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        der Sonntag Sonntag, 4. September 2016        
der Sonntag

Badische Zeitung Samstag, 3. September 2016

"Eigentlich hat doch alles gepasst"

Obwohl wegen der Hitze weniger Wein verkauft wurde, fällt die Bilanz des 60. Bereichsweinfests für Kaiserstuhl und Tuniberg positiv aus.

Rund 12900 Besucher fuhren mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Breisacher Weinfest.
Rund 12 900 Besucher fuhren mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Breisacher Weinfest.
(Foto: Patrick Kerber)

BREISACH / KAISERSTUHL / TUNIBERG. "Es war ein gutes, schönes und ruhiges Fest", zog Waldemar Isele, Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, am Freitag Bilanz über das 60. Bereichsweinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg. Der Weinabsatz hätte allerdings etwas höher sein können. Doch bei den tropischen Temperaturen hatten die Gäste weniger Lust auf edle Tropfen und umso mehr Durst auf Wasser. Auf rund 90 000 schätzte Isele die Besucherzahl an den vier Festtagen auf dem Breisacher Weinfestgelände.

Im Weindorf herrschte vor allem am Freitag- und am Samstagabend dichtes Gedränge. "Doch der Eindruck täuscht", meinte Geschäftsführer Isele. Bei der Hitze hätten sich mehr Gäste unter den schattigen Bäumen aufgehalten, die Lauben der Genossenschaften und Weingüter seien entsprechend weniger frequentiert gewesen. Das richtige Weinfestwetter – mit Sonne und angenehmer Temperatur – habe sich erst am Montag eingestellt.

Verkauft wurden rund 27 950 Flaschen Wein und Sekt, das sind knapp zehn Prozent weniger als im Vorjahr. Für den Abtransport der leeren Flaschen waren wieder die Firmen Südglas und Zimber zuständig. Rund 18,9 Tonnen Altglas wurden entsorgt, etwas mehr als im Vorjahr (18,2). "Es waren wahrscheinlich etliche Fremdflaschen dabei", erklärt sich Isele diese Zahl.

Trachtenumzug und Feuerwerk waren die Höhepunkte

Der Gläserverkauf ging um knapp acht Prozent zurück. 18 000 DOC-Gläser wurden verkauft. Dass die Weinfestbesucher diesmal nur 240 große Weingläser verlangten, 27 Prozent weniger als im vergangenen Jahr, führte Isele auch darauf zurück, dass wegen des Kreistrachtenfests am Sonntag keine Big-Bottle-Party angeboten wurde.

Der Trachtenumzug und das mit Musik untermalte Feuerwerk waren die Höhepunkte des Jubiläumsweinfestes. Das Feuerwerk über dem Rhein begeisterte am Eröffnungsabend das Publikum. Am Sonntag bot der große Trachtenumzug ein farbenprächtiges Ambiente in der Breisacher Innenstadt. Bei der großen Hitze bewiesen die Trachtenträger ein bewundernswertes Durchhaltevermögen. Die Zahl der verkauften Umhänger schätzt Manfred Speck, der gemeinsam mit Florian Herth das Kreistrachtenfest in Breisach koordiniert hatte, auf annähernd 1800. Es seien aber deutlich mehr Zuschauer gewesen. Nicht jeder sei eben bereit gewesen, die Veranstaltung mit einem freiwilligen Obolus zu unterstützen. Gut besucht gewesen sei die Weinprobe, die die frühere Weinprinzessin Rebecca Klein am Samstag unter dem Motto "Wein im Wandel der Zeit" moderierte, freute sich Isele. 45 Weinfreunde ließen sich über die edlen Tropfen informieren. Zum Abschluss stellte Daniel Engist, der frühere Kellermeister der WG Achkarren, eine 1970er Ruländer Spätlese der WG Achkarren vor.

Die Gastronomen seien mit dem Umsatz zufrieden gewesen, berichtete Isele. Das Bistrozelt war gut besucht. Auch die Angebote von Wilhelm Kläsle auf dem Gastronomischen Marktplatz seien wieder gut angekommen. Dank des guten Wetters war auch der Vergnügungspark gut besucht.

"Insgesamt hat eigentlich alles gepasst", freute sich der Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH und dankte allen Helfern und Unterstützern des Weinfestes. Es sei froh, dass, von kleineren Vorfällen abgesehen, nichts Schlimmes passiert sei.

Damit die Festbesucher die guten Tropfen unbeschwert genießen können, fahren zahlreiche Sonderbusse das Weindorf an. Zum 60. Bereichsweinfest kamen insgesamt 12 900 Gäste in öffentlichen Verkehrsmitteln, knapp 19 Prozent weniger als im vergangenen Jahr. In den Bussen des Tuniberg-Express wurden 3100 Fahrgäste transportiert (2015: 4000), die SWEG zählte 7842 Passagiere (9266). Die Buslinie aus dem Elsass werde mit knapp 350 Fahrgästen leider nach wie vor schlecht angenommen, bedauerte Isele.

Bus konnte Wasenweiler nicht anfahren

Im Vorfeld und auch während des Weinfestes haben sich immer wieder Einwohner aus Wasenweiler beschwert, weil der Weinfest-Sonderbus dieses Jahr nicht die Gemeinde ansteuerte. Wie eine nochmalige Nachfrage der BZ bei Mirko Helbig, dem Leiter der Busleitstelle der SWEG in Endingen, ergab, war dies leider nicht möglich, weil die Sanierung der Landesstraße zwischen Ihringen und Wasenweiler noch nicht abgeschlossen war und es in Wasenweiler keinen geeigneten Platz gab, an dem der Gelenkbus der SWEG hätte halten und umkehren können. Selbst das Gelände der Winzergenossenschaft sei dafür nicht geeignet gewesen. "Wir sind sogar mit dem Bus nach Wasenweiler gefahren und haben es ausprobiert", betonte Helbig. Er habe intensiv versucht, zumindest für den Rückweg vom Weinfest eine Notlösung zu finden, "aber es ging einfach nicht". Erschwerend kam laut Helbig hinzu, dass es auf dem Weg von Merdingen nach Wasenweiler eine Brücke gibt, die auf 16 Tonnen beschränkt und damit für den Gelenkbus der SWEG nicht geeignet ist.

Rebecca Klein, Geschäftsführerin der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die das Weinfest organisiert, und die BZ waren dann die Überbringer der schlechten Nachricht. Wobei Klein angegriffen wurde, weil in dem betreffenden BZ-Artikel stand, es bestehe auch die Möglichkeit, mit dem Weinfest-Bus bis Ihringen oder Bötzingen zu fahren und dann den restlichen Weg nach Wasenweiler zu Fuß zurückzulegen.

Diese Notlösung hatte jedoch nicht Klein, sondern die BZ-Redaktion ins Spiel gebracht, kann es doch nach ein paar Gläsern Wein durchaus gut tun, in einer lauen Sommernacht vor dem Schlafen noch 20 bis 30 Minuten spazieren zu gehen. Nachdem jedoch bald die gesamte Strecke zwischen Wasenweiler und Ihringen neu asphaltiert ist, wird der Weinfest-Bus 2017 sicherlich wieder in Wasenweiler halten können.

von Agnes Pohrt und Gerold Zink


        Rebland Kurier Mittwoch, 31. August 2016        
WZO

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Badische Zeitung Montag, 29. August 2016

Weingenuss und Sonne pur

60. Breisacher Weinfest

Zum 60. Bereichsweinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg meinte es Petrus besonders gut und bescherte Veranstaltern und Weinfreunden Sonne pur. Die Besucher ließen sich von der tropischen Hitze nicht abhalten. Zehntausende strömten ins idyllische Weindorf am Rhein, um unter schattigen Bäumen die reichhaltige Auswahl von edlen Tropfen und Speisen zu genießen. Rund 400 Weine und Sekte werden auf dem Breisacher Weinfest angeboten. Zahlreiche Bands und Musikkapellen boten Unterhaltung für jeden Geschmack und jedes Alter. Die Tanzflächen waren am Freitag- und Samstagabend gut gefüllt. Für Nervenkitzel und Spaß sorgten zudem die Attraktionen auf dem Vergnügungspark. Am Freitagabend startete das Fest wie gewohnt mit der Krönung der neuen Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg. Madleen Baumgartner, die neue Weinhoheit, eröffnete das Weinfest dann auch gleich mit einem Trinkspruch. Um 22 Uhr folgte schon der nächste Höhepunkt. Das prächtige Feuerwerk über dem Rhein, das anlässlich des Jubiläums mit Musik untermalt war, sorgte für viel Bewunderung und großen Beifall. Anschließend ließen es sich die Besucher im Weindorf gut gehen. Die nächste große Attraktion war der dann am Sonntagnachmittag der Festumzug der Trachtenträger im Rahmen des Kreistrachtenfests. Anlässlich des Weinfestjubiläums wurde die Veranstaltung in der Münsterstadt ausgerichtet. Viele Schaulustige säumten die Straßen.

Agnes Pohrt


Badische Zeitung Montag, 29. August 2016

Tropische Trachten

Bunter Umzug beim Kreistrachtenfest mit 65 Gruppen und Wagen

Ihre Verbundenheit zur Heimat und zum Wein zeigten am gestrigen Sonntag weit mehr als eintausend Trachtenträger und Musiker aus nah und fern sowie hunderte Winzer aus der Region, die ihre Farben und Fahnen beim Festumzug zur 30. Auflage des Kreistrachtenfests stolz durch das tropisch heiße Breisach trugen.

Bereits zum dritten Mal war die Europastadt Gastgeber des Kreistrachtenfestes, das der 1948 gegründete Bund "Heimat- und Volksleben" ausrichtete. Passend dazu feiert auch das Bereichsweinfest hier sein 60. Jubiläum, auf dem Festgelände endete nach zwei schweißtreibenden Kilometern auch der Umzug. Zuvor boten die Fußgruppen, Musiken, Reiter und Wägen den Besuchern, die sich meist im Schatten drängten, bunte Unterhaltung, viele hielten auch ein Schlückchen Wein für die Gäste entlang der von Feuerwehrkräften abgesperrten Strecke bereit. Die Muttersproch- Gesellschaft sammelte dazu fleißig Unterschriften für mehr Mundart im Radio.

Schirmherrin des Festes war Landrätin Dorothea Störr-Ritter, die gemeinsam mit der Stadt Breisach und dem Heimatbund zu einem Empfang ins Feuerwehrhaus eingeladen hatte. Hier war es an Bürgermeister Oliver Rein, die Ehrengäste und Vereinsvorstände willkommen zu heißen. Unter ihnen auch Vertreter der Partnergemeinden Oswiecim in Polen und Stainach-Pürgg in der Steiermark. Rein rief die Gäste dazu auf, das Fest dazu zu nutzen, gemeinsam Gemeinsinn zu erleben und die Heimat zu feiern. Die Landrätin wiederum würdigte den Einsatz der Heimat- und Trachtenvereine über viele Generationen hinweg, denn Heimat müsse immer wieder erarbeitet werden. Ähnlich sah dies auch der Vorsitzende des Bundes "Heimat- und Volksleben", der den Trachtenträgern "nach Absprache mit der Generalität" aufgrund der Hitze Marscherleichterung zugestand.


Badische Zeitung Montag, 29. August 2016

WEINFEST-AUSLESE

WEINPRINZESSINNEN (1)

Weniger Bewerberinnen

Die beiden Weinbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg haben mittlerweile mit demselben Problem zu kämpfen wie der Breisgau oder das Markgräflerland: Die Zahl der jungen Frauen, die Weinprinzessin werden wollen, nimmt immer mehr ab. Bis vor wenigen Jahren waren es fast immer drei oder vier Bewerberinnen, die ein Jahr die Krone am Kaiserstuhl und am Tuniberg tragen wollten, 2015 und 2016 gab es jeweils nur noch eine Kandidatin. Dies sagt zunächst nichts über die Qualität der Weinprinzessin aus. Wer die neue Würdenträgerin Madleen Baumgartner nach der Wahl und bei der Eröffnung beobachtet hat, der darf sicher sein, dass sie die Aufgabe mit Sachverstand, Herz und Mut angehen und gut erledigen wird. Und dennoch ist es schade, dass das Amt an Attraktivität verloren hat. Die Gründe dafür mögen vielfältig sein. An erster Stelle steht wohl, dass die jungen Frauen neben ihrem Beruf immer weniger Zeit für ein Ehrenamt haben. Dazu kommt vielleicht, dass nicht jeder Arbeitgeber dazu bereit ist, seiner Angestellten ab und an für Auftritte freizugeben. Dabei sollten diese aber daran denken, dass der Einsatz einer Weinprinzessin der ganzen Region zugutekommt. Aber auch für die jungen Frauen ist es schade, dass sie immer weniger den Mut aufbringen, sich zur Wahl zu stellen. Denn das Jahr als Weinprinzessin bietet sehr viele Möglichkeiten, interessante Menschen und Weine kennenzulernen und vor allem, sich persönlich weiterzuentwickeln. Insofern kann man nur hoffen, dass die Zahl der Kandidatinnen in den nächsten Jahren wieder zunimmt.

WEINPRINZESSINNEN (2)

Dirndl oder Kleid?

Die Weinprinzessin für die beiden Weinbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg trägt in der Regel immer ein Dirndl, wenn sie zum Beispiel Weinfeste eröffnet oder bei Weinpräsentationen für die guten Tropfen der Region wirbt. Auch zur Wahl kommen die Kandidatinnen in der Regel im Dirndl. Insofern war es mutig und erfrischend zugleich, dass die diesjährige Weinprinzessin Madleen Baumgartner aus Oberbergen zur Wahl in einer schwarzen Kombination mit Bluse und Hose erschien. Bei der Eröffnung des Weinfestes am Freitagabend hatte sie jedoch – wie auch die Badische Weinkönigin und die beiden Badischen Weinprinzessinnen – ein, zugegebenermaßen flottes Dirndl an. Immer wieder einmal wird von verschiedenen Seiten kritisiert, das Image von Weinprinzessinnen und Weinköniginnen sei etwas verstaubt. Vielleicht könnte man deshalb auch der Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg selbst die Entscheidung überlassen, ob sie eher in Tracht oder einem schicken und modernen Kleid ihre Termine wahrnimmt. Die Badischen Weinhoheiten tragen inzwischen auch nicht mehr bei allen offiziellen Anlässen ein Dirndl und die Deutsche Weinkönigin und ihre beiden Prinzessinnen sieht man so gut wie nie in einer Tracht. Insofern würde hier etwas mehr Mut zur Veränderung sicherlich nicht schaden.

RAKETEN UND MUSIK

Tolles Feuerwerk

Es war sicherlich eines der schönsten Feuerwerke der vergangenen Jahre, wenn nicht das schönste der gesamten Weinfest-Geschichte. Was die Feuerwerker am Freitagabend um 22 Uhr den vielen Zuschauern am Rheinufer und hoch oben auf dem Münsterberg geboten haben, war erste Sahne. Zum tollen Gesamteindruck beigetragen hat sicherlich, dass sich die Organisatoren des Weinfestes nach vielen Jahren aus Anlass des Jubiläums wieder einmal dazu entschieden hatten, das Spektakel am Himmel mit Musik zu unterlegen. Faszinierend an dem Schauspiel war vor allem, wie die Farbe, die Höhe, die Richtung und die Streuung der Feuerwerkskörper perfekt auf die drei unterschiedlich schnellen Musikstücke abgestimmt waren. Und so gab es am Ende der gut zehnminütigen Vorführung verdientermaßen sehr viel Beifall für die Macher des diesjährigen Feuerwerks.

Gerold Zink


Badische Zeitung Montag, 29. August 2016

Zehntausende kamen wieder ins Weindorf

Weinfest-Zwischenbilanz: Tolle Stimmung, aber etwas weniger Umsatz

Ausgelassen und fröhlich haben mehrere zehntausend Gäste am Freitag, Samstag und Sonntag in Breisach das 60. Bereichsweinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg gefeiert.

Die Winzergruppe aus Oberbergen
Die Winzergruppe aus Oberbergen
(Foto: Gerold Zink)

Höhepunkte waren der große Trachtenumzug am Sonntagmittag sowie das Jubiläums-Feuerwerk und die Krönung der neuen Weinprinzessin Madleen Baumgartner am Freitagabend (die BZ berichtete bereits). Aufgrund der großen Hitze wurde in diesem Jahr deutlich mehr Wasser und etwas weniger Wein getrunken. Heute, Montag, endet das Weinfest.

