Weinwelt Kaiserstuhl-Tuniberg

Die Reben
Die Beerenfrüchte
 der Weinreben sind die Weintrauben. Sie gehören zu den edlen Fruchtsorten, die als Tafeltrauben zum Verzehr oder getrocknet als Rosinen oder Korinthen angeboten werden. Hauptsächlich aber werden sie zur Herstellung von Wein verwendet.
Winzer bei der Lese
Winzer bei der Lese
Wein entsteht durch alkoholische Gärung frischer Weintrauben. In einer Kellerei geschieht diese Gärung kontrolliert, indem man den Traubenmost von allen Fremdstoffen reinigt und danach Reinzuchthefen hinzusetzt. Neben Weißwein und Rotwein gibt es den Roséwein oder Weißherbst aus hellgekeltertem Most von Rotweintrauben. Weitere Variationen in Baden sind Rotling und Badisch Rotgold, bei diesen Weinsorten werden grüne Weißwein- und blaue Rotweintrauben zusammen gekeltert.
Es gibt drei Klassen - drei Qualitätsgruppen - von Weinen: den „Deutschen Tafelwein“, den „Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (QbA)“ und den „Qualitätswein mit Prädikat“. Die Prädikate für den letzteren lauten: Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese und Eiswein. Für gehobenen Tafelwein gibt es in Verbindung mit einer spezifischen geographischen Herkunftsangabe die Bezeichnung „Landwein“.
Wein enthält zwischen 6 und 15 Volumenprozent Alkohol. Die spezifische Eigenart eines Weines ist bestimmt durch seinen Alkoholgehalt, seinen Restzuckergehalt (Restsüße), das Verhältnis seiner Säuren (Wein-, Apfel- und Milchsäure) und durch die gelösten Mengen an Mineral-, Gerb- und Farbstoffen, Kalium-, Stickstoff- und Phosphorverbindungen. In winzigen Mengen kommen „Bukett“- und Aromastoffe vor. Je nach Verhältnis der Restsüße und der Weinsäure werden die Weine als süß, lieblich, halbtrocken oder trocken deklariert.
Weinflaschen sollten liegend in dunklen, trockenen Räumen gelagert werden. Weißwein trinkt man gekühlt (5 bis 8 Grad Celsius), Roséweine nicht ganz so kühl (8 bis 12 Grad Celsius). Rotwein schmeckt am besten, wenn er fast Zimmertemperatur besitzt (16 bis 18 Grad Celsius). Rotweinflaschen sollte man etwa eine Stunde vor dem Servieren entkorken - die Sauerstoffzufuhr beeinflußt das Bukett positiv. Als allgemeine Regel gilt, daß Weißwein zu hellem Fleisch und Fisch, Rotwein zu dunklem Fleisch paßt. Weinkenner wissen auch, daß ein edles, wohlgeformtes Glas den Genuß erhöht.


Die badischen Weinsorten
 
 Müller-Thurgau
 Weißer Burgunder
Müller-Thurgau Rebe
Eine Kreuzung der Sorten Riesling und Silvaner durch Prof. Dr. Müller aus dem schweizerischen Kanton Thurgau. Ein feinfruchtiges Muskat-Aroma und jugendliche Frische bei milder bis rassiger Säure zeichnen diesen bekömmlichen Wein aus.
Weißburgunder Rebe
Die „rassige“ Alternative zum Ruländer und zum Grauen Burgunder präsentiert sich mit einem duftigen, weinigen Aroma, elegantem bis kräftigem Körper und feinstrukturierter Säure.
 
 Riesling
 Gutedel
Riesling Rebe
„Der König der Weißweine“ erinnert in seinem feinfruchtigen, über die Maßen nuancenreichen Bukett oft an Pfirsiche und Aprikosen. Seine prickelnde Lebendigkeit und Eleganz verdankt er seiner rassigen, manchmal schon stahligen Säure.
Gutedel Rebe
Im Markgräflerland zu Hause. Seine Weine sind geprägt von zartem, in der Regel neutralem Aroma (Nuß, Mandel, Bittermandel) mit einfachem und angenehmen Charakter, der begleitet ist von einer milden und dennoch anregenden Säure.
 
 Spätburgunder Rotwein
 Ruländer
Spätburgunder Rebe
Leuchtend und rubinrot bis dunkelrot ist seine Farbe, reich und fruchtig sein Aroma, das an den Geruch reifer Brombeeren und Kirschen erinnert. Er ist geprägt durch seinen dezenten bis kräftigen Gerbstoffgehalt und milder Säure.
Ruländer Rebe
Als Hauptanbausorte der wohl wärmsten Region Deutschlands, dem Kaiserstuhl, gilt er schon seit langem als typische badische Spezialität. Er präsentiert sich sehr kräftig, körper- und extraktreich mit würzigem Aroma.
 
 Spätburgunder Weißherbst
 Grauer Burgunder

Roséfarben mit weichem Goldschimmer, so präsentieren sich die meisten Weißherbste. Sie sind kräftig im Geschmack und von kerniger, säurebetonter Art. Wird aus dem Blauen Spätburgunder gekeltert und ausgebaut

Grauer Burgunder werden die Weine aus der Ruländer-Traube dann genannt, wenn sie, alternativ zum klassischen Geschmacksbild, früher gelesen, durchgegoren trocken, mit viel Frucht und säurebetont vinifiziert werden.
 
 Silvaner
 Gewürztraminer
Silvaner Rebe
Ein neutraler Wein, feinfruchtig, mit zartem Bukett und meist milder Säure.
Gewürztraminer Rebe
Das feine, in vielen Nuancen gegliederte kräftige Bukett zeigt einen leichten Rauchton, einen Hauch von Gewürznelke. Geschmacklich dominieren Reife, Dichte und milde Säure

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