Samstag und Sonntag jeweils von 11.30 Uhr bis 17 Uhr.

Die Polizei wird wieder ein wachsames Auge auf die Besucher der Veranstaltung haben und hat schon jetzt angekündigt, daß Kontrollen rund ums Gelände möglich sind. Eingeladen sind zum Fest auch die Kollegen der französischen Polizei. Das Rote Kreuz bereitet sich ebenfalls auf das Fest vor und steht für mögliche Einsätze bereit.

Fast gleich bleiben die diversen Fahrangebote mit den Omnibusssen zum Fest. Lediglich die Fahrten von Freiburg zum Fest entfallen, weil immer mehr Besucher mit der S-Bahn kommen. Die Rückfahrt ist allerdings weiter mit dem Omnibus Richtung Freiburg möglich und ebenfalls wurde wieder eine Linie ins Elsaß eingerichtet.


Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH Dienstag, 12. August 2014
Pressemitteilung

58. Bereichsweinfest Kaiserstuhl+Tuniberg
in Breisach am Rhein

Freitag, 29. August, bis Montag, 1. September 2014

Wein, Kulinarisches und viel Musik stehen beim Bereichsweinfest Kaiserstuhl-Tuniberg in Breisach in diesem Jahr erneut im Mittelpunkt. Von Freitag bis Montag, 29. August bis 1. September, laden regionale Winzergenossenschaften, Weingüter, Breisacher Sektkellereien und Gastronomen zum 58. Mal zum Mitfeiern und Genießen rund um das Weindorf am Rheinufer ein. Mehr als 400 Weine und Sekte stehen zur Auswahl, dazu ein reichhaltiges Speisenangebot, viel Musik und bunte Unterhaltung. Neu ist eine "Big Bottle Party", bei der am Sonntag von 18 bis 21 Uhr hochwertige Weine aus 1,5- bis 9 Liter-Flaschen ausgeschenkt werden. Weitere Attraktionen sind der große Vergnügungspark, die Ausstellung verschiedener Gewerbebetriebe und das Museum für Stadtgeschichte.

Eröffnung

Das 4-tägige Fest wird am Freitag, 29. August, im Pavillon im Weindorf eröffnet. Dazu ziehen die Weinhoheiten in musikalischer Begleitung des Fanfarenzuges "Kaiserstühler Herolde" aus Ihringen erstmals vom historischen Rheintor auf den Festplatz ein, wo sie von Vertretern aus Weinwirtschaft und Politik erwartet werden. Nach der Begrüßung durch Axel Hahn, Aufsichtsrat der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, Minister Alexander Bonde und Breisachs Bürgermeister Oliver Rein wird die Bereichsweinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg, Katharina Dier, ihre Krone an die tags zuvor gewählte Nachfolgerin weitergeben. Diese wird anschließend das 58. Bereichsweinfest eröffnen. Weitere Höhepunkte sind an diesem Abend das Richtfest der Zimmererinnung am Holzpavillon im Weindorf um 20 Uhr sowie das große Feuerwerk über dem Rhein um 22 Uhr.

Weine und Sekte

In 15 Weinlauben präsentieren alle Winzergenossenschaften der Anbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg, der Badische Winzerkeller Breisach, die Gräflich von Kageneck'sche Sektkellerei, die Privatsektkellerei Geldermann sowie 8 Weingüter ihre Spezialitäten.
Dabei stehen 334 verschiedene Erzeugnisse unterschiedlicher Jahrgänge und Qualitäten zur Auswahl. Gut die Hälfte (179 Produkte / 54 Prozent) sind trocken ausgebaut, ergänzt durch 18 edelsüße Weine, Selektionen und 10 Spezialitäten, die im Barrique reiften. Darüber hinaus werden 31 Sekte und 16 Perlweine angeboten. Ein Zehntele Qualitätswein ist bereits ab 1,20 Euro erhältlich, die teuersten Tropfen sind Eiswein und Beerenauslese, die bis zu 7,00 Euro kosten. Für 1 Glas Sekt bezahlt man zwischen 2,00 Euro und 2,80 Euro, für Secco 1,50 Euro bis 2,00 Euro.

