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Badische Zeitung Freitag, 7. September 2018
Von unserer Redakteurin Agnes Pohrt

Zufriedene Weinfestorganisatoren

Trotz verregnetem Start: 80 000 Besucher beim Breisacher Weinfest

Diesmal wollten es die Verantwortlichen der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die das Breisacher Weinfest ausrichtet, genau wissen. Erstmals wurden die Festgäste gezählt. Doch ausgerechnet das 62. Breisacher Weinfest startete mit Regen. 80 000 Besucher kamen an den vier Festtagen ins Weindorf. "Bei schönem Wetter wären es wohl 10 000 mehr gewesen", schätzt Waldemar Isele, Geschäftsführer der Wein-Marketing. Seine Bilanz fällt aber insgesamt positiv aus.

11000 Besucher nutzten in diesem Jahr die Buslinien zum Breisacher Weindorf.
11000 Besucher nutzten in diesem Jahr die Buslinien zum Breisacher Weindorf.
(Foto: Patrick Kerber)

BREISACH. 12 000 Gäste besuchten am Freitagabend das Weinfest. "Bei gutem Wetter wären es 7000 bis 10 000 mehr gewesen", glaubt Isele. Denn freitags und samstags kommen gewöhnlich die meisten Besucher. Am Samstag wurden dann bei gutem Wetter 28 000 Besucher gezählt, am Sonntag 22 000 und am Montag 18 000. Dass am Montag mehr Festgäste da sind als am Freitag, sei sehr ungewöhnlich, kommentiert Isele die Zahlen. Doch nach dem großen Eröffnungsfeuerwerk seien die Tische und Bänke im Weindorf weitgehend leer geblieben. Angesichts des unsicheren, kühlen Wetters zogen die Weinfreunde die regensicheren Lauben vor. Ob man auch im kommenden Jahr die Besucher zählen lassen will, kann Isele noch nicht sagen. Aus Kostengründen werde man die professionelle Zählung wohl nicht jedes Jahr vornehmen.

Weniger Flaschen verkauft

25 200 Wein- und Sektflaschen wurden auf dem 62. Breisacher Weinfest verkauft – 15 Prozent weniger als im Vorjahr. Bei den DOC-Stielgläsern lag der Rückgang im Vergleich zu 2017 bei elf Prozent. 16 000 Gläser seien insgesamt verkauft worden, berichtet Isele. Die Nachfrage bei den teureren Burgundergläsern ist zwar immer noch vergleichsweise gering, aber mit 330 Gläsern erhöhte sich die Verkaufszahl gegenüber dem Vorjahr um 60 Prozent. Dem Wetter geschuldet, wurden diesmal nur 11 000 Fahrgäste in den Buslinien zum Weindorf registriert, 16 Prozent weniger als im Vorjahr.

Abschiedsweinprobe kam gut an

Wegen der kühleren Temperaturen gaben diesmal mehr Gäste Rotweinen den Vorzug. Insgesamt seien aber alle für den Kaiserstuhl typischen Burgundersorten gefragt gewesen, erklärt Isele. Auch Bukettsorten wie Muskateller, Scheurebe oder Gewürztraminer waren beliebt.

Zu den Höhepunkten des Weinfestes zählt Isele das Eröffnungsfeuerwerk am Freitagabend, das mit einigen Neuigkeiten aufgewartet habe. Auch die Abschiedsweinprobe der bisherigen Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg, Sinja Hornecker, am Samstag sei sehr gut angekommen.

Am Sonntag genossen viele Kinder die Kinderspielstraße, während sich ihre Eltern einen Rundgang im Weindorf gönnten. Das Musikprogramm an den vier Festtagen sei ebenfalls gut angekommen, ergänzt Isele seine Aufzählung. Schade finde er es aber, dass diesmal noch weniger Archivweine als im vergangenen Jahr in den Lauben ausgeschenkt wurden.

Winzer und Gastronomen zufrieden

Auch wenn der Umsatz wegen des verregneten Festbeginns geringer war als im Vorjahr, seien die beteiligten Winzergenossenschaften insgesamt zufrieden. Zumal die Winzer nach der langen Hitze und Trockenheit sehnsüchtig auf den Regen gewartet hätten, erläutert Isele.

Zufrieden seien auch der Gastronom Willi Kläsle, der seit 22 Jahren bei Weinfest auf dem Gastronomischen Marktplatz bewirtet, und sein Kollege Christoph Layer vom Bahlinger Gasthaus Zum Lamm, der diesmal für das Zirkelzelt verantwortlich war. Und auch die Bilanz von Jürgen Hahn, der den Vergnügungspark beim Weinfest organisiert, sei positiv ausgefallen, berichtet Isele.

Ein großes Lob zollt der Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH der Polizei sowie den ehrenamtlichen Helfern von DRK und Feuerwehr. Alle hätten hervorragend gearbeitet, das gelte auch für den Sicherheitsdienst CDS, der zum zweiten Mal auf dem Breisacher Weinfest eingesetzt wurde. Glücklicherweise sei die Messerstecherei am Sonntagmorgen nicht so dramatisch gewesen, wie anfangs befürchtet, betont Isele.

Vom verregneten Freitagabend abgesehen, sei das 62. Breisacher Weinfest im üblichen Rahmen gewesen, fasst er zusammen. Isele macht sich auch schon Gedanken über das 63. Breisacher Weinfest. In der nächsten Gesellschafterversammlung werde sicher auch über mögliche Neuerungen diskutiert.


        Rebland Kurier Mittwoch, 5. September 2018        
WZO

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Badische Zeitung Mittwoch, 5. September 2018
Von unserem Redakteur Gerold Zink

Breisacher Weinfest war überwiegend friedlich

Polizei sucht Zeugen zur Messerstecherei am Sonntagmorgen.

BREISACH. Als insgesamt "friedliches Ereignis" werten die ehrenamtlichen Helfer Deutschen Roten Kreuzes im Kreisverband Freiburg das 62. Bereichsweinfest Kaiserstuhl-Tuniberg, das am Montagabend zu Ende gegangen ist. Die Breisacher Polizei berichtete auf Nachfrage der BZ, dass der Weinfest-Sonntag und auch der Montag ruhig gewesen seien.

Wegen der Messerstecherei in der Nacht auf Sonntag, 2. September, bei der ein 18-Jähriger in den Rücken gestochen wurde (die BZ berichtete), ermittelt das Breisacher Polizeirevier. Der 18-Jährige hatte sich kurz nach 1 Uhr am Sonntag mit einer blutenden Wunde am Rücken an die Polizei gewandt. Er gab an, dass dass er von einem Unbekannte angerempelt worden sei, der ihn dann mit dem Messer in den Rücken gestochen habe.

Der Verletzte, der laut Polizei alkoholisiert war, wurde sofort vom Rettungsdienst versorgt und dann in einer Klinik behandelt. Lebensgefahr habe nach bisherigem Kenntnisstand zu keinem Zeitpunkt bestanden, teilte die Breisacher Polizei am Dienstag mit.

Die ersten Ermittlungen ließen den Schluss zu, dass die Verletzung nicht so schwerwiegend gewesen sei, wie zunächst angenommen. Lebensgefahr habe zu keinem Zeitpunkt bestanden, berichtet die Polizei.

Die genauen Umstände des Vorfalls und wie es zu der Verletzung kam, seien allerdings weiterhin unklar. Daher hofft die Breisacher Polizei jetzt auf Zeugenhinweise, die unter Telefon 07667/91170 entgegengenommen werden.

Mehr Transporte in Kliniken

Die Helfer des Roten Kreuzes mussten beim 62. Breisacher Weinfest knapp 70 Versorgungen leisten, im Vorjahr waren es 50. In diesem Jahr habe es dabei keine Probleme gegeben. Alle Einsätze im Bereich des Festgeländes seit Freitag seien ohne Pöbeleien durch Unbeteiligte oder Behinderungen gewesen. Allerdings verzeichnete das DRK acht Transporte in umliegende Krankenhäuser, doppelt so viele wie im Vorjahr. Bewährt habe sich erneut der zeitweise Einsatz eines Notarztes vor Ort.

Insgesamt leisteten die 65 Helfer aus den DRK-Ortsvereinen Breisach, Ihringen, Merdingen, Freiburg-Opfingen-Waltershofen und Vogtsburg-Bischoffingen etwa 700 ehrenamtliche Stunden auf dem Bereichsweinfest in Breisach. Für die Koordinierung und die Dokumentation der Einsatzmittel waren ehrenamtliche Helfer der DRK-Fachdienstgruppe "Information und Kommunikation" zuständig.


Deutsches Rotes Kreuz Dienstag, 4. September 2018

DRK Kreisverband Freiburg
Pressemitteilung

Mehr Arbeit für Rotes Kreuz bei Sanitätswachdienst auf Bereichsweinfest Breisach

- Knapp 70 Versorgungen für die 65 ehrenamtlichen Helfer des Kreisverbandes Freiburg - Acht Transporte -

Breisach (drk). Das Bereichsweinfest Kaiserstuhl-Tuniberg in Breisach ist seit wenigen Stunden für die ehrenamtlichen Helfer des Deutschen Roten Kreuzes im Kreisverband Freiburg erfolgreich beendet worden. In diesem Jahr gab es keine Probleme während der knapp 70 Versorgungen (im Vorjahr rund 50 Versorgungen). Alle Einsätze im Bereich des Festgeländes erfolgten seit Freitag ohne "Pöbeleien" durch Unbeteiligte oder Behinderungen. Insgesamt war es ein friedliches Ereignis, wie die eingesetzten Helfer übereinstimmend berichten. Allerdings gab es acht Transporte in umliegende Krankenhäuser und damit eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr. Bewährt hat sich erneut der zeitweise Einsatz eines Notarztes vor Ort.

Insgesamt leisteten die 65 Helfer aus den Ortsvereinen Breisach, Ihringen, Merdingen, Freiburg-Opfingen-Waltershofen und Vogtsburg-Bischoffingen etwa 700 ehrenamtliche Stunden auf dem Bereichsweinfest in der Europastadt. Die Koordinierung und Dokumentation der Einsatzmittel erfolgte mit ehrenamtlichen Helfern durch die DRK-Fachdienstgruppe "Information und Kommunikation".

Rückfragen der Medien an:

Matthias Reinbold
Pressesprecher
DRK Kreisverband Freiburg
http://www.drk-freiburg.de
Mail presse@drk-freiburg.de
Mobil 0172.7684370


Badische Zeitung Montag, 3. September 2018
Von unserem Redakteur Gerold Zink

Beim 62. Weinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg
liegen vor allem Rotweine im Trend

Zwischenbilanz in Breisach

Die Veranstalter des Breisacher Weinfestes sind bislang mit dem Zuspruch zufrieden. Polizei und Rettungsdienst hatten reichlich zu tun. Am Samstagabend kam es zu einer Messerstecherei.

Am Samstagabend waren die Tische und Bänke im Weindorf sehr gut besetzt.
Am Samstagabend waren die Tische und Bänke im Weindorf sehr gut besetzt.
(Foto: Patrick Kerber)

Aufgrund der eher kühlen Temperaturen waren neben den Bukettsorten vor allem hochwertige Rotweine gefragt. Polizei und DRK hatten hauptsächlich in der Nacht zum Sonntag reichlich zu tun. Heute, Montag, geht das 62. Weinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg zu Ende. Die Lauben haben ab 14 Uhr geöffnet.

