Privat-Sektkellerei Geldermann, Breisach

Im Jahre 1830 schickte der Rittergutsbesitzer Alwin Freiherr von Amelunxen zwei junge Bürgersöhne aus Aachen, einen gewissen William Deutz und dessen Kompagnon Peter Geldermann, nach Frankreich, um dort Wein für ihn einzukaufen. Fasziniert von Landschaft und Lebensart der Franzosen, ließen sich die beiden Jungunternehmer alsbald im dortigen Städtchen Aÿ nieder und gründeten schließlich im Jahre 1838 die Kellerei Deutz & Geldermann.

Nach den Gründersöhnen René Deutz und Alfred Geldermann übernahmen 1897 Pierre Geldermann die Leitung der florierenden Kellerei. Als teure Zölle die Einfuhr nach Deutschland immer mehr erschwerten, wurde 1904 im damals zu Deutschland gehörenden elsässischen Haguenau eine Dependance der Kellerei Deutz & Geldermann gegründet. Dorthin wurden französische Grundweine importiert und ebenfalls nach dem bis heute im Hause Geldermann gepflegten traditionellen Verfahren versektet.

1906 übernahm René Lallier, Ehemann von Hélène Deutz, die Geschäftsführung von Deutz & Geldermann. Als nach dem Ersten Weltkrieg das Elsass französisch und damit die Zollgrenze an den Rhein verlegt wurde, fand der deutsche Zweig des Unternehmens seinen endgültigen Standort schließlich im badischen Breisach. Nicht zuletzt wegen der über 600 Jahre alten und bereits erschlossenen, unter dem Breisacher Schlossberg gelegenen Keller, die bis heute optimale Bedingungen für die Sektreife bieten. Die offizielle Gründung erfolgte am 17. April 1925

1987 wurde das Unternehmen Deutz & Geldermann 1995 rechtlich und wirtschaftlich geteilt in die Kellereien Deutz in Aÿ und Geldermann in Breisach. 2003 wurde Geldermann von den Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien in Deutschlands Haus aus Sekt aufgenommen. Zwar endet damit eine große Sektdynastie, doch die Tradition lebt weiter.

 

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