Festgläser

Der Erwerb eines Weinglases gilt als Eintritt zum Bereichsweinfest Kaiserstuhl+Tuniberg. So betreut die Trachtengruppe "Lustige Tuniberger" aus Niederrimsingen wieder 2 Verkaufsstände, an denen jedoch ab diesem Jahr nur noch Stielgläser verkauft werden. Der Besucher hat dabei die Wahl zwischen dem klassischen DOC-Stielglas mit dem Motiv "Kaiserlich genießen" für 2 Euro und einem edlen hohen Stielglas für 5 Euro. Weingläser können nicht zurückgegeben werden, für Sektgläser wird an den Ständen ein Pfand in Höhe von 1,50 Euro berechnet. Auf Wein-, Sekt- und Flaschen wird wiederum ein Glaspfand in Höhe von 1,- Euro erhoben.

Big Bottle Party

Am Sonntag wird von 18 bis 21 Uhr erstmals eine "Big Bottle Party" im Musikpavillon und in der Weingüterlaube veranstaltet. Dabei schenken die mitwirkenden Winzergenossenschaften und Weingüter vom Kaiserstuhl und Tuniberg 21 ausgewählte Tropfen aus 1,5- bis 9-Liter-Flaschen aus. Mit einem Weinpass mit Abriss-Coupons für 20 Euro kann man 10 beliebige Weine probieren. Die außergewöhnliche Verkostung wird vom Saxofon-Quintett aus Eichstetten musikalisch umrahmt.

Sürpfelkarte

Großer Beliebtheit erfreut sich die "Sürpfel-Karte", die auch 2014 zur individuellen Weinprobe einlädt. Sie beinhaltet 5 Abrisscoupons, für die in den Weinlauben regionaltypische Spezialitäten als Qualitäts- oder Kabinettweine ausgeschenkt werden. Die "Sürpfel-Karte" kostet 8 Euro und ist in jeder Laube und am Infostand im Weindorf erhältlich. Bei der Breisach Touristik am Marktplatz kann man die Karte auch im Voraus erwerben, beispielsweise um sie zu verschenken.

"Sensorik" - Weinprobe

Am Samstag, 30. August, präsentiert die ehemalige Badische Weinprinzessin Rebecca Gut um 16 Uhr im Bistrozelt des Gastronomischen Zirkels 5 ausgesuchte Weine, die im Hinblick auf Aromen, Düfte und Geschmack verkostet werden. Die Teilnahme kostet 5 Euro. Die Sitzplätze sind begrenzt. Anmeldungen sind am Infostand im Weindorf oder bei der Breisach Touristik möglich.

Gastronomisches Angebot

Vom kleinen Imbiss über regionale und internationale Spezialitäten bis hin süßen Backwerken bietet das Bereichsweinfest Kaiserstuhl+Tuniberg eine reichhaltige Auswahl. So findet jeder Besucher an den verschiedenen Ständen im Weindorf, am Gastronomischen Marktplatz und im Vergnügungspark etwas Passendes. Darunter ofenfrischer Zwiebelkuchen, herzhafter Flammlachs, Bratwürste, Schupfnudeln, panierte Schnitzel, Gerichte mit frischen Pfifferlingen, Käse und türkische Speisen. Im Bistrozelt des Gastronomischen Zirkels bewirtet in diesem Jahr die Küche des Restaurants "Zum Lamm" aus Bahlingen. Hier werden zu badischen Speisen korrespondierende Weine ausgeschenkt.
Daneben findet man am Gastronomischen Marktplatz am Rheinufer wieder eine reichhaltige Auswahl an Speisen und Getränken. Neu ist hier ein Stand mit Reibekuchen, die in süßen und herzhaften Varianten frisch zubereitet werden. Des Weiteren bietet das Team um Wilhelm Kläsle klassische Tellergerichte sowie Kaffee und Kuchen. Süße Crêpes, Striebele und Flammkuchen ergänzen die Auswahl. Auch Pino Raia vom Karma - Public Livingroom Freiburg ist wieder dabei und mixt an der Bar fruchtige Cocktails und Longdrinks. Fruchtlimonaden und Vitalgetränke erhält man am Stand der Firma Lieler Schlossbrunnen. Wie gewohnt öffnet der Gastronomische Marktplatz am Weinfest-Montag bereits um 11 Uhr zum traditionellen Handwerker-Mittagessen. Außerdem wird am lauschigen Platz beim Schwanenweiher wieder durch die "Brysacher Hofnarre" mit Kesselfleisch, panierten Schnitzeln und Salattellern bewirtet. Köstliches Landeis aus regionalen Obstsorten wird darüber hinaus vom Mundenhof Freiburg in der Nähe des Musikpavillons feil geboten.