Schwacher Freitag, guter Samstag

"Dass es an einem Weinfest-Freitag den ganzen Tag geregnet hat, das hatten wir noch nie", sagte Waldemar Isele, Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die das Breisacher Weinfest veranstaltet, bei einer Pressekonferenz am Sonntagmittag. Das Resultat waren leere Tische und Bänke im Freien und lediglich rund 12.000 Besucher. Bei gutem Wetter wären es wohl über 20.000 gewesen. Mit dem Feuerwerk zeigte sich Isele dagegen sehr zufrieden, es habe wieder neue Elemente enthalten. Trotz des schlechten Starts am Freitag waren Isele sowie zahlreiche Geschäftsführer der beim Weinfest vertretenen Winzergenossenschaften nicht unzufrieden. Denn die Niederschläge haben den Reben gut getan und werden dafür sorgen, dass die Ernte 2018 mengenmäßig noch etwas größer ausfällt. Zudem war das Weindorf am regenfreien Samstag sehr gut besucht. 11 500 Gläser wurden an den ersten beiden Tagen verkauft, 2000 weniger als im rekordverdächtigen Jahr 2017. Die Abschiedsweinprobe von Weinprinzessin Sinja Hornecker am Samstag kam gut an, erzählte Petra Littner, die Isele bei der Organisation des Weinfestes zur Seite steht.

Rote Tropfen profitieren vom Wetter

Besonders gefragt beim Breisacher Weinfest sind stets Bukettsorten wie Muskateller, Scheurebe oder Gewürztraminer. Aufgrund der eher niederen Temperaturen bestellten die Besucher heuer vor allem gehaltvolle und höherwertige Rotweine, sagten die Vertreter der Winzergenossenschaften. Die Gäste hätten weniger ganze Flaschen, dafür aber gezielter besondere Weine geordert.

Roland Leininger, Geschäftsführer der Genossenschaften aus Oberrotweil und Jechtingen-Amoltern, berichtete von einem Umsatzminus von 35 Prozent am Freitag und von einem leichten Plus am Samstag. Beide Tage zusammengerechnet liege man bei einem Rückgang von 15 bis 20 Prozent. Der Geschäftsführer hatte beobachtet, dass die Stimmung unter den Besuchern insgesamt sehr gut gewesen ist.

Günter Zimmermann (WG Königschaffhausen-Kiechlinsbergen) bezeichnete den Regen vom Freitag als "einen Segen für die Weinberge". Insofern sei der Umsatzrückgang von 10 bis 12 Prozent gut zu verkraften. Weißburgunder und Sauvignon Blanc seien oft bestellt worden. Denis Kirstein (WG Achkarren) freute sich, "dass wieder mehr Rotwein getrunken wurde". Günter Linser (Tuniberger Winzer) konnte dies bestätigen: "Unser teuerster Rotwein, der Black Forest T 312, war bei uns der Renner." Dennoch betrug das Umsatzminus gegenüber dem Vorjahr über beide Tage gerechnet 20 Prozent. "Es ist bewusster getrunken worden", sagte Thomas Wihler (Wasenweiler Winzer/Weingut Karl Karle). Auch Grau- und Weißburgunder seien beliebt gewesen. Am Samstag habe sich das Weindorf früher als sonst geleert.

Henning Johanßen (Badischer Winzerkeller) hatte als Einziger ein Plus über beide Tage zu vermelden. Nach einem Minus von 25 Prozent am Freitag sei der Umsatz am Samstag um 100 Prozent gestiegen, was über beide Tage einen Zuwachs bei Wein und Sekt von 10 Prozent ergebe. Für Johanßen ist das Breisacher Weinfest vor allem eine gute Imageveranstaltung.

Thomas Langenbacher (WG Sasbach) bezeichnete die eher etwas leichteren Weine wie Rosé, Müller-Thurgau oder Riesling als die Verlierer des Weinfestes. Dagegen sei auch in der Sasbacher Laube der Rotweinkonsum nach oben geschnellt. Über beide Tage hatte Langenbacher ein Umsatzminus von 10 Prozent errechnet. "Wir können nicht jedes Jahr eine Steigerung haben", betonte Isele.

"Meine Erwartungen sind bislang erfüllt worden", sagte Wilhelm Kläsle, der Betreiber des Gastronomischen Marktplatzes, der in diesem Jahr bereits zum 22. Mal beim Weinfest dabei ist und inzwischen 1200 Sitzplätze anbietet. Am Montag hat Kläsle ab 12 Uhr ein Bürgermittagessen im Programm, zu dem regelmäßig über 500 Gäste kommen. Auch Christoph Layer vom Gasthaus Zum Lamm in Bahlingen, der heuer im Zirkelzelt wirtet, ließ ausrichten, dass er bislang mit dem Geschäft zufrieden ist.

Messerstich in den Rücken

Noch im Vorjahr hatte Thomas Hagnberger, Chef des Breisacher Polizeireviers, die Besucher des Weinfestes für ihr friedliches Verhalten gelobt. 2018 sieht dies etwas anders aus. So gab es am Freitagabend neben einer Körperverletzung während des Feuerwerks 8 Autoaufbrüche. Betroffen davon waren vor allem französische Fahrzeuge. Außerdem wurde ein Koffer mit Mikrofonen und Laptop im Wert von 1500 Euro gestohlen. Ziemlich heftig wurde dann die Nacht zum Sonntag mit vielen Streitereien und fünf Körperverletzungen. Daran beteiligt waren laut Hagnberger viele junge Franzosen.

Bei einem heftigen Streit habe ein 14- bis 15- Jähriger mit südländischem Aussehen sogar einem 18-Jährigen ein Messer in den Rücken gestochen. Der Täter ist noch flüchtig, der Schwerverletzte wurde in der Uniklinik Freiburg versorgt. Er hatte laut Hagnberger Glück im Unglück: Das Messer sei nicht sehr tief in den Rücken eingedrungen. Als positiv bewertet der Polizeichef, dass es lediglich zwei Trunkenheitsfahrten gab.

Viel zu tun hatte auch das DRK. Laut Florian Schrenk mussten am Freitag 7 und am Samstag 29 Personen behandelt werden, einige davon mit schweren Verletzungen. "Das war für uns schon heftig", sagte Schrenk, es habe sogar eine Bereitschaft nachalarmiert werden müssen.

Keine Probleme gab es dagegen bei den Fahrten auf den 9 Sonderbuslinien, sagte Jochen Maier von der Firma Tuniberg Express. 5590 Personen (Vorjahr: 8600) seien am Freitag und Samstag befördert worden.


Badische Zeitung Montag, 3. Sepetember 2018

WEINFEST-AUSLESE

WEINPRINZESSIN

Erstmals verheiratet

Bei der Wahl der Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg gab es in diesem Jahr eine Premiere: Mit Katrin Schmidt aus Königschaffhausen stellte sich erstmals eine verheiratete Kandidatin der Jury. Nach Angaben von Peter Wohlfarth, Geschäftsführer des Badischen Weinbauverbandes, wäre dies vor drei Jahren noch nicht möglich gewesen.

Denn erst 2016 wurde in Baden und am Kaiserstuhl der Passus, nachdem die Bewerberinnen ledig sein müssen, aus den Statuten gestrichen. Aus heutiger Sicht mutet es doch sehr altertümlich an, dass erst seit zwei Jahren verheirateten Frauen der Zugang zu dem Amt gestattet wird. Denn warum sollte eine ledige Weinprinzessin oder Weinkönigin besser sein als eine verheiratete? Der Weinwirtschaft sei empfohlen, die Ämter der Prinzessinnen oder Königinnen – soweit es geht – von altem Staub zu befreien.

Denn sonst wird eines Tages das Breisacher Weinfest ohne eine Weinprinzessin eröffnet werden müssen, weil keine Frau mehr Interesse an dem doch eigentlich schönen Amt hat. Die Zahl der Bewerberinnen ist in den vergangenen Jahren ohnehin stark zurückgegangen.

FEUERWERK ÜBER DEM RHEIN

Bunt und phantasievoll

Es ist jedes Jahr wieder schön, am Freitagabend das Feuerwerk über dem Rhein anzusehen. Dies gilt auch für den nasskalten Freitagabend in diesem Jahr. Denn zum einen ist der Platz, von dem die Raketen in Richtung Himmel zischen, einfach ein ganz besonderer. Die Abschussrampe mitten im Rhein sorgt für einen freien Blick auf das Leuchtspektakel und für bizarre Spiegelungen auf der Wasseroberfläche. Außerdem lassen sich die Feuerwerker jedes Jahr aufs Neue eine beeindruckende Choreographie einfallen, für die es auch heuer am Schluss viel Applaus von den doch recht zahlreich am Rheinufer ausharrenden Besuchern gab.

In diesem Jahr dominierten bei dem Feuerwerk übrigens die Farben Rot, Weiß und Grün. Höhepunkte waren in der Mitte der rund zehnminütigen Show ein Feuerzauber, der den Himmel ganz in Weiß erstrahlen ließ, sowie am Schluss ein buntes Feuerspektakel.

WEINFEST-KONZEPT

Kaum neue Ideen

Seit Jahren gibt es leider beim Breisacher Weinfest so gut wie keine neuen Ideen. "Die Gäste kommen auch so", scheinen sich die Verantwortlichen der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die das Weinfest veranstaltet, zu denken. Eine Einstellung, die sich jedoch eines Tages einmal rächen könnte. Denn es gibt in der Weinwirtschaft mittlerweile immer mehr qualitativ hochwertige Veranstaltungen und es lassen sich durchaus andere Weinfeste finden, die ihr Konzept immer wieder überdenken und behutsam erneuern. Dass am Freitagabend bald mehr Gäste bei den Hofnarren und auf dem Gastronomischen Marktplatz zu finden waren als im Weindorf, sollte zumindest der Weinwirtschaft zu denken geben. Immerhin hatte die WG Oberrotweil eine Neuerung im Gepäck: Die Verantwortlichen der Genossenschaft überließen die Hälfte ihrer Weinlaube, die bislang nicht gerade zu den schönsten auf dem Weinfestgelände zählte, ihren Jungwinzern. Diese sorgten mit einer anderen Möblierung und vor allem mit einem stilvolleren Licht für Abwechslung und lockten dadurch ein junges Publikum an. Positiv ist auch, dass die Weinvogtei Bickensohl ihre Laube weiß gestrichen hat, was gleich viel einladender wirkt, und Wilhelm Kläsle auf dem Gastronomischen Marktplatz eine hübsch anzusehende Weinbar aufgebaut hat. Am Freitagabend war gut zu beobachten, dass in der Regel die moderneren Lauben voller waren als diejenigen, die zumindest einen helleren Anstrich dringend nötig haben.

Gerold Zink


Deutsches Rotes Kreuz Sonntag, 2. September 2018

DRK Kreisverband Freiburg
Pressemitteilung

Kein ruhiger Auftakt bei Sanitätswachdienst
für Rotes Kreuz am Bereichsweinfest Breisach

- Mehr Versorgungen als im Vorjahr - Fünf Transporte von Samstag auf Sonntag -

Breisach (drk). Für die ehrenamtlichen Helfer des DRK-Sanitätswachdienstes am Bereichsweinfest Kaiserstuhl und Tuniberg in Breisach verlief der Einsatz bis Sonntag mittag (12 Uhr) mit einem verhaltenen Freitag und nur knapp zehn Versorgungen. Der Samstag bis zum frühen Sonntag morgen hingegen brachte die Einsatzkräfte dann allerdings rasch an ihre Kapazitätsgrenzen durch die Vielzahl der Versorgungen innerhalb weniger Stunden. Deshalb forderten sie weitere Kräfte nach um alle Patienten umgehend behandeln zu können.

Beim Sanitätswachdienst des Weinfestes Breisach gab es dann bis zum Sonntag mittag (12 Uhr), 2.September 2018, insgesamt 36 Versorgungen (32 Versorgungen im Vorjahr). Davon wurden fünf Patienten (in der Nacht zum Sonntag) in umliegende Kliniken gefahren (zwei Patienten im Vorjahr für beide Tage). Schwerpunkt der Versorgungen waren dabei Erschöpfungen, chirurgische Verletzungen, die Behandlung von alkoholischer Beeinflussung, Wundversorgungen oder Schnittwunden. Damit hatten die Helferinnen und Helfer einen deutlich unruhigeren Auftakt als im Vorjahr durch die Häufung der Patienten bis am Sonntag morgen.