Bunter Trachtenumzug

Am Sonntagmittag zog ein bunter Umzug durch die Breisacher Innenstadt. Aus Anlass des Weinfest-Jubiläums fand das 30. Kreistrachtentreffen in der Münsterstadt statt. Zu den Trachtenvereinen aus dem Landkreis gesellten sich Winzergruppen und Musikkapellen aus dem Kaiserstuhl und vom Tuniberg, sodass die Zuschauer rund 60 Gruppen sehen konnten. Trachtenträger und Zuschauer schwitzten gleichermaßen. Wäre es kühler gewesen, hätten wahrscheinlich mehr Besucher den Umzug angeschaut.

Fröhliche Urlaubsstimmung

Weil es am Freitag und am Samstag erst in den frühen Abendstunden etwas abkühlte, füllte sich das Weinfestgelände später als gewöhnlich. Dafür blieben die Gäste auch nach Ausschankende noch lange sitzen. Insgesamt dürften etwas weniger Weinfreunde als in den Vorjahren den Weg nach Breisach gefunden haben, dennoch war das Festgelände am Freitag- und am Samstagabend sehr voll. Mehr Platz als gewöhnlich gab es dafür in den Weinlauben, in denen sich die Wärme staute.

Waldemar Isele, Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die das Weinfest organisiert, sowie mehrere Geschäftsführer der teilnehmenden Winzergenossenschaften waren begeistert von der fröhlichen Urlaubsstimmung, die auf dem Weinfestgelände herrschte.

Umsatz geht leicht zurück

Deshalb störte es die WG-Geschäftsführer auch nicht besonders, dass in einigen Lauben der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr etwas geringer war. Es gab aber auch Betriebe wie den Badischen Winzerkeller, bei dem nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden Peter Schuster ein leichtes Umsatzplus verzeichnet wurde. Insgesamt lag das Ergebnis aller Winzerbetriebe immer noch deutlich über dem Schnitt der vergangenen zehn Jahre. "Wir können nicht jedes Jahr den Umsatz steigern, 2014 und 2015 waren extrem gut", sagte beispielsweise Erwin Vogel von der WG Oberbergen.

Bukett- und leichte Weine gefragt

Traditionell wird das Breisacher Weinfest von vielen jungen Menschen besucht. Deshalb waren Bukettsorten wie Muskateller, Scheurebe oder Gewürztraminer auch in diesem Jahr besonders gefragt. Daneben wurden eher leichtere Tropfen wie Rivaner oder Rosé bestellt, schwere Rotweine fanden dagegen wenig Abnehmer. Dafür wurde in den Weinlauben oft drei- bis viermal so viel Mineralwasser verkauft. Gut besucht war am Samstagmittag die Weinprobe "Im Wandel der Zeit", die von der ehemaligen Badischen Weinprinzessin Rebecca Klein moderiert wurde. Auch Gastronom Wilhelm Kläsle war sehr zufrieden. Er war vor allem von der tollen Stimmung begeistert.

Weniger Fahrgäste in den Bussen

Die Zahl der Besucher, die mit den Sonderbussen zum Weinfest kamen, ist in diesem Jahr rückläufig. Mirco Helbig (SWEG) berichtete für Freitag und Samstag von 6487 Personen, 1229 weniger als 2015. Jochen Maier (Tuniberg Express) hatte 3500 Fahrgäste gezählt, 700 weniger als im Vorjahr. Den Rückgang führten beide alleine auf die Hitze zurück, die Erhöhung des Fahrpreises von 3 auf 4 Euro je Fahrt habe keine Rolle gespielt. Auch die Zahl der verkauften Weingläser ging zurück. Isele berichtete von 13 500 (Vorjahr 15 000) DOC-Stielgläsern und 200 (Vorjahr 300) großen Weingläsern.

Weniger Arbeit für Polizei und DRK

Von einem insgesamt "ruhigen Weinfest" aus Sicht der Polizei berichtete Thomas Hagnberger, der Leiter des Breisacher Reviers. Die im Vorfeld ausgesprochenen Aufenthaltsverbote hätten Wirkung gezeigt. Dennoch mussten Beamte aus Breisach sowie von der Bereitschaftspolizei vor allem jeweils nach Mitternacht einige Male einschreiten. Insgesamt gab es am Freitag- und Samstagabend 7 Körperverletzungen, zwei leicht verletzte Polizisten sowie einige Diebstähle und aufgebrochene Autos. Außerdem wurden 3 Führerscheine einbehalten.

Die 15 Helfer des DRK hatten nach Angaben von Florian Schrenk etwas weniger als im vergangenen Jahr zu tun, aber immer noch genügend. So behandelten sie am Freitag- und Samstagabend insgesamt 35 Personen, allerdings nur 3 wegen Alkohol. "Es gab vor allem chirurgische Eingriffe", sagte Schrenk.

Gerold Zink


        der Sonntag Sonntag, 28. August 2016        
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Badische Zeitung Samstag, 27. August 2016

Heißer Auftakt bei Badens größtem Weinfest

Krönung bei 35 Grad.

Bei Temperaturen um die 35 Grad ist am Freitagabend gegen 18.40 Uhr das 60. Weinfest für die beiden Weinbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg von der neuen Weinprinzessin Madleen Baumgartner offiziell eröffnet worden.

Geballte Wein-Frauen-Power bei der Weinfest-Eröffnung
Geballte Wein-Frauen-Power bei der Weinfest-Eröffnung (von rechts): Nicole End und Katharina Dier, Badens Weinprinzessinnen, die neue Weinhoheit Madleen Baumgartner, die Badische Weinkönigin Magdalena Malin und die scheidende Weinprinzessin Yasmin Isele.
(Foto: Gerold Zink)

Bereits am ersten Abend drängten sich zehntausende Besucher im Weindorf. Noch bis einschließlich Montag, 29. August, können dort an die 400 Weine und Sekte verkostet werden.

Über die Brücke ins Weindorf

Pünktlich um 18 Uhr setzte sich der kleine Festumzug mit einigen Ehrengästen und Badens Weinhoheiten vom Rheintor aus in Bewegung. Dabei wurde die illustre Schar vom Fanfarenzug Kaiserstühler Herolde aus Ihringen musikalisch begleitet. Über die Brücke, die über den Schwanenweiher führt, ging es zum Pavillon ins Weindorf, wo bereits einige hundert Besucher warteten.

Escher begrüßt die Gäste

Eckart Escher, der neue Aufsichtsratsvorsitzende der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die das Weinfest veranstaltet, begrüßte die zahlreichen Gäste und wünschte ihnen frohe und gesellige Stunden auf dem idyllisch am Rhein gelegenen Weinfestgelände. Er wies auf die Höhepunkte des Festprogramms hin und dankte den Organisatoren und vielen Helfern für ihr Engagement.

Rein: Wein und Wasser trinken

Auch Breisachs Bürgermeister Oliver Rein ließ es sich als Hausherr nicht nehmen, einige Amtskollegen sowie Gäste aus den Partnerstädten Oswiecim (Polen) und Pürgg (Österreich) herzlich zum Jubiläums-Weinfest willkommen zu heißen. Er riet den Weinfest-Besuchern, zu einem Schluck Wein immer einen Schluck Wasser zu trinken, "dann kommen Sie gut über die heißen Tage".

Yasmin Isele verabschiedet sich

Als letzte Amtshandlung in ihrem Jahr als Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg ließ Yasmin Isele aus Wasenweiler ihre Zeit mit Krone Revue passieren. Sie erzählte von vielen "unbeschreiblichen Momenten", von schönen Begegnungen mit Menschen und dass sie wie eine kleine Rebe in den vergangenen zwölf Monaten gewachsen sei. "Ein sehr reiches Jahr neigt sich dem Ende zu", betonte sie, und dankte allen, die sie unterstützt haben. Ihrer Nachfolgerin empfahl sie, "das Jahr in vollen Zügen zu genießen, denn es fühlt sich wie ein paar Stunden an".

Als Dank und Anerkennung erhielt Yasmin Isele vom Badischen Weinbauverband eine Urkunde und eine silberne Brosche überreicht. Diese Aufgabe übernahmen die Badische Weinkönigin Magdalena Malin aus Meersburg sowie ihre Prinzessinnen Katharina Dier aus Bötzingen und Nicole End aus Offenburg.

Die Nachfolgerin stellt sich vor

Gespannt warteten bereits die zahlreichen Zuschauer auf die Vorstellung der neuen Weinhoheit für Kaiserstuhl und Tuniberg. Dann war es endlich so weit. Gegen 18.30 Uhr wurde das Geheimnis gelüftet. Die neue Weinhoheit heißt Madleen Baumgartner und kommt aus Oberbergen.

Die 21-Jährige, die als Groß- und Außenhandelskauffrau in der Winzergenossenschaft Oberbergen arbeitet, zeigte bei ihrem ersten Auftritt wenig Scheu und erklärte das 60. Weinfest mit dem Satz "Wein schafft Lebensfreude und schmeckt" offiziell für eröffnet. Zuvor hatte ihr aber natürlich die Badische Weinkönigin die neu angefertigte Krone aufs Haupt gesetzt.

Gleich ein Prinzessinnen-Auto

Die Weinhoheit von Kaiserstuhl und Tuniberg muss mobil sein. Denn in ihrem Amtsjahr hat sie nicht nur direkt vor der Haustüre zahlreiche Termine wahrzunehmen. Deshalb stellt das Autohaus Ernst und König bereits seit Jahren den Weinprinzessinnen einen fahrbaren Untersatz für die Dauer ihrer Amtszeit zur Verfügung. Martin Ernst, Mitglied der Geschäftsleitung von Ernst und König, übergab Madleen Baumgartner symbolisch einen großen Autoschlüssel für einen Ford Ecosport mit 125 PS.

Außerdem überreichte ihr Vogtsburgs Bürgermeister Benjamin Bohn einen Blumenstrauß. "Die Vogtsburger und Oberbergener sind stolz auf Dich und freuen sich", sagte er.

Gerold Zink


Badische Zeitung Samstag, 27. August 2016

Neue Weinhoheit kommt aus Oberbergen

BZ-INTERVIEW mit Prinzessin Madleen Baumgartner.

Madleen Baumgartner
Madleen Baumgartner
(Foto: Gerold Zink)

BREISACH. Die neue Weinprinzessin für die beiden Weinbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg kommt aus Oberbergen und heißt Madleen Baumgartner. Die 21-Jährige arbeitet bei der WG Oberbergen als Groß- und Außenhandelskauffrau. Nach der Wahl unterhielt sich mit ihr Gerold Zink.

BZ: Glückwunsch! Können Sie es schon fassen, eine Weinprinzessin zu sein?

Baumgartner: Noch nicht ganz, aber ich freue mich, dass ich es jetzt bin.

BZ: Warum haben Sie sich für das Amt beworben?

Baumgartner: Weil ich vor allem jungen Menschen vermitteln will, dass Wein interessant und spannend ist. Ein Glas Wein mit Freunden zu trinken, hat einfach Stil. Zudem habe ich, als ich sieben Jahre alt war, zu meiner Mama gesagt, ich werde einmal eine Prinzessin.

BZ: Waren die Fragen schwer?

Baumgartner: Sie waren zu beantworten. Ich wurde zum Beispiel gefragt, was eine AP-Nummer ist und wie Sekt vergoren wird.

BZ: Wie haben Sie sich auf die Prüfung vorbereitet?

Baumgartner: Meine Familie, Thomas Knab, Kellermeister bei der WG Oberbergen, und Titus Gretzmeier vom Weingut Gretzmeier in Merdingen haben mich unterstützt.

BZ: Was erwarten Sie von Ihrem Amtsjahr?

Baumgartner: Spannende Sachen. Ich will neue Menschen und neue Weine kennenlernen.

BZ: Überwiegt die Vorfreude auf das, was nun kommt, oder spüren Sie auch etwas Herzklopfen?

Baumgartner: Ich bin aufgeregt, aber die Vorfreude überwiegt deutlich.

BZ: Welchen Wein trinkt die neue Prinzessin besonders gerne?

Baumgartner: Am liebsten genieße ich einen Weißburgunder Kabinett trocken.

BZ: Und wie viele Tropfen werden Sie in den nächsten Tagen auf dem Weinfest probieren?

Baumgartner: Mal sehen, an jedem Stand vielleicht einen Weißburgunder oder ich frage, was der Betrieb Besonderes dabei hat.

Zur Person: Madleen Baumgartner (21) hat nach der Mittleren Reife eine Lehre als Groß- und Außenhandelskauffrau absolviert. In ihrer Freizeit spielt sie Fußball in der Frauenmannschaft des FC Vogtsburg. Außerdem ist sie Mitglied der Landjugend und geht mit den Eltern gerne in die Reben.


Badische Zeitung Samstag, 27. August 2016

"Haben Franzosen viel zu verdanken"

BZ-INTERVIEW mit Landrätin Dorothea Störr-Ritter zum deutsch-französischen Bürgermeistertreffen, das zum 60. Mal stattfindet.

BREISGAU-HOCHSCHWARZWALD. Es ist ein Jubiläum der Deutsch-Französischen Freundschaft: Seit 60 Jahren treffen sich deutsche und französische Bürgermeister aus der Region Elsass und dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, um sich auszutauschen. Das nächste Treffen findet am Montag in Breisach statt. Im Gespräch mit Sebastian Wolfrum erzählt Landrätin Dorothea Störr-Ritter, wie die Menschen links und rechts des Rheins von den Treffen profitieren – und warum die Zusammenarbeit auf lokaler Ebene wichtig ist für eine europäische Zukunft.

BZ:Seit 60 Jahren treffen sich französische und deutsche Bürgermeister in Breisach. Ist das ein politischer Stammtisch oder ein wirkliches Arbeitstreffen?

Störr-Ritter: Das Bürgermeistertreffen hat sich in den letzten 60 Jahren zu einer festen Größe bei den grenzüberschreitenden Terminen am Oberrhein entwickelt. Es ist zu dem wichtigsten politischen Treffen, ausgehend von der kommunalen Ebene, in unserer Raumschaft Region Freiburg-Centre et Sud Alsace geworden. Die Teilnehmerzahlen sind in den letzten Jahren von anfangs 60 auf konstant mehr als 100 Bürgermeistern gestiegen. Das Treffen ist viel mehr als ein politischer Stammtisch, konkrete Themen werden angesprochen, viele Projektideen sind hier entstanden. Daneben ist es mir besonders wichtig, über unsere Referenten den Teilnehmern immer wieder Neuigkeiten und aktuelle Informationen über Entwicklungen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft beider Länder zu vermitteln.

BZ: Die Treffen finden seit 60 Jahren statt. 1956, elf Jahre nach dem Krieg, saßen ehemalige Erzfeinde gemeinsam am Tisch.

Störr-Ritter: Wenn wir "Europa am Oberrhein" gestalten wollen – und diesem Ziel dienen die Bürgermeistertreffen – müssen wir auch schauen, wo wir herkommen. Auch die heutige Generation der Menschen in Deutschland muss immer wieder daran erinnert werden, dass das aktuelle gute Verhältnis zu Frankreich nach dem Zweiten Weltkrieg keine Selbstverständlichkeit war. Wir haben allen Franzosen, die uns damals die Hand zur Versöhnung reichten, viel zu verdanken. Deshalb werde ich am 29. August zu Ehren des früheren Bürgermeisters von Colmar, Joseph Rey, an seinem Grab in Colmar einen Kranz niederlegen, zusammen mit französischen und deutschen Kommunal- und Regionalpolitikern. Rey war der Gründervater der deutsch-französischen Bürgermeistertreffen. Verneigung und Dankeschön sind auch heute noch aus tiefem Herzen geboten.

BZ: Neben dem persönlichen Austausch, den es braucht, um als Nachbarn ein gutes Verhältnis zu entwickeln – können Sie konkrete Beispiele nennen, wie beide Seiten von den Treffen profitieren?

Störr-Ritter: Der sehr persönliche Austausch – der im Anschluss am Abend auf dem Weinfest fortgeführt wird – ermöglicht nicht nur offizielle, sondern auch freundschaftliche Beziehungen. Dies wiederum führt dazu, dass über die Bedeutung vieler grenzüberschreitender Projekte schnell eine gemeinsame Basis zur Weiterverfolgung erzielt werden kann. Das Treffen war die Grundlage für grenzüberschreitende Leuchtturmprojekte wie die Infobest Vogelgrun-Breisach, die Schienenverbindung Freiburg-Mulhouse, den Brückenbau Hartheim-Fessenheim und viele weitere Projekte. Aber auch auf unsere alltägliche grenzüberschreitende Arbeit hat das positive Auswirkungen.

BZ: Wie sieht die aus?