Musik - Tanz - Volkstümliches

Traditionell beginnt das Bereichsweinfest Kaiserstuhl+Tuniberg am Freitag mit dem Einmarsch der Weinhoheiten unter musikalischer Begleitung durch den Fanfarenzug Kaiserstühler Herolde aus Ihringen. Der Eröffnung um 18 Uhr folgt ein buntes Programm, zu dem ab 19:30 Uhr der Musikverein Gündlingen im Pavillon 2, ab 20 Uhr die Tanzbands Big Daddies im Pavillon 1 und Gin Fizz Family am Gastronomischen Marktplatz beitragen.
Am Samstag geben die 60er Musikanten aus Dornbirn ein Platzkonzert von 11 bis 13 Uhr am Breisacher Marktplatz, während im Weindorf ab 13 Uhr Unterhaltungsmusik mit den Musikvereinen Hosskirch, Forchheim und Wangenried (Schweiz) geboten wird. Zum Tanz spielen ab 20 Uhr Funrise (Weindorf) und ab 21 Uhr Musik-Express (Gastronomischer Marktplatz).
Am Sonntag ertönen ab 11 Uhr Blasmusikmelodien durch den Bürgerlichen Krankenverein (11:30 Uhr, Pavillon 1) und den Musikverein Merdingen (20 Uhr, Pavillon 2). Darüber hinaus darf das Chorsingen im Musikpavillon um 14:30 Uhr sowie volkstümliche Darbietungen durch die Trachtengruppe Ihringen (15:30 Uhr, Pavillon 1) nicht fehlen.
Am Gastronomischen Marktplatz lädt derweil am Sonntag die Combo Spätlese des Musikvereins Oberrimsingen zum Frühschoppenkonzert ein. Um 15 Uhr findet hier zudem die beliebte Karaoke-Show mit Achim Baumer statt, bevor um 21 Uhr die baden.fm-Clubtour mit aktuellen Chart-Hits zu Gast ist.
Am Weinfest-Montag sorgen schließlich ab 14 Uhr verschiedene Kapellen für Unterhaltung, im Weindorf sind ab 20 Uhr Airport in Rock und am Gastronomischen Marktplatz nochmals Gin Fizz Family zu hören. und auch bei den Hofnarren wird abends Musik, unter anderem von "Cocktail", den Platz zur Party-Zone machen.