Das Deutsche Rote Kreuz, Ortsverein Breisach, ist noch bis einschließlich den frühen Morgenstunden des Dienstages, 4.September, mit rund 60 ehrenamtlichen Helfern benachbarter Ortsvereine des Kreisverbandes Freiburg sowie darüber hinaus samt zweitweise Notarzt und zahlreichen Fahrzeugen präsent. Hierfür leisten die Einsatzkräfte mehrere hundert Stunden ehrenamtlich Dienst.

Ohne Probleme verliefen bislang alle Hilfeleistungen an den Patienten für die Helfer auf dem Festgelände.

Rückfragen der Medien an:

Matthias Reinbold
Pressesprecher
DRK Kreisverband Freiburg
http://www.drk-freiburg.de
Mail presse@drk-freiburg.de
Mobil 0172.7684370

Nach Veranstaltungsende am Dienstag, 3.September 20187, werden wir nochmals eine Gesamtbilanz mitteilen.


Badische Zeitung Samstag, 1. September 2018
Von unserem Redakteur Gerold Zink

Fröhlicher Auftakt bei trübem Wetter

Das 62. Breisacher Weinfest ist eröffnet

Wochenlang hatten die Winzer auf Regen gewartet, ausgerechnet zum Beginn des großen Breisacher Weinfestes wurde ihr Wunsch erhört. Bei nasskaltem Wetter eröffnete die neue Weinprinzessin Katrin Schmidt am Freitagabend das 62. Weinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg.

Fünf Weinhoheiten auf einen Streich
Fünf Weinhoheiten auf einen Streich (von links): Miriam Kaltenbach (Badische Weinkönigin), Katrin Schmidt (neue Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg), ihre Vorgängerin Sinja Hornecker und die Badischen Weinprinzessinnen Hannah Herrmann und Stephanie Megerle.
(Foto: Gerold Zink)

Aufgrund der ungemütlichen Witterung kamen weniger Gäste als üblich ins idyllisch am Rhein gelegene Weindorf. Wer jedoch den Weg nicht gescheut hatte, konnte sich aus rund 400 Tropfen eine individuelle Weinprobe für den Abend zusammenstellen.

Begrüßung der Gäste

Pünktlich um 18 Uhr zogen die Ehrengäste vom Breisacher Rheintor aus zum Festgelände, musikalisch begleitet vom Fanfarenzug Kaiserstühler Herolde aus Ihringen. Am Pavillon im Weindorf warteten bereits erstaunlich viele Besucher auf die Eröffnungszeremonie.

Für die Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die das Weinfest veranstaltet, begrüßte der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Langenbacher aus Sasbach die Besucher und die Ehrengäste aus der Weinwirtschaft. Er wies darauf hin, dass sich die Veranstaltung aufgrund des besonderen Ambientes zu einem Publikumsmagneten entwickelt hat. Langenbacher dankte dem Organisationsteam um Waldemar Isele für den großen Einsatz. Der Regen sei kein Beinbruch, es gebe genügend wasserdichte Weinlauben.

Die Krönung der neuen Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg wird um 18 Uhr der erste Höhepunkt des Programms sein. Gegen 19 Uhr feiert die Zimmererinnung anschließend Richtfest an ihrem neuen Holzpavillon. Um 22 Uhr wird von einem Ponton auf dem Rhein das traditionelle Feuerwerk gezündet, das wieder Tausende ans Rheinufer locken wird. Außerdem können die Gäste an die 400 Weine verkosten, zur Musik verschiedener Bands das Tanzbein schwingen, sich im Zirkelzelt oder auf dem Gastronomischen Marktplatz stärken oder im Vergnügungspark Spaß haben.

Breisachs Bürgermeister Oliver Rein war es vorbehalten, zahlreiche Politiker und Kollegen in der Münsterstadt willkommen zu heißen. Ob Petrus auch heute ein Breisacher sei, sei eine reine Interpretationsfrage. Denn schließlich hätten viele Menschen über die Hitze geklagt und der Regen tue den Böden gut. Rein wünschte allen Besuchern "vier Tage Weinseligkeit. Belohnen Sie die Arbeit der Winzer und lassen Sie es sich gut gehen", sagte er.

Sinja Hornecker verabschiedet sich

Mit viel Charme, Engagement und Fachwissen hatte Sinja Hornecker aus Eichstetten ein Jahr lang als Weinprinzessin den Kaiserstuhl und den Tuniberg bei zahlreichen Festen und Präsentationen würdig vertreten. Nun hieß es für sie, Abschied zu nehmen. Mit Tränen in den Augen erzählte sie von vielen einmaligen Momenten in ihren 372 Tagen der Amtszeit. "Ich hatte das Glück, meine Heimat repräsentieren und viele Weine genießen zu dürfen", betonte sie. Die Menschen hinter den edlen Tropfen hätten sie besonders beeindruckt. Ihr Jahr als Weinprinzessin sei das "schönste und aufregendste" ihres bisherigen Lebens gewesen. Sie dankte allen, die sie auf diesem Weg begleitet hatten.

Neue Weinhoheit wird vorgestellt

Die Badische Weinkönigin Miriam Kaltenbach aus Wildtal attestierte Sinja Hornecker, ihre Heimat "super toll vertreten zu haben". Sie sei immer charmant gewesen und ihre gute Laune ansteckend. Zusammen mit den Badischen Weinprinzessinnen Hannah Herrmann aus Müllheim-Niederweiler und Stephanie Megerle aus Hagnau überreichte Kaltenbach Sinja Hornecker im Namen des Badischen Weinbauverbandes als Dankeschön eine Urkunde und eine silberne Brosche.

Dann kam der Moment, auf den viele Gäste bereits gewartet hatten. Die neue Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg wurde vorgestellt. Es ist die 23-jährige Katrin Schmidt aus Königschaffhausen, die bereits eine Lehre als Winzerin und ein Studium als Önologin abgeschlossen hat. "Mit der Wahl ist für mich ein Traum in Erfüllung gegangen", sagte sie und dankte allen, die sie unterstützt hatten. Nachdem ihr Miriam Kaltenbach die Krone auf ihr Haupt gesetzt hatte, eröffnete sie das 62. Weinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg offiziell.

Glückwünsche zur Wahl überbrachte auch der Endinger Bürgermeister Hans-Joachim Schwarz. "Königschaffhausen steht Kopf, da werden alle aus dem Häuschen sein", sagte er voraus. In den Genen der Familie müsse etwas Besonderes liegen, denn schon die ältere Schwester Natalie Henninger sei Weinprinzessin gewesen.

Ein BMW für die Prinzessin

Einige tausend Kilometer legt eine Weinhoheit jedes Jahr mit dem Auto zurück. Nachdem sich der langjährige Sponsor des Weinprinzessinnen-Wagens, das Autohaus Ernst und König, zurückgezogen hat, erklärte sich der Badische Winzerkeller in Breisach bereit, für einen fahrbaren Untersatz zu sorgen. "Wir können doch unsere Weinprinzessin nicht zu Fuß gehen lassen", sagte der Vorstandsvorsitzende Peter Schuster und überreichte Katrin Schmidt den Schlüssel für ein BMW Mini Cabriolet, das die Prinzessin die nächsten zwölf Monate lenken darf und im nächsten Jahr an ihre Nachfolgerin weitergeben wird. Außerdem schenkte er der neuen Weinhoheit einen speziellen Weinprinzessinnen-Koffer, gefüllt mit gutem badischem Sekt.


Badische Zeitung Samstag, 1. September 2018

Katrin Schmidt ist neue Weinprinzessin

BZ-INTERVIEW mit der Winzerin aus Königschaffhausen

Katrin Schmidt
Katrin Schmidt
(Foto: Gerold Zink)

BREISACH. Katrin Schmidt ist neue Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg. Die Nachfolgerin von Sinja Hornecker ist 23 Jahre jung, Winzerin und Önologin, verheiratet und wohnt in Königschaffhausen. Ihre Schwester Natalie Henninger war 2012/13 Deutsche Weinprinzessin. Mit Katrin Schmidt sprach Gerold Zink.

BZ: Herzlichen Glückwunsch! Wie fühlt es sich an, eine Weinprinzessin zu sein?

Schmidt: Ich kann es noch gar nicht realisieren, bin aber erleichtert und freue mich auf das Jahr.

BZ: War die Prüfung schwer?

Schmidt: Ich bin vor jeder Prüfung aufgeregt. Durch meine Ausbildung konnte ich aber die Fragen gut beantworten.

BZ: Fanden Sie es schade, dass Sie die einzige Bewerberin waren?

Schmidt: Das wusste ich nicht. Aber ich habe mir gedacht: Entweder werde ich es, so wie ich bin, oder eben nicht.

BZ: Was reizt Sie an dem Amt?

Schmidt: Ich habe drei Jahre Weinbau studiert. Immer wenn ich nach Königschaffhausen kam, fühlte es sich wie Heimat an. Da habe ich gemerkt, dass ich die Winzer besser kennenlernen will.

BZ: Was wollen Sie erreichen?

Schmidt: Ich will die Besonderheiten des Kaiserstuhls und des Tunibergs hervorheben und die Arbeit, die hinter einer Flasche Wein steht, den Menschen näher bringen.

BZ: Welches sind Ihre Hobbys?

Schmidt: Wein, Fotografieren und Jugendarbeit in der evangelischen Kirche.

BZ: Was ist Ihr Lieblingswein?

Schmidt: Früher eher Grau- und heute mehr Weißburgunder. Wenn es kalt ist, auch ein Gläschen Spätburgunder.

BZ: Was ist die schönste Aufgabe einer Weinprinzessin?

Schmidt: Dass ich viele Weine verkosten und mich sensorisch weiterbilden darf.

BZ: Und was sollte einer Weinprinzessin auf keinen Fall passieren

Schmidt: Eiswürfel im Rotwein – mehr kann ich in einem Jahr dazu sagen.

Zur Person: Katrin Schmidt (23) hat in den Weingütern Salwey und Freiburg (Blankenhornsberg) Winzerin gelernt und in Geisenheim Weinbau studiert. Künftig arbeitet sie im Weingut Köbelin in Eichstetten.


Badische Zeitung Freitag, 31. August 2018
Von unserem Redakteur Gerold Zink

Heute beginnt das Weinfest in Breisach

Weinprinzessin wird gekrönt

BREISACH / KAISERSTUHL / TUNIBERG. Die Lauben im Weindorf sind aufgebaut, die Kühlschränke mit vielen leckeren Tropfen gefüllt und das Personal ist eingeteilt. Damit kann heute, Freitag, 31. August, das 62. Weinfest für die Weinbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg beginnen. Erste Höhepunkte sind um 18 Uhr die Krönung der neuen Weinprinzessin und um 22 Uhr das Feuerwerk über dem Rhein.

Die Meteorologen sagen für die vier Weinfesttage durchwachsenes Wetter voraus. Sonne, Wolken und ab und an auch ein Regenschauer sollen sich abwechseln. Die Höchsttemperaturen werden am Tag voraussichtlich leicht über 20 und in der Nacht bei 15 Grad liegen, da kann es nicht schaden, eine Jacke mitzunehmen. Für den Weingenuss sind diese Temperaturen allerdings deutlich besser geeignet als die Hitzewelle der vergangenen Wochen.

Um 18 Uhr beginnt am Pavillon im Weindorf die Eröffnungszeremonie. Dabei werden die Gäste begrüßt, die amtierende Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg verabschiedet und ihrer Nachfolgerin die Krone aufgesetzt. Gegen 19 Uhr feiert die Zimmererinnung dann Richtfest am neuen Pavillon. Um 22 Uhr wird über dem Rhein ein großes Feuerwerk zu sehen sein. Außerdem sorgen zahlreiche Bands für Unterhaltung.