Störr-Ritter: Es hat sich ein reger Austausch zwischen den Fachbereichen des Landratsamtes und den entsprechenden elsässischen Fachämtern entwickelt. Regelmäßige Treffen der Mitarbeiter im Umwelt-, Straßen- und Sozialbereich und im Katastrophenschutz haben sich etabliert. Die Straßenverwaltungen lernten etwa die jeweiligen Ansprechpartner und ihre Funktionen auf der jeweils anderen Rheinseite kennen, so dass im grenzüberschreitenden Straßenverkehr schnell Lösungen gefunden werden können. Auch die Klärwärter tauschen sich einmal im Jahr über die neuesten Entwicklungen aus. Es ist mir grundsätzlich wichtig, im Verwaltungsvergleich zu sehen, welches Land europäische Richtlinien am bürokratieärmsten umsetzt. Da können wir voneinander lernen.

BZ: Welche Punkte stehen derzeit oben auf der Liste bei der regionalen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit?

Störr-Ritter: Im Raum Breisach-Neuf-Breisach, in dem das Bürgermeistertreffen stattfindet, soll auf der Rheininsel ein deutsch-französisches Kulturzentrum entstehen. Die Infobest Vogelgrun-Breisach soll in diesem Zentrum neue Räumlichkeiten erhalten. Es ist großartig, mit welcher Energie die französische Seite dieses Projekt betreibt und welch weitere enge Beziehung dadurch auch zur Stadt Breisach entstanden ist. Die Landesgartenschau 2022 in Neuenburg bietet ganz besondere Möglichkeiten des Zusammenwirkens und des Zusammenerlebens. Unsere Verwaltung ist bereits dabei, die Chancen dafür auszuloten. Daneben arbeiten meine Mitarbeiter an der Fortführung des Interreg-Kleinprojektefonds. Ab Januar 2017 sollen wieder grenzüberschreitende Bürgerbegegnungen am Oberrhein gefördert werden.

BZ: Die Gebietsreform in Frankreich hat den früheren Partner, die Region Elsass, mit anderen Regionen zusammengeführt. Ist das ein Problem für die künftige Zusammenarbeit?

Störr-Ritter: Es ist richtig, die Region Elsass ist größer geworden und viele Teile liegen weiter weg. Bei grenzüberschreitenden Projekten hat dies zur Folge, dass wir um die Mitfinanzierung grenzüberschreitender Projekte bei neuen und mehreren Partnern werben müssen. Vorteilhaft dagegen ist die Fusion der französischen Gemeindeverwaltungsverbände. Sie werden damit größer und erhalten auch weitere Kompetenzen durch den französischen Staat. In Zukunft können wir deshalb viele Projekte direkt mit unseren kommunalen Grenznachbarn umsetzen. Hier zahlen sich die bestehenden, auch freundschaftlichen Beziehungen aus.

BZ: Bei unseren Nachbarn steht auch das Atomkraftwerk Fessenheim. Die deutsche und die französische Sicht auf das Kraftwerk unterscheiden sich deutlich. Inwieweit werden auch die Bürgermeistertreffen genutzt, um das Thema anzusprechen?

Störr-Ritter: Im Anschluss an die Vorträge unserer Ehrengäste können grundsätzlich Fragen aus dem Auditorium gestellt werden. Dieses Thema wird immer wieder angesprochen. Es ist kein Geheimnis, dass die Antworten je nach Sichtweise unterschiedlich ausfallen, aber auch das gegenseitige Verständnis fördern.

Zur Person: Dorothea Störr-Ritter wurde in Freiburg geboren und wuchs in Waldkirch auf. Die 61-Jährige ist Juristin, trat 1994 in die CDU ein und wurde 2008 – als damals landesweit erste Frau in einem solchen Amt – Landrätin des Kreises Breisgau-Hochschwarzwald.

Sebastian Wolfrum


Badische Zeitung Freitag, 26. August 2016

Heute beginnt das Breisacher Weinfest

Start ist um 18 Uhr im Weindorf.

BREISACH / KAISERSTUHL / TUNIBERG. Glaubt man den Meteorologen, dann werden die Besucher des 60. Bezirksweinfestes für Kaiserstuhl und Tuniberg, das heute, Freitag, 26. August, um 18 Uhr beginnt, in diesem Jahr von der Sonne verwöhnt. Denn über alle vier Festtage ist bis jetzt schönes Spätsommerwetter mit Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad angesagt. Damit dürfte es im Weindorf wieder richtig voll werden.

Der erste Höhepunkt des Jubiläums-Weinfestes ist heute Abend die Krönung der neuen Weinprinzessin, die gegen 18.30 Uhr erfolgen wird. Zuvor werden bereits um 18 Uhr die Ehrengäste vom Rheintor aus ins Weindorf einziehen. Dabei werden sie wieder von den Kaiserstühler Herolden aus Ihringen musikalisch begleitet.

Großes Feuerwerk über dem Rhein

Nach den Festansprachen, der Verabschiedung der scheidenden Weinprinzessin Yasmin Isele aus Wasenweiler und der Krönung ihrer Nachfolgerin wird um 19 Uhr im Weindorf das Richtfest am neuen Holzpavillon der Zimmererinnung gefeiert.

Gegen 22 Uhr steht ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm von Badens größtem Weinfest. Von einem Ponton auf dem Rhein wird ein Feuerwerk gezündet, das in diesem Jahr aus Anlass des Jubiläums mit Musik untermalt wird.

Danach haben die Festbesucher wieder die Möglichkeit, im Weindorf einige der rund 400 angebotenen Weine und Sekte zu verkosten, sich im Zirkelzelt, auf dem Gastronomischen Marktplatz oder an den Imbissbuden zu stärken, im Vergnügungspark neue Fahrgeschäfte auszuprobieren oder bei flotter Musik das Tanzbein zu schwingen. Bei den vorhergesagten Temperaturen könnte es für viele eine lange Sommernacht werden.

Das Weindorf ist während des Weinfestes am Freitag ab 18 Uhr, am Samstag ab 12 Uhr, am Sonntag ab 11 Uhr und am Montag ab 14 Uhr geöffnet.

Gerold Zink


Les Dernière Nouvelles d'Alsace Donnerstag, 25. August 2016
400 crus du terroir à découvrir

Badische Zeitung Mittwoch, 24. August 2016

Vielfalt für Augen und Gaumen

Am Wochenende finden in Breisach das Kreistrachtenfest und das Bezirksweinfest statt / Bis zu 100 000 Besucher werden erwartet.

Kreistrachtenfest
(Foto: Markus Donner)

BREISGAU-HOCHSCHWARZWALD. Ein großes Brauchtumsereignis steht der Stadt Breisach mit dem 30. Kreistrachtenfest des Bundes "Heimat und Volksleben" (BHV) am Sonntag, 28. August, bevor. Das Fest wird in Verbindung mit dem 60. Bereichsweinfest Kaiserstuhl-Tuniberg, das vom 26. bis 29. August stattfindet, gefeiert. Beides, Trachten und Wein, zählen nach Aussage von Landrätin und Schirmherrin der Veranstaltung Dorothea Störr-Ritter zu den bedeutenden Kulturgütern der Region und bereichern durch ihre einzigartige Vielfalt Augen und Gaumen.

Nach 1996 und 2006 ist es nun das dritte Mal, dass die beiden Feste in Breisach zusammen gefeiert werden. Doch wie wird man Ausrichter des Kreistrachtenfestes? "Wenn uns ein Antrag vorliegt, stimmen die Mitgliedsvereine im Rahmen der Herbstversammlung darüber ab", sagt die Geschäftsführerin des BHV, Ursula Hülse. Meist werden die Kreistrachtenfeste mit einem Jubiläum verbunden, wie dies in Breisach der Fall sei. Da sich das Verbandsgebiet des BHV über das "alte Land Baden" und somit über mehrere Landkreise erstreckt, werden in einem Jahr auch meist mehrere Kreistrachtenfeste gefeiert. "Allerdings in jedem Landkreis nur eins", sagt sie.

In den Kreisen Ortenau und Emmendingen fanden die Feste bereits statt, im Kreis Waldshut wird am ersten Oktoberwochenende 2016 gefeiert. Einen bestimmten Rhythmus für die Festausrichtung gibt es nach Aussagen von Ursula Hülse nicht. Das hänge von den Bewerbungen ab. "Da kann es in einem Landkreis schon mal ein oder zwei Jahre eine Lücke geben", sagt sie.

Das 29. Kreistrachtenfest im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald fand 2014 in Auggen statt, 2015 wurde pausiert. In Breisach koordinieren die Stadt Breisach zusammen mit der Kaiserstuhl Weinmarketing und der Trachtengruppe "Die lustigen Tuniberger" aus Niederrimsingen die Veranstaltung.

Das Kreistrachtenfest beginnt um 10.30 mit einem Ökumenischen Gottesdienst im Breisacher Stephansmünster, an dem sich die Lilientaler Alphornbläser und die Singenden Winzer aus Ihringen, die Trachtengruppe Niederrimsingen, Geigenspieler Christof Dufner und eine Organistin beteiligen. Eine besondere Einlage bildet das Kuhglockenspiel zum Abschlusslied. Um 12.30 Uhr werden die Ehrengäste der Vereinsabordnungen im Feuerwehrhaus empfangen. Die Umzugsaufstellung ist um 13.30 Uhr, ehe um 14 Uhr der Festumzug am Kupfertorplatz beginnt. 66 Trachten- und Volkstanzgruppen, Heimatvereine, Winzergenossenschaften, Trachten- und Stadtkapellen, Fanfarenzug und Traktorfreunde, Nachtwächter und gemischte Gruppen sorgen mit historischen Trachten, herrlich geschmückten Festwagen und musikalischen Klängen für optische wie akustische Höhepunkte.

Mit dabei sind auch die Trachtengruppen Löffingen, Kirchzarten, St. Peter und Breitnau, die Akkordeontrachtengruppe Glottertal und der Trachtenverein Buchenbach. Anschließend unterhalten Gruppen auf den Bühnen im Weindorf mit Musik- und Brauchtumsdarbietungen, darunter auch eine Gruppe aus Pürgg in der Steiermark, der Partnergemeinde von Niederrimsingen und eine portugiesische Trachtengruppe.

Das Breisacher Weinfest

Mit Feuerwerk, viel Musik und Tanz, Vergnügungspark und der Krönung der neuen Bereichs-Weinprinzessin und dem Kreistrachtenfest wird zum 60. Mal das Bereichsweinfest Kaiserstuhl-Tuniberg in Breisach gefeiert. Schätzungsweise 100 000 Besucher werden vom Freitag, 26. August, bis Montag, 29. August, erwartet. Alleine 262 Weine unterschiedlicher Jahrgänge, Qualitäten und Anbauvariationen stehen zur Auswahl. Handwerker errichten einen Holz-Pavillon, der nach dem Weinfest einer öffentlichen Einrichtung in Burkheim zur Verfügung gestellt wird. Eine landwirtschaftliche Geräte- und Maschinenausstellung ergänzt das Angebot. Die Festeröffnung beginnt am Freitag um 18 Uhr mit der Krönung der neu gewählten Weinprinzessin durch die Badische Weinkönigin. Um 19 Uhr ist eine Sondervorstellung der Festspiele Breisach, die auf der Freilichtbühne am Schlossplatz das Jugendstück "Bremer Stadtmusikanten" aufführen. Um 22 Uhr erhellt ein großes Feuerwerk den Himmel über dem Rhein. Am Samstag und Sonntag kann jeweils um 20 Uhr das Stück "Der Glöckner von Notre Dame" bestaunt werden. Am Sonntag können sich die Kinder von 12 bis 18 Uhr auf einer Spielstraße im Pavillon 2 vergnügen, das ganze Wochenende ist ein großer Vergnügungspark in Betrieb. Ebenfalls am Sonntag startet in Bad Krozingen und Hartheim der 7. Genießerlauf, der im Zieleinlauf am Festgelände endet. Der Weinfestbus verbindet die Kaiserstuhl- und Tuniberggemeinden mit dem Festgelände.

Christa Maier


Badische Zeitung Donnerstag, 25. August 2016

Umzugsstrecke wird gesperrt

Behinderungen für den Verkehr.

BREISACH. Beim Kreistrachtenfest am Sonntag, 28. August, führt von 14 bis 16 Uhr ein großer Festumzug durch die Innenstadt. Dabei kommt es zu Verkehrsbehinderungen. Betroffen davon sind folgende Straßenzüge: Kupfertorplatz, Kupfertorstraße, Gutgesellentorplatz, Richard-Müller-Straße, Rempartstraße, Rheinstraße, Marktplatz, Rheinuferstraße und Josef-Bueb-Straße.

Die Umzugsteilnehmer stellen sich im Bereich der Burkheimer Landstraße, Behördenzentrum (Europaplatz), Elsässer Allee, Mühlwasen und Isenbergstraße auf. Um den Umzug verkehrssicher leiten zu können, ist die Umzugsstrecke von 12.30 bis 16 Uhr gesperrt. In dieser Zeit darf dort auch nicht geparkt werden. Ausgenommen von der Sperrung sind nur Einsatz- und Rettungsfahrzeuge, Umleitungen sind ausgeschildert. Die Stadt Breisach bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.


        breisach Aktuell Mittwoch, 24. August 2016        
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        Rebland Kurier Mittwoch, 24. August 2016        
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        Rebland Kurier Mittwoch, 24. August 2016        
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Badische Zeitung Mittwoch, 24. August 2016
Von unserer Redakteurin Claudia Müller

Den Wein feiern

60. Bereichsweinfest vom 26. bis 29. August mit großem Trachtenumzug.

Zum Weinfest gehört auch Musik.
Zum Weinfest gehört auch Musik. Zahlreiche Blasmusikkapellen und viele Bands sorgen für die Unterhaltung der Besucher. (Foto: Hans-Peter Ziesmer)

Stets im Sommer feiern Kaiserstühler und Tuniberger mit Badens größtem Weinfest den Ertrag ihrer Weinstöcke – und das bereits seit 60 Jahren. Von Freitag, 26. August, bis Montag, 29. August, ist es wieder so weit. Ergänzt wird das Fest in diesem Jahr von einem großen Brauchtumsumzug im Rahmen des 30. Kreistrachtenfests.

Eröffnet wird das 60. Bereichsweinfest am Freitag, 26. August, wenn um 18 Uhr die Ehrengäste mit den Weinhoheiten über die Brücke des Rheintors ins Weindorf einziehen. Am Pavillon wird unter anderem Breisachs Bürgermeister Oliver Rein die Gäste begrüßen. Zudem wird die Nachfolgerin von Bereichsweinprinzessin Yasmin Isele gekrönt. Die neue Regentin eröffnet feierlich das Weinfest.

Ein Höhepunkt ist wieder das Feuerwerk, das am Freitagabend ab 22 Uhr vom Rhein aus abgebrannt wird, erklärte Waldemar Isele von der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH. Knapp 400 Weine aus den Anbaugebieten Kaiserstuhl und Tuniberg werden an den Ständen auf dem Gelände am Rhein ausgeschenkt. Mit dabei sind die Kaiserstühler und Tuniberger Winzergenossenschaften, der Badische Winzerkeller, die Gräflich von Kageneck’sche Sektkellerei, die Privatsektkellerei Geldermann und neun Weingüter. Rund 40 Erzeuger präsentieren ihre Produkte, zwischen 16 Weinlauben können die Festbesucher auswählen.

Als Kostenbeteiligung am Fest gilt der Kauf eines Weinglases an einem der beiden Stände an den Haupteingängen zum Weindorf. Für 2 Euro gibt es ein DOC-Stielglas mit dem Motiv des 60. Bereichsweinfests, für 5 Euro das größere Burgunderglas.

Passend zum Jubiläum lädt Rebecca Klein, Geschäftsführerin der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, am Samstag, 27. August, 16 Uhr, zu einer besonderen Weinprobe unter dem Motto "Weine im Wandel der Zeit" ein. Die Karten für die Verkostung kosten 8 Euro.

Neben der reichhaltigen Weinauswahl soll es wieder ein großes kulinarisches Angebot geben. Für die Bewirtung im Zirkelzelt ist in diesem Jahr Christoph Layer vom Gasthaus Lamm in Bahlingen zuständig. Auf dem Gastronomischen Marktplatz, der am Freitag um 18 Uhr, am Samstag um 12 Uhr und am Sonntag und Montag um 11 Uhr öffnet, bietet Wilhelm Kläsle vom Restaurant am Rhein eine vielfältige Speisen- und Getränkekarte. Auf dem Platz beim Schwanenweiher bewirten die "Brysacher Hofnarren" ihre Gäste.