Rahmenprogramm

Zur Unterhaltung der Besucher tragen erneut verschiedene Attraktionen bei. Darunter das Richtfest der Zimmererinnung, die erneut auf dem Weinfestgelände einen Holz-Pavillon errichtet. Gefeiert wird die Erstellung am Freitag um 20 Uhr und am Samstag um 13 Uhr. Während der Weinfesttage dient der Pavillon als Infostand, danach wird er in Breisach beim "Campus der Kulturen" in Zusammenarbeit mit dem Förderverein "Runder Tisch für Mitmenschlichkeit" aufgebaut. Skulpturen, Brunnen und Dekoratives für Haus und Garten zeigt der Breisacher Steinmetz Andreas Klein und entlang der Feststraße informieren landwirtschaftliche und gewerbliche Aussteller über Neuheiten.
Darüber hinaus lohnt ein Besuch der Breisacher Freilichtbühne auf dem Schloßberg, wo am Freitag um 19 Uhr eine Sondervorstellung des Jugendstücks "Jorinde und Joringel" aufgeführt wird. Am Samstag und Sonntag ist jeweils um 20 Uhr die Komödie "Die deutschen Kleinstädter" und am Sonntag um 15 Uhr nochmals das Jugendstück zu sehen. www.festspiele-breisach.de.
Für die kleinen Gäste ist am Sonntag ab 12 Uhr im Weindorf eine Spielstraße mit Schminkstation eingerichtet. Die Teilnahme ist gratis, Getränke werden von der Firma Lieler Schlossbrunnen kostenlos zur Verfügung gestellt. Am Gastronomischen Marktplatz lädt zudem eine Hüpfburg zum Toben ein.

Genießerlauf

Am Sonntag, 31. August, wird bereits zum 6. Mal ein Genießerlauf von Bad Krozingen nach Breisach zum Bereichsweinfest veranstaltet. Start der verschiedenen Gruppen ist um 8:30 Uhr in Bad Krozingen (21 km, Halbmarathon), 9:15 Uhr in Hartheim (10 Kilometer, Läufer) und 9 Uhr in Hartheim (10 Kilometer, Nordic Walking). Jeder Teilnehmer erhält einen Verzehrgutschein für das Weinfest in Höhe von 8 Euro. Infos unter www.move2-online.de.

Vergnügungspark

Verschiedene Fahrgeschäfte, Süßigkeitenstände, Schieß- und Wurfbuden werden auch beim diesjährigen Weinfest wieder für Kirmes-Romantik sorgen. So ist der große Vergnügungspark erneut während der 4 Festtage eine besondere Attraktionen für die ganze Familie, die sich hier am Montagnachmittag zu vergünstigten Preisen amüsieren kann. Als besondere Highlights präsentiert Schausteller Jürgen Hahn das 38 Meter hohe Riesenrad "Liberty",den Glasirrgarten "Crazy Town".und Fahrgeschäfte wie "Polyp - die Monsterkrake", "Tropical Trip" und das rasante Karussell "Flipper".

Offener Winzerkeller - Schifffahrten - Hubschrauberrundflüge

Während der Weinfesttage ist der Badische Winzerkeller in Breisach am Samstag von 9 bis 18 Uhr und Sonntag von 11 bis 18 Uhr für Kellereibesichtigungen und Weinproben geöffnet.
Ein kurzweiliges Freizeitvergnügen versprechen darüber hinaus die Schifffahrten auf dem Rhein. Die Flotte lädt dabei unter anderem zur Feuerwerksfahrt am Freitagabend ein. Info unter Telefon 07667/942010 oder im Internet unter www.bfs-info.de.
Wer das Festgelände und die Umgebung Breisachs aus der Luft betrachten möchte, kann am Samstag- und Sonntagnachmittag einen Hubschrauber-Rundflug buchen. Der Helikopter startet beim Rheinhafen im Bereich der Bushaltestellen. Stadtrundfahrten sind zudem mit dem Weinfestbähnle der Firma Badenova möglich. Die etwa 20-minütigen Rundfahrten führen vom Weinfestgelände über Marktplatz, Schiffsanlegestelle, Sportgelände und Bahnhof. Die Bimmelbahn fährt am Freitag ab 17 Uhr, Samstag ab 14 Uhr, Sonntag ab 12 Uhr und Montag ab 15 Uhr für 1,50 Euro / Erwachsene und 1 Euro / Kinder je Tour.

Online-Gewinnspiel

Auch in diesem Jahr kann man bei einem "Online-Gewinnspiel" wieder attraktive Preise von der Schifffahrt über den Restaurantbesuch bis hin zum 500-Euro-Reisegutschein gewinnen. Die Preisfrage und die Teilnahmebedingungen sind im Internet unter www.weinfest-breisach.de eingestellt. Hier werden die Gewinner anschließend auch veröffentlicht.