        Rebland Kurier Mittwoch, 29. August 2018        
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Badische Zeitung Mittwoch, 29. August 2018
Von unserem Redakteur Gerold Zink

Betonsperren und Alkoholkontrollen

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (4):
Auch für das Breisacher Weinfest hat die Polizei ein Sicherheitskonzept ausgearbeitet

Auf den Zufahrtsstraßen zum Breisacher Weinfest werden auch dieses Jahr wieder Betonsperren aufgestellt. Hinweise auf eine konkrete Gefährdung sollen jedoch nicht vorliegen.

Nachdem sich Anschläge auf größere Veranstaltungen in Deutschland gehäuft hatten, stellte das Breisacher Polizeirevier in Zusammenarbeit mit dem Breisacher Bauhof im vergangenen Jahr erstmals Betonsperren in der Hafenstraße, am Schwanenweiher und in der Josef-Bueb-Straße auf. Dabei handelte es sich laut Amann um "allgemeine Vorsichtsmaßnahmen, wie bei fast allen größeren Veranstaltungen landesweit".

Gegenüber 2017 würden die Absperrungen in diesem Jahr nicht ausgeweitet, dafür gebe es keinen Grund. Es sei jedoch wichtig, auf mögliche Ereignisse vorbereitet zu sein. Jährlich werde das Sicherheitskonzept für das Weinfest zusammen mit den Veranstaltern aktualisiert.

Dabei ist es laut Raimund Amann, Leiter des Bezirksdienstes des Breisacher Polizeireviers, auch wichtig, dass sich die Verkehrsteilnehmer an die Anweisungen von Polizei und Feuerwehr halten, besonders was das Parken angeht. Gesperrt werde in diesem Jahr aus Sicherheitsgründen die Kaimauerstraße am Hafen. In der Hafenstraße sollten die Autos während des Weinfestes auf dem Radweg parken, damit die Straße für die Busse frei bleibe. In der Rheinuferstraße werde es ein Halteverbot geben.

Amann empfiehlt allen Autofahrern, aufgrund der Bauarbeiten am Breisacher Marktplatz auf keinen Fall durch die Innenstadt zum Weinfest zu fahren, sondern den großen Parkplatz beim Badischen Winzerkeller und den Shuttlebus von dort zum Weinfest zu nutzen. Vor allem müssten die Rettungswege freigehalten werden.

Buszubringerdienst nutzen

Zudem weist die Polizei darauf hin, dass es beim Bereichsweinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg verstärkt Alkoholkontrollen geben wird. Fahrgemeinschaften seien ein geeignetes Mittel, die Heimfahrt sicherer zu gestalten. "Wenn von Anfang an klar ist, wer nüchtern bleibt und fährt, lassen sich die frohen Stunden viel besser genießen und enden am Schluss nicht im Debakel", betont die Polizei. Am besten wäre es jedoch, erst gar nicht das Auto zu benutzen, sondern das Angebot des gut organisierten Buszubringerdienstes anzunehmen. Dass zudem an Minderjährige kein Alkohol ausgeschenkt wird, sei selbstverständlich.

Im Sinne eines verantwortungsbewussten Umgangs mit Alkohol arbeiteten die Stadt Breisach und Sozialarbeiter mit den Jugendsachbearbeitern der Polizei zusammen. Mit der Kampagne "Kein Alkohol für unsere Kinder" seien die Mitarbeiter des Weinfestes für die Problematik des Alkoholmissbrauchs sensibilisiert worden.

Sie würden im Zweifelsfall nur bei Vorlage des Ausweises Alkohol ausschenken. Zivilstreifen, die sich in den vergangenen Jahren bewährt hätten, würden Kontrollgänge absolvieren.

Ein weiterer Appell an die Besucher bezieht sich auf den sorgsamen Umgang mit Eigentum. Wertsachen sollten weder im Fahrzeug zurück-, noch während des Aufenthaltes beim Fest ohne Aufsicht gelassen werden, um keine Diebe – auch Taschendiebe – anzulocken. Auf dem Weinfestgelände selbst würden sowohl uniformierte als auch zivile Polizeistreifen für Sicherheit und Ordnung sorgen.


Badische Zeitung Dienstag, 28. August 2018
Von Thomas Rhenisch

Vier Tage Vielfalt

62. Bereichsweinfest in Breisach vom 31. August bis 3. September.

Zum Wohl! Das Weinfest lädt zum geselligen Beisammensein.
Zum Wohl! Das Weinfest lädt zum geselligen Beisammensein.
Foto: Badischer Winzerkeller

Für die Winzer am Kaiserstuhl und Tuniberg ist es eines der jährlich wiederkehrenden Großereignisse und dies seit bereits über 60 Jahren. Die Rede ist vom Bereichsweinfest, das heuer um das erste Septemberwochenende von Freitag, 31. August, bis Montag, 3. September, auf dem Breisacher Weinfestgelände mit einem bunten Programm gefeiert wird.

Eröffnet wird das Weinfest am Freitagabend, 31. August. Um 18 Uhr werden die badischen Weinhoheiten Miriam Kaltenbach, Hannah Hermann und Stephanie Megerle gemeinsam mit den Ehrengästen und musikalisch begleitet von den Kaiserstühler Herolden aus Ihringen vom Rheintor her ins Weindorf einziehen. Am Musikpavillon wird unter anderem Breisachs Bürgermeister Oliver Rein die Gäste begrüßen. Anschließend wird die am Vortag gewählte Nachfolgerin von Bereichsweinprinzessin Sinja Hornecker gekrönt. Als erste Amtshandlung wird sie das 62. Bereichsweinfest offiziell eröffnen. Ein besonderes Augen-Spektakel wird um 22 Uhr das Feuerwerk über dem Rhein sein. Im Mittelpunkt des Bereichsweinfestes stehen naturgemäß die knapp 400 Weine und Sekte, die im Weindorf mit seinen festlich geschmückten Lauben ausgeschenkt werden. Vor Ort vertreten sind unter anderem die Kaiserstühler und Tuniberger Winzergenossenschaften, der Badische Winzerkeller, acht Weingüter vom Kaiserstuhl, das Weinhaus Wasenweiler in Kooperation mit dem Weingut Karl Karle, die Bahlinger "Winzer vom Silberberg" sowie die Privatsektkellerei Geldermann. Insgesamt präsentieren etwa 40 Erzeuger ihre Produkte in den 15 Weinlauben.

Weitgehend unverändert sind die Preise, die die Festbesucher für ein Glas Wein zu bezahlen haben. Die reichen von 1,50 Euro fürs Zehntele Qualitätswein bis 5,50 Euro für einen Eiswein oder eine Beerenauslese. Die meisten Weine sind zwischen 2 und 3 Euro für das Glas zu haben. Apropos Glas: Der Kauf eines DOC-Stielglases für 2 Euro gilt quasi als Eintritt zum Weinfest. Die Gläser werden deshalb auch nicht zurückgenommen. Alternativ gibt es auch ein größeres Burgunderglas für 5 Euro. Auf Wein-, Sekt- und Mineralwasserflaschen wird 1 Euro Pfand erhoben, auf Sektgläser 1,50 oder 2 Euro. Erhältlich sind die Gläser an zwei Ständen. Sektgläser gibt es an den Ausschankstellen.

Zu einer besonderen Weinprobe lädt die scheidende Bereichsweinprinzessin Sinja Hornecker am Weinfestsamstag um 16 Uhr ins Zirkelzelt ein. Dort nimmt sie die Gäste mit auf eine spannende Weinreise durch ihr Jahr als Weinhoheit. Karten für die unterhaltsame Fünferprobe gibt es für 8 Euro im Vorverkauf bis Donnerstag, 30. August, bei der Breisach Touristik sowie ab Freitag, 31. August, ab 18 Uhr am Infostand im Weindorf.

Fast so vielfältig wie die Weinauswahl ist auch das kulinarische Angebot. Vom kleinen Imbiss bis zur internationalen Spezialität ist für nahezu jeden Geschmack etwas dabei.

Legendär ist das Unterhaltungsprogramm an den vier Weinfesttagen. Das beginnt schon am Freitagabend beim Einzug der Ehrengäste, der von Fanfarenklängen der Kaiserstühler Herolde aus Ihringen begleitet wird. Danach unterhält der Musikverein Gündlingen die Gäste, bevor ab 20 Uhr die Band Big Daddies ihren Auftritt hat.

Am Samstag eröffnet der Musikverein Weithart um 16 Uhr das musikalische Unterhaltungsprogramm. Von 17.30 bis 19.30 Uhr spielt die Oliver Schulz Big Band im Musikpavillon, und ab 20 Uhr tritt mit XX Cult eine weitere Tanzband auf.

Der Weinfestsonntag startet um 12 Uhr mit einem Konzert der Ringgenburg-Musikanten. Ab 14.15 Uhr gibt der Bürgerliche Krankenverein eine Kostprobe seines musikalischen Könnens, ab 16.15 Uhr ist die Chorgemeinschaft Breisach zu hören und ab 17.30 Uhr das Duo Surprise. Von 19 bis 21 Uhr tritt das Seniorenverbandsorchester Kaiserstuhl und Tuniberg im Pavillon I auf, ab 20 Uhr spielt die Formation One Way Train im Pavillon II zum Tanz auf.

Traditionell ist der montägliche Auftritt der Freiburger Rathausmusik, die im Pavillon I von 17 bis 19 Uhr und erneut von 19.30 bis 21 Uhr ihre Zuhörer begeistern wird. Im Pavillon II heizt derweil die Tanz- und Showband Skyline mit bekannten Charthits ein. Am Gastronomischen Marktplatz legt am Sonntag und am Montag DJ Matze Partyhits auf. Bei den Brysacher Hofnarren spielt die Band Cocktail am Freitag, Samstag und Montag zum Tanz. Am Sonntagnachmittag unterhalten hier außerdem die Singenden Winzer aus Ihringen, DJ Jochen und die Schlossberg-Heijeijeis aus Achkarren.

Aladin und Dracula auf der Freilichtbühne

Es ist Tradition, dass die Zimmererinnung zum Weinfest einen Holzpavillon errichtet, der anschließend einer öffentlichen Einrichtung zur Verfügung gestellt wird. Richtfest wird dabei gleich zweimal gefeiert: am Weinfest-Freitag um 19 Uhr und am Samstag um 13 Uhr. Während der Festtage dient der Pavillon als Infostand der Zimmererinnung.

Auch in diesem Jahr finden zum Weinfest wieder Sondervorstellungen der Breisacher Festspiele statt. So ist auf der Freilichtbühne am Schlossplatz am Freitag um 19 Uhr das Jugendstück "Aladin" zu sehen, am Samstag und Sonntag wird dort jeweils um 20 Uhr "Dracula" aufgeführt. Für die jungen Festbesucher richtet der Breisacher Kegelclub am Sonntag, 28. August, im Pavillon II im Weindorf von 12 bis 18 Uhr eine Spielstraße ein. Außerdem können sich die Kinder schminken lassen.

Jahrmarktatmosphäre herrscht wieder im räumlich etwas abgesetzten Vergnügungspark. Am Montag, 3. September, gelten bei den Fahrgeschäften vergünstigte Preise.

Anlässlich des Weinfestes hat der Badische Winzerkeller am Samstag und Sonntag jeweils von 11 bis 18 Uhr für Kellereibesichtigungen und Weinproben geöffnet. Auch werden von der Breisacher Fahrgastschifffahrt Schifffahrten auf dem Rhein angeboten. Wer Lust auf eine beschauliche Stadtrundfahrt hat, kann dies am Freitag ab 17 Uhr, am Samstag ab 14 Uhr, am Sonntag ab 12 Uhr und am Montag ab 15 Uhr mit dem "Badenova-Weinfest-Bähnle" tun. Die 20-minütigen Rundfahrten pendeln zwischen Weinfestgelände und Bahnhof und kosten 1,50 Euro für Erwachsene und 1 Euro für Kinder.