Zum Weinfest spielen auf mehreren Bühnen Bands. So treten am Freitag ab 20 Uhr im Weindorf die Big Daddies auf, während auf dem Gastronomischen Marktplatz die Band Funrise zu hören sein wird. Am Samstagabend spielt Funrise im Weindorf, auf dem Marktplatz wird die Gin Fizz Family für Stimmung sorgen. Am Sonntag treten keine Bands auf. Stattdessen wird es um 15 Uhr im Weindorf ein Unterhaltungskonzert geben, außerdem werden nach dem Trachtenumzug gegen 17 Uhr dort verschiedene volkstümliche Beiträge gezeigt. Das traditionelle Chorsingen findet um 16 Uhr statt.

Mit Musik und Theater

Am Montag wird das Weindorf um 15 Uhr mit Unterhaltungsmusik eröffnet. Die Band Soulsister Blond spielt ab 20 Uhr am Pavillon. Der Montagabend auf dem Gastronomischen Marktplatz ist dem Schlager gewidmet, DJ Matze legt auf. Über alle Weinfesttage sorgen verschiedene Blasmusikkapellen aus der Umgebung für zünftige Unterhaltung.

Das Rahmenprogramm wird auch in diesem Jahr unter anderem von der Zimmererinnung gestaltet. Das Richtfest für den Holzpavillon, den die Handwerker für das Weinfest gebaut haben, wird am Freitag um 19 Uhr und am Samstag um 13 Uhr gefeiert. Der Breisacher Steinmetz Andreas Klein präsentiert eigene Arbeiten, außerdem sind Aussteller landwirtschaftlicher Maschinen vertreten.

Zum Weinfest finden Sondervorstellungen der Breisacher Festspiele statt. So ist auf der Freilichtbühne am Schlossplatz am Freitag um 19 Uhr das Stück "Bremer Stadtmusikanten" zu sehen, am Samstag und Sonntag wird dort jeweils um 20 Uhr "Der Glöckner von Notre Dame" aufgeführt. Im Museum gibt es eine Sonderausstellung zur Geschichte der Tracht, der Eintritt ist kostenlos.

Für die jungen Festbesucher richtet der Breisacher Kegelclub am Sonntag, 28. August, im Pavillon II im Weindorf von 12 bis 18 Uhr eine Spielstraße ein. Wer Sport und Genuss verbinden möchte, kommt am Sonntag beim Genießerlauf auf seine Kosten. Die Läufer und Nordic Walker starten von Bad Krozingen oder Hartheim aus, Ziel ist das Weinfestgelände (http://www.move2-online.de Außerdem wird es wieder einen großen Vergnügungspark geben. Am Familiennachmittag am Montag wird der Spaß zu vergünstigten Preisen zu haben sein.

Während der Festtage bieten der Badische Winzerkeller und die Geldermann Privatsektkellerei Führungen und Proben an. Auch werden Schifffahrten auf dem Rhein angeboten. Zudem verkehrt das Badenova-Bähnle zwischen Weinfestgelände, Marktplatz, Schiffsanlegestelle und Bahnhof.

Ein Höhepunkt im Rahmenprogramm ist in diesem Jahr der große Trachtenumzug am Weinfestsonntag. Los geht es um 14 Uhr am Kupfertorplatz. Rund 1400 Teilnehmer ziehen von dort zum Weinfestgelände. Zirka 1,5 Stunden soll der Festzug dauern, an die Gäste am Straßenrand werden Plaketten für 2 Euro verkauft.

Um die feierfreudigen Besucher nach Breisach und wohlbehalten wieder nach Hause zu bringen, werden zahlreiche Sonderbuslinien eingerichtet. Die Mitfahrt kostet 4 Euro, ab 18 Uhr beginnen die Touren (Fahrpläne und Auskunft unter http://www.weinfest-breisach.de sowie telefonisch unter der Nummer 01805/779966). Wer mit dem Auto anreist, kann den Pkw auf dem Parkplatz beim Badischen Winzerkellers abstellen. Von Freitag bis Sonntag fährt von dort ein kostenloser Bus zum Weinfestgelände.


Badische Zeitung Mittwoch, 24. August 2016

Historische Aufnahmen

Ausstellung am Wochenende

KAISERSTUHL / TUNIBERG / BREISACH. Einige Menschen erinnern sich sicherlich noch gut an die Anfänge des großen Weinfestes, das ab dem Jahr 1950 als Werbeveranstaltung für die Weine von Kaiserstuhl und Tuniberg an wechselnden Orten ausgerichtet wurde. Zu diesen ersten Festen gehörte stets ein großer Festumzug mit aufwändig geschmückten Wagen.

Während des 60. Bereichsweinfestes für die beiden Weinbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg, das in Breisach von Freitag bis Montag, 26. bis 29. August, stattfindet, haben die Weinfestbesucher die Gelegenheit, anhand einer Bilderreise einen Blick in die Vergangenheit zu werfen.

Insgesamt 15 historische Aufnahmen zeigen den Einfallsreichtum der damals beteiligten Winzergenossenschaften und Kaiserstühler Weingüter, mit dem sie die Festumzüge in Endingen, Oberrotweil, Ihringen, Eichstetten und Breisach bereicherten. Die Tafeln sind an den jeweiligen Weinlauben angebracht, während eine Collage beim Zimmerer-Pavillon zwölf weitere Aufnahmen zeigt.


Badische Zeitung Mittwoch, 24. August 2016
Von unserem Redakteur Gerold Zink

Neuheiten in allen Bereichen

Rund 400 Weine und Sekte werden auf dem Weinfest in Breisach angeboten

Reichhaltiges Sortiment: Badischer Winzerkeller
Reichhaltiges Sortiment: Badischer Winzerkeller
(Foto: privat)

Badischer Winzerkeller / Kageneck’sche Wein- und Sektkellerei

Der Badische Winzerkeller präsentiert sich in seiner Weinfestlaube als Weingarten Breisachs. Dabei können die Gäste in der großen Weinlaube mit typischem Breisacher Ambiente zahlreiche verschiedene Tropfen genießen. Im Jubiläumsjahr des Breisacher Weinfestes hält der Badische Winzerkeller eine passende Neuigkeit bereit: Die bekannte Breisacher Sektmarke Schloss Munzingen ist nun auch als Schloss Munzingen Qualitätswein zu haben. "Die vertraute Marke hat besonders in Breisach, in der badischen Region und darüber hinaus seit jeher einen exzellenten Ruf, wenn es um hochwertigen Sekt geht. Nun gibt es das Pendant auch als Weinlinie, die diesen Namen trägt", teilt die Kellerei mit. Getreu nach dem Motto "Herkunft verpflichtet" besteht das neue Weintrio aus einem Pinot Blanc Trocken QbA, einem Pinot Noir Rosé feinherb QbA und einem Pinot Noir Trocken QbA.

"So schmeckt der Sommer" lautet das Motto bei der umfassenden Wein- und Sektauswahl aus den Mitgliedsbereichen des Badischen Winzerkellers vom Kaiserstuhl und Tuniberg. Mehr als 20 Weine und mehr als zehn Sekte, Seccos und Cocktailgetränke stehen in der Laube zur Auswahl.

Für alle, die hinter die Kulissen der Weinerzeugung schauen möchten, öffnet der Badische Winzerkeller parallel zum Weinfest seine Pforten und lädt zum "Offenen Winzerkeller" ein (Samstag 10 bis 18 und Sonntag 11 bis 18 Uhr). Im Besuchermarkt gibt es dabei wieder die beliebte 5+1 Aktion. Und wem das Winzerkellergelände zu weit ist, der kann in der Vinothek im Breisacher Stadtzentrum – direkt am Marktplatz – ebenso in die Welt der Weine eintauchen.

WG Achkarren

Bei der WG Achkarren gab es Mitte des Jahres eine große Veränderung. Der langjährige Geschäftsführer Waldemar Isele hat sich zum 30. Juni nach fast 28 Jahren in den Ruhestand verabschiedet. Dazu gab es Mitte Juli eine würdige Verabschiedung in den neuen Räumlichkeiten der Genossenschaft. Nachfolger von Isele ist Denis Kirstein, der sich ab dem 1. Mai einarbeiten konnte und seit dem 1. Juli neuer Geschäftsführer ist.

Kirstein hat nach eigenen Angaben eine klare Strategie, wie auch in Zukunft der Erfolg der WG Achkarren und seiner Winzer gesichert werden kann: Erstens müsse die Qualität in der Flasche weiterhin auf einem sehr hohen Niveau gehalten werden. Die gute Arbeit im Weinberg setze sich im Keller fort, und deshalb werde in den nächsten 12 Monaten weiter in den Weinausbau investiert. Zweitens müsse die WG Achkarren auch weitere, jüngere Käuferschichten erreichen. Hierzu sei nicht nur ein Relaunch der bestehenden Etiketten geplant, sondern vor allem auch die Einführung neuer Weinlinien. Und drittens solle der Vertrieb an Privatpersonen direkt ab Genossenschaft angekurbelt werden. Dazu gehöre, das neue Gebäude mit seiner Vielzahl an Vermarktungsmöglichkeiten, seien es Privat- oder Firmenevents, besser auszulasten. Denn die Emotionalisierung des Konsumenten funktioniere am besten beim Erzeuger selbst – vor allem, wenn die Aussicht auf den herrlichen Schlossberg gegeben ist.

Burkheimer Winzer

Die Burkheimer Winzer präsentieren nach eigenen Angaben auf dem Weinfest ein vielfältiges Angebot an frischen Weißweinen, kräftigen Rotweinen, edelsüßen Tropfen sowie prickelnden Gaumenfreuden. Der früher weit verbreiteten Rebsorte Silvaner wird in Burkheim mit dem frischen Sommerwein "Grüner Silvaner" ein besonderes Augenmerk gewidmet. Die Scheurebe ist schon seit Jahren der Publikumsliebling und auch dieses Jahr wieder auf der Weinkarte dabei. Beide Weine wurden mit der Goldmedaille (Frühling- und Sommerwein 2016) prämiert.

Liebhaber der Rebsorte Sauvignon Blanc dürfen die Verkostung der trockenen Spätlese keineswegs versäumen, meint die WG. Die weiße Hauptrebsorte der Burkheimer Winzer – der Grauburgunder – ist gleich doppelt vertreten, einmal als Kabinett trocken und einmal als "Alte Rebe" Spätlese trocken, die mit drei Sternen beim Internationalen Grauburgunderpreis bewertet wurde. Wer Burkheim kennt, dem ist auch der Burkheimer Nachtwächter bekannt, dem eine Selektion gewidmet wurde – Feuerberg Spätburgunder Rotwein, 15 Monate im Holzfass gereift. Außerdem kommen Rotweinliebhaber nicht am Feuerberg Spätburgunder "Vini Grande" vorbei, eine DLG-prämierte Spitzenqualität, die 18 Monate im Barriquefass reifte.

Süßweingenießern haben die Burkheimer Winzer eine Scheurebe Auslese und einen Spätburgunder Weißherbst Eiswein zu bieten. Prickelnd wird der Weinfestbesuch mit dem Burkheimer Schlossgarten Pinot brut Winzersekt, nach traditioneller Flaschengärung hergestellt. Bei den vielen Veranstaltungen, die die Burkheimer Winzer bieten, haben die Besucher die Gelegenheit, den neu gebauten Barriquefasskeller zu besichtigen, eine Weinprobe zu genießen und Wissenswertes über Burkheim und die Burkheimer Weine zu erfahren.

WG Jechtingen- Amoltern

"Die Weine des Jahrgangs 2015 präsentieren sich, wie erwartet, besonders gehaltvoll mit einer schönen Frucht und moderaten Säure, es sind Weine einfach zum Genießen", teilt die WG Jechtingen-Amoltern mit. Sie empfiehlt, am Weinstand auf dem Weinfest die Sommerweine Rivaner, Müller-Thurgau, Sauvignon Blanc und das Erfolgs-Cuvée "Weißer Sommer" zu verkosten. Auch die beliebten Bukettweine Muskateller, Scheurebe und Gewürztraminer sowie den Vision Chardonnay Kabinett trocken, den Goldmedaillengewinner der Berliner Wein Trophy 2016 und Mundus Vini 2016, können probiert werden.

Nicht fehlen darf die Burgunderfamilie mit Weißer Burgunder, Grauer Burgunder und Spätburgunder Rotwein in den verschiedenen Qualitätsstufen und Geschmacksrichtungen. Nicht wegzudenken sind laut Kellerei die Amolterer Weine aus der Lage Steinhalde wie Weißer Burgunder Kabinett, Grauer Burgunder Kabinett trocken und neu ein Biowein Spätburgunder Rotwein Qualitätswein trocken. Abgerundet wird das Angebot mit dem Perlwein Sponecco weiß, dem Sekt Weißer Burgunder extra trocken sowie dem Muskateller Sekt trocken – klassische Flaschengärung.

"Die Kooperation mit dem Winzerverein Oberrotweil geht bereits in das vierte Jahr und die erfolgreiche Zusammenarbeit ist für beide Seiten sehr positiv zu beurteilen. Das abgelaufene Geschäftsjahr konnte die Winzergenossenschaft sehr erfolgreich abschließen", teilt das Unternehmen mit.

WG Oberbergen

Die Winzergenossenschaft Oberbergen hat über die Sommermonate 2015 rund 1,5 Millionen Euro in die Erneuerung der Abfüllung investiert. Der größte Vorteil der Anlage ist die überaus schonende Füllung. Zudem bietet sie eine umweltschonende Reinigung der Flaschen aufgrund der zwei eingebauten Rinser. Ein weiterer Vorteil der neuen Anlage ist die Füllung der leeren Flasche mit Stickstoff. Dies dient zur längeren Lagerung der Flasche und es findet keine Oxidation statt. Insgesamt können bis zu 8000 Flaschen pro Stunde ohne Probleme abgefüllt werden.

Mit der Oberbergener Bassgeige 2015 Weißer Burgunder Vegan hat sich die Winzergenossenschaft außerdem auf ein neues Terrain begeben und präsentiert erstmals einen veganen Wein. Geschäftsführer Erwin Vogel beschäftigte sich bereits seit über einem Jahr intensiv mit dem Thema, nachdem ihn immer mehr Kunden auf veganen Wein angesprochen hatten. Laut Vogel ist es der erste Wein am Kaiserstuhl, bei dem "Vegan" auf dem Etikett steht. Ein lieblicher, süffiger Wein, der sich in der Herstellung deutlich unterscheidet: So wurden in keiner Phase tierische Hilfsmittel eingesetzt, wie beispielsweise Gelatine.

Für ihre Premiumweine, die TT-Weine, erhielt die WG außerdem einige Auszeichnungen, zum Beispiel bei der Mundus Vini Frühjahrsverkostung. Dort wurde der 2014 Bassgeige Weißer Burgunder QbA trocken Edition TT zusätzlich zur Goldmedaille mit der Auszeichnung "Best of show Pinot blanc Germany" bedacht.

WG Königschaffhausen-Kiechlinsbergen

Die WG Königschaffhausen-Kiechlinsbergen bietet den Besuchern in ihrer Weinlaube, die auch für Rollstuhlfahrer zugänglich ist, qualitätsvolle Königschaffhauser und Kiechlinsberger Weine an. Dazu gehören die gefragten Bukettsorten Gewürztraminer und Muskateller sowie der Flaneur und die Burgundersorten. Verkostet werden kann auch der 2015er Königschaffhauser Hasenberg Grauer Burgunder QbA Selection trocken, der beim Internationalen Grauburgunderpreis 2016 einen Platz unter den Top Ten erreicht hat. Für Liebhaber von Rotweinen hat die WG Königschaffhausen-Kiechlinsbergen auf dem Weinfest neben den Klassikern aus der Spätburgundertraube als Neuheit einen 2014er Merlot QbA trocken im Angebot. Dieser Tropfen ist nach Angaben der Genossenschaft über zehn Monate in großen Holzfässern gereift. Auf der Festkarte der WG, die Mitglied des Deutschen Barriqueforums ist, findet sich auch der im kleinen Holzfass gereifte Regnum.

WG Oberrotweil

Zahlreiche Weine des Kaiserstühler Winzervereins Oberrotweil wurden dieses Jahr bereits prämiert. Beim Internationalen Grauburgunderpreis 2016 wurde der 2015er Oberrotweiler Käsleberg Grauer Burgunder QbA trocken mit dem 2. Platz in der Kategorie I der trocken-fruchtigen Grauburgunder ausgezeichnet. In der Kategorie IV der edelsüßen Weine erzielte die 2015er Ruländer Trockenbeerenauslese ebenso den 2. Platz. Die 2015er Grauer Burgunder Spätlese trocken "Selektion" platzierte sich in den Top 10 der kräftigen Grauburgunder in Kategorie III. Somit war die WG Oberrotweil der beste badische Betrieb bei dieser Verkostung.