Sonderausstellung „850 Jahre Stadtpatrone Gervasius und Protasius“

Noch bis zum 7. September zeigt das Museum für Stadtgeschichte im Breisacher Rheintor anlässlich des Jubiläums "850 Jahre Stadtpatrone Gervasius und Protasius" eine beeindruckende Sammlung an Dokumenten, Urkunden und Fotografien zu den jährlichen Prozessionen und Feierlichkeiten im Laufe der Jahrhunderte. Während des Weinfestsamstag und -sonntag ist der Eintritt frei und das Museum ist auch am Montag, 1. September, von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Reguläre Öffnungszeiten: Di - Fr 14 - 17 Uhr, Sa, So, Feiertag 11:30 - 17 Uhr. Eintritt: 2 Euro.

Weinfestbus / Parkmöglichkeiten

Damit die Weinfestbesucher unbeschwert genießen können, wurden wieder Sonderbuslinien eingerichtet, die zwischen allen Kaiserstuhl- und Tuniberggemeinden, von Freiburg und Staufen sowie aus dem Elsass verkehren. Insgesamt 10 Linien stehen zur Verfügung, die gegen 18 Uhr ihre Touren beginnen. Fahrpläne unter www.weinfest-breisach.de. Auskünfte zu genauen Fahrzeiten werden unter Telefon 01805/779966 rund um die Uhr erteilt. Für Gäste, die mit dem PKW nach Breisach kommen, stehen beim Badischen Winzerkeller gratis Parkplätze und ein kostenloser Pendelbus zur Verfügung (Freitag 16:45-3.00 Uhr; Samstag 15.00-3.00 Uhr; Sonntag 11.00-24.00; Montag kein Pendelbus!).

Sicherheitshinweise

Die Polizeidirektion Freiburg weist darauf hin, dass sie beim Bereichsweinfest Kaiserstuhl+Tuniberg verstärkt Alkoholkontrollen durchführen wird. Zur Vermeidung unliebsamer Zwischenfälle wird an die Nullpromillegrenze für Autofahrer erinnert. Dass an Minderjährige kein Alkohol ausgeschenkt wird, ist selbstverständlich. Im Sinne eines verantwortungsbewussten Umgangs mit Alkohol arbeiten die Stadt Breisach und Sozialarbeiter mit den Jugendsachbearbeitern der Polizei Breisach zusammen. Mit der Kampagne "Kein Alkohol für unsere Kinder" sind die Mitarbeiter des Weinfestes für die Problematik des Alkoholmissbrauchs sensibilisiert und werden nur bei Vorlage des Ausweises Alkohol ausschenken. Zivilstreifen, die sich in den letzten Jahren bewährt haben, werden wieder Kontrollgänge absolvieren. Außerdem wird eindringlich gebeten, die Verkehrs- und Parkregelung zu beachten und vor allem die Rettungswege frei zu halten.

Ansprechpartner der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH:

Für die Gesamtorganisation:
Rebecca Gut
Münsterplatz 1, 79206 Breisach, Tel.: 07667/ 832-324
E-Mail: gut@breisach.de

Rund um den Wein:
Waldemar Isele,
Schlossbergstraße 2, 79235 Vogtsburg-Achkarren, Tel.: 07662/ 9304-0
E-Mail: info@winzergenossenschaft-achkarren.de

Der Pressetext kann im Internet unter www.weinfest-breisach.de/presse heruntergeladen werden.
Weitere Infos zur Kaiserstühler Wein-Marketing unter "www.kaiserstuehler-wein.de.