Damit die Weinfestbesucher aus dem Umland sicher und komfortabel nach Breisach und wieder zurück kommen, werden auch in diesem Jahr zahlreiche Sonderbuslinien zwischen allen Kaiserstuhl- und Tuniberggemeinden sowie nach Freiburg und Staufen eingerichtet. Für Gäste aus dem Elsass gibt es ebenfalls eine Busverbindung, für die ein Vergünstigungsbon auf dem Programmflyer abgedruckt ist. Beginn der Sonderfahrten ist um 18 Uhr, Fahrplanauskunft erhält man unter http://www.weinfest-breisach.de und unter Telefon 01805/779966.

Für Besucher, die mit dem Auto anreisen, gibt es beim Badischen Winzerkeller einen Gratisparkplatz. Von dort bringt sie ein kostenloser Pendelbus am Freitag von 17 bis 3 Uhr, am Samstag von 15 bis 3 Uhr und am Sonntag von 11.30 bis 24 Uhr zum Festgelände. Am Montag verkehrt kein Pendelbus.


Badische Zeitung Montag, 27. August 2018
Von unserem Redakteur Gerold Zink

Großes Unterhaltungsprogramm

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (3):
Feuerwerk, Party und Nervenkitzel auf dem Weinfest / 20 Jahre Big Daddies auf dem Weinfest

Auch wenn der Wein im Mittelpunkt steht, besuchen viele Gäste das Bereichsweinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg, das in diesem Jahr von Freitag bis Montag, 31. August bis 3. September, stattfindet, wegen des großen Unterhaltungsprogramms. Ein weiterer Anziehungspunkt ist die besondere Atmosphäre im Weindorf am Rhein.

Auch ein großes Feuerwerk ist wieder geplant.
Auch ein großes Feuerwerk ist wieder geplant.
Foto: Hans-Peter Ziesmer

Großes Feuerwerk

Auch wenn man es schon viele Jahre genossen hat, irgendwie kann man sich daran nicht sattsehen. Wenn am ersten Tag des Weinfestes, am Freitagabend, pünktlich um 10 Uhr von einem Boot auf dem Rhein aus die ersten Raketen für das große Feuerwerk gen Himmel zischen, ist das Kribbeln unter der Haut wieder da. Und weil sich die Feuerwerker jedes Jahr eine neue, beeindruckende Choreographie einfallen lassen, wird das Zuschauen nie langweilig. Mal dominieren die Farben Weiß und Rot, mal stehen grüne Töne im Vordergrund.

Bereits vier Stunden zuvor ziehen die badischen Weinhoheiten Miriam Kaltenbach, Hannah Hermann und Stephanie Megerle gegen 18 Uhr zusammen mit den Ehrengästen über die Brücke des Rheintors ins Weindorf ein – musikalisch begleitet durch den Fanfarenzug Kaiserstühler Herolde aus Ihringen. Beim Musikpavillon werden sie bereits von zahlreichen Gästen erwartet. Vertreter der Weinwirtschaft und Breisachs Bürgermeister Oliver Rein werden die Besucher begrüßen und ihnen vergnügliche Stunden wünschen.

Nachdem Sinja Hornecker, die Bereichsweinprinzessin 2017/18, verabschiedet ist, wird ihre Nachfolgerin gekrönt und das 62. Weinfest der Anbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg offiziell eröffnet. Kurz danach feiern die Vertreter der Zimmererinnung an ihrem neu errichteten Pavillon Richtfest, über den sich nach Ende des Weinfestes der SV Gündlingen freuen darf. Am Samstag wird das Richtfest um 14 Uhr wiederholt.

Sondervorstellungen der Festspiele

Aus Anlass des Weinfestes zeigt das Junge Theater der Breisacher Festspiele sein Jugendstück "Aladin" einmal auch abends, und zwar am Freitag um 19 Uhr auf der Freilichtbühne am Schlossplatz. Dort ist außerdem am Samstag und Sonntag jeweils um 20 Uhr "Dracula" zu sehen (weitere Infos unter http://www.festspiele-breisach.de Entlang der Feststraße präsentieren gewerbliche Aussteller unter anderem Schmuck, Textilien und Tupperware. Dabei feiert die Familie Axmann, die die Firma Portas vertritt, heuer ein Jubiläum: Sie ist seit 20 Jahren auf dem Weinfest vertreten. Darüber hinaus wird der Energiedienstleister Badenova über sein Angebot informieren und der Regioverbund Freiburg (RVF) am Sonntag mit einem Infostand im Weindorf mit dabei sein.

Am Sonntag, 2. September, bieten die Sportkegler Breisach im Pavillon II von 12 bis 18 Uhr ein Spielprogramm für die kleinen Festbesucher an, unter anderem mit Kinderschminken von Melanie Heymann. Getränke stellt die Firma Lieler Schlossbrunnen kostenlos für die Jüngsten bereit. Die Teilnahme ist kostenlos.

Wer das Weinfestgelände einmal vom Rhein aus sehen möchte, kann eine der angebotenen Schifffahrten buchen. Die Flotte lädt dabei unter anderem zur Feuerwerksfahrt mit Buffet am Freitagabend ein (Infos unter http://www.bfs-info.de

Vergnügungspark

Besonders bei Familien beliebt ist der große Vergnügungspark, der während der vier Festtage vom rasanten Nervenkitzel bis zum lustigen Kinderkarussell für jeden Geschmack etwas bietet. Jürgen Hahn, langjähriger Partner der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die das Breisacher Weinfest organisiert, ist dabei für die Zusammenstellung der Fahrgeschäfte verantwortlich. So hat er für 2018 neben Auto-Skooter und Kinderkarussell die Schaukel Chaos, die 130 Stundenkilometer schnelle Achterbahn Freak und den spektakulären Freifallturm T-Rex-Tower organisiert. Schießbuden, Dosenwerfen und der Losverkauf locken zudem mit allerlei Gewinnen, während Stände mit gebrannten Mandeln, kandierten Früchten, Lebkuchenherzen und Zuckerwatte Kirmesromantik verbreiten. Beim Familiennachmittag am Montag, 3. September, gelten vergünstigte Preise.

Musikalische Stammgäste

Am Weinfestfreitag, 31. August, 20 Uhr, wird die Big-Daddies-Revivalband zum 20. Mal am Eröffnungstag des Weinfestes auftreten. Bereits 1998 konnten die Breisacher Weinfestbesucher zu der Musik der Big Daddies in der Besetzung Manfred Bohn (Gitarre, Gesang), Jean-Pierre Kost (Gitarre, Gesang), Rainer Riede (Gesang, Percussions), Steffen Theiner (Bass, Gesang), Rolf Willmann (Gitarre) und Peter Zutavern (Schlagzeug) tanzen, mitsingen oder einfach nur zuhören.

Nach der Auflösung im Jahr 2000 formierte sich die Band um Rainer Riede, Manfred Bohn, Peter Zutavern und Steffen Theiner neu. Auf Empfehlung des Musikerkollegen und Freundes Peter Huber wurden die ehemaligen "Airport-Musiker" Hartmut Ott (Gitarre, Gesang) und Harald Kniebühler (Keyboards, Hammondorgel, Gesang) in die Band aufgenommen. Eines der ersten Konzerte in der neuen Formation gab die Gruppe auf dem Weinfest in Breisach.

Auf die neue Formation wurde auch der Breisacher Entertainer, Konzertveranstalter und Big-Daddies-Freund Ingolf Jansen aufmerksam. Er verpflichtete die Band für drei Engagements auf den Kreuzfahrtschiffen "MS Princess Danae" (2006), "MS Astoria" (2008) und "MS Astor" (2009). Hier musizierten die Daddies zusammen mit Stars der 1960er und 1970er Jahre wie "The Equals", "Barry Ryan", "Dave Dee", "Harpo" und "Middle Of The Road". Trotz weiterer personeller Änderungen blieb der Sound der Formation unverwechselbar. Auch zahlreiche Benefizkonzerte gab die Gruppe. Beim 20-jährigen Jubiläum auf dem Weinfest wird die Big-Daddies-Revivalband in folgender Besetzung auftreten: Wolfgang Berthold (E-Bass, Gesang), Uli Dubronner (Gitarre, Gesang), Harald Kniebühler (Keyboards, Hammondorgel, Gesang), Christian Lehmann (Drums, Gesang), Edgar Uhlmann (Gitarre, Gesang) und Wolfgang Tampe (Gesang, Frontman).

Für jeden Geschmack etwas dabei

Neben den Big Daddies werden natürlich noch zahlreiche weitere Bands, Musikvereine und Chöre für Unterhaltung sorgen. Am Samstag startet das Unterhaltungsprogramm um 16 Uhr, um 20 Uhr ist beispielsweise XXCult zu hören. Am Sonntag öffnet das Weindorf um 12 Uhr mit einem Konzert der Ringgenburg Musikanten. Anschließend treten der Bürgerliche Krankenverein (14.15 bis 16 Uhr) und die Chorgemeinschaft Breisach (16.15 bis 17.15 Uhr) auf.

Am Gastronomischen Marktplatz wird am Sonntag und am Montag DJ Matze mit Partyhits für Stimmung sorgen. Bei den Brysacher Hofnarren spielt die Band Cocktail am Freitag, Samstag und Montag live zum Tanz. Am Sonntagnachmittag werden hier zudem die "Singenden Winzer" aus Ihringen, DJ Jochen und die Achkarrer Schlossberg Heijeijeis die Besucher unterhalten.

Das Weindorf ist während des Weinfestes am Freitag ab 18, am Samstag ab 14, am Sonntag ab 12 und am Montag ab 14 Uhr geöffnet.


Badische Zeitung Freitag, 24. August 2018
Von unserem Redakteur Gerold Zink

Sicher ins Weindorf nach Breisach und wieder zurück

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (2):
Sonderbusse fahren rund um Kaiserstuhl und Tuniberg sowie nach Freiburg und Staufen / Große Speisekarte.

Teilweise bis weit nach Mitternacht fahren die Sonderbusse während des Breisacher Weinfestes.
Teilweise bis weit nach Mitternacht fahren die Sonderbusse während des Breisacher Weinfestes.
Foto: Patrick Kerber

BREISACH / KAISERSTUHL / TUNIBERG. Beim 62. Bereichsweinfest für Kaiserstuhl und Tuniberg in Breisach von Freitag bis Montag, 31. August bis 3. September, gibt es rund 400 Weine zu verkosten. Da wäre es schade, nur einen oder zwei Tropfen zu probieren, weil die Heimfahrt mit dem Auto ansteht. Deshalb haben die Veranstalter wieder neun Sonderbuslinien für eine unbeschwerte Hin- und Rückfahrt organisiert.

Parken am Winzerkeller

Die Sonderbusse verkehren zwischen Breisach und allen Tuniberg- und Kaiserstuhlgemeinden, Münstertal, Freiburg sowie dem Elsass. Gegen 18 Uhr starten die ersten Busse auf den neun Linien. Die letzte Rückfahrt am Freitag und am Samstag ist zwischen 2.30 und 3 Uhr, am Sonntag um 24 Uhr und am Montag um 1.30 Uhr. Pro Person kostet jede Fahrt vier Euro. Wer dennoch mit dem eigenen Wagen in die Europastadt fährt und vielleicht Fahrgemeinschaften bildet, dem empfehlen die Veranstalter, das Auto vor den Toren der Stadt beim Badischen Winzerkeller zu parken. Von dort aus fährt ein kostenloser Pendelbus am Freitag von 17 bis 3 Uhr, am Samstag von 15 bis 3 Uhr und am Sonntag von 11.30 bis 24 Uhr zum Weinfestgelände und zurück. Am Weinfest-Montag gibt es keinen Shuttlebus.