In Meersburg am Bodensee wurde auch in diesem Jahr der Internationale Müller-Thurgau-Preis ausgeschrieben. In der Kategorie V der edelsüßen Spezialitäten belegte die 2015er Oberrotweiler Käsleberg Müller-Thurgau Trockenbeerenauslese den 1. Platz. Zu verkosten gibt es diesen Wein am Oberrotweiler Stand auf dem Weinfest.

Beim Wettbewerb Mundus Vini 2016 wurde die 2013er Müller-Thurgau Trockenbeerenauslese mit der Goldmedaille prämiert. Auch 2015 wurden die Oberrotweiler bei der Landessektprämierung zum 5. Mal und zum 3. Mal in Folge mit dem Ehrenpreis als bester badischer Sekterzeuger ausgezeichnet.

In der Weinfestlaube sind sowohl trockene Burgunderweine, aber auch derzeit gefragte feinherbe Weine sowie Bukettsorten wie Muskateller vertreten. Eine Besonderheit aus dem hervorragenden 2015er Jahrgang ist laut Kellerei eine Gewürztraminer Auslese, die ebenso verkostet werden kann.

Sasbacher Winzerkeller

Im vergangenen Frühjahr hat sich die Genossenschaft einen neuen, kürzeren und griffigeren Namen gegeben: Sasbacher Winzerkeller. Unter dieser Bezeichnung tritt sie somit zum ersten Mal beim Bereichsweinfest in Breisach auf. Zeitgleich wurden auch das Erscheinungsbild, also das Firmenlogo, und die Flaschenausstattung modernisiert. Die Weißweine des Jahrgangs 2015 tragen schon das neue Etikett. Nach und nach werden dann auch die Spätburgunder, die Edition Orchidea und die Barriqueweine, mit den neuen Etiketten in den Verkauf kommen. Die neue Flaschenausstattung lehnt sich stark an die moderne Lochblechfassade des Kellereigebäudes an. Die bisher etwas verschnörkelte Schrift ist einer modernen und klaren Typographie gewichen.

Mit großer Freude erfuhren die Sasbacher vor wenigen Tagen vom erfolgreichen Abschneiden beim diesjährigen Leistungstest der deutschen Winzergenossenschaften. 62 Betriebe hatten sich an diesem vom Fachmagazin Weinwirtschaft ausgeschriebenen Wettbewerb beteiligt. "Sasbach ist Spitze in Baden", titelte die Badische Zeitung Ende Juli. Der Sasbacher Winzerkeller belegte den 5. Platz und ist zugleich Bester von 27 badischen Teilnehmern. Laut dem Fachmagazin waren es einmal mehr die Spätburgunder und der Cabernet Sauvignon aus der Vorzeigelage Rote Halde, die überragten und Garant für diese ausgezeichnete Platzierung waren.

Einige dieser "Garanten" stehen in der Sasbacher Weinlaube während der Festtage zur Verkostung bereit. Auch die Liebhaber von frischen und fruchtigen Weißweinen kommen auf dem Weinfest voll auf ihre Kosten. Vom Rivaner über den Riesling bis zu den Burgundern findet sicherlich jeder Festbesucher einen Wein nach seinem Geschmack. Nicht fehlen dürfen die sehr begehrten Bukettsorten Muskateller und Scheurebe. Ebenso der Spätburgunder Rosé, ein genussvoller Wein für milde Spätsommerabende.

Die Weingüter

Dieses Jahr gibt es zwei Gründe mehr zum Feiern, sagen die Weingüter. Zum 60. Mal findet das Weinfest Kaiserstuhl-Tuniberg statt und schon zum 5. Mal sind die Weingüter, acht renommierte Kaiserstühler Betriebe, mit dabei. Zu ihnen gehören die Winzerbetriebe Abril aus Bischoffingen, Bercher-Schmidt aus Oberrotweil, Briem aus Wasenweiler, Engist aus Achkarren, Hiss und Friedrich Kiefer aus Eichstetten, Zimmerlin aus Bötzingen und das Staatsweingut Freiburg mit dem Gutsbetrieb Blankenhornsberg aus Ihringen.

Sie zeigen nach eigenen Angaben ein breites Sortiment und das gesamte Terroir des Kaiserstuhls an einem einzigen Stand. Mit Weinen aus dem einfachen, gehobenen und dem Premiumsegment kann jeder Kellermeister den besonderen Charakter seines Standortes präsentieren und seine persönliche Note einbringen. Authentisch, kompetent und engagiert, wie die Weingüter ihrer Einschätzung nach sind, werden die Weine von den Winzern selbst am liebevoll gestalteten Stand ausgeschenkt. Jedes Weingut bietet mindestens einen Premiumwein und zwei weitere Weine an. "Dadurch haben wir ein breit gefächertes Sortiment mit großer Tiefe", sagen die Weingüter. Auf der Liste sind die Weine dieses Jahr nach Sorten und Geschmacksrichtung eingeordnet. Davon erhoffen sich die Weingüter einen noch besseren Zuspruch zu den Premiumweinen.

Wasenweiler Winzer / Weingut Karle

Im Karle-Sortiment ist der Auxerrois eine Neuheit. Im Vergleich zu anderen Pinots bringt die Rebe kleinere Beeren mit dezent dickeren Schalen hervor. In früheren Zeiten oft als Weißburgunder-Klon kultiviert, hat der Auxerrois mittlerweile eine sehr positive Reputation. Konzentriert und duftig präsentiert sich die Burgundersorte nach Ansicht des Weinguts im Glas und definiert exakt, was man von einem authentischen Kaiserstühler Pinot erwartet. Zum Einstimmen bringt das Ihringer Weingut den Weißburgundersekt Brut mit, der an getrocknete Blüten und heimische Steinfrüchte erinnert. Außerdem preist der Betrieb den trockenen Blanc de Noirs an, der mit seiner gelbfruchtigen, saftigen Art den Trinkgenuss anrege. Passend zu den lauen Sommernächten auf dem Weinfest ist auch ein erfrischender, fruchtiger Weißherbst Kabinett vom Ihringer Winklerberg im Angebot.

Wein aus ökologisch erzeugten Trauben war schon in den 1980er Jahren ein wichtiges Thema bei den Wasenweiler Winzern. Einige Mitglieder stellten damals ihre Weinberge auf ökologischen Anbau um. Neun Winzer führten schließlich das Konzept aus und verfeinerten es. Kellertechnisch stellte man sich 2012 darauf ein, die önologischen Richtlinien laut EU für Bio-Wein langfristig zu erfüllen. Die bei Ecovin zertifizierten Weine sind auch in Zukunft ein wichtiger Teil des Qualitätsstrebens in Wasenweiler.

Dieses Jahr können sich die Gäste in der Laube der Wasenweiler Winzer vom Weiß- und Grauburgunder der Öko-Linie überzeugen. Als unkomplizierten Auftakt bieten die Wasenweiler Winzer einen an Beerenfrüchte erinnernden Secco Rosé an und als krönenden Abschluss die trockene Spätburgunder Spätlese aus der Rotweinlage Kreuzhalde.

WG Ihringen

Unter der neu gestalteten Dachmarke präsentiert sich die Kaiserstühler Winzergenossenschaft Ihringen auf dem Breisacher Weinfest. Die Weine des Sommers 2015 haben sich sehr vielversprechend entwickelt. Pünktlich zum neuen Jahrgang haben die Ihringer das Sortiment überarbeitet und ihre Ausstattungen aufgefrischt. Die Sortimentsneugestaltung zielt auf mehr Attraktivität, eine deutliche Linienbildung und eine Stärkung der Ihringer Dachmarke ab.

Das Sortiment wurde auf die drei Kernlinien "Ihringer Lagenweine", "Ihringer Premiumlinie" und das Top-Segment "Uringa 962" gestrafft. Jede Linie soll für ein klares Profil stehen und Orientierung bieten. Qualität, Hochwertigkeit und Besonderheiten der Ihringer Weine sollen durch das neue Design besser zum Ausdruck gebracht werden. Das Ihringer Angebot auf dem Weinfest umfasst Weine aus all diesen Linien.

Dank der vielen Sonnenstunden am wärmsten Ort Deutschlands gedeihen am Winklerberg und Fohrenberg besondere Gewächse: leicht fruchtige Sorten wie Silvaner und Müller-Thurgau, aber auch extraktreiche, kräftige Burgunder. Die Ihringer Bukettsorten Gewürztraminer, Muskateller und Scheurebe sind auf dem Weinfest besonders gefragt. Aber auch Exotischeres wie Sauvignon Blanc oder der rote Merlot sind ein Genuss.

Wer es gerne prickelnd und erfrischend mag, kann sich mit feinfruchtigem Perlwein und Sekt am Ihringer Stand verwöhnen lassen – zum Beispiel mit dem Ihringer Secco Rosé oder dem Silvaner Sekt Brut.

WG Bickensohl

"Der tolle 2015er Jahrgang wird beim diesjährigen Weinfest die Festbesucher verzücken, frische und fruchtige Weine mit einem tollen Körper können verkostet werden", teilt die Winzergenossenschaft Bickensohl mit. Als Besonderheit haben die Bickensohler einen trocken ausgebauten Muskateller Kabinett dabei, der vor allem zu leichten Sommergerichten ein Genuss ist. Aber auch der Cabernet Rosé, mit seinem mediterranen Touch, ist ein idealer Sommerwein. Seine feinen Stachelbeer- und Cassis-Aromen wirken belebend und erfrischend. Weiter bietet die WG den alkoholfreien Bickensohler Secco Zero an.

Auch 2016 waren die Bickensohler wieder bei Prämierungen erfolgreich. "Bisher erhielten wir für unsere Weine 21 Goldmedaillen vom Badischen Weinbauverband", teilt die Kellerei mit. Des Weiteren gab es beim Internationalen Grauburgunderpreis vier Sterne für den 2015er Kühler Morgen Grauer Burgunder QbA trocken und den 2015er Steinfelsen Grauer Burgunder Spätlese trocken S-Klasse. Auch diese beiden Weine können auf dem Weinfest genossen werden. Ferner gab es für den "Kühler Morgen" Grauer Burgunder Sekt trocken beim Wettbewerb des Meininger Verlags "Deutscher Sektpreis 2016" 88 Punkte in der Kategorie "Sekte trocken". Damit landete er unter den besten Sekten aus traditioneller Flaschengärung.

WG Bötzingen

Die Bötzinger Premium-Weine präsentieren sich in einem neuen Gewand. Die Klassiker (Kabinettweine) sowie die Bötzinger Edition (Spätlesen aus ertragsreduzierten Anlagen) haben ein neues Erscheinungsbild. Neben einer neuen, anmutigen Ausstattung wurde auch die Flaschenform geändert, künftig gibt es die Kabinettweine sowie die Edition in der klassischen Burgunderflasche.

Bei der Ausstattung wurde großer Wert auf die prägnante Produktaussage gelegt. Sorte, Geschmacksrichtung, Qualität und Erzeuger stehen klar im Verbraucherfokus.

Seit 1993 fährt die Winzergenossenschaft Bötzingen die auf den Ortsnamen fokussierte Markenstrategie. "Der Bötzinger ist national und international erfolgreich", teilt die WG mit. Beim diesjährigen "Les Grands Concours de Monde" in Straßburg wurde die 2013er Bötzinger Weißer Burgunder Trockenbeerenauslese im Barriqueausbau mit der besten Wertung und dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet. Ein großer Erfolg, auf den die gesamte Bötzinger Winzerfamilie stolz ist.

In ihrer Laube bieten die Bötzinger auf dem Weinfest viele Spezialitäten des sonnenverwöhnten Jahrganges 2015 – alle Qualitäts- und Kabinettweine sind jahrgangsaktuell. Darüber freut sich besonders Geschäftsführer Hanspeter Johner.

Bötzingen steht aber nicht nur für Tradition und Innovation, sondern auch für Wachstum. Mit dem kontinuierlichen Flächenzuwachs geht natürlich auch eine Betriebserweiterung anheim, teilt die WG mit. Derzeit werde ein neuer Gär- und Lagerkeller gebaut, mit dem auch die Gärung der Weine noch optimaler gesteuert werden kann. Das kurze Baufenster von lediglich zehn Monaten ist hierbei eine besondere Herausforderung an die Verantwortlichen.

Geldermann

Auch die traditionsreiche Geldermann Privatsektkellerei präsentiert sich im Rahmen des beliebten Weinfestes Kaiserstuhl und Tuniberg allen Sektliebhabern auf dem Weinfest-Gelände. Außerdem besteht an diesem Wochenende die Möglichkeit, die Kellergewölbe unter der Sektkellerei zu entdecken.

Auf dem Weinfest bietet Geldermann fünf unterschiedliche Sekte an. Jedes Glas ist zum Preis von 2,50 Euro erhältlich. Parallel dazu werden Führungen – täglich um 14 Uhr ohne Voranmeldung – durch die Kelleranlagen angeboten. Auch der Geldermann Sekt-Shop ist am Freitag von 9 bis 17.30 Uhr, am Samstag von 10 bis 14 Uhr, am Sonntag von 13 bis 17 Uhr und am Montag von 9 bis 17.30 Uhr geöffnet.

WG Bischoffingen- Endingen

Die Besucher des Weinfestes lädt die WG Bischoffingen-Endingen dazu ein, die Gastfreundschaft der Bischoffinger und Endinger Winzer zu genießen und die von der Sonne verwöhnten Burgunderweine zu verkosten. Genau rechtzeitig zum Breisacher Weinfest präsentiert die Genossenschaft zwei Pinot Sekte – Pinot brut nature und Pinot rosé trocken – sowie den leichten Secco trocken. "Bei allen drei Produkten stimmen die Frucht, die Säure und einfach der Pepp", teilt der Betrieb mit.

Für den Sommer empfiehlt die WG auch die Endinger Grill Wein Kollektion easy BBQ. Es gibt einen Grillwein weiß feinfruchtig – der Allrounder zu Fisch, Schweine- und Kalbfleisch sowie Geflügelspezialitäten – und den Grillwein rosé feinfruchtig, der mit leichter Restsüße nach Angaben der WG gut zu würzigen Speisen, zu Merguez, Spareribs, Bruzzler und Grillgemüse passt. Der Grillwein rot trocken eigne sich dagegen vor allem zu Steaks, zu Wild, Rind- und Lammfleisch.

Außerdem empfiehlt die WG die Weiß- und Grauburgunder aus der BB-Serie sowie den Bischoffinger Muskateller, das Sommer Cuvée, den Gewürztraminer und den Endinger Rivaner.


Badische Zeitung Mittwoch, 24. August 2016
Von unserem Redakteur Gerold Zink

Großveranstaltung

Polizei sieht beim Weinfest
kein erhöhtes Gefahrenpotential

Bis zu 100.000 Besucher werden auf dem Breisacher Weinfest erwartet
Bis zu 100.000 Besucher werden auf dem Breisacher Weinfest erwartet.
(Foto: privat)

Zum 60. Bezirksweinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg kommen von Freitag bis Montag, 26. bis 29. August, voraussichtlich wieder an die 100.000 Besucher. Das Breisacher Polizeirevier sieht trotz mehrerer Terroranschläge in Deutschland und dem benachbarten Frankreich allerdings keinen Grund für spezielle Vorkehrungen.

"Es gibt keine Hinweise auf ein erhöhtes Gefahrenpotential beim Weinfest", sagt Winfried Pfeiffer, stellvertretender Leiter des Breisacher Polizeireviers, auf Anfrage der BZ. Gleichwohl, so Pfeiffer weiter, seien die Polizeibeamten natürlich für das Thema sensibilisiert: "Ein Aspekt wird sicherlich sein, darauf zu achten, dass nichts passiert." Die Polizei werde natürlich wie in den Vorjahren vor Ort präsent sein und zwar in Uniform, aber auch in zivil. Fakt sei allerdings, dass bei allen Veranstaltungen, die in Deutschland stattfinden, derzeit ein latentes Risiko bestehe. "Das muss man einfach realistisch sehen", sagt der stellvertretende Revierleiter. Niemand sei in der Lage, alles zu 100 Prozent abzudecken und jedes Risiko auszuschließen. Dennoch ist Pfeiffer guter Dinge, "dass bei uns nichts passiert".