Pressekontakt:
Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH
Petra Littner, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Rosmannstraße 17, 79206 Breisach
Tel.: 174/ 9 99 10 38
E-Mail: littner@medienservice-breisach.de


Badische Zeitung Mittwoch, 2. April 2014

Rebecca Gut:
Breisacher Weinfest bekommt neue Chefin

Eine ehemalige Weinprinzessin leitet künftig das größte und bekannteste Weinfest der Region: Die 28-jährige Rebecca Gut ist neue Geschäftsführerin der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH.

Weinhoheiten
Die neue Geschäftsführerin der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH: Rebecca Gut
(Foto: Benjamin Bohn)

Die Wein-Marketing GmbH ist Ausrichterin des Bereichsweinfests für Kaiserstuhl und Tuniberg in Breisach. Bereits Anfang März rückte die 28-jährige Rebecca Gut in die Führungsspitze der Werbegemeinschaft der Kaiserstühler Winzergenossenschaften auf. Sie trat somit die Nachfolge von Florian Herth im Führungsduo neben Waldemar Isele an. Dies gaben die Verantwortlichen am Dienstagmittag bei einem Pressegespräch bekannt.

Rebecca Gut arbeitet als Verwaltungsangestellte bei der Stadt Breisach. Gemeinsam mit Waldemar Isele, Geschäftsführer der WG Achkarren, bildet sie nun das neue Führungsduo der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH. Florian Herth war seit 1980 als Vertreter der Stadt Breisach maßgeblich für die Koordination des Bereichsweinfestes verantwortlich. Künftig wird er nur noch beratend im Hintergrund zur Verfügung stehen.

Im Rahmen einer Gesellschafterversammlung der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH wurden Herths organisatorische Aufgaben an Gut übertragen. Die ehemalige Weinprinzessin für die Bereiche Kaiserstuhl und Tuniberg sowie für das Weinanbaugebiet Baden ist bereits seit 2011 für das Rahmenprogramm des Breisacher Weinfestes mitverantwortlich. Unter anderem bereichert sie die Veranstaltung auch mit eigenen Weinproben. Bei der diesjährigen Auflage von Badens größtem Weinfest von Freitag bis Montag, 29. August bis 1. September, rückt sie als neue Geschäftsführerin der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH das Thema "Sensorik" am Samstagmittag in den Fokus der Weinfestbesucher.

Benjamin Bohn


Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH Dienstag, 1. April 2014
Pressemitteilung

Rebecca Gut rückt auf in die Führungsspitze

Rebecca Gut ist Nachfolgerin von Florian Herth
im Führungsduo der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH

KAISERSTUHL. Die Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH - Werbegemeinschaft der Kaiserstühler Winzergenossenschaften und Ausrichter des Bereichsweinfestes Kaiserstuhl+Tuniberg - hat mit Rebecca Gut seit März eine neue Geschäftsführerin.

Weinhoheiten
Waldmar Isele, Rebecca Gut und Florian Herth
(Foto: Petra Littner)

Die 28-jährige Verwaltungsangestellte der Stadt Breisach wurde zur Nachfolgerin von Florian Herth bestellt. Herth zeichnete seit 1980 als Vertreter der Stadt Breisach maßgeblich für die Koordination des Bereichsweinfestes verantwortlich und wird künftig nur noch beratend zur Verfügung stehen. Die organisatorischen Aufgaben wurden somit in einer Gesellschafterversammlung an Rebecca Gut übertragen, die damit gemeinsam mit Wein-Marketing-Geschäftsführer Waldemar Isele das Führungsduo der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH bildet.

Bereits seit 2011 ist Rebecca Gut für das Rahmenprogramm des regional größten Weinfestes verantwortlich und bereichert dieses mit eigenen Weinproben. So auch bei der diesjährigen Veranstaltung vom 29. August bis 1. September, wenn am Samstag Nachmittag das Thema "Sensorik" in den Fokus rückt.

Pressekontakt: Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH
Petra Littner - Öffentlichkeitsarbeit
Büro: Rosmannstr. 17 · 79206 Breisach · Tel.: 0 76 67/37 97 50 · Mobil: 017 4/9 99 10 38
E-Mail: littner@medienservice-breisach.de


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