Aufgrund der Baustelle in der Breisacher Stadtmitte am Marktplatz wird die Verkehrsführung geändert und einige Straßen als Einbahnstraßen ausgewiesen. Die Zufahrt zum Weinfestgelände ist nach Angaben der Organisatoren folglich fast nur über die Hafenstraße/Breisach Nord möglich. Aus Sicherheitsgründen wird die Polizei jedoch den gesamten Kaimauerweg (Rheinhafen) als Rettungsweg mit absolutem Parkverbot deklarieren und für den Publikumsverkehr sperren. Die Festbesucher werden deshalb von den Veranstaltern dringend gebeten, auf die Sonderbusse umzusteigen oder das Parkangebot mit Shuttledienst beim Badischen Winzerkeller zu nutzen.

Stadtrundfahrt

Für eine beschauliche Stadtrundfahrt steht wieder das Badenova-Weinfest-Bähnle zur Verfügung. Die Rundfahrten zwischen Weinfestgelände und Bahnhof dauern zirka 20 Minuten. Die Bimmelbahn fährt am Freitag ab 17 Uhr, am Samstag ab 14 Uhr, am Sonntag ab 12 Uhr und am Montag ab 15 Uhr. Der Fahrpreis beträgt 1,50 Euro für Erwachsene und 1 Euro für Kinder je Tour.

Viele Leckereien

Wer auf dem Breisacher Weinfest einige gute Tropfen probiert, dem sei empfohlen, vorher oder zwischendurch für eine gute Grundlage zu sorgen. Ihren Hunger können die Gäste ohne Probleme stillen, denn das kulinarische Angebot ist wieder sehr groß. Es reicht vom kleinen Imbiss über regionale und internationale Spezialitäten bis hin zu süßen Speisen. Im Zelt des Gastronomischen Zirkels mitten im Weindorf bewirtet in diesem Jahr Christoph Layer mit seinem Team vom Landgasthof zum Lamm in Bahlingen. In einem schönen Ambiente werden die Gäste dort am Tisch mit Tellergerichten und korrespondierenden Weinen bedient. Am Gastronomischen Marktplatz hält der Breisacher Gastronom Wilhelm Kläsle eine reichhaltige Speisen- und Getränkekarte, Kaffee, Kuchen, einen Bierbrunnen sowie ausgesuchte Tropfen an der Wein-Bar bereit.

Das Angebot des Breisacher Restaurants wird von weiteren Anbietern ergänzt durch Crêpes und Striebele, Flammkuchen und Burgern. Cocktails werden an der Bar unter der Regie von Pino Raia vom Karma-Public Livingroom aus Freiburg gemixt. Fruchtlimonaden und weitere Getränke gibt es außerdem am Stand von Lieler Schlossbrunnen. Der Gastronomische Marktplatz öffnet am Freitag um 18 Uhr, am Samstag um 15 Uhr sowie Sonntag und Montag um 11 Uhr. Außerdem bewirten auf dem Platz beim Schwanenweiher die "Brysacher Hofnarre". Abends ist dort auch eine Cocktailbar geöffnet.

Das Weindorf ist am Freitag ab 18 Uhr, am Samstag ab 14 Uhr, am Sonntag ab 12 Uhr und am Montag ab 14 Uhr geöffnet.


Badische Zeitung Mittwoch, 22. August 2018
Von unserem Redakteur Gerold Zink

Junge Tropfen und einige Raritäten

BREISACHER WEINFESTNOTIZEN (1):
In diesem Jahr haben die Gäste die Auswahl unter 400 Tropfen / Preise bleiben stabil

Ob junge und frische Weine des Jahrgangs 2017, gereiftere Tropfen oder Raritäten aus der Schatzkammer: Auch beim 62. Weinfest für die Weinbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg wird die Auswahl von Freitag bis Montag, 31. August bis 3. September, wieder riesengroß sein. An die 400 verschiedene Weine stehen zur Auswahl, 21 mehr als im Vorjahr. Die Preise bleiben weitgehend stabil.

Rund 40 Winzerbetriebe

Die Besucher des Breisacher Weinfestes haben wirklich die Qual der Wahl. Denn sie können Weine von insgesamt rund 40 verschiedenen Winzergenossenschaften, Sektkellereien und Weingüter verkosten, die in 15 Weinlauben ausgeschenkt werden. Mit dabei sind alle Kaiserstühler Winzergenossenschaften, der Badische Winzerkeller Breisach, die Tuniberger Winzergenossenschaften, die Weingüter Abril aus Bischoffingen, Bercher-Schmidt aus Oberrotweil, Briem aus Wasenweiler, Engist aus Achkarren, Hiss und Friedrich Kiefer aus Eichstetten, Zimmerlin aus Bötzingen, das Staatsweingut Freiburg mit dem Gutsbetrieb Blankenhornsberg sowie das Weingut Karl Karle aus Ihringen und die Breisacher Privatsektkellerei Geldermann. Außerdem gibt es auf dem Gastronomischen Marktplatz Weine des Burkheimer Weingutes Bercher. Darüber hinaus schenken die Breisacher Hofnarren und das Gasthaus Lamm (Zirkelzelt) einige gute Tropfen aus.

Weine, Sekte, Seccos

Der Anteil der trockenen Weine liegt in diesem Jahr nur noch bei 49 Prozent, im Vorjahr waren es noch 56 Prozent. Dies hängt unter anderem damit zusammen, dass bei Weinfesten generell Bukettsorten wie Muskateller, Gewürztraminer oder Scheurebe gerne getrunken werden und mancher Betrieb etwas mehr auf feinherbe Tropfen setzt. Insgesamt stehen 383 Spezialitäten der Anbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg zur Auswahl, und zwar von unterschiedlichen Jahrgängen, Qualitäten und Ausbaustilen. Perlweine und Sekte gibt es in diesem Jahr 54, etwas mehr als 2017. Bei den Weinen werden 157 Qualitätsweine, 118 Kabinettweine, 34 Spätlesen und 20 edelsüße Tropfen offeriert. Nur 9 Weine sind eine längere Zeit im Barriquefass gereift.

"Die Preise bleiben 2018 stabil", hat Waldemar Isele, Geschäftsführer der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die das Weinfest organisiert, bei der Pressekonferenz im Vorfeld des Festes gesagt. Ein Zehntele Qualitätswein ist also ab 1,50 Euro erhältlich, die meisten Weine kosten zwischen 2 und 3 Euro. Für außergewöhnliche Spezialitäten wie Eisweine oder eine Beerenauslese muss der Gast bis zu 5,50 Euro auf den Tisch legen.

Im Vorjahr gab es bei einigen Betrieben besondere Archiv- und Schatzkammerweine. Leider ist Waldemar Isele mit seinem Vorschlag gescheitert, dass sich alle Betriebe an der Aktion beteiligen. So wird es auch heuer nur in einigen Lauben gereifte Weine aus meist großen Jahrgängen geben. Daneben werden einige Betriebe Tropfen aus besonders großen Flaschen ausschenken.

Abschiedsweinprobe

Am Samstag, 1. September, lädt die Kaiserstühler und Tuniberger Weinprinzessin Sinja Hornecker zum Ausklang ihrer Amtszeit die Besucher des Weinfestes zu einer kleinen Weinreise durch ihr erlebnisreiches Jahr ein. Beginn der Abschiedsweinprobe ist um 16 Uhr im Zirkelzelt inmitten des Weindorfes. Für 8 Euro können Gäste an einer Verkostung mit 5 Weinen teilnehmen. Die Sitzplätze beim Zirkelzelt sind begrenzt, Karten sind im Vorverkauf bis Donnerstag, 30. August, bei der Breisach Touristik sowie ab dem Weinfest-Freitag, 18 Uhr, am Infostand im Weindorf erhältlich.

Zwei verschiedene Gläser

Auch beim Weinglas kann der Gast wählen, und zwar zwischen dem DOC-Stielglas mit dem Naturgarten Kaiserstuhl-Motiv für 2 Euro und dem großen Burgunderglas für 5 Euro. Wer besonders hochwertige Weine verkosten will, sollte die 5 Euro für das Burgunderglas nicht scheuen, da es die Aromen deutlich besser als beim kleineren DOC-Stielglas zum Vorschein kommen lässt. Eine Rückgabe der Gläser ist nicht möglich, da der Gläserverkauf zur Finanzierung der Großveranstaltung, für die kein Eintritt verlangt wird, beiträgt. Den Verkauf übernimmt erneut die Trachtengruppe "Lustige Tuniberger" aus Niederrimsingen an zwei Ständen. Auf Wein-, Sekt- und Mineralwasserflaschen wird wiederum 1 Euro Pfand erhoben. Ebenfalls gegen Pfand (1,50/2 Euro) werden Sektgläser an den Ausschankstellen ausgegeben. Während der Weinfesttage ist übrigens der Badische Winzerkeller am Samstag von 13 bis 17 Uhr und am Sonntag von 11 bis 17 Uhr für Kellereibesichtigungen und Weinproben geöffnet.

Weinfest und Traubenlese

Aufgrund des extrem heißen und trockenen Sommers beginnt die Traubenlese am Kaiserstuhl und am Tuniberg in diesem Jahr sehr früh. So wurden bereits Mitte August die ersten Trauben für den Neuen Süßen gelesen. Spätestens wohl am Weinfestmontag, 3. September, wird in vielen Betrieben die Hauptlese beginnen. Dies stellt Genossenschaften und Weingüter heuer vor eine besondere Herausforderung, sagt Denis Kirstein, Geschäftsführer der WG Achkarren. Dennoch freut sich auch Kirstein auf das Weinfest, "stellt es doch eine große Leistungsschau der Betriebe dar".


        Rebland Kurier Mittwoch, 15. August 2018        
WZO

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Badische Zeitung Freitag, 10. August 2018
Von unserem Redakteur Gerold Zink

Organisatoren setzen auf Bewährtes

Wenig Änderungen beim Bezirksweinfest in Breisach

Die Organisatoren und Helfer des Breisacher Weinfestes
Die Organisatoren und Helfer des Breisacher Weinfestes präsentieren das neue Veranstaltungsplakat.
Unser Bild zeigt von links Waldemar Isele, Petra Littner, Germana Rocca und Denis Kirstein
Foto: Gerold Zink

Beim Weinfest für die Weinbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg, das von Freitag bis Montag, 31. August bis 3. September, in Breisach stattfindet, werden erstmals die Besucher gezählt.

BREISACH/KAISERSTUHL. Ansonsten setzen die Organisatoren auf das bewährte Programm, Neuheiten sind seit Jahren eher die Ausnahme. Auch die Sürpfelkarte wird nicht wieder eingeführt.

Wann wird das Weinfest eröffnet?

Im Namen der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, die das Weinfest organisiert, stellten die Hauptorganisatoren Waldemar Isele und Petra Littner bei einem Pressegespräch das Programm der Großveranstaltung vor. Demnach wird Badens größtes Weinfest am Freitag, 31. August, gegen 18 Uhr von der neuen Weinprinzessin von Kaiserstuhl und Tuniberg offiziell eröffnet. Die badischen Weinhoheiten Miriam Kaltenbach, Hannah Hermann und Stephanie Megerle werden sie zuvor gekrönt und ihre Vorgängerin Sinja Hornecker aus Eichstetten würdig verabschiedet haben.

Musikalisch begleitet der Fanfarenzug Kaiserstühler Herolde die Ehrengäste über die Brücke des Rheintors ins Weindorf, wo die Eröffnungszeremonie stattfindet.

Weitere Höhepunkte an diesem Abend werden das Richtfest der Zimmererinnung am neu errichteten Pavillon im Weindorf um 19 Uhr und ein großes Feuerwerk über dem Rhein um 22 Uhr sein.