Alkohol am Steuer – auch das ist immer eine Gefahr

Außerdem appelliert das Polizeirevier wie jedes Jahr an die Vernunft der Besucher, was den Alkoholkonsum und das Parken angeht. Fahrgemeinschaften, so die Polizei, seien ein geeignetes Mittel, die Heimfahrt vom Weinfest sicherer zu gestalten. Wenn von Anfang an klar sei, wer nüchtern bleibt und fährt, ließen sich die frohen Stunden viel besser genießen und endeten am Schluss nicht im Debakel.

"Am besten wäre es jedoch, das Auto stehen zu lassen und das Angebot des bestens organisierten Buszubringerdienstes zu nutzen", betont die Polizei. Der Veranstalter habe den Linienbusverkehr rund um Kaiserstuhl und Tuniberg sowie von Freiburg und Staufen aus ständig optimiert. Besucher, die dennoch nicht auf ihr Fahrzeug verzichten wollten, müssten mit verstärkten Kontrollen rechnen, warnen die Gesetzeshüter.

Auf den Zufahrtstraßen zum Weinfestgelände stellt die Feuerwehr Breisach die Ordnungskräfte, um im Zusammenwirken mit der Polizei die Verkehrsbeeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Die Verkehrsteilnehmer bittet die Polizei, den Weisungen der Ordner Folge zu leisten.

Polizisten in Uniform und in Zivilkleidung

Ein weiterer Appell an die Besucher betrifft den sorgsamen Umgang mit ihrem Eigentum. Wertsachen sollten weder im Fahrzeug deponiert, noch während des Aufenthaltes beim Fest unbeaufsichtigt gelassen werden. Auch auf mögliche Taschendiebe wird hingewiesen.

Auf dem Weinfestgelände selbst werden sowohl uniformierte als auch zivile Polizeistreifen für Sicherheit und Ordnung sorgen und insbesondere die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen und den Umgang mit Alkohol überwachen.


Les Dernière Nouvelles d'Alsace Dienstag, 23. August 2016
Les Dernière Nouvelles d'Alsace

Les Dernière Nouvelles d'Alsace

Text: Stenz, Fotos: Kerber

Badische Zeitung Dienstag, 23. August 2016
Von unserem Redakteur Gerold Zink

Großer Trachten- und Winzerumzug

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (4):
Am Sonntagnachmittag ziehen ab 14 Uhr rund 65 Gruppen
und Musikkapellen durch die Innenstadt

Das Weinfest für die Weinbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg, das von Freitag bis Montag, 26. bis 29. August, bereits zum 60. Mal gefeiert wird, hat sich längst zu einem Volksfest entwickelt. Dazu trägt auch das große Unterhaltungsprogramm bei, das in diesem Jahr besonders üppig ausfällt.

Die „Umzugsstrecke Kreistrachtenfest

Gottesdienst im Münster

Im Mittelpunkt steht dabei das 30. Kreistrachtenfest, das am Sonntag in Breisach gefeiert wird. Es beginnt um 10.30 Uhr im Münster mit einem Gottesdienst, der von Trachtenträgern und Alphornbläsern mitgestaltet wird. Um 12.30 Uhr folgt ein Empfang im Feuerwehrgerätehaus, bei dem auch die Landrätin Dorothea Störr-Ritter sprechen wird.

Höhepunkt wird dann ab 14 Uhr der Festumzug sein, der von der Kupfertorstraße über die Richard-Müller- und die Rheinstraße zum Weindorf verlaufen wird.

Rund 1200 Vertreter aus etwa 40 Trachtenvereinen werden daran teilnehmen, wie Manfred Speck und Florian Herth, die für die Organisation und Koordination zuständig sind, erläuterten. Dazu kommen noch einmal rund 200 Mitglieder von Winzergenossenschaften und Weingütern, die mit Fußgruppen und Wagen den Umzug bereichern werden. Insgesamt nehmen rund 65 Gruppen daran teil.

An zwei Stationen wird der Umzug in der Breisacher Innenstadt kommentiert. Er wird etwa eineinhalb Stunden dauern. Um die Kosten zu decken, werden Plaketten an die Besucher verkauft. Diese Aufgabe übernehmen die Mitglieder der Interessengemeinschaft der Breisacher Vereine unter der Leitung des Vorsitzenden Michael Fuß.

Hoffen auf gutes Wetter

Nach Angaben von Speck werden die Gäste zahlreiche verschiedene Trachten zu sehen bekommen, darunter die Bodensee-, die Markgräfler- und natürlich auch die Breisgauer-Tracht. Nach dem Umzug treten einige Trachtengruppen im Pavillon auf dem Weinfestgelände auf, darunter auch eine Musikkapelle aus Pürgg in Österreich, der Partnergemeinde von Niederrimsingen.

Schon vor zehn Jahren, beim 50. Weinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg, fand in Breisach das Kreistrachtenfest statt. Damals regnete es leider während des imposanten Umzugs heftig. In diesem Jahr hoffen die Veranstalter nun auf besseres Wetter.

Verschiedene Ausstellungen

Für Kurzweil sorgen beim Weinfest aber auch die Attraktionen im Vergnügungspark, eine gewerblich-landwirtschaftliche Ausstellung, Fahrten mit dem Weinfestbähnle, Schifffahrten auf dem Rhein und Theatervorstellungen der Breisacher Festspiele. Der Breisacher Steinmetz Andreas Klein stellt Skulpturen, Brunnen und Dekoratives für Haus und Garten aus. Darüber hinaus lädt der Badische Winzerkeller zu Besichtigungen und Weinproben ein.

Feuerwerk mit Musik

Die feierliche Eröffnung findet am Freitag, 26. August, um 18 Uhr im Weindorf statt. Dazu ziehen die Ehrengäste mit den Weinhoheiten über die Brücke des Rheintors ins Weindorf ein. Nachdem die neugewählte Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg das Weinfest offiziell eröffnet hat, findet um 19 Uhr das Richtfest der Zimmererinnung am Holz-Pavillon im Weindorf statt. Traditionell spenden die Zimmerer den fertigen Pavillon für einen guten Zweck. Dieses Jahr wird er in der neuen Flurbereinigung in Burkheim einen würdigen Platz finden.

Um 22 Uhr gibt es dann am Freitagabend ein großes Jubiläumsfeuerwerk über dem Rhein. Aus Anlass des Jubiläums wird es in diesem Jahr mit Musik untermalt.

Vorstellungen der Festspiele

Ein besonderes Erlebnis ist wiederum die Sondervorstellung der Festspiele Breisach, die am Freitag um 19 Uhr das Jugendstück "Die Bremer Stadtmusikanten" auf der Freilichtbühne am Schlossplatz aufführen. Hier ist zudem am Samstag und Sonntag jeweils um 20 Uhr "Der Glöckner von Notre Dame" zu sehen (weitere Infos unter http://www.festspiele-breisach.de

Am Sonntag, 28. August, richten die Breisacher Sport-Kegler im Pavillon II von 12 bis 18 Uhr eine Spielstraße mit verschiedenen Stationen für Kinder ein. Kleine Besucher können sich hier auch beim Kinderschminken in einen Tiger oder Schmetterling verzaubern lassen.

Das Bereichsweinfest ist am Sonntag, 28. August, Ziel des "7. Genießerlaufs". Dazu starten verschiedene Gruppen in Bad Krozingen (8.30 Uhr, Halbmarathon, 21 Kilometer) und Hartheim (9.15 Uhr, Läufer, 10 Kilometer, und um 9 Uhr Nordic Walking, 10 Kilometer (Infos unter http://www.move2-online.de

Der Vergnügungspark

Ein weiterer Anziehungspunkt beim Weinfest ist der große Vergnügungspark, für dessen Zusammenstellung wieder der Schausteller Jürgen Hahn verantwortlich ist. Neben Kinderkarussell, Auto-Skooter und Spielebuden wird es voraussichtlich auch ein 32 Meter hohes Riesenrad, ein 9-D-Kino und rasante Attraktionen wie die Achterbahn "Extrem" geben. Am Montagmittag, 31. August, sind die Preise der Fahrgeschäfte günstiger.

Das Weindorf ist während des Weinfestes am Freitag ab 18 Uhr, am Samstag ab 12 Uhr, am Sonntag ab 11 Uhr und am Montag ab 14 Uhr geöffnet.


Badische Zeitung Montag, 22. August 2016
Von unserem Redakteur Gerold Zink

Viel Musik und erlesene Speisen

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (3):
Angebote für jeden Geschmack / Sonderbusse bringen Gäste aus dem Umland.

Die „Gin Fizz Family“ wird den Weinfestbesuchern wieder kräftig einheizen.
Die „Gin Fizz Family“ wird den Weinfestbesuchern wieder kräftig einheizen.
(Foto: Archivbild: Hans-Peter Ziesmer)

BREISACH / KAISERSTUHL / TUNIBERG. Seit Jahren bereits schätzen die Besucher des Bezirksweinfestes für Kaiserstuhl und Tuniberg das große Musikprogramm. Rebecca Klein, Geschäftsführerin der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, versucht dabei, für jeden Geschmack etwas zu finden.

Und immer wieder die "Big Daddies"

Bereits im Januar beginnt Klein mit den Vorbereitungen. Stets hat sie Anfragen von Musikkapellen aus dem In- und Ausland, die einen Auftritt in Breisach zum Beispiel mit ihrem Jahresausflug kombinieren wollen. So kommt es häufig vor, dass auch Musiker aus der Schweiz und aus Österreich beim Weinfest, das heuer von Freitag bis Montag, 26. bis 29. August, stattfindet, zu hören sind.

Seit Jahren machen die "Big Daddies" am Freitagabend ab 20 Uhr im Weindorf den Anfang. Zu hören sind außerdem unter anderem "Funrise", "Cocktail" und "Gin Fizz Family". Am Sonntag gibt es auf dem Gastronomischen Marktplatz ab 21 Uhr die "baden.fm-Club-Tour". Verschiedene Blasmusikkapellen sorgen an allen Tagen für Unterhaltung. Dabei sind zum Beispiel Musikanten aus Dornbirn, Breisach, Ihringen, Freiburg, Merdingen und Oberaargau. Nach dem Trachtenumzug werden verschiedene Trachtengruppen und Trachtenkapellen am Sonntag etwa ab 17 Uhr mit volkstümlichen Beiträgen die Festgäste im Weindorf unterhalten.

Die Gastronomie

Wer guten Wein trinken möchte, der stärkt sich in der Regel mit einem leckeren Essen. Auch in diesem Jahr ist das kulinarische Angebot auf dem Weinfest wieder sehr groß. Imbissbetriebe bieten Spezialitäten bis hin zum süßen Backwerk an. Im Zirkelzelt des Gastronomischen Zirkels bewirtet in diesem Jahr Christoph Layer mit seinem Team vom Gasthaus Lamm in Bahlingen die Besucher.

Auf dem Gastronomischen Marktplatz bietet der Breisacher Gastronom Wilhelm Kläsle eine vielfältige Speisen- und Getränkekarte sowie Kaffee und Kuchen. Unter anderem gibt es Muscheln, Cordon bleu, Ochsenzunge, Zanderfilet und Haxen. Außerdem gibt es auf dem Gelände Crêpes, Striebele, Flammenkuchen und Burger. Für Getränke sorgen unter anderem Lieler Schlossbrunnen und Karma aus Freiburg. Des Weiteren bewirten auf dem Platz beim Schwanenweiher die "Brysacher Hofnarre". Sie bieten auch wieder das beliebte Kesselfleisch an.

Busfahren wird teurer

Auch in diesem Jahr fahren während des Weinfestes Sonderbusse von allen Kaiserstuhl- und Tuniberggemeinden, von Freiburg und Staufen sowie aus dem Elsass zum Breisacher Weinfestgelände und zurück. Allerdings steigen nach acht Jahren erstmals wieder die Preise. Statt 3 kostet eine einfache Fahrt nun 4 Euro. Beginn der Touren ist um 18 Uhr. Wann und wo die Busse abfahren ist im Internet unter http://www.weinfest-breisach.de sowie unter Telefon 01805/779966 zu erfahren. Wer mit dem Auto kommt, kann beim Badischen Winzerkeller gratis parken und den kostenlosen Pendelbus nutzen (Freitag von 16.45 bis 3 Uhr, Samstag von 15 bis 3 Uhr und am Sonntag von 11 bis 24 Uhr; am Montag fährt kein Pendelbus).

"Breisach-Bähnle"

Für Stadtrundfahrten steht das "Breisach-Bähnle" bereit. Die etwa 20-minütigen Rundfahrten führen vom Weinfestgelände über den Marktplatz und die Schiffsanlegestelle zum Bahnhof. Das Bähnle fährt am Freitag ab 17, am Samstag ab 14, am Sonntag ab 12 und am Montag ab 15 Uhr für 1,50 Euro je Erwachsener und 1 Euro je Kind und Tour. Aufgrund des Trachtenumzugs am Sonntag wird die Fahrstrecke vorübergehend eine andere sein.

Das Weindorf ist während des Weinfestes am Freitag ab 18 Uhr, am Samstag ab 12 Uhr, am Sonntag ab 11 Uhr und am Montag ab 14 Uhr geöffnet.


Badische Zeitung Montag, 22. August 2016

Die Vorzüge der Region in Bildern

Imagefilm wird vorgestellt.

BREISACH. Die Vorzüge der Region hat die Naturgarten Kaiserstuhl GmbH in bewegten Bildern festgehalten. Premiere hat dieser kleine, knapp 3 Minuten lange Imagefilm beim Bereichsweinfest Kaiserstuhl-Tuniberg, das von Freitag, 26. August, bis Montag, 29. August, auf dem Weinfestgelände in Breisach stattfindet. Hinter einer geheimnisvollen Stellwand mit Gucklöchern, die in der Nähe der Aktionsbühne aufgestellt wird, wird der Film an allen vier Weinfesttagen abgespielt. Die Bilder präsentieren die ganze Schönheit der Region.

Für alle Altersklassen

Das Filmkonzept wurde dabei bewusst so angelegt, dass alle Altersklassen angesprochen werden. Folglich wird der Film nicht nur "live" auf dem Weinfest vorgeführt, sondern ist gleichzeitig auf der Website (http://www.naturgarten-kaiserstuhl.de sowie den Social Media Kanälen Youtube und Facebook (http://www.facebook.com/naturgartenkaiserstuhl/ abspielbar.

Außerdem wird der Film begleitend zum Printmaterial auf touristischen Messen eingesetzt, um möglichst vielen Menschen Lust auf die Region Kaiserstuhl-Tuniberg zu machen.

Das Konzept wurde von der Werbeagentur Aufwind (Malterdingen) in Zusammenarbeit mit der Naturgarten Kaiserstuhl GmbH erstellt. Umgesetzt wurde der Imagefilm vom "You Are Here Studio" (Ringsheim) unter Leitung von Christoph Nertz.


        der Sonntag Sonntag, 21. August 2016        
der Sonntag

Badische Zeitung Freitag, 19. August 2016
Von unserem Redakteur Gerold Zink

Die Premiere wurde in Ihringen gefeiert

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (2):
Früher fand das Bezirksweinfest an verschiedenen Orten statt.

Schon früher gab es zu den Bezirksweinfesten große Umzüge.
Schon früher gab es zu den Bezirksweinfesten große Umzüge.
(Foto: Privat)

BREISACH / KAISERSTUHL / TUNIBERG (BZ). Das Bereichsweinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg wird seit 1950 veranstaltet und findet in diesem Jahr zum 60. Mal statt. Ein Anlass, ein Blick in die Geschichte des sehr beliebten Weinfestes zu werfen.

Nach der offiziellen Gründung des Badischen Weinbauverbands mit dem Weinbaubezirk Kaiserstuhl-Tuniberg im Jahr 1948 sollte jährlich an wechselnden Orten eine gemeinsame Präsentations- und Werbeveranstaltung stattfinden. So wurde erstmals vom 15. bis zum 17. Oktober in Ihringen ein Weinfest gefeiert, das mit einem großen Festumzug mit uniformierten Reitern und aufwändig geschmückten Festwagen sowie Musik und Unterhaltung im Festzelt sehr viele Besucher anlockte.

In diesem Rahmen übergab die erste Badische Weinkönigin Liesel Herzog aus Neuweier in der Ortenau Krone und Zepter an ihre Nachfolgerin Gertrud Berger aus Hagnau am Bodensee. Brunhilde Müller (Durbach/Ortenau) und Angela Mergele (Endingen/Kaiserstuhl) wurden zu Prinzessinnen gekrönt.