Bleiben die Weinpreise stabil?

"Ja", sagt Waldemar Isele, "dies ist doch eine gute Nachricht für die Besucher." Diese erwartet in Breisach wieder eine überaus große Auswahl an Weinen und Sekten, die in 15 Weinlauben von rund 40 Winzergenossenschaften, Sektkellereien und Weingütern präsentiert wird. Insgesamt stehen 383 Spezialitäten der Anbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg aus unterschiedlichen Jahrgängen, Qualitäten und Ausbaustilen zur Auswahl. Das sind 21 mehr als im Vorjahr.

Bei den Preisen halten sich die Betriebe eher zurück: Ein Zehntele Qualitätswein ist bereits ab 1,50 Euro erhältlich, die meisten Weine kosten zwischen 2 und 3 Euro. Einige Betriebe werden zudem Raritäten aus ihrer Schatzkammer und Tropfen aus großen Flaschen anbieten. Die beliebte Sürpfelkarte wird nicht wieder aufgelegt, erklärte Isele auf Nachfrage, die Betriebe hätten sich vor allem wegen des großen Aufwandes dagegen ausgesprochen.

Als eine "Herausforderung für alle teilnehmenden Winzer" bezeichnete Denis Kirstein, Geschäftsführer der Winzergenossenschaft Achkarren, das diesjährige Weinfest. Denn aller Wahrscheinlichkeit nach läuft während der Veranstaltung in den Betrieben bereits die Weinlese auf Hochtouren.

Welche Gläser werden angeboten?

Ein passendes Glas ist mit ein Garant für perfekten Weingenuss, deshalb werden seit 2014 nur noch Stielgläser beim Breisacher Weinfest verkauft. Eine Rückgabe ist nicht möglich, denn nicht zuletzt trägt der Gläserverkauf zur Finanzierung der großen Veranstaltung, für die kein Eintritt verlangt wird, bei. Das DOC-Stielglas mit dem Naturgarten Kaiserstuhl-Motiv ist für 2 Euro, ein großes Burgunderglas für 5 Euro erhältlich. Auf Wein-, Sekt- und Mineralwasserflaschen wird wiederum 1 Euro Pfand erhoben. Ebenfalls gegen Pfand (1,50 / 2 Euro) werden Sektgläser ausgegeben.

Wer ist für das leibliche Wohl zuständig?

Das kulinarische Angebot im Weindorf ist sehr groß. Die Vielfalt reicht vom kleinen Imbiss über regionale und internationale Spezialitäten bis hin zu süßen Backwaren. Im Gourmetzelt des Gastronomischen Zirkels bewirtet in diesem Jahr Christoph Layer mit seinem Team vom Landgasthof zum Lamm in Bahlingen. Am Gastronomischen Marktplatz hält der Breisacher Gastronom Wilhelm Kläsle eine reichhaltige Speisen- und Getränkekarte, Kaffee, Kuchen sowie ausgesuchte Tropfen an der Wein-Bar bereit. Außerdem gibt es unter anderem Crêpes und Striebele, Flammkuchen aus dem Lehmbackofen und Burger. Des Weiteren bewirten auf dem Platz beim Schwanenweiher die "Brysacher Hofnarre".

Wer ist beim großen Unterhaltungsprogramm dabei?

Ein Jubiläum feiert in diesem Jahr die Band Big Daddies. Sie spielt am Freitagabend bereits zum 20. Mal auf dem Breisacher Weinfest. Von Freitag bis einschließlich Montag treten zahlreiche Musikkapellen, Partybands und Chöre auf den verschiedenen Bühnen des Weinfestes auf. Auf dem Gastronomischen Marktplatz wird es keine Live-Musik mehr geben, dafür sorgt dort DJ Matze für Stimmung. Bei den Brysacher Hofnarren spielt die Band Cocktail am Freitag, Samstag und Montag live zum Tanz.

Entlang der Feststraße präsentieren gewerbliche Aussteller unter anderem Schmuck und Textilien. Die Breisacher Festspiele geben Sondervorstellungen und die Sportkegler bieten am Sonntagnachmittag wieder ein Spielprogramm für Kinder an. Eine besondere Attraktion für die Besucher des Bereichsweinfestes ist der große Vergnügungspark, der während der vier Festtage vom rasanten Nervenkitzel bis zum lustigen Kinderkarussell Spaß für die ganze Familie bietet. Darüber hinaus gibt es Schiff- und beschauliche Stadtrundfahrten mit dem Badenova-Weinfest-Bähnle. Wer will, kann mit einer der 9 Sonderbuslinien bequem zum Weinfest und wieder zurückgelangen.


Deutsches Rotes Kreuz Mittwoch, 8. August 2018

Ortsverein Breisach

Pressemitteilung

Rotes Kreuz gut auf Bereichsweinfest Breisach vorbereitet

- 60 Einsatzkräfte aus dem Kreisverband Freiburg vor Ort -

Breisach (drk). Das Bezirksweinfest Kaiserstuhl+Tuniberg in Breisach wird vom 31. August bis 3. September 2018 eine Neuauflage erhalten. Auch in diesem Jahr werden zu dieser beliebten Veranstaltung in der Europastadt mehrere zehntausend Besucher erwartet. Deshalb hat sich das Deutsche Rote Kreuz, Ortsverein Breisach, seit Wochen wieder intensiv auf die Großveranstaltung vorbereitet. Während des Weinfestes sind erneut zahlreiche Helfer vor Ort, um den Sanitätswachdienst erfolgreich bewältigen zu können. Dafür investieren die etwa 60 Einsatzkräfte wieder ehrenamtlich mehrere hundert Stunden, damit die Festbesucher möglichst unbeschwerte Stunden erleben können. Sie werden dabei von den umliegenden Ortsvereinen unterstützt.

Deutsches Rotes Kreuz
Ortsverein Breisach
Müllheimer Straße 3 - 79206 Breisach
Mail mail@drk-breisach.de
Tel. 07667 / 94 15 592


Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH Mittwoch, 8. August 2018
Pressemitteilung

62. Bereichsweinfest Kaiserstuhl+Tuniberg
in Breisach am Rhein

Freitag, 31. August, bis Montag, 3. September 2018

Von Freitag, 31. August, bis Montag, 3. September, steht in Breisach am Rhein wieder der Genuss im Mittelpunkt. Rund 400 Weine und Sekte von Kaiserstuhl und Tuniberg umfasst die Auswahl beim großen Bereichsweinfest am Rheinufer. Daneben werden eine reichhaltige Speisenauswahl und ein buntes Unterhaltungsprogramm geboten. So verwandelt sich der Festplatz beim historischen Rheintor zu einem großen Weindorf mit festlich geschmückten Lauben der Winzergenossenschaften vom Kaiserstuhl und Tuniberg, des Badischen Winzerkellers Breisach, der Privatsektkellerei Geldermann sowie acht regionalen Weingütern. Ergänzend dazu finden die Besucher weitere kulinarische Köstlichkeiten bei den Brysacher Hofnarren, am Gastronomischen Marktplatz und auch beim großen Vergnügungspark. Darüber hinaus lädt der Badische Winzerkeller am Samstag und Sonntag zu Kellerbesichtigungen und Weinproben ein, während man gemütliche Rundfahrten mit dem Weinfestbähnle durch Breisach oder mit dem Fahrgastschiff auf dem Rhein unternehmen kann. Theatervorstellungen der Breisacher Festspiele ergänzen das abwechslungsreiche Festprogramm. Das Weindorf öffnet seine Pforten am Freitag um 18.00 Uhr, Samstag um 14.00 Uhr, Sonntag um 12.00 Uhr und Montag um 14.00 Uhr.

Eröffnung

Auftakt ist am Freitag, 31. August, wenn um 18.00 Uhr die badischen Weinhoheiten Miriam Kaltenbach, Hannah Hermann und Stephanie Megerle zusammen mit den Ehrengästen über die Brücke des Rheintors ins Weindorf einziehen. Musikalisch begleitet durch den Fanfarenzug Kaiserstühler Herolde aus Ihringen marschieren sie vorbei an den Weinlauben zum Musikpavillon. Vertreter aus der Weinwirtschaft und Breisachs Bürgermeister Oliver Rein werden die Besucher begrüßen. Im Rahmen dieser Feier wird die Bereichsweinprinzessin 2017/18, Sinja Hornecker, verabschiedet und ihre tags zuvor gewählte Nachfolgerin gekrönt. Die neue Hoheit wird anschließend als erste Amtshandlung das 62. Weinfest der Anbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg eröffnen. Weitere Höhepunkte an diesem Abend sind das Richtfest der Zimmererinnung am neu errichteten Pavillon im Weindorf um 19.00 Uhr und ein großes Feuerwerk über dem Rhein um 22.00 Uhr.

Winzergenossenschaften, Sektkellereien und Weingüter

Die Anbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg werden in 15 Weinlauben von rund 40 Weinerzeugern repräsentiert. Darunter alle Kaiserstühler Winzergenossenschaften, der Badische Winzerkeller Breisach, die Tuniberger Winzergenossenschaften, acht Weingüter vom Kaiserstuhl, das Weinhaus Wasenweiler in Kooperation mit dem Weingut Karl Karle, die Bahlinger „Winzer vom Silberberg“ und die Breisacher Privatsektkellerei Geldermann.

Weine,Sekte und Perlweine

Bei dem regional größten Bereichsweinfest stehen insgesamt 383 Spezialitäten der Anbaubereiche Kaiserstuhl und Tuniberg von unterschiedlichen Jahrgängen, Qualitäten und Ausbaustilen zur Auswahl. Das sind 21 mehr als im Vorjahr mit einer leichten Tendenz zu lieblichen Weinen: 186 Weine (49 %) sind trocken ausgebaut, 143 (37 %) harmonisch. Vor vier Jahren lag der Anteil trockener Weine noch bei 56 Prozent. Die Anzahl an Perlweinen und Sekt stieg auf aktuell 54 Produkte.
Die Preise bleiben 2018 stabil: Ein Zehntele Qualitätswein ist ab 1,50 Euro erhältlich, während die meisten Weine zwischen 2,00 Euro und 3,00 Euro kosten. Für außergewöhnliche Spezialitäten wie Eiswein oder eine Beerenauslese bezahlt man bis zu 5,50 Euro.

Abschiedsweinprobe mit Sinja Hornecker,
Kaiserstuhl+Tuniberg-Weinprinzessin 2017/18

Am Samstag, 1. September, lädt Sinja Hornecker zum Ausklang Ihrer Amtszeit einer kleinen Weinreise durch ihr erlebnisreiches Jahr als Bereichsweinprinzessin Kaiserstuhl+Tuniberg ein. Beginn ist um 16.00 Uhr im Zirkelzelt inmitten des Weindorfes. Für 8,00 Euro kann man an der Verkostung mit 5 Weinen teilnehmen. Die Sitzplätze beim Zirkelzelt sind begrenzt, Karten sind im Vorverkauf bis Donnerstag, 30. August, bei der Breisach Touristik sowie ab Weinfest-Freitag, 18.00 Uhr, am Infostand im Weindorf erhältlich.

Festglas / Pfand

Ein passendes Glas ist mit ein Garant für perfekten Weingenuss, deshalb werden seit 2014 nur noch Stielgläser verkauft. Eine Rückgabe ist nicht möglich, denn nicht zuletzt trägt der Gläserverkauf zur Finanzierung des Festes, für das kein Eintritt verlangt wird, bei. Das DOC-Stielglas mit dem Naturgarten Kaiserstuhl-Motiv ist für 2 Euro, ein großes Burgunderglas für 5 Euro erhältlich. Den Verkauf übernimmt erneut die Trachtengruppe „Lustige Tuniberger“ aus Niederrimsingen an zwei Ständen. Auf Wein-, Sekt- und Mineralwasserflaschen wird wiederum 1,00 Euro Pfand erhoben. Ebenfalls gegen Pfand (1,50 / 2,00 Euro) werden Sektgläser an den Ausschankstellen ausgegeben.

Gastronomie

Das kulinarische Angebot im Weindorf ist vom kleinen Imbiss über regionale und internationale Spezialitäten bis hin zu süßen Backwerken breit gefächert. Darunter Zwiebelkuchen, Grillsteaks, Schupfnudeln, Käsevariationen, panierte Schnitzel und Flammlachs sowie Striebele und Hofeis.
Im Gourmetzelt des Gastronomischen Zirkels bewirtet in diesem Jahr Christoph Layer mit seinem Team vom Landgasthof zum Lamm in Bahlingen. In aufgewertetem Ambiente werden die Gäste am Tisch mit feinen Tellergerichten und korrespondierenden Weinen bedient.
Am Gastronomischen Marktplatz hält Wilhelm Kläsle eine reichhaltige Speisen- und Getränkekarte, Kaffee und Konditoreikuchen sowie ausgesuchten Tropfen an der Wein-Bar bereit. Die Festküche des Breisacher Restaurants wird ergänzt durch Crêpes und Striebele (Nicole Supplie), Flammkuchen aus dem Lehmbackofen (Franz Reuter) und herzhaften Burger (Sabrina Glatter und Cedric Ludringer). Cocktails werden an der Bar unter der Regie von Pino Raia (Karma – Public Livingroom Freiburg) gemixt, Fruchtlimonaden und Vitalgetränke gibt es am Stand von Lieler Schlossbrunnen. Der Gastronomische Marktplatz öffnet am Freitag um 18.00 Uhr, Samstag um 15.00 Uhr sowie Sonntag und Montag um 11.00 Uhr.
Des Weiteren bewirten auf dem Platz beim Schwanenweiher die „Brysacher Hofnarre“ mit Kesselfleisch, panierten Schnitzeln, Wurstsalat und Salattellern und am Sonntag zusätzlich mit Kaffee und hausgemachtem Kuchen. Abends ist in diesem Bereich eine Cocktailbar geöffnet.

Musik - Tanz - Volkstümliches

Das Weinfest beginnt mit dem Einzug der Ehrengäste und Weinhoheiten unter musikalischer Begleitung durch den Fanfarenzug Kaiserstühler Herolde aus Ihringen am Freitag um 18.00 Uhr. Anschließend sorgt der Musikverein Gündlingen für Unterhaltung, während ab 20.00 Uhr in langjähriger Tradition die Band „Big Daddies“ auftritt. Die heimische Rock-Coverband mit großer Fangemeinde steht in diesem Jahr bereits zum 20. Mal auf der Weinfestbühne.
Am Samstag startet das Unterhaltungsprogramm um 16.00 Uhr mit dem Musikverein Weithart, gefolgt von der Oliver Schulz Big Band (17.30 – 19.30 Uhr, Musikpavillon). Mit der Formation XXCult tritt am Samstagabend ab 20.00 Uhr eine weitere regional bekannte Tanzband auf.
Das Weindorf öffnet am Festsonntag um 12.00 Uhr mit einem Konzert der Ringgenburg Musikanten. Anschließend sind der Bürgerliche Krankenverein (14.15 – 16.00 Uhr) und die Chorgemeinschaft Breisach zu hören (16.15 – 17.15 Uhr), von 17.30 bis 19.00 Uhr unterhält das Duo Surprise. Von 19.00 bis 21.00 Uhr tritt das Seniorenverbandsorchester Kaiserstuhl+Tuniberg (Pavillon I) auf und ab 20.00 Uhr sorgt die Tanzband One Way Train (Pavillon II) für Stimmung.
Am Montag ist der Auftritt der Rathausmusik Freiburg fester Bestandteil des Musikprogramms. So spielt das Ensemble erneut von 17.00 bis 19.00 Uhr und von 19.30 bis 21.00 Uhr (Pavillon I), während im Pavillon II die Tanz- und Showband Skyline mit bekannten Charthits einheizt.
Am Gastronomischen Marktplatz wird am Sonntag und am Montag DJ Matze mit angesagten Partyhits für Stimmung sorgen. Bei den Brysacher Hofnarren spielt die Band Cocktail am Freitag, Samstag und Montag live zum Tanz. Am Sonntag Nachmittag werden hier zudem die „Singenden Winzer“ aus Ihringen, DJ Jochen und die Achkarrer Schloßberg Heijeijeis unterhalten.

Rahmenprogramm

Traditionell errichten Handwerker der Zimmererinnung einen Holz-Pavillon, der nach dem Weinfest einer öffentlichen Einrichtung zur Verfügung gestellt wird. Der Aufbau im Weindorf wird mit einem Richtfest am Freitag um 19.00 Uhr und Samstag um 14.00 Uhr gefeiert. Während der Festtage dient der Pavillon als Infostand der Zimmererinnung.
Entlang der Feststraße präsentieren einige gewerbliche Aussteller unter anderem Schmuck, Textilien und Tupperware. Seit nunmehr 20 Jahren ist die Firma Portas durch die Familie Axmann mit ihrem Türen-, Fenster-, Treppenrenovierungsservice vertreten. Darüber hinaus wird die Badenova über ihr Angebot informieren und der Regio Verbund Freiburg, RVF, am Sonntag mit einem Infostand im Weindorf dabei sein.
Ein besonderes Erlebnis ist erneut die Sondervorstellung der Festspiele Breisach, die am Freitag um 19.00 Uhr das Jugendstück „Aladin“ auf der Freilichtbühne am Schloßplatz aufführen. Hier ist zudem am Samstag und Sonntag jeweils um 20.00 Uhr „Dracula“ zu sehen. www.festspiele-breisach.de.
Am Sonntag, 2. September, bieten die Sportkegler Breisach im Pavillon II wieder von 12.00 bis 18.00 Uhr ein Spielprogramm mit Kinderschminken (Melanie Heymann) für die kleinen Festbesucher. Die Teilnahme ist gratis, Getränke stellt die Firma Lieler Schlossbrunnen kostenlos bereit.

Vergnügungspark

Eine besondere Attraktion für die Besucher des Bereichsweinfestes in Breisach ist der große Vergnügungspark, der wieder während der vier Festtage vom rasanten Nervenkitzel bis zum lustigen Kinderkarussell Spaß für die ganze Familie bietet. Jürgen Hahn, langjähriger Partner der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH, hat dafür neben Auto-Skooter und Kinderkarussell Fahrgeschäfte wie die Schaukel CHAOS, die 130 Stundenkilometer schnelle Achterbahn FREAK und den spektakulären Freifallturm T-REX-TOWER organisiert. Schießbuden, Dosenwerfen und der Losverkauf locken zudem mit allerlei Gewinnen, während Stände mit gebrannten Mandeln, kandierten Früchten, Lebkuchenherzen und Zuckerwatte Kirmesromantik verbreiten. Beim Familiennachmittag am Montag, 3. September, gelten wiederum vergünstigte Preise.

Offener Winzerkeller - Schifffahrten

Während der Weinfesttage hat der Badische Winzerkeller in Breisach am Samstag und Sonntag jeweils von 11.00 bis 18.00 Uhr für Kellereibesichtigungen und Weinproben geöffnet.
Ein kurzweiliges Freizeitvergnügen versprechen darüber hinaus die Schifffahrten auf dem Rhein. Die Flotte lädt dabei unter anderem zur Feuerwerksfahrt mit Buffet am Freitagabend ein. Infos unter www.bfs-info.de.

Weinfestbus / Parkmöglichkeiten

Die Besucher des Weinfests in Breisach können auch in diesem Jahr wieder bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Breisach und zurück gelangen. Dafür haben die Unternehmen Tuniberg Express, SWEG und Rast Reisen erneut Sonderbuslinien zwischen allen Kaiserstuhl- und Tuniberggemeinden, von Freiburg und Staufen eingerichtet. Gäste aus dem Elsass können das Angebot der Firma Kunegel nutzen, für das ein Vergünstigungs-Bon auf dem Programmflyer abgedruckt ist. Beginn der Sonderfahrten ist um 18 Uhr, Fahrplanauskunft erhält man unter www.weinfest-breisach.de sowie unter Telefon 01805/779966. Gäste, die mit dem PKW nach Breisach kommen, können beim Badischen Winzerkeller gratis parken und den kostenlosen Pendelbus nutzen (Freitag 17:00-3:00; Samstag 15:00-3:00; Sonntag 11:30-24:00 Uhr; Montag kein Pendelbus!).

Stadtrundfahrt

Zu einer beschaulichen Stadtrundfahrt steht das „Badenova-Weinfest-Bähnle“ bereit. Die zirka 20-minütigen Rundfahrten pendeln zwischen Weinfestgelände und Bahnhof. Die Bimmelbahn fährt am Freitag ab 17.00 Uhr, Samstag ab 14.00 Uhr, Sonntag ab 12.00 Uhr und Montag ab 15.00 Uhr für 1,50 Euro / Erwachsene und 1,00 Euro / Kinder je Tour.

Verkehrseinschränkungen

Aufgrund der Baustelle im Breisacher Zentrum / Marktplatz wurde die Verkehrsführung geändert und einige Straßen zu Einbahnstraßen deklariert. Die Zufahrt zum Weinfestgelände ist folglich ausschließlich über die Hafenstraße / Breisach Nord möglich. Aus sicherheitsrelevanten Gründen musste zudem der gesamte Kaimauerweg (Rheinhafen) zum Rettungsweg mit absolutem Parkverbot ernannt und für den Publikumsverkehr gesperrt werden. Die Festbesucher werden deshalb dringend gebeten, auf die Sonderbusse umzusteigen oder das Parkangebot mit gratis Shuttledienst beim Badischen Winzerkeller zu nutzen.

Sicherheitshinweise

Die Polizeidirektion Freiburg weist darauf hin, dass sie beim Bereichsweinfest Kaiserstuhl+Tuniberg verstärkt Alkoholkontrollen durchführen wird. Zur Vermeidung unliebsamer Zwischenfälle wird an die Nullpromillegrenze für Autofahrer erinnert. Dass an Minderjährige kein Alkohol ausgeschenkt wird, ist selbstverständlich. Im Sinne eines verantwortungsbewussten Umgangs mit Alkohol arbeiten die Stadt Breisach und Sozialarbeiter mit den Jugendsachbearbeitern der Polizei Breisach zusammen. Mit der Kampagne „Kein Alkohol für unsere Kinder“ sind die Mitarbeiter des Weinfestes für die Problematik des Alkoholmissbrauchs sensibilisiert und werden nur bei Vorlage des Ausweises Alkohol ausschenken. Zivilstreifen, die sich in den letzten Jahren bewährt haben, werden wieder Kontrollgänge absolvieren. Außerdem wird eindringlich gebeten, die Verkehrs- und Parkregelung zu beachten und vor allem die Rettungswege frei zu halten.

Ansprechpartner der Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH:

Für die Gesamtorganisation:
Petra Littner
Rosmannstraße 17, 79206 Breisach,
Mobil: +49 174 / 9 99 10 38
E-Mail: post@weinfest-breisach.de

Rund um den Wein:
Waldemar Isele, Kaiserstühler Wein-Marketuing GmbH
Münsterplatz1, 79206 Breisach,
Tel.: +49 170 9 00 27 79
E-Mail: info@kaiserstuehler-wein.de

Pressetexte stehen im Internet unter www.weinfest-breisach.de/presse zur Verfügung.
Weitere Infos zur Kaiserstühler Wein-Marketing unter www.kaiserstuehler-wein.de.

Pressekontakt:
Kaiserstühler Wein-Marketing GmbH
Petra Littner, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Rosmannstraße 17, 79206 Breisach
Tel.: 0174 / 9 99 10 38
E-Mail: littner@medienservice-breisach.de


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