1951 fand das Weinfest in Endingen statt, im nächsten Jahr wurde es in Oberrotweil ausgetragen. Da 1952 die badischen Weinhoheiten in Offenburg gekürt wurden, beschoss das Organisationskomitee, eine eigene Repräsentantin für ihren Bereich zu wählen. Und so wurde Hannelore Adler aus Bahlingen erste Kaiserstühler Weinprinzessin, was auch Auftakt zur traditionellen Krönung der Bereichsweinprinzessin anlässlich der Weinfesteröffnung war. In den Folgejahren wechselte der Austragungsort von Eichstetten (1953, 1958, 1966) über Ihringen (1954, 1960) und Endingen (1955) bis nach Oberrotweil (1957, 1964).

1956 wurde das Weinfest abgesagt

1956 gab es wahrlich keinen Grund zum Feiern, denn ein Frosteinbruch hatte rund 90 Prozent der Traubenernte zerstört. Das Weinfest wurde abgesagt und fand erst im nächsten Jahr in Oberrotweil wieder statt. Auch 1959, 1961, 1963, 1965 und 1967 wurde nicht am Kaiserstuhl gefeiert, sondern ein jährlicher Wechsel mit dem Markgräfler Weinfest vereinbart.

Nachdem das Bereichsweinfest im Laufe der Jahre immer beliebter wurde und einige logistische Probleme verursachte, wurde nach einem Veranstaltungsort gesucht, der eine passende Infrastruktur bieten konnte. Die Entscheidung fiel auf Breisach, wo 1968 das erste Bezirksweinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg gefeiert wurde. Zum Rahmenprogramm gehörte damals ein internationales Radrennen um den "Großen Weinpreis von Baden", Unterhaltung im Festzelt, ein bunter Festumzug und ein finales Feuerwerk.

Zahlreiche Höhepunkte werden seither mit dem Weinfest in Verbindung gebracht. Etwa die Auftritte bekannter Künstler wie Heino und Bernhard Brink, Rundfunk-Livesendungen mit Heinz Siebeneicher, Modeschauen, Wasserski-Schaulaufen, Sonderaufführungen der Festspiele sowie seit 1974 das deutsch-französische Bürgermeistertreffen. 1991 wurde erstmals im Gourmetzelt des Gastronomischen Zirkels im Weindorf bewirtet und seit 1995 gibt es den Gastronomischen Marktplatz.

In diesem Jahr wird also das 60. Bereichsweinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg in Breisach gefeiert. Von Freitag bis Montag, 26. bis 29. August, warten dabei auf die Besucher erneut viele Erlebnisse – von der Krönung der Kaiserstuhl-Tuniberg-Weinprinzessin am Freitag um 18 Uhr über das Jubiläumsfeuerwerk am Freitag um 22 Uhr bis hin zum großen Umzug am Sonntag ab 14 Uhr im Rahmen des 30. Kreistrachtenfestes.


Badische Zeitung Donnerstag, 18. August 2016
Von unserem Redakteur Gerold Zink

Die Auswahl an Weinen ist riesengroß

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (1):
In diesem Jahr können rund 400 Tropfen vom Kaiserstuhl und dem Tuniberg verkostet werden

Es gibt immer mehr Weinfreunde, die es schätzen, an einem Abend mehrere gute Tropfen vergleichen zu können. Wer dies mag, der findet auf dem Breisacher Weinfest vom 26. bis 29. August fast himmlische Verhältnisse vor.

Wer will, kann sich auf eine Weinreise begeben und viele verschiedene Tropfen verkosten.
Wer will, kann sich auf eine Weinreise begeben und viele verschiedene Tropfen verkosten.
(Foto: Patrick Kerber)

Denn die Genossenschaften, Weingüter und Sektkellereien bieten zusammen 362 verschiedene Tropfen an. Rechnet man die Weine dazu, die im Zirkelzelt, auf dem Gastronomischen Marktplatz und bei den Brysacher Hofnarren ausgeschenkt werden, dann dürften es insgesamt an die 400 sein.

16 Weinlauben

In insgesamt 16 meist hübsch geschmückten Weinlauben präsentieren alle Winzergenossenschaften von Kaiserstuhl und Tuniberg, der Badische Winzerkeller Breisach, die Gräflich von Kageneck’sche Sektkellerei, die Geldermann Privatsektkellerei sowie 9 Weingüter ihre Produkte.

Nach Angaben von Waldemar Isele, Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die das Weinfest für die beiden Weinbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg veranstaltet, gibt es in den Weinlauben 362 verschiedene Tropfen. Davon sind 181 (56 Prozent) trocken ausgebaut und 133 (40 Prozent) mild oder lieblich. Außerdem gibt es 13 Perlweine und 34 Sekte.

Nach Qualitätsstufen betrachtet, gliedert sich das Angebot in 143 Qualitätsweine, 103 Kabinettweine, 47 Spätlesen und 16 edelsüße Weine. Im kleinen Barrique-Fass wurden 9 Tropfen ausgebaut. So gut wie alle Betriebe schenken einfache Qualitätsweine aus, die sich für jeden Tag eignen, Weine des gehobenen Mittelsegments sowie Premiumweine.

1,40 Euro für ein Zehntele

Laut Isele ist das günstigste Zehntele für 1,40 Euro zu haben. Das Gros der Weine kostet zwischen 1,50 und 2,50 Euro. Seccos gibt es bereits ab 1,50 Euro. Die teuersten Weine, für die ein Besucher bis zu 7,50 Euro je Zehntele ausgeben muss, sind Beerenauslesen und Eisweine. Einige Betriebe haben in diesem Jahr die Preise für das Zehntele um 5 oder 10 Cent angehoben, sagt Isele, bei einigen sind die Preise aber auch stabil geblieben.

In den vergangenen Jahren gab es die Möglichkeit, sich mit der "Sürpfelkarte" eine individuelle Weinprobe zusammenzustellen. Dabei konnte der Gast mit 5 Abrisscoupons in den Weinlauben regionaltypische Spezialitäten als Qualitäts- oder Kabinettweine probieren. Die "Sürpfelkarte" war mit 8 Euro für den Besucher recht günstig. In diesem Jahr gibt es die "Sürpfelkarte" nicht mehr, jedoch können noch alte "Sürpfelkarten" eingelöst werden, wie Isele erklärt.

Die Weinwirtschaft werde sich demnächst zusammensetzen und darüber beraten, ob es 2017 eine Neuauflage der Aktion geben wird. "Wenn ja, dann wird die ‚Sürpfelkarte‘ aber sicherlich teurer", kündigte der Geschäftsführer an. Auch die Big Bottle-Party wird es 2016 nicht geben. Sie fand bislang unter dem Pavillon auf dem Weinfestgelände am Weinfest-Sonntag statt. Dort treten heuer jedoch Trachtenvereine nach dem großen Trachtenumzug auf.

Rund 350 000 Euro Ausgaben

Die Organisation eines so großen Weinfestes kostet viel Geld. In diesem Jahr liegt das Budget bei rund 350 000 Euro, wie Isele auf Nachfrage sagte. Ein Teil der Ausgaben wird über den Gläserverkauf gedeckt. Das DOC-Glas "Kaiserlich genießen" kostet 2 und das hohe Stielglas "Kaiserlich genießen" 5 Euro. Die Gläser sind an zwei Ständen im Weindorf erhältlich und werden von Mitgliedern der Niederrimsinger Trachtengruppe dort angeboten.

Weine im Wandel der Zeit

Rebecca Klein, ehemalige Badische Weinprinzessin und heute Geschäftsführerin der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, bietet am Weinfestsamstag, 27. August, um 16 Uhr wieder eine Weinprobe im Zirkelzelt an. Sie steht in diesem Jahr unter dem Motto "Weine im Wandel der Zeit" und lädt die Gäste zu einer kleinen Zeitreise ein. In Anlehnung an das Jubiläum des Bereichsweinfestes, das in diesem Jahr zum 60. Mal gefeiert wird, wird es eine Retrospektive geben.

Verkostet werden dabei insgesamt sieben verschiedene Spezialitäten, die die stetigen Veränderungen im Geschmack der Weintrinker von 1950 bis heute dokumentieren sollen. So werden ein klassischer Müller-Thurgau und ein Sommer-Cuvée, ein Ruländer und ein Grauburgunder, Varianten vom Spätburgunder sowie ein Archivwein ausgeschenkt. Karten sind für 8 Euro am Infostand im Weindorf oder im Vorverkauf bei der Breisach Touristik erhältlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Das Weindorf ist während des Weinfestes am Freitag ab 18 Uhr, am Samstag ab 12 Uhr, am Sonntag ab 11 Uhr und am Montag ab 14 Uhr geöffnet.

Unser Tipp:
Graue Burgunder
Die Verkostungen des Internationalen Grauburgunderpreises 2016 haben es deutlich gezeigt: Die Grauburgunder des Jahrganges 2015 sind besonders fruchtig, mineralisch und bukettreich. Deshalb empfehlen wir Ihnen, bei einem Besuch des Weinfestes in diesem Jahr vor allem Grauburgunder von verschiedenen Kaiserstühler und Tuniberger Winzern zu verkosten. Sie werden sicherlich nicht enttäuscht sein. Zum Wohl!


        Rebland Kurier Mittwoch, 10. August 2016        
WZO

        der Sonntag Sonntag, 21. August 2016        
der Sonntag

Badische Zeitung Mittwoch, 3. August 2016

Höhepunkt ist das Kreistrachtenfest

Weinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg feiert Jubiläum

Jubiläumsstimmung in Breisach: Das Bereichsweinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg findet bereits zum 60. Mal statt. Höhepunkt des Programms wird das Kreistrachtenfest sein, bei dem rund 1400 Trachtenträger sowie Mitglieder von Winzergenossenschaften rund eineinhalb Stunden durch die Breisacher Innenstadt ziehen werden.

Die Hauptorganisatoren des 60. Weinfestes für Kaiserstuhl und Tuniberg sowie des 30. Kreistrachtenfestes (oben von links): Florian Herth, Manfred Speck, Rebecca Klein und Waldemar Isele
Die Hauptorganisatoren des 60. Weinfestes für Kaiserstuhl und Tuniberg sowie des 30. Kreistrachtenfestes (oben von links): Florian Herth, Manfred Speck, Rebecca Klein und Waldemar Isele (Foto: Gerold Zink)

Außerdem wird das Feuerwerk über dem Rhein mit Musik untermalt. Einen Ausblick auf die Veranstaltung gaben die Organisatoren am Dienstag bei einem Gespräch in Niederrimsingen.

Wann wird das Weinfest eröffnet?

Die feierliche Eröffnung von Badens größtem Weinfest findet am Freitag, 26. August, um 18 Uhr im Weindorf statt. Dabei ziehen die Ehrengäste mit den Weinhoheiten über die Brücke des Rheintors auf das Festgelände. Musikalisch begleitet werden sie vom Fanfarenzug "Kaiserstühler Herolde" aus Ihringen. Breisachs Bürgermeister Oliver Rein sowie Vertreter aus der Weinwirtschaft werden die Besucher begrüßen, bevor die Bereichsweinprinzessin Yasmin Isele ihre Krone an ihre Nachfolgerin weitergeben wird. Weitere Höhepunkte an diesem Abend sind das Richtfest der Zimmererinnung am Holz-Pavillon im Weindorf um 19 Uhr und ein großes Jubiläumsfeuerwerk mit Musik über dem Rhein um 22 Uhr.

Wie sieht das Unterhaltungsprogramm aus?

Im Mittelpunkt des Unterhaltungsprogramms steht das 30. Kreistrachtenfest, bei dem am Sonntag, 28. August, von 14 Uhr an 40 Trachtenvereine vom Bodensee über das Markgräflerland bis zum Tuniberg durch das Breisacher Stadtzentrum zum Weinfestgelände ziehen werden. Hinzu kommen zahlreiche Fußgruppen und Wagen von Winzergenossenschaften des Kaiserstuhls und des Tunibergs. Bereits um 10.30 Uhr wird es im Münster einen Gottesdienst geben, der von Trachtenvereinen und Alphornbläsern mitgestaltet wird.

Daneben gibt es auf dem Festgelände wieder eine Ausstellung landwirtschaftlicher Maschinen und Geräte sowie Informationen über regenerative Energien. Die Festspiele Breisach laden zu Sondervorstellungen ein und am Sonntag, 28. August, organisieren die Breisacher Sport-Kegler im Pavillon II von 12 bis 18 Uhr eine Spielstraße mit verschiedenen Stationen für Kinder. Für Kurzweil sorgen auch der große Vergnügungspark, Fahrten mit dem Weinfestbähnle und Schifffahrten auf dem Rhein. An allen vier Tagen des Festes sorgen zudem zahlreiche Bands und Musikkapellen auf dem Weinfestgelände für Stimmung. Nach dem großen Umzug am Sonntagmittag treten zudem noch einige Trachtenvereine im Pavillon auf dem Weinfestgelände auf. Rundflüge mit dem Helikopter gibt es in diesem Jahr nicht.

Werden die Weine teurer?

Im Mittelpunkt des 60. Weinfestes sollen aber weiterhin die edlen Tropfen von Kaiserstuhl und Tuniberg stehen, auch wenn die Organisatoren heuer auf die Big Bottle-Party und auch auf die Sürpfelkarte verzichten. Angeboten werden wieder rund 400 verschiedene Tropfen, vom einfachen Qualitätswein über verschiedene Seccos und Sekte bis zur Trockenbeerenauslese oder dem Eiswein. Das Gros der Weine kostet je Zehntele zwischen 1,50 und 2,50 Euro. Einige Betriebe haben die Preise leicht angehoben. Mit 181 Weinen ist der überwiegende Teil trocken ausgebaut, es gibt aber auch 133 liebliche Gewächse.

Angeboten werden die Weine und Sekte vier Tage lang von Freitag bis Montag, 26. bis 29. August, in den 16 festlich geschmückten Weinlauben der Kaiserstühler und Tuniberger Winzergenossenschaften, der 9 Weingüter sowie der Breisacher Sektkellerei Geldermann. Insgesamt präsentieren rund 40 Wein- und Sektproduzenten eine Auswahl ihrer Spezialitäten. Bei den Weißweinen dominiert der sehr gute Jahrgang 2015, bei den roten Tropfen sind auch ältere und gereiftere Weine zu finden.

Und was gibt es sonst noch?

Natürlich wird – neben den Weinen – auch für das kulinarische Wohl der Besucherinnen und Besucher gesorgt. Im Zirkelzelt kocht in diesem Jahr das Team des Gasthauses "Lamm" in Bahlingen. Der Breisacher Gastronom Wilhelm Kläsle präsentiert sich und einige Kollegen auf dem "Gastronomischen Marktplatz", außerdem bieten die Brysacher Hofnarren und zahlreiche Imbissbetriebe ihre Waren an.

Die ehemalige Badische Weinprinzessin Rebecca Klein, die heute unter anderem Geschäftsführerin der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH ist, die das Weinfest organisiert, bietet am Samstag, 27. August, um 16 Uhr eine Themenweinprobe im Zirkelzelt auf dem Weinfestgelände an. Sie steht unter dem Motto "Weine im Wandel der Zeit".

Damit ein perfekter Weingenuss garantiert ist, werden nur noch Stielgläser verkauft. Es gibt das DOC-Stielglas für 2 Euro mit dem Motiv "60. Bereichsweinfest" und ein großes Burgunderglas für 5 Euro. Außerdem wird ein Genießerlauf von Bad Krozingen und Hartheim zum Breisacher Weinfestgelände organisiert. Damit alle gut zum Weinfestgelände und vor allem auch wieder unbeschadet nach Hause kommen, werden wieder zahlreiche Sonderbusse eingesetzt. Vom Badischen Winzerkeller zum Weinfestgelände gibt es zusätzlich einen Pendelbusverkehr. Für die Sicherheit der erwarteten rund 100 000 Besucher werden Beamte des Breisacher Polizeireviers sorgen.

Info: Die Breisacher BZ-Lokalredaktion wird in einer kleinen Serie noch ausführlich über das Weinfestprogramm informieren.

Gerold Zink


Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH Dienstag, 2. August 2016
Pressemitteilung

60. Bereichsweinfest Kaiserstuhl+Tuniberg
in Breisach am Rhein

Freitag bis Montag, 26. bis 29. August 2016

In seiner 60. Auflage hält das Weinfest der Anbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg neben dem traditionellen Programm einige besondere Höhepunkte bereit. Gefeiert wird von Freitag, 26. August, bis Montag, 29. August, am Festplatz beim Rheintor in Breisach am Rhein, wo die Festbesucher ein vielseitiger Mix aus Genuss, Erlebnis und Unterhaltung erwartet. Im Mittelpunkt stehen dabei freilich die rund 400 Weine und Sekte vom Kaiserstuhl und Tuniberg, zu denen eine reichhaltige Speisenauswahl und viel Musik geboten wird. So kann man vier Tage lang in den festlich geschmückten Lauben der Winzergenossenschaften vom Kaiserstuhl und Tuniberg, des Badischen Winzerkellers, der Breisacher Privatsektkellerei Geldermann sowie einigen regionalen Weingütern verweilen. Zu den Kellerschätzen kann man sich kulinarische Köstlichkeiten der Imbissbetriebe im Weindorf, des gastronomischen Zirkels im Gourmetzelt, bei den Brysacher Hofnarren, am Gastronomischen Marktplatz sowie beim Vergnügungspark schmecken lassen. Für Kurzweil sorgen die Attraktionen im Vergnügungsparkt, eine gewerblich-landwirtschaftliche Ausstellung, Fahrten mit dem Weinfestbähnle, Schiffahrten auf dem Rhein und Theatervorstellungen der Breisacher Festspiele. Darüber hinaus lädt der Badische Winzerkeller zu Besichtigungen und Weinproben ein. Ein brauchtümliches Spektakel wird am Sonntag mit dem großen Trachtenumzug im Rahmen des 30. Kreistrachtenfests geboten. Gefolgt von volkstümlicher Unterhaltung im Weindorf. Die Weinlauben sind am Freitag ab 18 Uhr, Samstag ab 12 Uhr, Sonntag ab 11 Uhr und Montag ab 14 Uhr geöffnet.

Eröffnung

Die feierliche Eröffnung findet am Freitag, 26. August, um 18 Uhr im Weindorf statt. Dazu ziehen die Ehrengäste mit den Weinhoheiten, unter musikalischer Begleitung durch den Fanfarenzug „Kaiserstühler Herolde“ aus Ihringen über die Brücke des Rheintors ins Weindorf ein. Breisachs Bürgermeister, Oliver Rein, sowie Vertreter aus der Weinwirtschaft werden die Besucher begrüßen, bevor Yasmin Isele ihre Krone an die tags zuvor neu gewählte Bereichsweinprinzessin weitergeben wird. Frisch gekrönt wird die Regentin sodann das Weinfest eröffnen. Weitere Höhepunkte an diesem Abend sind das Richtfest der Zimmererinnung am Holz-Pavillon im Weindorf um 19 Uhr und ein großes Jubiläums-Feuerwerk mit Musik über dem Rhein um 22 Uhr.

Winzergenossenschaften, Sektkellereien und Weingüter

In 16 Weinlauben präsentieren rund 40 Weinerzeuger ihre Spezialitäten: Die Kaiserstühler Winzergenossenschaften, der Badische Winzerkeller Breisach, die Gräflich von Kageneck’sche Sektkellerei, die Tuniberger Winzergenossenschaften, eine Auswahl an Weingütern vom Kaiserstuhl (Abril, Vb.-Bischoffingen / Bercher-Schmidt, Vb.-Oberrotweil / Briem, Wasenweiler / Engist, Vb.-Achkarren / Andreas Hiss, Eichstetten / Friedrich Kiefer, Eichstetten / Zimmerlin, Bötzingen / Staatsweingut Freiburg/Ihringen), das Weinhaus Wasenweiler in Kooperation mit dem Weingut Karl Karle (Ihringen), die Bahlinger „Winzer vom Silberberg“ sowie an einem Sektstand die Geldermann Privatsektkellerei.

Weine und Sekte

362 Spezialitäten aus den Anbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg unterschiedlicher Jahrgänge, Qualitäten und Ausbaustile, stehen beim großen Bereichsweinfest zur Auswahl. Mit 181 Weinen ist der überwiegende Teil trocken ausgebaut, ergänzt durch milde / liebliche Produkte (133). Neben den Stillweinen schenken die Erzeugerbetriebe auch Perlweine (13) und Winzersekte (34) aus. Die Preise sind seit vielen Jahren weitgehend konstant und ein Zehntele Wein ist auch diesmal wieder bereits ab 1,40 Euro erhältlich. Die meisten Weine kosten zwischen 1,50 Euro und 2,50 Euro. Darüber hinaus bieten einige Winzerkeller außergewöhnliche Qualitäten, wie beispielsweise Selektionen, Sondereditionen, im Barrique gereifte Weine (9) und edelsüße Weine (16) an. Für besondere Dessertweine wie Beerenauslese oder Eiswein bezahlt man bis zu 7,50 Euro. Secco wird ab 1,50 Euro, Sekt für 2,00 bis 3,00 Euro angeboten.

Weinprobe „Weine im Wandel der Zeit“

Am Samstag, 27. August, findet im Zirkelzelt im Weindorf wieder eine Themenweinprobe statt, die die ehemalige Badische Weinprinzessin und Wein-Marketing-Geschäftsführerin Rebecca Klein diesmal typischen Weinen gewidmet hat, die stilistische Veränderungen der vergangenen Jahre widerspiegeln. Beginn ist um 16 Uhr, die Sitzplätze sind begrenzt, Anmeldungen werden während des Weinfestes am Infostand sowie im Voraus bei der Breisach Touristik entgegen genommen. Karten kosten 8 Euro und beinhalten sieben ausgewählte Weine und Mineralwasser.

Festglas / Pfand

Damit ein perfekter Weingenuss gelingt, werden seit 2014 nur noch Stielgläser verkauft. Das DOC-Stielglas für 2 Euro ziert das Motiv „ 60. Bereichsweinfest“, für 5 Euro ist ein Burgunderglas erhältlich. Gläser werden nicht zurück genommen, denn deren Erwerb gilt als Eintritt zum Fest. Den Verkauf übernimmt erneut die Trachtengruppe „Lustige Tuniberger“ aus Niederrimsingen an 2 Ständen an den jeweiligen Haupteingängen. Auf Wein-, Sekt- und Mineralwasserflaschen wird 1 Euro Pfand erhoben. Sektgläser sind an den Ausschankstellen erhältlich (1,50 / 2 Euro Pfand).

Gastronomie

Das Bereichsweinfest ist auch aufgrund seiner großen Speisenvielfalt ein beliebtes Ziel. So ist vom kleinen Imbiss über regionale und internationale Spezialitäten bis hin süßen Backwerken eine reichhaltige Auswahl geboten, die unter anderem Zwiebelkuchen, Bratwürste, Schupfnudeln, Käse, gebackene Champignons, Flammlachs und Striebli beinhaltet. Im Zirkelzelt des Gastronomischen Zirkels bewirtet in diesem Jahr Christoph Layer mit seinem Team vom Gasthaus Lamm in Bahlingen.
Am Gastronomischen Marktplatz bietet Wilhelm Kläsle eine vielfältige Speisen- und Getränkekarte, Kaffee und Konditoreikuchen. Neben Fruchtlimonaden und Vitalgetränken (Lieler Schlossbrunnen), Crêpes, Striebele (Nicole Supplie) und Flammkuchen aus dem Holzbackofen (Franz Reuter) gibt es Burger und Reibekuchen (Sabrina Glatter) sowie Cocktails und Longdrinks (Public Livingroom Karma, Freiburg). Der Gastronomische Marktplatz öffnet am Freitag um 18 Uhr, Samstag um 12 Uhr sowie Sonntag und Montag um 11 Uhr. Des Weiteren bewirten auf dem Platz beim Schwanenweiher die „Brysacher Hofnarre“ mit Kesselfleisch, panierten Schnitzeln und Salattellern.

Musik - Tanz - Volkstümliches

Den Festauftakt mit dem Einzug der Ehrengäste und Weinhoheiten am Freitag um 18 Uhr begleitet auch in diesem Jahr der Fanfarenzug Kaiserstühler Herolde aus Ihringen. Ab 20 Uhr spielen im Weindorf die „Big Daddies“ und am Gastronomischen Marktplatz die Breisacher Band „Funrise“.
„Funrise“ tritt auch am Samstagabend im Weindorf, während „Gin Fizz Family“ am Gastronomischen Marktplatz für Party-Stimmung sorgen.
Am Festsonntag beginnt das Programm im Weindorf mit einem Unterhaltungskonzert um 15 Uhr. Nach dem Trachtenumzug werden verschiedene Teilnehmergruppen mit volkstümlichen Beiträgen etwa ab 17 Uhr die Festgäste unterhalten. Das traditionelle Chorsingen findet um 16:00 Uhr statt. Daneben lädt der Gastronomische Marktplatz um 16 Uhr zu Karaoke sowie ab 21 Uhr zur „baden.fm-Club-Tour“ ein.
Am Weinfestmontag wird das Weindorf um 15 Uhr mit Unterhaltungsmusik eröffnet. „Soulsister Blond“ ist ab 20 Uhr im Pavillon zu Gast und am Gastronomischen Marktplatz legt DJ Matze einen bunten Musikmix zur Schlagernacht auf.
Verschiedene Blasmusikkonzerte sorgen an allen Tagen für zünftige Unterhaltung: MV Gündlingen, die Musikanten aus Dornbirn, Blaskapelle Oberaargau, Oliver-Schulz-Big-Band, Bürgerlicher Krankenverein Breisach, Chorgemeinschaft Breisach, MV Merdingen, Rathausmusik Freiburg und Singer/Songwriter Enrico Novi.

Rahmenprogramm

Traditionell errichten Handwerker der Zimmererinnung einen Holz-Pavillon, der nach dem Weinfest einer öffentlichen Einrichtung zur Verfügung gestellt wird. Der Aufbau im Weindorf wird mit einem Richtfest am Freitag um 19 Uhr und Samstag um 13 Uhr gefeiert. Während der Festtage dient der Pavillon als Infostand der Zimmererinnung. Daneben stellt der Breisacher Steinmetz Andreas Klein Skulpturen, Brunnen und Dekoratives für Haus und Garten aus. Entlang der Feststraße präsentieren einige Aussteller landwirtschaftliche Maschinen und Geräte und informieren über regenerative Energien. Ein besonderes Erlebnis ist wiederum die Sondervorstellung der Festspiele Breisach, die am Freitag um 19 Uhr das Jugendstück „Die Bremer Stadtmusikanten“ auf der Freilichtbühne am Schloßplatz aufführen. Hier ist zudem am Samstag und Sonntag jeweils um 20 Uhr „Der Glöckner von Notre Dame“ zu sehen.
Am Sonntag, 28. August, richten die Breisacher Sport-Kegeler im Pavillon II von 12 bis 18 Uhr eine Spielstraße mit verschiedenen Stationen für Kinder ein. Die Teilnahme ist gratis, Getränke stellt die Firma Lieler Schlossbrunnen kostenlos bereit. Kleine Besucher können sich hier auch beim Kinderschinken in einen Tiger, Schmetterling oder anderen beliebten Figuren durch Melanie Heymann verzaubern lassen.

Sport

Das Bereichsweinfest Kaiserstuhl+Tuniberg ist am Sonntag, 28. August, Ziel des „8. Genießerlaufs“. Zu dem „Wohlfühl-Lauf“ starten verschiedene Gruppen um 8:30 Uhr in Bad Krozingen (21 km, Halbmarathon), 9:15 Uhr in Hartheim (Läufer, 10 Kilometer) und 9 Uhr in Hartheim (Nordic Walking). Infos unter www.move2-online.de. Die Teilnahme kostet 18 Euro (Einzelpersonen) und beinhaltet einen Verzehrbon im Wert von 8 Euro.

Vergnügungspark

Der große Vergnügungspark ist beim Bereichsweinfestes in Breisach ein weiterer Anziehungspunkt für die ganze Familie. Während der 4 Festtage bieten die Schausteller um Jürgen Hahn neben Kinderkarussell, Auto-Skooter und Spielebuden auch ein 32 Meter hohes Riesenrad, ein 9-D-Kino und rasante Attraktionen wie die Achterbahn „EXTREM“ und „BLOWER“. Imbiss- und Süßwarenstände sind selbstverständlich ebenfalls wieder dabei. Und auch diesmal können alle am Familiennachmittag am Montag, 31. August, zu vergünstigten Preisen die Fahrgeschäfte genießen.

Offener Winzerkeller - Schifffahrten - Stadtrundfahrten

Während der Weinfesttage hat der Badische Winzerkeller in Breisach am Samstag (10-18 Uhr) und Sonntag (11-18 Uhr) für Kellereibesichtigungen und Weinproben geöffnet. Im Verkaufsraum stehen besondere attraktive Angebote zur Auswahl.
Ebenso geöffnet ist die Betriebsstätte der Geldermann Privatsektkellerei unweit des Festgeländes (Fr, Mo 9-17.30 Uhr / Sa 10-14 Uhr / So 13-17 Uhr, Führungen täglich 14 Uhr, www.geldermann.de).
Ein kurzweiliges Freizeitvergnügen versprechen darüber hinaus die Schifffahrten auf dem Rhein. Die Flotte lädt außerdem zur Feuerwerksfahrt mit Buffet am Freitagabend ein. Info unter www.bfs-info.de.
Für beschauliche Stadtrundfahrten steht das „Breisach-Bähnle“ bereit. Die etwa 20-minütigen Rundfahrten führen vom Weinfestgelände über Marktplatz, Schiffsanlegestelle und Bahnhof. Die Bimmelbahn fährt am Freitag ab 17 Uhr, Samstag ab 14 Uhr, Sonntag ab 12 Uhr und Montag ab 15 Uhr für 1,50 Euro / Erwachsene und 1 Euro / Kinder je Tour. Aufgrund des Trachtenumzugs am Sonntag wird vorübergehend die Fahrstrecke leicht abweichen.

Online-Gewinnspiel

Auch in diesem Jahr kann man bei einem „Online-Gewinnspiel“ von der Schifffahrt über den Restaurantbesuch bis hin zum 450-Euro-Wertgutschein wieder viele attraktive Preise gewinnen. Gewinnspiel und Teilnahmebedingungen sind im Internet unter www.weinfest-breisach.de eingestellt. Hier werden die Gewinner anschließend auch veröffentlicht.

Weinfestbus / Parkmöglichkeiten

Auch in diesem Jahr verkehren während des Weinfests Sonderbuslinien zwischen allen Kaiserstuhl- und Tuniberggemeinden, von Freiburg und Staufen sowie aus dem Elsass für 4 Euro pro Fahrt und Person. Beginn der Touren ist um 18 Uhr, Fahrplanauskunft erhält man unter www.weinfest-breisach.de sowie unter Telefon 01805/779966. Gäste, die mit dem PKW nach Breisach kommen, können beim Badischen Winzerkeller gratis parken und den kostenlosen Pendelbus nutzen (Freitag 16:45-3:00; Samstag 15:00-3:00; Sonntag 11:00-24:00 Uhr; Montag kein Pendelbus!).

Sicherheitshinweise

Wie jedes Jahr appelliert das Polizeirevier Breisach an die Vernunft der Weinfestbesucher, die mit ihrem Verhalten zum reibungslosen, friedlichen Verlauf beitragen. Es wird darauf hingewiesen, dass Zufahrten, insbesondere die Rettungswege, frei zu halten sind. So gilt die Empfehlung, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen oder auch Fahrgemeinschaften zu bilden. Während des Bereichsweinfests Kaiserstuhl+Tuniberg werden verstärkt Alkoholkontrollen durchgeführt und in diesem Zusammenhang an die Nullpromillegrenze für Autofahrer erinnert. Dass an Minderjährige kein Alkohol ausgeschenkt wird, ist selbstverständlich. Im Sinne eines verantwortungsbewussten Umgangs mit Alkohol arbeiten die Stadt Breisach und Sozialarbeiter mit den Jugendsachbearbeitern der Polizei Breisach zusammen. Mitarbeiter des Weinfestes sind für die Problematik des Alkoholmissbrauchs sensibilisiert und werden im Zweifelsfall nur bei Vorlage des Ausweises Alkohol ausschenken. Bewährte Zivilstreifen werden wieder Kontrollgänge absolvieren.

Ansprechpartner der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH:

Für die Gesamtorganisation:
Rebecca Klein
Münsterplatz 1, 79206 Breisach, Tel.: 07667 / 832-324
E-Mail: gut@breisach.de

Rund um den Wein:
Waldemar Isele,
Tel.: 0170 / 900 27 79
E-Mail: info@kaiserstuehler-wein.de

Der Pressetext kann im Internet unter www.weinfest-breisach.de/presse heruntergeladen werden.
Weitere Infos zur Kaiserstühler Wein-Marketing unter www.kaiserstuehler-wein.de.

Pressekontakt:
Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH
Petra Littner, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Rosmannstraße 17, 79206 Breisach
Tel.: 0174 / 999 10 38
E-Mail: littner@medienservice-breisach.de


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